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Von Richtern und Klägern

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Von Richtern und Klägern ist eine von der aztekischen Philosophin und Hohepriesterin Tzitzitlini Coatlicue Tenoch-Hase geschriebene Geschichte, die im Jahre 1783 geschrieben und in der Sammlung "Erzählungen aus dem Reich Bunter Affe" veröffentlich wurde.

Inhalt Bearbeiten

Die Reise führte den Bauernjungen in ein kleines Dorf. Iniuria war sein Name. Er betrat den Dorfplatz und betrachtete einen Mann, der auf einem Podest stand. Seine Hände waren gefesselt. Neben ihm stand ein kleiner hagerer Mann, der eine Axt in der Hand hielt. Vor dem Podest war ein wütender Mob, der schrie und zeterte. „Ach, welch Verbrechen hat der Mann begangen, dass er sterben muss?“ fragte der Jüngling. „Er hat mir lüstern nachgestarrt, dieser Widerling. Er wollte sich sicherlich nehmen, was er von mir nicht bekommen hätte. Doch als ich seinen Blick sah, lief ich weg, “ antwortete eine weibliche Stimme. Der Mob raunte zustimmend. Doch der Mann, der kniend auf dem Podest auf seinen Tod wartete, erklärte mit fester Stimme: „Weib, ich sah nur deine Augen, welche von einer wunderschönen Farbe waren, sodass sie mich verzauberten und ich kurz den Blick nicht abwenden konnte, sollte ich dir Angst gemacht haben, so tut es mir leid.“ Der Mob raunte wieder und bezichtigte den Mann des Lügens. „Er nahm einen meiner Äpfel in die Hand und als ich ihn sah, legte er den Apfel zurück dieser Schuft. Er wollte das Obst sicherlich stehlen, denn Gesindel wie er kann sich kein Essen leisten, “ schrie eine Stimme und der Mob raunte wieder zustimmend und wieder erklärte der Mann auf dem Podest: „Händler, ich wollte deinen Apfel nicht stehlen. Ich litt Hunger und wollte ihn kaufen. Doch als ich merkte, dass ich mein Geld nicht bei mir trug, legte ich den Apfel zurück. Sollte ich dir Sorgen bereitet haben, so tut es mir leid.“

Der Mob raunte wieder und bezichtigte den Mann des Lügens. „Er ist ein Verbrecher man kann ihm nicht trauen. Er kommt von der anderen Seite des Flusses, wo sie grausame Götzen anbeten und das Blut ihrer Feinde trinken. Sterben soll der Verbrecher, denn er betet grausame Götzen an. Sterben soll der Verbrecher, denn sein Geist ist unrein, “ schallte es aus dem Publikum und wieder raunte der Mob zustimmend und wieder erklärte der erklärte der Mann auf dem Podest: „Frommer Mensch, ich bete keine grausamen Götzen an, noch trinke ich das Blut meiner Feinde. Ich komme zwar von der anderen Seite des Flusses, doch glaube ich an das Selbe wie du. Sollte ich dich gekränkt haben, so tut es mir leid.“ Der Mob raunte wieder und bezichtigte den Mann des Lügens. Der Jüngling dachte kurz, dann sagte er: „ Ich habe eure Klagen, eure Anklagen gehört, oder sollte ich besser sagen euer Misstrauen. Der Mann, der oben steht hat nichts Schlimmes getan und entschuldigte sich für seine Taten. Ich bin nur ein Jüngling, ein Bauernsohn und deshalb weiß ich nicht, ob er die Straftaten vielleicht begangen hätte. Doch ich weiß, dass der Mann unschuldig ist. Lasst ihn gehen und Gnade wallten auf das er auch bei euch Gnade wallten lassen kann.“ „Sei still, du verstehst nichts davon. Du bist nur ein Bauernjunge, “ schrie eine Stimme. Eine weitere rief: „Genau, geh zurück zu deinem Bauernhof.“ Der junge Bauer wollte etwas sagen, doch ein Mann trat aus der Menge und sagte: „Bauernsohn, du solltest das Dorf verlassen. Dieses verräterische Pack muss man im Keim ersticken. Doch du verstehst das nicht Jüngling und nun geh, bevor du dem Mann am Podest Gesellschaft leistest.“ So ging der Jüngling und noch bevor er das Dorf verlassen hatte, hörte er den erstickten Schrei des Mannes.

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