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Tzitzitlini Coatlicue Tenoch-Hase

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Tzitzitlini Coatlicue Tenoch-Hase nach einem Vortrag in Berlin (1800)

Tzitzitlini Coatlicue Tenoch-Hase (* 18.1.1765 als Tzitzitlini Coatlicue Tenoch) ist eine aztekische Philosophin, Schriftstellerin und Priesterin. Sie ist das jüngste Kind des Uei Tlatoani Cuauhtémoc der Erste, deshalb genoß sie eine umfaßende Bildung und studierte an der Universität Tenochtitlan Philosophie. Kurz nach Studienbeginn begann sie sich auch für die Rechte von Minnderheiten und Unterdrückten, besonders von Frauen, einzusetzten. Nach einem Anschlag auf die königliche Familie, bei dem sie ihre Geschwister verlor, wurde sie stellvertretende, obserste, aztekische Hohepriesterin. Seit dem 3. Februar 1802 ist sie oberste, aztekische, Hohepriesterin. Tzitzitlini Coatlicue Tenoch-Hase genießt einen guten Ruf als Philosophin. Ihre Werke handeln von Wahrheit, Moral, Selbstfindung und Gerechtigkeit.


Leben Bearbeiten

Kindheit und Jugend Bearbeiten

Tzitzitlini Tenoch-Hase wurde am 18. Januar 1765 als Tochter von Cuauhtémoc dem Erste und seiner Ehefrau Malintzin Tlacahuepan in Tenochtitlan geboren. Sie war das vierte Kind des Paares. Ihr Vater ist aztekischer Uei Tlatoani und ihre Mutter oberste aztekische Hohepriesterin. Schon als kleines Kind wurde viel Wert auf ihre Bildung gelegt. Ihr Kindermädchen hatte studiert und durfte mit dem Kind nur gehobene Standardsprache sprechen. Auch lernte Tzitzitlini ab dem fünften Lebensjahr Spanisch und Englisch. Im Alter von fünf Jahren erkrankte sie schwer. Der Hofarzt diagnostizierte eine Psittakose, übertragen durch ihre Papageien. Das Mädchen musste mehrere Monate das Bett hüten. Während dieser Zeit wurde Tzitzitlini von ihrem Kindermädchen unterrichtet, welches versuchte, ihre Nahuatlkenntnisse zu verbessern und dem Kind Lesen und Schreiben beizubringen.

Im Alter von sechs Jahren begann Tzitzitlini die Elementarschule im Tempelbezirk zu besuchen. Im Gegensatz zu ihren Geschwistern gab es keine konkreten Pläne für ihre Laufbahn, deshalb wurde auf eine umfassende Allgemeinbildung geachtet, allerdings erhielt sie Unterricht in den Fremdsprachen Englisch und Spanisch, damit Tzitzitlini, sollte sie es vorhaben, als Botschafterin des Aztekenreiches in ein fremdes Land gehen oder als Vertreterin des Aztekenreiches den Sitzungen des Völkerbundes beiwohnen kann. Ihre Lehrer beschrieben sie als aufgeweckt und fantasievoll.

Im Alter von 10 Jahren wechselte sie auf die Mitteschule, welche ebenfalls im Tempelbezirk lag. Tzitzitlini galt als fleißige und intelligente Schülerin. Sie interessierte sich für Geschichte, Ethik, Religion und Sprachen. Als Tochter des Uei Tlatoanis wurde sie von den meisten Kindern gemieden, sodass Tzitzitlini schon im jungen Alter begann viel zu lesen. Sie hatte freien Zugang zur Bibliothek ihres Vater, aber bevorzugte in diesem Alter noch Comics, die sie vorwiegend aus Amerikanien bezog. Ab ihrem 12. Lebensjahr begann sie zu schreiben. Es zeichnete sich ab, dass sie ein reges Interesse an der Philosophie besitzt und ein Talent für Sprachen hat. Im Gegensatz dazu zeigte sie in den naturwissenschaftlichen Fächer eher durchschnittlicher Leistungen, obwohl laut Lehrern zeitweise reges Interesse existierte. Ab der 7. Schulstufe wurde sie auch in den Fächern Deutsch und Latein unterwiesen. Tzitzitlini schloss die Mittelschule erfolgreich ab.

Danach entschloss sie sich zum Besuch des Gymnasiums. Die Lehranstalt genießt einen ausgezeichneten Ruf und legt ihren Schwerpunkt auf Sprachen sowie Sozial- und Geisteswissenschaften. Tzitzitlini wählte die Kurse Nahuatl, Englisch, Spanisch, Deutsch, Latein, Philosophie, Psychologie, Kulturwissenschaft, Literatur und Schreiben, Religionswissenschaft, Mathematik, Naturwissenschaft, Geschichte, Politikwissenschaften und Sozialethik. Obwohl sie 15 Kurse wählte und damit über 40 Schulstunden hatte, sah sie diese nicht als Last an. Vor allem den Philosophieunterricht, sowie den Psychologieunterricht und den Unterricht in Kulturwissenschaften, betrachtete sie nicht nur notwendige Aufgabe, sondern auch als Bereicherung. Während Tzitzitlini in der Elementar- und Mittelschule wegen ihrer Herkunft gemieden wurde, änderte sich dieser Umstand am Gymnasium. Sie war ein attraktives, gebildetes Mädchen, die Tochter des Uei Tlatoanis und deshalb auch unter den Jungen beliebt. Tzitzitlini, die reges Interesse an ihrer Person nicht gewohnt war, reagierte anfangs irritiert, schaffte es jedoch sich mit der Situation zu arrangieren. Während eines Schottlandbesuchs traf die 17-Jährige in Edinburgh auf um zehn Jahre ältere Mary Wollstonecraft, die in Europa für ihre feministische Philosophie bekannt war. Tzitzitlini, die, da sie im Aztekenreich lebte, wo Gleichberechtigung durch den aztekischen Polytheismus gefordert wurde, erstaunt war über das Ausmaß der Unterdrückung, hielt den Kontakt zu Mary Wollstonecraft und schrieb ihr regelmäßig Briefe. Auch mit der deutschen Hedwig Tohn und der Russin Alexandra Kollontai stand sie zeitweise im Kontakt. Tzitzitlini verließ das Gymnasium mit einem ausgezeichnetem Abschlusszeugnis und entschloss sich an der Universität Tenochtitlan Philosophie zu studieren.

