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Tagebuch eines Arbeiters aus Venezuela

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Brösel Dieses Dokument ist zu schwach!

Das Dokument Tagebuch eines Arbeiters aus Venezuela ist definitiv ungenügend und muss dringend überarbeitet werden. Vielleicht ist es auch schlicht unfertig und harrt seiner Vollendung. Sollte sich in absehbarer Zeit an dem Zustand nichts ändern, so wird diese Schrift den reinigen Flammen des Ofenfeuers übergeben. Grund: Noch nicht fertig

In meinem Dorf ist es ruhig und bescheiden. Doch wenn man die Wahl hat "Raus hier oder arbeiten!", dann ist es hier wie im Knechtsviertel. Nun arbeite ich seit 5 Jahren als Koch: Und jeden Tag geschieht etwas Neues.

Goldfund

Langsam, aber sicher betrete ich die Küche. Es ist ruhig hier, die anderen Köche haben erst später ihren Dienst. Meine Aufgabe ist, die Zutaten zu bringen und vorzubereiten. Das ist eine Dreckssache. Wenn die Märkte abends schließen und ich nicht da bin, muss ich entweder betteln oder meine Freunde anrufen, ob sie die Zutaten haben. Das sind eigentlich nur meine Oma, die ich jeden Tag pflegen muss, sowie ihr Doggenmischling Chicana. Die sind sowieso zu der Zeit im Schlaf und lassen den Fernseher nachts laufen. Meist wundert sich Oma, dass der überhitzt ist und gibt meinen "Geistern" die schuld. Doch für den Scheiß ist keine Zeit, ich muss arbeiten. Eigentlich kann ich aus jedem Dreck was zaubern, aber was will man aus einem Salat und einem Päckchen Sahne machen? Ich überlege und überlege und versage. Diesmal entspringt nicht ein Funken sondern ledlich ein verrücktes Vorgehen. Sahnensalat? Salatsahnendrink? Flüssigsahne mit Salatraspeln? Langsam treibt mich der Wahnsinn und ich schreibe die Vorschläge auf meiner Liste. Da ich ledlich eine Nebenkraft bin, entscheidet der Chefkoch über Rezept und Rezept. Meist fallen die durch, ich stehe auf einer Zehe. Desweiteren warte ich und warte ich. Und als der Chefkoch da ist, fragt er gleich: "Wo sind die Zutaten?" Ich meine: "Die sind hier!". Der Chefkoch lacht kurz und flippt dann mächtig aus. Ich erkläre, dass ich doch bei dem Stress mit meinen Kindern kaum vor 20 Uhr einkaufen gehen könnte. Doch der Chefkoch hat überraschend Verständnis. Er bittet mich raus und meint, dass ich eine Woche frei kriege. Dann höre ich einen Wutschrei. Mit aller Bedrängnis renne ich weg und entdecke etwas schönes: Eine alte spanische Goldmünze liegt auf dem Boden. Ich hebe sie auf und merke, dass sie wohl aus dem 16. Jahrhundert stammt. Mit einem WOW begebe ich mich nach Hause. Die Nachbarn belächeln mich, dass ich schon wieder früh nach Hause muss. Wahrlich habe ich kein großes Einkommen, eine richtige Tür in meiner Wohnung gibt es nicht. Ich schlängele mich durch den Schlitz und verdecke ihn mit einem Vorhang. Da bellt schon Chicana und macht es mit meinem Kuscheltier aus meiner Kindheit. Oma schläft und ich bin nun darauf gestellt, mich zu langweilen und die Goldmünze zu bewundern. Vielleicht lässt sich da was machen.....

Überraschung!

Gerade düse ich mit meinem klapprigen Fahrrad zur Arbeit und plötzlich steht ein Schild an der Tür. "Die Camanita Restaurantgesellschaft sucht neuen Chef". Wie? Wo? Was? Nein, erst rubble ich mich an der Stirn. Einen neuen chef, wasn mit dem alten passiert. Als ich zur Hintertür gehe, ist sie offen. Daneben steht ein Polizeiwagen UND ein Leichenwagen. Das muss hart sein. Ich nähere mich der Küche und plötzlich knallt mir ein Polizist entgegen. Kaum frage ich, was er will, besucht er mich auf Herz und Nieren. mit einem Schnuff geht er wieder. Als ich gerade ein Messer mit Blut verschmiert sehe, packt mich plötzlich der Polizist und legt mir Handschellen an. "Micala Tonzales, sie sind wegen Mordes verhaftet." kriege ich zu hören und schon kommt ein Herzschock mir zumute. Ich falle in Ohnmacht. So 4 Stunden später bin ich im Verhörraum der Polizei. ich frage, wo ich bin, aber nach dem 1. Wort halte ich lieber das Maul, denn der Polizist sah aus, als würde er mich verkloppen, wenn ich etwas sage, was nicht dazu passt. Stattdessen grinst er mich an und stellt plötzlich einigE fragen, die überhaupt nicht passen, so wie "Was haben sie zum Zeitpunkt gegessen?". Ich habe ihm erklärt, dass ich zuhause war und bloß die üblichen Sportübertragungen, Dokus, so ein pay-TV-Quatsch angeschaut habe. Aber da war er dabei, einen schwarzen Kaffee zu holen. Wieso kommt der überhaupt auf mich, dass ich den Chef erstochen habe? Gut, ich hasse ihn, aber niemand weiß was davon. Später führt mich der Polizist in einen Bunker und erklärt mich als Mörder. Er sagt, alle Beweise stimmen überein, ein Prozess sei nicht notwendig. Mit einem ohrenbetäubenden Krach knallt er die Tür zu und geht weg. Nach 20 Minuten höre ich irgendwie ein helles Geräusch, oben wird es heller, eine Stimme kommt zum Vorschein. Und jetzt...BAM! Der bunker fällt auseinander und irgendein Moderatorentyp trallert mit seiner Assistentin die "Verstehen sie Spaß?"-Hymne. Getüte und bunte Autos sind da, überall Kameras. Das fand ich aber nicht lustig, und so laufe ich am mit Tomatensauce bekleckerten Chef vorbei, der mich aber aufhielt und mich zur Küche verdonnerte. Und schon sind da die Köche, die um den Fernseher stehen und über mich lachen. Ich habe keinen Spaß am Kochen, und auch nicht die endlose Zutatenliste zu finden, die irgendwo zwischen Sergios Arsch und Guanitas Kopf liegt. Beim Markt fällt mir wieder die Goldmünze ein, die ich in meiner Hosentasche habe. Ein Hammerteil ist das! Bestimmt so zehntausend Snickers wert. Im der Küche wieder angekommen bätsch ichs den Köchen und ich gehe zum Wertrechner in der Kugelstrasse. Aber es ist schon 19.30 Uhr und der hat zu. Argh, mein Fahrrad ist im Restaurant und es ist morgen freier Tag! Welch Mist! Zuhause erwartet mich wieder Chicana, die mich genüsslich anschleckt.

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