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Pressekonferenzen-Archiv des Weissen Hauses zum Borealienkrieg

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Hier werden die historischen Pressekonferenzen von John F. Kennedy, Präsident von Amerikanien und dem Kennedy Reich, zur Zeit des kleinen Weltkrieges veröffentlicht und für die Nachwelt erhalten. Es ist eine Geschichte des Kampfes und des Mutes.

Die Sortierung erfolgt aus Leserfreundlichkeit mit dem ältesten, also dem ersten Beitrag und endet mit dem letzten, als der Krieg vorbei war.


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4. Mai 1799 - Gerüchte um einen ZwergBearbeiten

Liebe MitbürgerInnen,

Die heutigen Themen, nach Wichtigkeit:

Das Nackt-Kirschenpflückenfest findet wie geplant Morgen statt. Einlass in die präsidialen Kirschgärten ist bei Sonnenaufgang. Damit die Festlichkeiten sorglos von statten gehen können, bitten wir alle Teilnehmer und Besucher folgende Punkte zu beachten:

  • Bitte markieren Sie Ihre Kleider mit Ihrem Namen, damit es am Abend, bei der Rückgabe nicht wieder zu unschönen Verwechslungen und daraus resultierenden Wortwechseln kommt.
  • Dies ist ein Tag der Leichtigkeit und der Freude. Vergiften Sie die Stimmung nicht, indem Sie Ihre Mitmenschen wegen vermeintlicher, äusserlicher Makel wie bescheidene Penisgrösse oder Speckröllchen hänseln.
  • Christliche Missionare bitten wir, dem Fest fern zu bleiben. Bei aller religiöser Toleranz bin ich ehrlich der Meinung, dass Ihr Mitwirken an dieser Feier nicht wirklich sinnvoll ist.
  • Ein jeder bringe gute Laune mit!

Diese leidige Zwerg Sache: Mit leichter Verärgerung müssen wir feststellen, dass aus welchem Grund auch immer, diese wirren Spekulationen um den wahnsinnigen Zwerg Z. W. Örg einfach nicht verstummen wollen. Angeheizt durch reisserische Berichte in der Boulevardpresse glauben nun immer mehr Bürger, den Zwerg oder dessen Flotte, ja sogar das ominöse Aquanopolis gesichtet zu haben.
Für ausnahmslos jede dieser Sichtungen gibt es aber eine natürliche Erklärung! In den meisten Fällen dürfte es sich um Plesiosauri gehandelt haben, die jetzt in der Paarungszeit besonders aktiv sind. Sie tauchen oft raketengleich auf und ihr Gebrüll erinnert zuweilen an rostige U-Boote.
Die Besatzung des Steamischen Dampfschiffes, welche da an Land gespült wurde und behauptete, von Klabautermännern gekapert worden zu sein, war unter Garantie einfach sturzbesoffen und hat in dem Zustand den Kahn auf ein Riff auflaufen lassen. Die bizarre Story haben sich die Clowns im Nachhinein ausgedacht um nicht haftbar gemacht zu werden .
Die Dixieländische Bohrinsel "Jenna2" die letzte Woche in einem Feuerball im Meer versank wurde nicht - ich betone NICHT - von einer angeblichen Flotte von Z. W. Örg versenkt. Die Erklärung für dieses tragische Ereignis ist trivial: George W. Bush die blöde Sau hat eine brennende Kippe aus dem Fenster seines Hubschraubers geworfen, als er über der Bohrinsel kreiste.

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5. mai 1799 - Das Massaker Bearbeiten

Liebe MitbürgerInnen,

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Schwer gezeichnet: Der Präsident.

Wie Sie wohl mittlerweile alle aus den Medien erfahren haben dürften, ereignete sich heute in den frühen Morgenstunde in Little Kamtschatka eine furchtbare Tragödie. Unsere wunderbaren Mammuts, Nationales Erbe, spirituelles Symbol und einfach grundgeilen Dickhäuter wurden bestialisch von Unbekannten ermordet.
Ich habe daher den heutigen Tag zum Tag der Trauer ausgerufen und alle Fahnen auf Halbmast setzen lassen. Bitte erweisen Sie den Mammuts den nötigen Respekt, indem Sie sich der Tragik der Stunde entsprechend ernsthaft verhalten.