Studium und die Jahre danachBearbeiten

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Mary Wollstonecraft (1769)

1783 begann sie ihr Philosophiestudium. Ende dieses Jahres veröffentlichte Tzitzitlini das Buch „Erzählungen aus dem Reich Bunter Affe“. Das Werk erhielt zwar keine große Aufmerksamkeit, wurde aber durchwegs positiv bewertet. Schon früh während des Studiums zeichnete sich ab, dass Tzitzitlini den Schwerpunkt ihrer Bildung auf theoretische Philosophie legt, besonders von der philosophische Anthropologie zeigte sie sich angetan. In den ersten Jahren des Studiums kam der Briefkontakt mit anderen Feministinnen zum Erliegen. Tzitzitlini beschäftigte sich in dieser Zeit eher gering mit Ethik oder Metaphysik, sondern mit der philosophischen Anthropologien, der Rationalitätstheorie, der Erkenntniskritik und der Philosophie des Bewusstseins. 1785 erschien „Erzählungen aus dem Reich Farblose Schlange“. Die Philosophien begann wieder vermehrt mit Feministinnen Kontakt zu haben, jedoch auf anderer Ebene. Tzitzitlini kam zu dem Schluss, dass viele Feministinnen zu engstirnig agieren und sich nicht um die bestehenden Unterschiede zwischen Frauen, sondern nur auf die Unterschiede zwischen Männern und Frauen konzentrieren, dass sie versuchen Frauen in der Gesellschaft gleichzustellen, aber die Kluft zwischen Arm und Reich zu ignorieren. Vor allem ihrer ehemaligen Freundin Mary Wollstonecraft warf sie vor den falschen Weg eingeschlagen zu haben. Tzitzitlini ordnete die Gerechtigkeit dem Glück unter und sprach von einer Emanzipation, einer Gleichberechtigung aller und nicht nur der Frauen. Sie begann Vorträge an der Universität Tenochtitlan und danach auch im Ausland zu halten.

1786 studierte sie ein Semester an der Universität Brookline. Es folgten ein Semester an der Universität Wien und ein Semester an der Universität Caracas. 1787 wurde das Buch „ Erzählungen aus dem Reich Grauer Adler“ veröffentlicht. Im selben Jahr schloss sie ihr Philosophiestudium ab und erhielt einen Lehrstuhl an der Universität Tenochtitlan, besuchte jedoch in ihrer Freizeit immer wieder Vorlesungen. Am 23. März 1788 besuchte sie den Vortrag eines alpinischen Philosophen, der über Relativismus sprach. Ihr Sitznachbar war der Physiker und Chemiker Felix Hase. Während des Vortrages kamen die beiden ins Gespräch, da sie den relativistischen Thesen nicht zustimmten. Sie verließen den Saal und sprachen weiter. Auch wenn Tzitzitlini zu ihrem Vater an selben Abend gesagt haben soll, dass sie sich etwas am nüchternen Weltbild des Physiker stoße, vertieften die beiden ihre Beziehung.

Im selben Jahr veröffentlichte sie das Buch „Über die Rechte der Menschen“. In diesem Werk beschrieb sie ihre Ansichten zu sozialen Unterschieden und Diskriminierung. 1797 wurde es um drei Kapitel und dem Untertitel „oder die wahre Bedeutung des Begriffs Menschlichkeit“ erweitert. Auch dieses Werk erhielt wie seine Vorgänger keine große Beachtung. 1789 begann sie mit dem Studium der Werke des Axayacatl Itzcoatl Tzintzuntzan, dem Begründer der philosophischen Anthropologie. Tzintzuntzan war ein eifriger Schreiber und so umfasst sein Werk zahlreiche Sammlungen, Romane und Streitschriften. Tzitzitlini war einerseits durch den Umfang der Werke, als auch durch die Beobachtungsgabe Tzintzuntzans begeistert, jedoch teilte sie dessen Ansichten zur Motivation des menschlichen Handelns nicht. Tzitzitlini veröffentlichte 1790 den Roman „Der Misanthrop und der Menschenfreund“.

