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Tenochtitlan

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Tenochtitlan

Mexicowappen.png

Wahlspruch: Neltiliztlinik ihuan Inicek

Bürgermeister Felix Cuahtemoc
Fläche 131 km²
Einwohnerzahl 1 017 346
Bevölkerungsdichte 7766 Einwohner pro km²

Tenochtitlan ist die Hauptstadt des Aztekenreiches und mit 1 017 346 Einwohnern größte Stadt Coatlicues

Geographie

Tenochtitlan liegt im Tal des Mondsees, welches von den nördlichen Ausläufern der Aztekische Anden umrahmt wird und zu den niederschlagsreichsten Regionen des Landen zählt. Die Stadt befindet sich im Zentrum des Tales, im südlichen Teil des Mondsees und ist damit vollständig von Wasser umgeben. Auch wenn der Pegel des Sees nur um einige Dezimeter im Jahr schwankt, ist die Stadt durch ein intelligentes Schleusen- und Dammsystem vor Überschwemmungen geschützt. Der Ort ist auf mehreren Insel erbaut und liegt auf 1500 Metern Seehöhe. Die Stadt befindet sich in den Subtropen. Selbst im Winter ist es mit Tagsüber 15 bis 25 Grad recht warm. Nachts kühlt die Temperatur jedoch ab. Frost ist keine Seltenheit. Gelegentlich kann es sogar schneien. Im Sommer können Temperaturen bis zu 35 Grad erreicht werden. Die wichtigsten Orte in der Umgebung sind Neuatzlan und Texcoco.

Stadtbild

Das heutige Stadtbild Tenochtitlans entstand nach den Plänen Motecuhzomas des Ersten. Diese entstanden um 1640 und sahen eine vollkommene Umstrukturierung vor. Straßenzüge aus dem 16. oder 15. Jahrhundert wie man sie in Neuatzlan findet, gibt es in Tenochtitlan nicht. Fast alle Gebäude stammen aus der Zeit nach 1640. Das Zentrum der Stadt bildet der Tempelbezirk mit der großen Pyramide. Hier sind die Straßen breit. Die Gebäude haben alle vier Stockwerke oder mehr und sind mit Stuck oder Ornamenten verziert. Vor allem die Gebäude, die sich um den großen Tempel befinden, zeigen mäßigen bis starken europäischen Einfluss. In den Gebieten am Stadtrand sieht das Stadtbild anders aus. Die Straßen werden enger, sind oftmals in bunten Farben gehalten. Kanäle durchziehen diesen Teil der Stadt. Eine Besonderheit bildet das Fleischerviertel, das seit über hundert Jahren ein Anziehungspunkt für Einwanderer aller Nationen war. Hier wechseln sich verschiedenste Baustile ab.

Gliederung

Tenochtitlan wird in elf Teile gegliedert. Innerhalb Tenochtitlans unterscheidet man zwischen den inneren und den äußeren Stadtteilen und dem Tempelbezirk. Zu den sechs inneren Stadtteilen gehören Cotolco, Tzalan, Cihuateocaltitlan, Texcanzonco, Macpalxocotitla und Tzahualtonco. Sie grenzen alle an den Tempelbezirk, der das Zentrum der Stadt bildet. Alle inneren Bezirke haben eine dichte Bebauung, eine hohe Dichte an öffentlichen Verkehrsmittel und eine gute Anbindung ans Straßennetz gemein. In den äußeren Stadtteilen leben kaum Menschen. Der Stadtteil Teocaltitlan im Norden Tenochtitlans ist sogar unbewohnt und dient den Bewohnern der Hauptstadt als Park und Erholungsgebiet. Das Zentrum Tenochtitlans bildet der Tempelbezirk. Er erstreckt sich über 20 km² und beherbergt neben der großen Pyramide auch, den aztekischen Königspalast, den alten Königspalast, der das älteste Gebäude der Stadt ist, das Rathaus Tenochtitlans, den aztekischen Regierungspalast sowie bedeutende Museen, Kunsthäuser, Botschaften und den berühmten Tenochtitlaner Wochenmarkt. hallo 92.103.143.38 08:54, 3. Jun. 2013 (UTC)