Die Beachtung folgender Hinweise wird vom Weissen Haus positiv zur Kenntnis genommen;

  • Verzichten Sie auf den Konsum oberflächlicher Belustigungen, wie "TV-Total" Sendungen, "Amerikaniens lustigtes Heimvideo" und ähnlichen, debilen Possen. (Ich erinnere überdies daran, dass TV-Geräte ohnehin illegal sind)
  • Essen Sie heute vegetarisch.
  • Entzünden Sie eine Kerze für die Mammuts auf Ihrem Hausaltar.
  • Schämen Sie sich Ihrer Tränen nicht!

Wir alle stellen uns die Frage nach dem Uhrheber dieser feigen Tat. Es betrübt mich zutiefst, dass sogar in so einer schweren Stunde, es manche sensationslüsternde Zeitgenossen nicht lassen können, immer noch diese abstruse Zwergen-Theorie zu kolportieren.
Diesen Z. W. Örg gibt es nicht!
Ich weiß wirklich nicht, wie oft ich das noch wiederholen muss. Der Verdacht, der sich bezüglich der Täterschaft regelrecht aufdrängt ist doch nun wirklich naheliegend: Wer jagt denn immer wieder illegal in unseren Revieren? Wer kennt keinerlei Skrupel? Wer ist der Inbegriff des Schurkenstaates schlechthin?
Eben.
Ich werde noch heute eine scharfe Protestnote an das Arschloch vom Dienst Präsident Bush senden. Und wehe, er fackelt den überbringenden Meldereiter wieder auf dem Scheiterhaufen ab, so wie letztes Mal.

Fragen der Reporter / Zuschauer / Bürger:

  • Frage von Greeney für Greenpeace: Vielen Dank, dass Sie mich aufgerufen haben. Ich wollte mal fragen, ob die Mammuts jetzt angemessen bestattet werden und ob wir außerdem vorsorglich schon ein paar Großindustrielle hängen können. Danke sehr!
Ey, Du mottenbefallener Filzpantoffel auf Stelzen! ICH war dran mit Fragen stellen! Freddy Porsche für "Auto, Motor und Weiber", Amtsblatt der Trackmania Nations. Unser größter Autofabrikant lässt fragen, ob wir die Stosszähne zwecks Fertigung der Verzierungen des Armaturbrettes in der Luxusklasse billig erwerben können. Ihr Wilden lässt sie ja doch nur verrotten!
Du bist doch der Oberfiesling, der Autobahnen baut und so oder? Jetzt versuch mal nicht, mir Angst zu machen, das schaffst du eh ni... OK, ich hab's ja eh nicht so eilig, mach ruhig zuerst... Dein Greeney


  • NEIN! Herr Greeny war zuerst dran, ja, doch, das ist so und jetzt setzen Sie sich mal brav und ohne zu fluchen wieder hin, Herr Porsche!

Also: Die angemessene Bestattung - und da werden Sie mir sicher zustimmen, ist die durch die heiligen Raubritter der Lüfte. Anders ausgedrückt: Die Geier werden sich drum kümmern! Was für Lakota-Krieger und tibetanische Mönche gut ist, ist für unsere Mammuts nur Recht.
Dem Hängen von Großindustriellen stehe ich prinzipiell aufgeschlossen gegenüber, muss aber darauf hinweisen, dass wir solcher in Amerikanien ohnehin nicht haben. Sollten Sie an Dixieländische Industrielle gedacht haben, so hielte sich mein Protest sicher in Grenzen. - Der Präsident.

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Montag 6. mai 1799 - Die Lusitania Bearbeiten

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Der Präsident hört sich an, was das Volk zu sagen hat.

Liebe Mitbürgerinnen,

Es sind fürwahr unruhige Zeiten, in denen wir leben! Und so muss ich diese Pressekonferenz einmal mehr lästigen Dingen widmen, statt mit Ihnen über erfreuliche Themen, wie den neusten Erotikbildband mit traumhaften Fotos von mir reden zu können.