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Tzitzitlini Coatlicue Tenoch-Hase während einer Venezuelareise (1787)

In diesem Werk setzte sie sich mit den Ansichten Tzintzuntzans auseinander. Im selben Jahr zog sie mit Felix Hase zusammen. Auch begann sie sich vermehrt für die Frauen in Khmeram und Venezuela einzusetzen. 1791 wurde ihr Buch „De Caritate“ verlegt. Dieses Werk handelt wie schon „Über die Rechte der Menschen“ von sozialer Ungerechtigkeit. Doch „De Caritate“ ist in vielen Bereichen theoretischer verfasst und die Sprache wirkt aggressiver, polemischer. Auch zeigen sich die Ansätze der Themen und Ansichten, die ihre späteren Werke bestimmen. Im selben Jahr bereiste Tzitzitlini im Zuge eine Vortragsreihe die Städte Brookline, Newburyport, New London, Wien, Paris, Berlin, Brüssel, Entenhausen, Steinburg und Zell am See. Auch geplant war ein Besuch der Stadt Genf. Da Tzitzitlini aber nicht gestattet wurde den Vortrag zu halten, verlängerte sie ihren Aufenthalt in Entenhausen um eine Woche. Vor allem in Europa, wo Relativismus und Skeptizismus sich großer Beliebtheit erfreuen, kam es zu regen Diskussionen, die Tzitzitlini als sehr anregend erlebte. Die, laut der Philosophin interessanteste philosophische Erfahrung, macht sie jedoch in Newburyport, als sie von Kathleen Smith einer Anhängerin des Ästhetizismus in das Nachtlokal Samarcanda eingeladen wurde.

„Es war mein letzter Tag in Newburyport, doch Miss Smith, die an der Universität lehrte und schon fast radikal die Ansichten des Ästhetizismus vertrat, bestand darauf mich von ihren Ansichten zu überzeugen und lud mich in das Nachtlokal Samarcanda, das auf Grund der Bedienung, der Qualität und der Preise weltberühmt ist, ein. Das Essen war ausgezeichnet. Das Ambiente war außergewöhnlich. Nachdem Essen bezahlte Miss Smith die Rechnung und fragte mich, ob ich nun vom Ästhetizismus überzeugt bin. Ich habe darauf erwidert, dass dieser Besuch nichts mit Ästhetizismus zu tun hat und Schönheit jedem zugänglich ist, der bereit ist zur Wahrheit zu stehen.“

Am 27. Mai 1792 heirateten Felix Hase und Tzitzitlini Coatlicue Tenoch in Tenochtitlan. Auf Grund einiger Drohungen fand die Hochzeit im privaten Rahmen statt. Nach der Zeremonie versammelten sich die Gäste, sowie das Brautpaar im Ballsaal des Königspalastes. Um circa 17:00 Uhr sprengten zwei Attentäter sich selbst in die Luft und rissen zehn weitere Menschen mit in den Tod, unter ihnen die Geschwister Tzitzitlinis. Cuauhtémoc der Erste, Felix Hase und Malintzin Tlacahuepan wurde, sowie 24 andere Personen zum Teil schwer verletzt, sodass Tzitzitlini zwei Tage lang die Regierungsgeschäfte leiten musste, bis geklärt war, dass ihr Vater den Anschlag ohne bleibende Schäden überlebt hatte. Auch wenn sie nicht verletzt wurde, setzten ihr der Tod ihrer Geschwister sowie die irreparable Schädigung des Beines ihres Mannes zu.

Stellvertretende Hohepriesterin Bearbeiten

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Felix Hase (1788)

Am 2. Juni 1792 wurde Tzitzitlini zur stellvertretenden, obersten, aztekischen Hohepriesterin ernannt, doch da sie nie ein Studium des Aztekischen Polytheismus begonnen hatte, war diese Ernennung anfangs nur bürokratischer Natur. Ab September begann sie mit dem Studium und zeigte sich als fähige Studentin, was sicherlich zu einem Teil aus der Tatsache resultierte, dass sie die Tochter der obersten, aztekischen Hohepriesterin ist und sich während ihres Philosophiestudiums mit dem aztekischen Polytheismus auseinander gesetzt hatte. Am. 8. November 1793 erblickte Tzitzitlinis Tochter Cacamacihuatzin Acaxochitl Tenoch-Hase das Licht der Welt.

Zwei Monate später wurde Tzitzitlini in einen Kutschenunfall verwickelt, dessen Folgen sie für einige Monate ans Bett fesselten. In dieser Zeit schrieb sie das Buch „De religione in deos“, dessen Inhalt laut einigen Beobachtern zwischen Mutter und Tochter für Streit gesorgt haben soll. In diesem Werk setzt sich die Autorin mit dem Thema Religion auseinander. Auch wenn die ausgewählten Themen für die Philosophin untypisch sind, zeigen sich ihre Ansicht sehr deutlich wieder. Im Juni 1794 begleitete sie ihren Mann auf eine Vortragsreise. Tzitzitlini entschloss sich trotz einiger Angebote keinen Vorträge zu halten, nutze jedoch die Gelegenheit und traf sich mit einigen berühmten Persönlichkeiten. Während ihres Aufenthaltes sprach sie mit Dwight D. Eisenhower, den sie über seine Erlebnisse im aztekischen Bürgerkrieg und im nordeuropäischen Krieg befragte, mit John F. Kennedy, der zu diesem Zeitpunkt für das Amt des amerikanensischen Präsidenten kandidierte und mit Eleanor Roosevelt. Es folgte der Besuch einiger europäischer Länder. Während des zweimonatigen Aufenthaltes in Wien, das wegen der Leistungen österreichischer Forscher als Hauptstadt der Psychologie gilt, verbrachte sie viel Zeit in den Hörsälen der Universität und lauschte den Psychologievorlesungen.