Geschichte

Tenochtitlan wurde 1390 von Tenoch gegründet. Anfangs bestand der Ort nur aus einigen Hütten und die Bewohner waren fast ausschließlich Bauern. Das änderte sich als, bedingt durch die mixertekische Besiedlungspolitik die Bevölkerungszahl stark abstieg. Es begann sich eine kleine Handwerkerschicht zu bilden, welche in der ersten Steinhäusern lebte. Doch mit den steigenden Bevölkerungszahlen war kaum noch Platz für die Felder. Es kam zu kleinen Hungersnöten und die arme Bevölkerung versuchte zu fliehen, was die Mixerteken jedoch immer wieder verhinderten. Durch Zufall entdeckte Uei Tlatoani Tenoch die Lösung der Landknappheit. Bei einem Spaziergang sah er eine Blume, welche auf einem totem Stück Treibholz, welches am See schwamm, blühte.

Er wies die Bauern an Floße aus Holz zu bauen und sie gleichmäßig mit Erde zu beladen. Als die Floße fertig waren säte Tenoch Maiskornen auf ihnen aus und ließ sie in Ufer nähe festbinden. Schon nach einigen Tagen keimten die ersten Pflanzen. Diese Entdeckung löste das Platzproblem und um 1400 hatte Tenochtitlan circa 900 Einwohner. Als die Pest das Tal des Mondsees um 1405 erreichte flüchteten zahlreiche Menschen auf die Insel Tenochtitlan, was zu einem explosionsartigen Bevölkerungswachstum führte. Nachdem die Hauptstadt des Mixertekenreiches durch die Seuche entvölkert wurde, war Tenochtitlan die größte Stadt im Tal des Mondsees. Circa 10 Jahre nach der Pest hatte Tenochtitlan ungefähr 10 000 Einwohner und war Hauptstadt eines blühenden kleinen Reiches. In den nächsten Jahrzehnten wuchs die Bevölkerung konstant an. Die Insel wurde dicht besiedelt und das Stadtzentrum bestand aus kleinen, halbverfallenen Häusern und kleinen, schmutzigen Gassen. Die Gefahr einer Seuche stieg mit der Bevölkerung rasant an, sodass sich Uei Tlatoani Tzintzuntzan der Erste gezwungen sah, die alten, halbverfallenen Häuser abzureisen und ließ die Straßen in einem rasterförmigen Netz verlaufen. In der Mitte Tenochtitlans baute er einen Tempel und gründete den Tempelbezirk. Das Ergebnis seiner
Motecuzoma Xocoyotzin.jpeg

Der Tyrann Motecuhzoma der Erste

Stadtplanung erlebte er nicht mehr. Seine Ziele wurden erst 1540 vollständig umgesetzt und um 1550 hatte der Ort 50 000 Einwohner und war der größte Ort des Kontinents. 1581 wurde die Universität Tenochtitlan gegründet, welche heute zu den berühmtesten der Welt zählt. 1600 lebten 130 000 Menschen in Tenochtitlan und die Stadt war auf zahlreichen Inseln gebaut, welche durch Brücken mit einander verbunden waren. Ein österreichischer Reisender schrieb:

"Am Straßenrand sitzen Händler und versuchen Waren zu verkaufen. Ihre Schreie hallen von den weißverputzten Wänden wieder und vermischen sich mit den freudigen Rufen der Kinder, welche sich an ihre Eltern drücken. Doch verlässt man die überfüllten Straßen und weicht auf die Kanäle aus, so wird man von einer von einer entspannenden Ruhe umgeben, die einzig durch den Gruß eines Bootfahrers oder das leise Gurgeln des Wasser unterbrochen wird.“