Noch sind wir in tiefer Trauer um die armen Mammuts und schon erreicht uns die nächste Unheilsbotschaft: Ein Dixieländisches Postschiff, die Lusitania, ist offenbar vor unserer Küste auf Grund gelaufen. Sie werden mir sicher alle zustimmen, dass diese Nachricht an sich kaum der Rede wert wäre und in der Zeitung allenfalls unter den Wasserstandsmeldungen auftauchen sollte. Es ist schliesslich hinlänglich bekannt, dass Dixieländische Schiffskapitäne notorische Säufer sind. Der Kapitän der Lusitania war vermutlich ebenso wie seine Mannschaft völlig breit und hat den Kahn im Vollrausch auf unsere Sandbank gesteuert.

In Dixie wird jetzt ein Riesenwirbel darum gemacht, dass die Mannschaft verschwunden ist. Das Ganze wird auf oberpeinlichste Weise zu einer Art "Akte X" Fall aufgeblasen.
Nun gut, die Mannschaft ist verschwunden. Ist das auch nur im entferntesten verwunderlich?
Die Kerle haben ihren Rausch ausgeschlafen und erkannt, was sie da für Scheiße gebaut haben. Da sind sie halt einfach abgehauen.
Nun sind offenbar zwei der Seeleute in erschossenem Zustand angespült worden.
Nun, das ist bedauerlich. In Dixie nimmt man das aber erwartungsgemäss schon wieder zum Anlass, um gegen uns zu hetzen und Stimmung zu machen. Angeblich wurde in den Leichen Munition gefunden, wie sie unsere Truppen zu verwenden pflegen. Und? Wie oft werden denn amerikanesische Grenztruppen von Dixie-Strauchdieben überfallen und ausgeraubt?! Solche Subjekte werden vermutlich auch die Seeleute umgebracht haben.
Kindergarten, das Ganze!

Wie auch immer: Bei meinem Ausritt heute Nachmittag traf ich einige Arbeiter bei ihrer wohlverdienten Mittagspause. Ich ritt zu ihnen und fragte sie nach ihrer Meinung und ihren Gefühlen zum Thema. Dabei musste ich feststellen, dass nicht wenige spontan diesen Zwerg für die Havarie der Lusitania verantwortlich machen. Und das betrübt mich wirklich. Wie kann ich Sie bloss davon überzeugen, dass diese Zwergenstory reiner Unfug ist?

Fragen der Reporter / Zuschauer / Bürger:

  • Franck Libby, von der Brookliner Morgenpost: Wissen sie, wie viele Besatzungsmitgleider an Bord waren und können sie bestätigen, dass die Besatzung bewaffnet war? Was hat das Schiff genau transportiert und wohin wollten sie eigentlich?
das Schiff war ein Postschiff und transportierte ergo Post, zumindest scheint mir diese Schlussfolgerung nicht gänzlich abwegig. Vermutlich war auch meine letzte Bestellung bei QVC an Bord. Die Mannschafstärke eines Dixieländischen Postschiffes variiert, je nachdem wieviele gerade nüchtern sind. - JFK
  • Jonathan Harker aus Middlesborough: In einigen Zeitungen wurde ein Photo eines toten Seemannes gezeigt von einem gewissen H. Hunter von AquaPress. Ist dies eine neue Zeitung oder Presseagentur? Und wenn ja, ist diese hier bekannt und akkreditiert?
Sie...ist mir persönlich nicht bekannt, nein. Ich bin zwar ein großer Förderer und Freund von Klein- und Kleinstverlagen / Amateur, Alternativ- und Indieautoren usw, ich kann aber trotzdem nicht jedes fotokopierte Fanzine kennen. Die Leute mögen mir ein Rezi-Exemplar zukommen lassen, ich erwäge dann ein Unterstützerabo. Alles klar? - JFK
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7. Mai 1799 - DEFCON 3 Bearbeiten

Liebe MitbürgerInnen,

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Die Stunde der hohen Diplomatie

Leider bringe ich keine sehr gute Nachrichten. Wie Sie ja vielleicht wissen, haben wir den Inhalt der Postsäcke die sich in den Frachträumen der Lusitania befanden nun ausgiebig analysiert.
Erst nahmen wir ja noch wohlwollend an, bei dem Geschmiere handelte es sich um belangloses Telefongekritzel von George W. Bush. oder vielleicht um Notizen, damit er sich nicht immer auf dem Weg zum Klo verläuft. Doch leider sind nun unsere Experten zum Schluss gekommen, dass es sich dabei zweifelsohne um Invasionspläne gegen das Kennedy Reich handelt!