In Edinburgh traf sich Tzitzitlini mit Mary Wollstonecraft, um die Beziehungen, die seit Jahren angespannt waren, zu verbessern. Der Plan scheiterte. 1795 wurde das Buch „De hominibus“ veröffentlich. Im selben Jahr wurde bekannt, dass Tzitzitlini ein weiteres Kind erwarte, doch es kam zu einer Fehlgeburt, die sie sehr belastete. Sie schloss ihr Studium des Aztekischen Polytheismus ab und unterstützte ihre Mutter bei der Durchführung der nächsten Neujahrszeremonie. Tzitzitlini hielt vereinzelt noch Vorträge an der Universität, war jedoch ihrer Lehrverpflichtung entbunden. Zur selben Zeit begannen ihre Werk einer größeren Leserschaft bekannt zu werden, sodass ihre Vorlesungen immer gut besucht waren. 1796 schrieb sie den Roman „Funus mundi“. Im Dezember des selben Jahres erblickte ihr Sohn Cuauhtémoc Nezahualcoyotl Tenoch-Hase. Mit diesem Ereignis entschloss sie sich, ihre Lehrtätigkeit fast vollständig aufzugeben. In den Jahren danach agierte sie immer öfter als oberste, aztekische, Hohepriesterin, da ihre Mutter aus gesundheitlichen Gründen auf die Ausführungen ihres Amtes verzichten musste. 1799 erschien „De re mea“. 1801 kam es während eines Staatsbesuch in Amerikanien zwischen Tzitzitlini Coatlicue Tenoch-Hase und Wenkawitah Kennedy zu einem Streit, da die Philosophin den Vater der peruanischen Prinzessin, als einen blutrunstigen, korrupten Bastard, der ein Kokain-Imperium regiert, Curare vertickt und Andersdenkende höchtspersönlich mit der Machete einen Kopf kürzer macht,bezeichnete. Im November des selben Jahres wurde das Buch „De veritate“ veröffentlicht. Das Werk gilt als die bedeutendste Schrift der Philosophin und wird jetzt schon von manchen als ihr Hauptwerk angesehen. Am 18.12.1801 starb ihr Vater Cuauhtémoc der Erste und am 01.02.1802 trat ihre Mutter Malintzin Tlacahuepan als oberste, aztekische Hohepriesterin zurück.

Philosophie Bearbeiten

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Tzitzitlini Coatlicue Tenoch-Hase (Zeichnung eines Straßenkünstlers 1795)

Tzitzitlini Coatlicue Tenoch-Hase vertritt die Meinung, dass der Mensch in der Lage ist die Realität so wahr zunehmen, wie sie ist und nicht als Produkt seiner Gedanken oder Ideen, aber erklärt ebenfalls, dass viele Menschen die Realität nicht wahrnehmen wollen, wie sie ist und spricht von einer selbstauferlegten Unfähigkeit. Sie räumt im Bezug auf die Quantentheorie ein, dass Irrationalismus möglich sei, stellt sich jedoch die Frage, ob es sich in diesem Fall nur um ein sprachphilosophisches Problem handelt. Sie beschreibt die Schönheit als etwas Wichtiges, das untrennbar mit der Wahrheit verbunden ist und lehnt den Utilitarismus ab, ist jedoch keine Anhängerin des Ästhetizismus. Tzitzitlinis Ideen entsprechen weder den klassischen Ideen des Realismus noch denen des Relativismus. Auch passen ihre Ansichten nicht zu denen der modernen Philosophie, sondern setzten sich aus Ideen aus verschiedenen Epochen zusammen. So zeigen sich die Einflüsse der verschiedensten Philosophen aus den verschiedensten Epochen.

Tzitzitlini lehnt die Ansichten des Relativismus und des Skeptizismus radikal ab. Schon früh distanzierte sie sich von diesen Richtungen der Philosophie. Während sie zu Zeiten des Studiums alle Richtungen als komplett falsch bezeichnete und den Irrationalismus ebenfalls in diese Kategorie einordnete, begann sie später zu differenzieren und bezeichnete einige relativistische Thesen als nicht komplett falsch. Sie ist ebenfalls der Meinung, dass der Irrationalismus als Überlegung im Bezug auf die Erkenntnisse der Quantentheorie seine Berechtigung hat, jedoch gibt sie zu bedenken, dass es sich vielleicht auch nur um sprachphilosophische Probleme handelt. Eine Geschichte, die sie im Buch „Erzählungen aus dem Reich Grauer Adler“ ließ, beschriebt ihre Ansichten zum Relativismus treffend. In dieser Geschichte geht es um einen Mann, der sich eines Morgens fragt, weshalb das Bett Bett heißt und nicht Schrank. Er denkt einige Tage nach und als er keine Antwort auf die Frage findet, beginnt er sein Bett Schrank zu nennen. Mit der Zeit vertauscht die Namen von Verben und Nomen. Es kostet ihn immer mehr Mühe sich mit anderen Mensch zu kommunizieren, sodass er sich zurückzieht. Nach einem Jahr hat er so viele Worte gewechselt, dass er nicht mehr mit Menschen kommunizieren kann. Je nach Interpretation dieser Geschichte handelt es sich beim Relativismus entweder, um ein sprachliches Problem, oder ein Problem verursacht durch falsche Erkenntnisse.

