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Tijuana

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Lage von Tijuana im Aztekenreich

Tijuana ist eine Stadt im Norden des Aztekenreiches und zählt 42 315 Einwohner. Der Ort liegt am Meer wenige Kilometer von der peruanischen Grenze und circa 300 Kilometer von der Provinzhauptstadt Tzintzuntzan entfernt. Die Stadt ist ein bedeutendes Touristenzentrum. Bedingt durch zahlreiche Bordelle, Sexshows, Kasinos, Wettbüros und Tierkampfarenen trägt Tijuana einige Spitznamen und ist Schauplatz von Filmen und Büchern.

Geographie Bearbeiten

Die Stadt liegt im Norden des Aztekenreiches. Die Provinzhauptstadt Tzintzuntzan ist 300 Kilometer entfernt. Das Verwaltungsgebiet Tijuanas zieht sich über 812 km². Davon sind 178 km² Meeresfläche. Innerhalb des Verwaltungsgebietes befinden sich zwei Katastralgemeinden.

Tijuana liegt auf einer Landzunge direkt am Meer. Ursprung der Landzunge dürfte eine Flussmündung gewesen sein. Das Gewässer ist jedoch ausgetrocknet und deshalb ist die Wasserversorgung der Stadt von den Zisternen abhängig, die Anfang des 18. Jahrhunderts gebaut wurden. Der Stadt vorgelagert sind einige kleine Inseln, von denen zwei bebaut sind. Direkt nach dem bebauten Gebiet Tijuanas erheben sich die ersten Gipfel der peruanischen Anden.

Geschichte Bearbeiten

Es wird davon ausgegangen, dass der Ort vor circa 400 Jahren von Fischern gegründet wurde. Belege für eine Besiedlung während der Traumzeit oder davor gibt es keine. Erstmals urkundlich erwähnt wird Tijuana 1607 im Bericht eines peruanischen Steuerbeamten. Laut diesem Bericht lebten zu dieser Zeit 70 Menschen in Tijuana, die fast autark lebten. Im Zuge des aztekisch-peruanischen Krieges fiel der Ort an das Aztekenreich.


Tijuana (old).jpg

Tijuana (1754)

1735 wurde in Tijuana auf Grund der Nähe zu Peru ein Militärposten und eine befestigte Straße errichtet. Trotz des Ausbruchs des aztekischen Bürgerkriegs wurden die Soldaten nicht abgezogen, sondern sollten weiterhin die peruanische Grenze sichern. Schon kurz nach Kriegsbeginn begann der Schwarzmarkt in Tijuana zu florieren. Soldaten machten mit Schmugglern gemeinsame Sache und der kleine Ort kam zu regem Wohlstand. Erzählungen von Tijuana überschwemmten das krisengeschüttelte Land und Glücksritter zogen in die Stadt. Nur wenige schafften es, sich am Drogenhandel zu beteiligen. Der Großteil musste sich prostituieren, um zu überleben, oder für einen Hungerlohn in einer heruntergekommen Bar arbeiten. Als sich Anfang der 50-Jahre des 18. Jahrhundert die politischen Verhältnisse im Norden des Aztekenreiches stabilisierten, hatten sich das Glücksspiel und Prostitution so weit etabliert, dass alle Bemühungen der Ausrottung scheiterten. Zu dieser Zeit zählte der Ort schon 2000 Einwohner.

Anfang der sechziger Jahre kam es zu einem regelrechten Boom. Durch die Aufhebung des Verbotes der Prostitution entstanden zahlreiche Bordelle in der Stadt. Die ersten Hotels wurden gebaut. Auf den Straßen würfelte man um Geld. Mitte der sechziger fanden die ersten Sexshows statt, die Tijuana berühmt machen sollten. Anfangs wurde der Ort nur von Azteken besucht, doch mit zunehmender Berühmtheit kamen Menschen aus allen Teilen der Welt. Bis 1770 verfünfzehnte sich die Bevölkerung. In diesem Jahr lebten circa 30 000 Einwohner in der Stadt. In den folgenden Jahren wurde Tijuana als Sündenpfuhl Coatlicues bekannt.
Zahlreiche konservative Stimmen, innerhalb sowie wie außerhalb des Aztekenreiches, forderten eine Schließung der Bordelle bis hin zur Zerstörung der Stadt. Der Umsatz, der in dieser Zeit in Tijuana gemacht wurde, ging in die Millionen. Der inoffizielle Werbeslogan Tijuanas : „Mit Geld kannst du alles bekommen“ stammt von den damaligen Bordellbesitzern.

1777 wird das Prostitutionsgesetz, das die Prostitution in geordnete Bahnen lenken sollte, erlassen, um der wucherndern Rotlichtindustrie Herr zu werden. Ein Jahr später wird das Wettgesetz erlassen. 1780 erfolgt durch das Glücksspielgesetz ein tief greifender Einschnitt. Das Stadtbild wandelt sich und Städte wie Luang Kai in Khmeram oder La Asunción in Venezuela liefen Tijuana den Rang ab. Es folgten magere Zeiten, doch die damalige Prostituierte Michelle Sinful nütze die schlechte wirtschaftliche Situation und kaufte einige Bordelle, die sie ausbaute. Ende der 80-Jahre des 18. Jahrhundert siedelten sich zunehmend Kasinos und Wettbüros an. Prostitution fand nur noch hinter geschlossenen Türen in Edelbordellen statt. Statt Geschäften mit billigen Souvenirs, reihen sich Edelboutiquen entlang der Straßen. Seit 1790 geht es wirtschaftlich wieder aufwerts.