Die Möglichkeit eines Missverständnisses ist gänzlich auszuschliessen, da die Papiere nicht nur exakte Lande- und Invasionskoordinaten beinhalten, sondern auch Pläne zur Missionierung und Zwangstaufe der okkupierten Bevölkerung. Sogar die Verbrennung meiner Person wurde schon bis ins Detail geplant.

Anggesichts der Lage, sehe ich mich gezwungen, Defcon 3 auszurufen!

Für jene Bürger, die ob des langen Friedens dessen wir uns erfreuten nicht genau wissen, was Defcon 3 bedeutet, so sollen sie erfahren dass wir uns nach folgender Skala halten:

  • Defcon 5: Friede, Freude FKK Strand
  • Defcon 4: Dumme Anmache seitens der üblichen Verdächtigen wie die Dixie-Confederation oder Russland verlangen nach dem Zeigen des präsidialen Stinkefingers.
  • Defcon 3: Militär in alarmbereitschaft, Zeigen von patriotischen Mutmacherfilmen im Kino, Beflaggung der Häuser, Mülltonnen usw.
  • Defcon 2: Höchste Einsatzbereitschaft, Reisewarnungen ins Ausland, Einschränkung der Redefreihheit.
  • Defcon 1: Bewaffneter Konflikt.

Um dem Frieden noch eine Chance zu geben habe ich George Bush zudem eine diplomatische Note zukommen lassen. Er möge die Möglichkeit einer friedlichen Einigung nicht in den Wind schiessen!

Die Götter mit uns!

John F. Kennedy

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Montag 9. Mai 1799 - Flugblätter Bearbeiten

Liebe MitbürgerInnen,

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George Bushs Antwort an JFK

Erst mal ein gesegnetes Elfenfest Euch allen!
Ich leugne nicht, dass ich reichlich angenervt bin. Einmal mehr haben wir einen hohen Feiertag und einmal mehr können wir diesen nicht unbeschwert geniessen:

Statt mich mit Euch bei den Dolmen in friedlicher Feierlaune versammeln zu können, das Elfenfeuer anzuzünden und meine Tieropfer darbringen , muss ich mich mit außenpolitischer Scheiße herumschlagen.
Als da wären zunächst diese Deppen von Greenpeace die an irgendeinen peruanischen Strand angespült wurden und natürlich nichts besseres zu tun haben, als einmal mehr diese wirre Zwergenflotte-Aquanopolis Story aufzuwärmen. Götter, ich habe es so satt! Man verzeihe mir meinen unbeherrschten Ton, aber so langsam habe ich es bis hierhin, echt!

Als ob das nicht schon genug wäre, spamt hier irgendjemand halb Borealien mit obskuren Flugblättern zu! Da werden die Dixieländer und sogar die Cambodianer gegen das Kennedy Reich aufgehezt und unsere Bürger wiederum aufgefordert, Dixieland anzugreifen. Wenn ich daran denke, wieviele Bäume für das Papier draufgegangen sind das benötigt wurde, um diesen Mist hier zu drucken (JFK zerreisst demonstrativ ein Flugblatt) dann wird mir schlecht! Warum sagt Greenpeace eigentlich DAZU nichts? Mehr als mit Schlauchbooten den Schiffsverkehr zu behindern, haben die offenbar auch nicht drauf.

Wer immer das ist mit diesen widerlichen Pamphleten! Ich werde persönlich dafür sorgen, dass er wegen Umweltverschmutzung und Gespamme in den Knast kommt!