Dies änderte sich als der Tyrann Motecuhzoma der Erste an die Macht kam. Schon als junger General hatte er Pläne für das Stadtbild von Tenochtitlan. Schon kurz nach seiner Machtübernahme rief er zahlreiche Architekten, Ingeneure und Zeichner an den Hof, mit welchen er seine Pläne besprach und verbesserte. Im fünften Jahr seiner Herrschaft begann er Tenochtitlan nach seinen Wünschen zu Gestalten. Zuerst ließ er alle Kanäle im Tempelbezirk zu schütten. In den anderen Teilen der Stadt wurden sie reguliert. Danach wurden die alten Gebäude der Universität abgerissen und durch neue Prachtbauten ersetzt. Zeitgleich ließ er ließ er die Häuser im Zentrum Tenochtitlans abreißen und durch prachtvolle, mehrstöckige Gebäude ersetzten, welche sich an breiten, mit weißen Steinen gepflasterten Straßen aneinander reihen. Obwohl Motecuhzoma Unmengen an Personen, Material und Geld in die Erneuerung des Stadtbildes investierte und er auch nahezu 100 Prozent des Stadtbildes veränderte, gelang es ihm nicht seinen größten Wunsch vor seinem Tod zu erfüllen, den Bau der großen Pyramide, welche seine Nachfolger Motecuhzoma der Zweite errichten ließ. Die große Pyramide ist mit 104 Meter das höchste Bauwerk Tenochtitlans. Um 1700 lebten in der Stadt 350000 Menschen. In den folgenden Jahrzehnten kam zu rasanten Wachstum der Bevölkerung. Noch heute ist der Plan Motecuhzomas Vorlage für die Stadtplanung, wenn auch mit einigen Ergänzungen. Vor allem während des aztekischen Bürgerkrieges wurde Tenochtitlan von Flüchtlingen überschwämmt.

Bevölkerung

In Tenochtitlan leben 1 017 346. Dies sind fast drei mal so viel 1700. Vor allem zwischen 1715 und 1750 kam es zu einem starken Anstieg der Bevölkerung. Kriege, Armut und der Wohlstand Tenochtitlans lockten die Landbevölkerung in die aztekische Hauptstadt. Zeitweise kam die konnte nicht schnell genug gebaut werden, um den Neuankömmlingen genügend Platz zu bieten, sodass es zu einem starken Anstieg an Schlafgängern kam. Zwischen 1760 und 1770, einer in dieser Phase stattfindenden Stabilisierung der politischen und wirtschaftlichen Situation bedingt, sank die Bevölkerungszahl leicht. Etwas mehr als die Hälfte der Tenochtitlaner Bevölkerung sind Frauen. 85 Prozent der in der aztekischen Hauptstadt wohnhaften besitzt die aztekische Staatsbürgerschaft, 10 Prozent kommen aus den anderen Staaten Coalticues, der Rest stammt aus Polaris, Borealien und Europa. 89 Prozent der Tenochtitlaner bekannten sich zum aztekischen Polytheismus, circa sechs Prozent glauben an keine höhere Macht. Weitere in der aztekischen Hauptstadt vertretene Glaubensgemeinschaften sind unter anderem das Christentum, das Verduner Hexenkult oder der Romanismus. Auch wenn 23 Prozent der Tenochtitlaner Bevölkerung unter 15 Jahre alt sind, ist die Geburtenrate rückläufig und mit 2,013 Kindern pro Familie eine der niedrigsten im Aztekenreich.

Kultur

Tenochtitlan war seit seiner Gründung im Jahre 1390 Hauptstadt des Aztekenreiches und Residenzstadt des Uei Tlatoani. Diese ließen prachtvolle Prunkbauten errichten und lockten große Künstler an. Schon wenige Jahre nach der Gründung hatten sich Schauspiel und Musik in der Hauptstadt des Aztekenreiches etabliert. Vor allem in den ersten Jahren nach dem Herrschaftantritt Motecuhzoma des Ersten florierte das kulturelle Leben in Tenochtitlan, weshalb die Phase auch als Tenochtitlaner Klassik bezeichnet wird.

Musik

Melinda Vega3.jpg

Jazzsängerin und Pianistin Melinda Vega

Tenochtitlan gilt als heimliche Hauptstadt des Jazz. Diese Musikrichtung, die Anfang der 20-Jahre aus der Dixie-Confederation und Amerikanien kommend das Aztekenreich erreichte, verbreitete sich rasch. Schon am Ende des Jahrzehntes gab es in Tenochtitlan einige Cacahuetl, auf deutsch meist Kakaostuben genannt, in denen sich Jazzklänge etabliert haben. Bis heute erfreut sich der Jazz einer großen Beliebtheit bei den Azteken und hat schon vor einigen Jahrzehnten die klassisch-aztekische Musik, Cuicatl genannt, als beliebteste Musikrichtung abgelöst. Vom Aztekenreich aus breitete sich der Jazz über ganz Coatlicue aus, um dann in Salsa und Merengue aufzugehen. Einzig im Aztekenreich konnte er sich halten und entwickelte verschiedenste Stillrichtungen. Heute gibt es in Tenochtitlan eine große Anzahl an Jazz-Cacahuetls, die nicht nur Getränke anbieten, sondern auch einen wichtigen Treffpunkt des sozialen Lebens dar stellen und in denen oftmal Jazzbands live auftreten. Das berühmteste Jazz-Cacahuetl, das Central, befindet sich in der Nähe des aztekischen Regierungspalastest. Regelmäßig singen berühmte Sänger wie Melinda Vega oder Apanacatl Xolotl Totoquil im Central. Jedes Jahr im März findet die Tenochtitlaner Jazzwoche statt. Es ist das berühmteste von diversen Jazzfestivals in der aztekischen Hauptstadt. Neben Jazz ist Cuicatl eine häufig vertretene Musikrichtung. Tenochtitlan besitzt eine Oper, die einen sehr guten Ruf genießt und neben Werken der europäischen Oper auch aztekische Opern aufführt.