Wirtschaft Bearbeiten

Tijuanastrand.jpg

Strand in Tijuana

Wichtigster Wirtschaftszweig ist der Tourismus. Tijuana verfügt über 100.000 Betten und ist damit neben Tenochtitlan, Chitzen Itza, Tzintzuntzan, Acapulco und Matzatlan eines der bedeutenden Touristenzentren des Aztekenreiches. Im Durchschnitt verbringt ein Tourist etwas mehr als 4 Nächte in Tijuana. Diese Zahl ist jedoch irreführend und resultiert daraus, dass Tijuana Ziel zahlreicher Junggesellenabschiede ist. Über 40 Prozent der Zimmer werden nur für zwei Nächte gebucht. Der Rest der Gäste bleibt meistens für mehr als eine Woche.

In Tijuana gibt es über 200 Hotels. Alle sind der gehobenen Qualitäts- und Preisklasse zuzurechnen. Das größte ist das Aztec Palace. Zum Gebäudekomplex, der sich über mehrer Häuser im Staatzentrum erstreckt, zählt neben dem Hotel, auch ein Kasino, ein Theater und ein Bordell. Die meisten Unterkünfte bieten die Möglichkeit an der Lobby Wetten ab zu schließen, oder Prostituierte zu bestellen. Nur wenige vor allem kleinere Hotels besitzen Dreibettzimmer oder Kinderbetreuungsplätze.

Tijuana zählt zu den reichsten Städten der Welt. Jährlich wird in der Stadt ein Umsatz von 20 Milliarden Zinn gemacht. Damit liegt das jährliche Durchschnittseinkommen bei 400 000 Zinn. Bedingt durch Abgelegenheit der Stadt, die hohen Wohnungspreise und das strikte Bauverbot, werden schon Tätigkeiten, die von ungelerntem Personal erledigt werden können, gut bezahlt. Hotelzimmer sind für Arbeiter mit Durchschnittseinkommen nicht erschwinglich.

Burro.jpg

Plakat des Nachtclubs "El Burro"

Dieser Reichtum ist ein Produkt der Stadtpolitik. Als Ende der 70-Jahre diverse Gesetze erlassen wurden, die die Position und Einnahmequelle Tijuanas gefährdeten, erließ die Stadt ein striktes Bauverbot und suchte nach vermögenden Investoren. Mit der Zeit wurde der Ort zu einer Oase für Reichen, die die hohe Qualität und Exklusivität schätzten.

Der Großteil der Einkünfte wird durch Dienstleistungen errungen. In Tijuana gibt es über 200 Hotels, 185 Kasinos, 605 Wettbüros, über 10000 Restaurants und Cafés, 800 Bordelle, 40 Tierkampfarenen, 200 Theater, 10 Lichtspielhäuser, 7 Konzerthallen und zahlreiche andere Dienstleistungsbetriebe. Diese hohe Anzahl an Betrieben führte dazu, dass es auf Grund des Bauverbots zu wenig Arbeitskräfte gab. Über 15.000 Angestellte wohnen in Hotels oder in der über 20 Kilometer entfernten peruanischen Nachbarstadt.

Auch wenn die Stadt in den letzten Jahrzehnten ihr Angebot erweitert hat, wird das meiste Geld immer noch mit Glückspiel, Wetten und Prostitution gewonnen. Selbst der Drogenhandel soll in Tijuana florieren, jedoch gibt es dafür keine seriösen Quellen. Von den zahlreichen Sexshows, die Tijuana berühmt gemacht hatten, konnten sich nur wenige halten. Die meisten mussten nach der Erlassung der Gesetzte Ende der 70-Jahre ihre Türen schließen.

Das Lokal „El Burro“ ist berühmt für seine Shows. Es wurde in den späten 50-Jahres des 18. Jahrhunderts gegründet und erhielt seinen Namen durch die wöchentlichen Shows, in denen ein Esel mit einer Frau kopulierte. Die Shows finden heute noch statt und „El Burro“ wirbt offen mit den gut besuchten Vorstellungen, in denen offen Sodomie betrieben wird.

Tijuana wird von Touristen aus aller Welt besucht. Zahlreich sind vor allem Besucher aus europäischen Staaten wie Deutschland, Rammstein oder Österreich. Vereinzelt finden sich auch Georgier, Amerikanenser oder Azteken. Auch die Angestellten kommen aus aller Welt, vor allem jedoch aus Coatlicue, Cambodia und Amerikanien. Es wird vermutet, dass zahlreiche kriminelle Organisationen, unter ihnen die Korrohla, in Tijuana tätig ist.

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