Ach ja: Von George Bush kam heute eine Antwort auf meinen Brief. Das gibt Defcon 2 unsererseits – aber erst morgen, heute wollen wir doch Elfenfest feiern!


Die Götter mit uns!

John F. Kennedy

Fragen der Reporter / Zuschauer / Bürger:

Wir wollten unseren kleinen Jonathan für drei Wochen in die Sommerfrische nach Scoutopia schicken, weil die dort so schöne Camps haben. Könnte das gefährlich werden? Und wo sollen wir diesen Sommer hin in Ferien? Elli & John McIntyre, Nantuckett(Eastbay)

Ein Patriot denkt jetzt nicht an Urlaub, sondern fragt, was er für sein Land tun kann, sapperlott! Ganz sicher schickt er seinen Filius nicht in ein christlichies Umerziehungslager, wo man ihm das Gehirn per Kochwäsche umbaut und es dann in Salz zum trocknen einlegt. Ausserdem wohnen Sie doch schon auf der schönen Insel Nantuckett! Sie sind quasi permanent im Urlaub. Als Kind habe ich meine Ferien auf Nantuckett verbracht. Was für den Präsidenten recht war hat für ihren Sprössling nur billig zu sein. JFK


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10. Mai 1799 - KRIEGSERKLÄRUNG Bearbeiten

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Ein Bild aus schöneren Tagen

Ich komme gleich zur Sache: Nachdem gestern meine Elfenfest-Ansprache im Rundfunk durch dixieländische Agenten gestört wurde, welche frömmelendes Gekrächze in den Äther spiesen und damit MEINE Rede überlagerten, hatte ich die Nase voll und rief erst mal Defcon 2 aus!
Ich meine, ok, die Rede war zwar aus versehen die vom letzten Jahr, aber wie schmierig und respektlos muss man eigentlich sein, um die Andacht anderer Leute zu stören und zu sabotieren? Ist diesen Spinnern eigentlich gar nichts heilig?

Heute Morgen bin ich dann persönlich zum Fort "General Hannabill" geritten um mich zu überzeugen, dass die militärischen Vorbereitungen auf Hochtouren laufen. Ich traf mich dort überdies mit General Dimitri Tecumseh Ogareff, unserem verdientesten Strategen um mögliche Einsatzszenarii zu besprechen.
General Ogareff berichte mir, dass es bereits zu kleineren, bewaffneten Zwischenfällen an der Amerikanensisch-Dixieländischen Grenze gekommen war: So griffen dort fanatisierte Bauern unsere Grenztruppen an, bedrohten sie mit Mistgabeln und bewarfen sie mit Kuhmist.
In Notwehr schoss ein Grenztruppenreiter in den randalierenden Pöbel, traf dabei den Anführer, einen alten bärtigen Oberpatriarch, worauf dieser ins Gülleloch fiel und versank. Anders ausgedrückt: Seit 5:00 wird jetzt zurückgeschossen!


Als ich nach dem Truppenbesuch wieder nach Hause ritt, traf ich das Weisse Haus in heller Aufruhr an: Unter Tränen berichteten mir Dienstboten, dass plötzlich maskierte Reiter aufgetaucht seien und eine meiner Frauen, sowie meine zahme Beutelwölfin verschleppten!!

Ich folgte den Spuren der Verbrecher im rasenden Galopp und gelangte an die Küste. Dort sah ich eine Art Unterseeboot, welches merkwurdig aussah. Auf der Reling stand eine Art kleiner, bizarrer Gnom, der mich dreckig angrinste und mir den Stinkefinger zeigte. Dann verschwand die Missgeburt und das Boot tauchte ab. Ich wies die Navy und die Küstenwache an, das Boot zu suchen, doch bislang ohne Erfolg.

Ja, liebe MitbürgerInnen! Ihr habt richtig gehört: Ich sah einen Zwerg! Und natürlich frage ich mich, ob diese Kreatur vielleicht der wahre Kern dieser eigentümlichen Aquanpolis-Legende sein könnte. Wie auch immer: Ich habe nun Defcon 1 ausgerufen, Dixieland formal den Krieg erklärt und diesem Zwerg gleich mit.