Theater und Film

Das Theater hat in Tenochtitlan Tradition. Das aztekische Theater, entstanden aus einem religiösen Ritus, ist in der Stadt immer noch gegenwärtig. Es werden Hauptsächlich alte Stücke aufgeführt, da es nur wenige Schreiber gibt, die sich an das aztekische Theater heranwagen, das sich durch einige Besonderheiten, zum Beispiel die drei Personenregel oder den Dialog mit sich selbst, auszeichnet. Doch auch abseits des aztekischen Theaters und den europäischen Klassikern gibt es eine kleine aber hochwertige Theaterszene, die sich in kleinen Kellertheatern in den inneren Stadtteilen manifestiert hat. Der Großteil der Schreiber arbeitet jedoch für den Film, der im Aztekenreich ein großes Publikum hat. Zwar ist Tzintzuntzan das Zentrum der aztekischen Filmproduktion, doch die meisten Prämieren finden in Tenochtitlan statt. Die Stadt ist auch, wegen ihrer Kanäle und ihrer Architektur, Handlungsort vieler Filme.

Architektur

Immer wieder wird Tenochtitlan Reiseführern als typisch aztekisch beworben. Dies trifft sicherlich auf die Bräuche, Speisen, Lokale Mentalität zu. Doch in Sachen Architektur ist Tenochtitlan etwas Besonderes. Es wäre den anderen Städten des Aztekenreiches ungerecht das Tenochtitlaner Stadtbild als Höhepunkt der aztekischen Architektur zu nennen. Im Zuge seiner Pläne für den Umbau Tenochtitlans scheute Motecuhzoma der Erste keine Mühen und Kosten, weshalb fast alle namhaften aztekischen Architekten aus dieser Zeit und sogar einige europäische und cambodschanische an diesem Projekt mitarbeiteten, was im Stadtbild ersichtlich. Der Baustil dieser Zeit wird in Anlehnung an die Wiener Ringstraße und den damit verbunden Prachtbauten als aztekischer Ringstraßenstill bezeichnet. Vereinzelt finden sich auch Begriffe wie aztekischer Klassizismus oder Tenochtitlaner Klassik. Europäische Einflüsse sind vor allem an den Gebäuden in der Umgeben der großen Pyramide erkennbar. So weist zum Beispiel der Innenhof des aztekischen Regierungspalastes einen gotischen Kreuzgang auf.

Küche

Die Tenochtitlaner Küche wird vor allem von Mais dominiert. Gebratene Maisfladen werden anstelle von Brot verwendet. Mais gibt es als Beilage zu vielen Gerichten. Tortillas, gefüllte Maisfladen, sind typisch für Tenochtitlan und gelten als aztekisches Nationalgericht. Eine Besonderheit Tenochtitlans sind die Cacahuetl, zu deutsch meist Kakaostuben. Die Cacahuetl bieten verschiedenste Kakaovariationen, andere Getränke und Mehlspeisen an. Des Weiteren sind meist aktuelle Zeitungen und Zeitschriften ausgelegt. Das Cacahuetl ist Treffpunkt des sozialen Lebens. Manche bieten sogar Livemusik an.