Ein wichtiger Stützpfeiler von Tzitzitlini Coatlicue Tenoch-Hases Ansichten und Wertevorstellungen ist der Satz: Werde glücklich. Tzitzitlini erhebt die Suche nach dem Glück zum Wichtigsten im Leben und begründet dies damit, dass die Existenz eines Lebens nach dem Tod nicht gesichert ist und somit das Augenmerk auf das Leben zu richten sei. Im Buch "De Caritate" beschreibt Tzitzitlini, dass es vier Wege zum Glück gibt. Sie heißen Verdrängung, in einigen Übersetzungen auch Verleumdung, Ignoranz, Akzeptanz und Veränderung. Jeder dieser Wege führt zum Glück und wird von allen Menschen genutzt. Während Verleumdung und Ignoranz teilweise auf dem Fundament der Lüge beruhen und deshalb in Tzitzitlinis Betrachtung als minderwertig angesehen werden, beruhen die anderen Akzeptanz und Veränderung auf der Wahrheit . Damit setzt sie indirekt die Suche und das Erkennen der Wahrheit mit dem Erfahren von Glück gleich, jedoch akzeptiert sie auch Ignorant und Verdrängung als Wege zum Glück und erklärt, dass der Mensch nicht nur einen, sondern alle diese vier Wege nutzt, um zu seinem Glück zu kommen. Dadurch, behaupten einige Kritiker, duldet die Philosophin auch indirekt Heuchelei, obwohl Tzitzitlini diese verurteilt und nicht nur als verfälschend und verharmlosend, sondern auch als teilweise gefährlich beschreibt.

Ein weiterer Punkt in Tzitzitlinis Ansichten ist die Wahrnehmung der eigenen Persönlichkeit. Sie stellt die Frage, wie unabhängig die eigene Persönlichkeit gegenüber anderen Menschen ist und was die Persönlichkeit ausmacht, denn die Interaktion mit Menschen führt dazu, dass man von anderen eingeschätzt und beurteilt wird. Doch es kommt vor, dass sich die eigene Einschätzung und die Einschätzung der anderen Person zum Teil stark unterscheiden, sodass es unmöglich ist, dass beide Einschätzung stimmen. Es stellt sich nun die Frage, welche Einschätzung stimmt. Tzitzitlini sagte dazu in einer Vorlesung an der Universität Tenochtitlan:

„Fremde Einschätzungen beruhen meist auf Vorurteilen und Erfahrungen, sodass sie oftmals unpräzise oder schlichtweg falsch sind, jedoch ist es erstaunlich wie sie gelegentlich den Nagel auf den Kopf treffen. Doch auch die eigene Einschätzung kann falsch sein, getrübt durch Selbstverleugnung. Sogar beide Einschätzung können falsch sein, denn sie sind nur Meinungen über die wahre Persönlichkeit.“

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Tzitzitlini Coatlicue Tenoch-Hase (1790)

Falsche Einschätzung von fremden Personen, können auch verheerende Auswirkungen haben. Tzitzitlini spricht in diesem Zusammenhang über zwei Arten der Ichs Es gibt das wahre Eigen-Ich, dass durch einen selbst geprägt und definiert wird und es gibt das Gemeinschafts-Ich, dass dem Bild des Eigen-Ichs durch die Gesellschaft entspricht. Während man auf das wahre Ich konkreten Einfluss hat, ist die dies beim Gemeinschafts-Ich nicht in diesem Ausmaß möglich und kann soweit gehen, dass man den Einfluss komplett verliert. Dies ist gelegentlich bei berühmten Persönlichkeiten der Fall. Diese werden auf Grund herrschender Vorurteile in eine Schublade gesteckt, tragen jedoch keine Schuld daran. In diesem Punkt stellt Tzitzitlini die Frage, ob das Gemeinschafts-Ich oder das Eigen-Ich im täglichen Leben eine größere Rolle spielt. Diese Überlegungen werden im Buch „De re mea“ auf den Punkt gebracht mit der Frage: Ist wichtiger, wer ich bin oder für wen ich gehalten werde?

Eine wichtige Rolle in Tzitzitlinis Schriften spielt der freie Wille. Er wird als essentiell beschrieben und nimmt eine wichtige Rolle am Weg zum Glück ein. Jegliche Beschneidung der freien Willens kommt einer Beschneidung des Glückes gleich. Auch wenn es dem Menschen nicht erlaubt ist, alles zu tun, so ist es im erlaubt, alles zu wollen und zu tun. Seine Entscheidung soll er auf Basis seines Wissens und seiner Erfahrungen treffen, jedoch berechtigt ein freier Wille nicht zum freien Handeln. In diesem Punkt unterscheiden sich Tzitzitlini Ansichten von Nietzsches Machtgedanken und Tzintzuntzans zynischem Sozialevolutionsdoktrin.

Tzitzitlini Schriften zeigen eindeutig die Einflüsse anderer Philosophen. Vor allem Tzintzuntzans Ansichten haben die Philosophin geprägt. Auch wenn diese behauptet, Tzintzuntzans Ansichten durch ihre Aussagen zu widerlegen, zeigen sich zahlreiche Parallelen. Die Wahrheit als Dogma bildet bei beiden den Kern des philosophischen Denkens. In anderen Bereichen zeigen sich jedoch Parallelen zu anderen Philosophen. Die Würdigung der Schönheit ist auch in Oscar Wildes oder Kathleen Smiths Schriften von essentieller Bedeutung, jedoch zeichnet sich Tzitzitlini durch die Annäherung des Ästhetizismus und Rationalismus aus. So sagte ein alter Wanderer dem Bauernjungen in der Sammlung „Erzählungen aus dem Reich Bunter Affe“, dass die Wahrheit und die Schönheit Schwestern sind. Mit Nietzsche teilt Tzitzitlini die Idee der Relativität der Moral. Ihre Ansichten sind nicht modern und wurden zum Großteils schon von anderen Philosophen verfasst und definiert, jedoch zeichnet sich die Philosophin durch die Kombination verschiedenster Ansichten aus und bildet einen Gegenpol, der immer mehr Anhänger finden, zu den skeptizistischen Ansichten der postmodernen Philosophie.