Infrastruktur

Für große Teile der technischen uns sozialen Infrastruktur der Stadt ist die Stadt Tenochtitlan selbst verantwortlich. Über 48 thematisch spezialisierte Magistratsabteilungen verwalten zusammen mit der Stadtregierung und den Bezirksräten der elf Stadtteile die Infrastruktur der Stadt. Tenochtitlan wird seit 1642 durch vier große Wasserleitung mit frischem Wasser aus den aztekischen Anden versorgt. Die sechs Quellen, die gespeist werden, befinden sich in der Nähe des Popocatepetl. Sämtliche Abwässer der Stadt durch die Kanalisation in den Xaltocan geleitet, jedoch vorher durch Filter- und Osmoseanlagen gereinigt. Der Stromverbrauch der Stadt wird durch drei Wasserkraftwerke in der Umgebung gedeckt. Das Größte von ihnen befindet sich bei der Mündung des Chalco in den Mondsee.

Verkehr

Pferde sind in Tenochtitlan eine Seltenheit. Grundsätzlich ist es in Tenochtitlan erlaubt ein Pferd zu besitzen und dieses auch zu reiten, doch da mit dem Besitz eines Pferdes innerhalb Tenochtitlans zahlreiche Bedingungen und Kosten einhergehen und da in der Stadt kaum Platz für Pferde vorhanden ist, verzichten fast alle Bewohner auf die Reittiere. Des Weiteren ist die Struktur und Logistik der Stadt nicht darauf ausgelegt, dass Pferde als Massentransportmittel benutzt werden. Dies hängt damit zusammen, dass zur Zeit Motecuhzoma des Ersten Pferde noch nicht als Nutz- und Reittiere gehalten wurden. Die Straßen sind nicht ausgelegt für mehrere tausend Pferde. Der Großteil der Bewohner nutzt das Fahrrad, das es ermöglicht innerhalb des Stadtgebietes schnell von einem Ort zum anderen zu kommen. Ein weiteres wichtiges Verkehrsmittel ist die Straßenbahn. Sie verkehrt auf allen wichtigen Routen und ist vor allem bei Schlechtwetter das Verkehrsmittel erster Wahl. Ebenfalls genutzt werden Boote, einerseits für den Individualverkehr, aber auch als öffentliches Verkehrsmittel. Auch wenn Tenochtitlan von einem Netz von Kanälen durchzogen wird, ist es vom Anlegeplatz oftmals noch ein weiter Weg bis zum Ziel. Die Stadt verfügt über einen großen Kopfbahnhof im Süden der Stadtgebietes. Von dort aus gehen Züge in fast alle größeren Städte des Aztekenreiches. Es gibt sogar eine Verbindung nach Caracas. Den Trans-Coatlicue-Express. Der nächste Flugplatz ist der Flugplatz Neuatzlan.

Bildung und Gesundheit

Die Universität Tenochtitlan ist mit über 100 000 Studenten die größte Universität Cotlicues und genießt einen ausgezeichneten Ruf. Sie wurde 1581 gegründet und ist nach der Suriyamarin-Universität in Suai Nakon (Khmeram) und der Simon-Bolivar-Universität in Cumana die drittälteste Universität Coatlicues. Die Universität Tenochtitlan bietet mehr als 120 Studiengänge. Das Universitätsgelände befindet im Norden des Tempelbezirks und muss sich die Insel nur mit dem Allgemeinen Krankenhaus der Stadt Tenochtitlan teilen. Neben der berühmten Universität Tenochtitlan beherbergt die aztekische Hauptstadt eine Vielzahl an Schulen von hohem Niveau. Neben verschieden fremdsprachigen Schulen sticht vor allem die Tenochtitlaner Hofschule heraus. Hierbei handelt es sich um einen Gebäudekomplex im Norden des Tempelbezirks, der eine Elementarschule, eine Mittelschule, ein Gymnasium und eine künstlerisch-pädagogische Schule. Die Hofschule war der Vorläufer der Universität Tenochtitlan und dienten zuerst der Bildung der Kinder des Uei Tlatoanis und der hohen Adeligen. Erst Motecuhzoma der Erste öffnete die Schule 1677 für das Volk. Das größte Krankenhaus der Stadt ist das Tenochtitlaner Allgemeine Krankenhaus, Es verfügt über einer Nutzfläche von 350 000 m², 53 Operationssäle, 20 Intensivstationen und 2304 Betten. Über 1900 Ärzte arbeiten im Allgemeinen Krankenhaus der Stadt Tenochtitlan, das das zweitgrößte Krankenhaus der Welt ist. Neben dem Allgemeinen Krankenhaus finden sich noch eine kleinere Krankenhäuser und Kliniken über das Stadtgebiet verteilt, die sich oftmals auf ein bestimmtes Teilgebiet der Medizin spezialisiert haben.

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