Literarisches Wirken Bearbeiten

Tzitzitlini schrieb bis jetzt zehn Bücher. Es handelt sich um drei Sammelbände, zwei Romane und fünf philosophische Schriften. Sie gilt als Meistern des Aphorismus. Ihre philosophischen Schriften weisen zahlreiche Aphorismen auf. Tzitzitlini neigt zu einer nüchternen Sprache und schreckt nicht vor einem komplizierten Satzbau zurück. Sie bedient sich ungewöhnlich oft des erstens Partizips und zweiten Partizips zur Beschreibung eines Nomens oder eines Verbs. Auch wenn Tzitzitlini den Ruf genießt das Nahuatl perfekt einsetzen zu können und eine Meisterin dieser Sprache zu sein, werfen ihr Kritiker einen überladenen, leserunfreundlichen Stil vor.

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Tzitzitlini Coatlicue Tenoch-Hase (1799)

Zu Tzitzitlini Anfangswerken zählen die drei Sammelbände „Erzählungen aus dem Reich Bunter Affe“, „Erzählungen aus dem Reich Farblose Schlange“ und „Erzählungen aus dem Reich Grauer Adler“. Alle drei Sammelbände bestehen aus kurzen, bis sehr kurzen Erzählungen des Protagonisten. In „Erzählungen aus dem Reich Bunter Affe“ geht es um einen Bauernjungen, der von seinen Vater ausgeschickt wurde, um eine Rind zu kaufen. Während seiner Reise, erzählt in kurzen Kapiteln, mehrer Zwischenfälle, die moralisch nicht korrekt sind. Anhand dieser Erzählung erklärt die Autorin ihre philosophischen Ansichten und zeigt Missstände auf. Die Sammelbände „Erzählungen aus dem Reich Grauer Adler“ und „Erzählungen aus dem Reich Farblose Schlange“ folgen dem selben Schema, jedoch handelt es sich bei dem Protagonisten einmal um einen Gelehrten und einmal um eine Dirne. Diese drei Sammelbände erfreuen sich seit einigen Jahren reger Beliebtheit und werden vielen Laien als Einstieg in die Welt der Philosophie empfohlen.

Tzitzitlini schrieb bis zwei Romane. Es handelt sich um „Der Misanthrop und der Menschenfreund“ und "Funus mundi“. „Der Misanthrop und der Menschenfreund“ wurde 1790 veröffentlicht und entstand nach dem Studium der Werke Tzintzuntzans. Der Inhalt des Werkes ist ein Streitgespräch zwischen einem alten Mann und seiner jungen Enkelin. Auf Grund der Tatsache, dass das Werk hauptsächlich aus Dialogpassagen besteht, wurde von Nezahualcoyotl Zincicha Achatl eine Theaterstückversion von „Der Misanthrop und der Menschenfreund“ geschrieben. Der Inhalt wurde auch verfilmt. Auch wenn Tzitzitlini sich nicht gegen diese Werke aussprach, beteiligte sie sich nicht an der Produktion und Vermarktung. Der zweite Roman ist „Funus mundi“. Das Werk handelt von Menschen und deren Gedanken, nachdem der Weltuntergang verkündet wird. Die Autorin beleuchtet in dieser Extremsituation die verschiedensten philosophischen Ansichten, zeigt jedoch auch ihr Fachwissen auf dem Gebiet der Psychologie, indem sie die Protagonisten nicht nur eine philosophische, sondern auch persönliche Entwicklung erleben lässt.

Das Kernstück von Tzitzitlinis literarischem Wirken bilden die philosophischen Schriften. Es sind fünf an der Zahl. Es handelt sich um „Über die Rechte der Menschen“, „De Caritate“, „De religione in deos“, „De re mea“, „De veritate“. Die Autorin beweist in diesen Schriften, dass sie diverse sprachliche und stilistische Richtungen perfekt beherrscht und sie den Spitznamen „Meisterin des Aphorismus“ zu recht trägt. Sie mischt verschiedenste Gattungen, um ihren Ansichten Ausdruck zu verleihen. Auch wenn Tzitzitlini einen guten Ruf als Schriftstellerin einen guten Ruf genießt, wird ihr immer wieder vorgeworfen zu kompliziert zu formulieren und einen leserunfreundlichen Still zu haben. Die Philosophin erklärte während eines Interviews:

„Ich bin Philosophin und sehe die Sprache nur als Werkzeug. Ich schreibe, um darzulegen. Ich habe größtenteils nur philosophische Werke gelesen und mir diese Sprache angeeignet, um selbst philosophische Werke zu schreiben. Dies unterscheidet mich von Schriftstellerinnen wie Penelope Lopez. Sie können in verschiedensten Stilrichtungen schreiben. Ich beherrsche nur die nüchtern, verschachtelte Sprache der Philosophie.“

Politisches Wirken Bearbeiten

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Tzitzitlini Coatlicue Tenoch-Hase in Wien(1794)

Schon früh nutzte Tzitzitlini den Einfluss, den sie als Tochter des Uei Tlatoanis hatte. Noch während ihrer Schulzeit nahm sie Kontakt zu berühmten Feministinnen dieser Zeit auf. Vor allem mit Mary Wollstonecraft hatte sie regen Briefverkehr. Tzitzitlini sprach noch vor Beginn ihres Studiums mit den Botschaftern Venezuelas und Khmerams. Mit Unterstützung des Völkerbundes setzte sie sich für die Rechte der Frauen ein. Mit Studienbeginn kam der Briefverkehr und ihr politisches Engagement fast vollständig zum erliegen. In dieser Zeit befasste sich Tzitzitlini hauptsächlich mit Aspekten der theoretischen Philosophie.

Erst nach einigen Jahren nahm sie wieder Kontakt auf, jedoch auf einer anderen Ebene. Tzitzitlini sprach nicht mehr von einer Frauenrechtsbewegung, sondern von einer Emanzipation der Unterdrückten und schlug damit einen anderen Weg ein als Mary Wollstonecraft, die sich ausschließlich auf die Rechte der Frau konzentrierte. Nach Abschluss des Studiums forcierte sie wieder ihr politisches Engagement und nutzte neben ihrem politischen Einfluss auch Vorträge zu philosophischen Themen der Moral, um auf diese Missstände aufmerksam zu machen. Tzitzitlini unterstützte die venezolanische Frauenbewegung und setzte sich im Namen des Völkerbundes in Coatlicue für die Rechte der Unterdrückten ein. Auf Grund einiger Differenzen mit Mary Wollstonecraft, die in Europa die führende Position der Frauenbewegung eingenommen hat, beendete Tzitzitlini ihr Engagement auf diesem Kontinent fast vollständig.

Einzig zu Hedwig Thon und anderen deutschen Feministinnen hatte sie spärlichen Kontakt. Nach dem Hochzeitsattentat 1792 stieg ihr politischer Einfluss. In Ländern mit einem hohen Anteil Anhängern des Aztekischen Polytheismus appellierte sie als stellvertretende, oberste, aztekische Hohepriesterin an die Gläubigen und rief ihnen die Worte Huitzilopchtlis ins Gedächtnis. Doch nicht nur im Zuge ihres Amtes, sondern auch als Ehefrau von Felix Hase, der von 1792 bis 1801 stellvertretender Uei Tlatoani war und seit 1801 Uei Tlatoani ist, bekam sie mediale Aufmerksamkeit. Tzitzitlini trat als Gastrednerin auf zahlreichen karitativen Veranstaltungen auf und erhielt für soziales Engagement einige Auszeichnungen. Die Philosophin verfügt über einen gigantisches Vermögen, das auf circa 20 Milliarden Zinn geschätzt wird. Mit diesem Geld unterstützt sie zahlreiche Hilfsprojekte, finanziert Schulen und Krankenhäuser.

Dies und Das Bearbeiten

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Tzitzitlini Coatlicue Tenoch-Hase (1790)

In ihren philosophischen Schriften schenkt Tzitzitlini der Musik nur wenig Aufmerksamkeit, jedoch gilt die Philosophin als Freundin von Jazz, Klassischer Musik und Jazz. Sie bewundert vor allem die Sängerin Centehua Centocihuatl Chalchiuhtlicue. Des Weiteren ist Tzitzitlini auch eine Filmliebhaberin. Ihr Lieblingsfilm ist „Von der Abenddämmerung bis zum Morgengrauen

Die Autorin trägt bevorzugt moderne, aztekische Kleidung, kleidet sich jedoch zu wichtigen Anlässen oder Staatsbesuchen mit einem Kostüm oder einem Kleid. Bei der Ausübung ihrer Pflichten als oberste, aztekische Hohepriesterin trägt sie dafür vorgesehene Priesterrobe. Die Philosophin kleidet sich meisten mit einem Kleid. Es wird gemunkelt, dass diese Vorliebe mit ihrer geringen Körpergröße von 155 Zentimetern zusammenhängt.

Tzitzitlini verfügt über ein Vermögen von circa 20 Milliarden Zinn. Der Großteil ist das Erbe ihres Vater. Allein 20 Personen sind für die Verwaltung des Vermögens eingestellt. Ein Teil des Geldes ist im Besitz einer Stiftung, die neben karitativen Projekten auch die Forschung unterstützt.

Tzitzitlini gilt als äußert temperamentvolle Frau. Schon mehrmals sorgten ihre direkten Aussagen für Aufsehen. Auch wenn ihre Worte oftmals sehr hart sind, sind sie in der Regel sorgfältig gewählt und können auf nachfragen begründet werden. Tzitzitlini ist auf Grund ihres Temperaments und ihrer Offenheit bei Journalisten berüchtigt.

Die Philosophin spricht fließend Nahuatl, Englisch, Deutsch, Spanisch und Latein. Ihr Lieblingsgetränk ist der Mojito, ein venezolanischer Minzcocktail. Sie liest leidenschaftlich gerne, besitzt jedoch ein distanziertes Verhältnis zur Lyrik. In einer Umfrage des Herrenmagazines XY aus dem Jahre 1800 wurde sie unter die 10 schönsten Ehefrauen regierender Staatsoberhäupter gewählt.

Zitate Bearbeiten

Von Tzitzitlini Coatlicue Tenoch-Hase Bearbeiten

Schon viele Menschen sagten zu mir, dass ich schön sei. Doch wenn man in jeder größeren Stadt die Straßen entlang geht, wird man schönere Frauen entdecken. Nur wenige Menschen sagten mir bis jetzt, dass ich intelligent sei, obwohl ich schon im jungen Alter habilitiert wurde und mein philosophischer Ansatz, auch wenn er sich größtenteils bekannter Ansichten bedient, so neu und viel versprechend ist, dass ihm an der Universität ein Vortrag gewidmet wird. Das ist einerseits eigenartig, andererseits auch faszinierend. - Tzitzitlini Coatlicue Tenoch-Hase in einem Interview (1799)

Große Taten verdienen große Worte, kleine Taten verdienen keine Worte, dumme Taten verdienen Spott. - Tzitzitlini Coatlicue Tenoch-Hase in einem Brief an Mary Wollstonecraft (1783)

Politik hat etwas von Philosophie. Es gibt zahlreiche Theorien, wie man am besten regiert und jede hat ihre eigene Begründung, doch in der Praxis ist keine umsetzbar, sodass man die verschiedensten Theorien mischt und hofft, dass es die beste Mischung ist. In der Philosophie ist genauso. Der Fehler liegt nicht in den Theorien, sondern darin, dass man in der Praxis nicht isoliert ist, sondern Kontakt hat. - Tzitzitlini Coatlicue Tenoch-Hase während einer Vorlesung (1790)

Heutzutage ist es vor allem unter jungen Menschen modern zynisch zu sein. Spöttische Kommentare werden akzeptiert und gelten als Zeichen von Kaltblütigkeit. Es ist nicht so, dass ich mich am Zynismus störe, aber viele Menschen haben vergessen, dass jeder zynische Kommentar ein bittere Wahrheit birgt und deshalb kaum erheiternd sein kann. - Tzitzitlini Coatlicue Tenoch-Hase während einer Vorlesung (1795)

Über Tzitzitlini Coatlicue Tenoch-Hase Bearbeiten

  • Frau Tenoch-Hase ist viel zu sehr Philosophin, als dass sie sich wirklich für die Rechte der Frauen einsetzen könnte. Sie spricht über Gleichheit und Emanzipation der Rechtlosen, doch bleibt sie immer zu theoretisch und gleicht einem Physiker, der an einer Tafel erklärt, dass Kernfusion eine perfekte Energiequelle sei, aber dieses und jenes noch Probleme macht. Wenn ich den Einfluss und das Geld von Frau Tenoch-Hase hätte, würde ich mit jedem Politiker sprechen und ihn versuchen zu bestechen. - Mary Wollstonecraft
  • Tzitzitlini ist eine intelligente, witzige, schöne, gebildete Frau und ich liebe sie, doch auch ich muss zugeben, dass sie ein temperamentvoller Mensch ist. Dies stört mich nicht und ich habe meinen Wohlgefallen an den ständigen Diskussionen gefunden, aber die Meisten, die Tzitzitlini nicht kennen wissen nicht damit um zugehen, da niemand dieses Temperament von einer Philosophin erwartet. - Felix Hase
  • Eine Frauenrechtlerin muss einerseits die Menschen ehrlich lieben und gleichzeitig keine Scheu davor haben, weniger Liebenswerten Exemplaren mit dem Schirm eins überzuziehen. Beide Fähigkeiten besitzt Frau Tenoch-Hase. Dass sie darüberhinaus auch noch schön ist und somit das leidige Klischee der potthässlichen Emmanze Lugen straft, ist ein grosses Glück für die Gleichberechtigungs-Bewegung. Ich habe jedenfalls mein Treffen mit Tzitzitlini in aller bester Erinnerung. - Eleanor Roosevelt, Vizepräsidentin Amerikaniens und Frauenrechtlerin.
  • Frau Tzitzitlini Tenoch Hase repräsentiert die neue Generation der Herrschergattinnen: Unbequem, aufmüpfig, zuweilen anstrengend, aber durchaus interessant. Wir werden uns wohl darauf einstellen müssen, wohl oder übel. - Robert F. Kennedy, amerikanensicher Justizminister.
  • Von Diplomatie versteht Tzitzitlini so viel wie ein Elefant vom Häkeln. Aber ansonsten ist sie ganz passabel. - Wenkawitah Kennedy
  • Tzitzitlinis Theorien werfen viele interessante Aspekte auf, auch wenn ich persönlich viele ihre Theorien nicht teile: So zum Beispiel, dass Schönheit und Wahrheit eins seien. Auf einer sehr metaphysischen Ebene und wenn man Wahrheit nicht mit Realität gleichsetzt, mag das stimmen, weil der Wahrheit eine Schönheit innewohnt und die Schönheit uns an das Wahrhaftige heranführt. Wahr ist aber auch das hässliche. Ebenso liegt Schönheit im Auge des Betrachters. Was der eine schön findet, erscheint dem nächsten hässlich. Und dies wiederum beweist, dass Wahrnehmung, entgegen der Ansicht Tzitzitlinis, niemals objektiv sein kann und Irrationalität somit die Essenz unseres in der Subjektivität gefangenen Geistes ist. Jede objektive, Instanz ist stets ein Konstrukt, bestenfalls aus der übereinstimmung intersubjektiver Wahrnehmungen generiert. Der Glaube, aus sich heraus die Dinge so sehen zu können, wie sie aus einer angenommen übergeordneten Perspektive wirklich sind, halte ich für Illusion. Schon deswegen, weil niemand nachprüfen kann, ob eine objektive, verbindliche Seinsstruktur überhaupt existiert - die Erkenntnisse in der Quantenphysik sprechen jedenfalls dagegen, was auch Tzitzitlini einräumt. - Feng yulan Shi, Cambodianischer Philosoph.
  • Gottlos, dem Satan bedingungslos verfallen, ihre natürliche Bestimmung als Frau verleugnend - selten ward ein verderbteres Weib auf Erden. - Laura Bush, Gattin des Dixieländischen Präsidenten George Bush.


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