An deser Stelle wende ich mich direkt an ihn: Bring sofort meine Frau und meine Wölfin zurück, oder das Universum wird nicht groß genug sein, um Dich vor mir verstecken zu können!


Fragen der Reporter / Zuschauer / Bürger:

  • Was werden die anderen Länder des Kennedy Reich von diesem Krieg merken? Muss ich jetzt in den Krieg ziehen? - Antimilitarist und Weinbauer B. Lauburgunder, Irland
Ihr werdet soviel vom Krieg merken wie Örg das will, wenn wir ihn nicht afhalten! -JFK
  • Pike Jones, vom Fall River Herald: Was gedenken sie, genau gegen Dixieland zu unternehmen? Verpflichten sie ihre Bündnispartner des Kennedy-Reiches zur Hilfe in diesem Konflikt? Und wie wollen sie gegen diesen Zwerg vorgehen?
Zunächst werden wir mal ordentlich Dixie-Territorium besetzen, um uns den Rücken frei zu halten. danach ist dieser widerwärtige Zwerg dran. Selbstverständlich erwarten wir von ALLEN Reichstaaten Bündnistreue. Ohne Militärhilfe im Notfall ist so ein Bündnis doch sonst für den Podez!
  • Mein Mann fährt seit üba fümpfzisch Jahrn jedn Tach zum Hummerfischen raus auf See. Nun hamm wir gehört, dass es dort fremde Super-Uboote geben soll. Was soll nur werden? Gott schütze mein Mann un den Präsidenten auch. Norma McCullough, Lands End
Wir Kämpfen, damit Ihr Mann wieder in Ruhe den Hummer in freien Gewässern fischen kann! JFK
  • Dein blöder Wolf ist doch nicht wichtig! Du tust ja so, als wäre das fast schlimmer als der Verlust einer deiner Frauen! Was soll das? Behalt deinen Krieg für dich und reg dich nicht über solche Bagatellen auf! Wir wollen nichts von dir wissen! - Anonymer Protestierender aus Irland
Treuelose Kanaillien gibt es leider überall Sie sind offenbar einer von ihnen. JFK
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12. Mai 1799: Krieg Bearbeiten

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John Kennedy wirbt um Sympathie bei der Bevölkerung von Christchurch

Liebe MitbürgerInnen,

Ich habe für heute eine gute und eine schlechte Nachricht. Zuerst die Gute:

Wir haben heute den ersten Geländegewinn in Dixieland gemacht und das Grenzstädtchen Christchurch eingenommen. Die dortige Bevölkerung hat uns nach anfänglicher Skepsis als Berfreier begrüsst.
Ich selber bin an der Spitze meiner JFK Lancers geritten und Ihr könnt mir glauben, dass ich im Elan dieses herrlichen Erfolges am liebsten bis nach Dallas durchgeritten wäre um dort George Bush persönlich mit meinem Säbel zu enthaupten!
Aber nach eingehender Beratung mit meinen Generälen bin ich zum Schluss gekommen, dass ein Mehrfrontenkrieg derzeit nicht sehr weise wäre.

Ich habe daher schweren Herzens beschlossen, auf weitere Eroberungen in Dixie bis auf weiteres zu verzichten. Die Weissen Tauben, die die Dixieländer neulich an unserer Grenze fliegen liessen, haben ganz gut geschmeckt und ich nehme sie als Anlass, erst mal einen Waffenstillstand mit Dixieland einzuhalten.
Christchurch bleibt aber von uns besetzt! Es wird eine grosse Aufgabe für uns sein, die Bevölkerung aus dem finsteren, klerikalen Mittelalter, in dem sie lebt herauszuführen in das Licht des liberalen Paganistenstaates!

Weniger gut sind die Nachrichten von der Meeresfront, im Konflikt mit Aquanopolis. Der Feind hat nicht nur die Seestrasse von Etrurien vermint, sondern auch ein amerikanensisches Minenräumboot versenkt. Die Mannschaft wurde an einem peruanischen Strand ausgesetzt.

Unterdessen teilte man mir mit, dass zwei unserer Walfänger und der Zerstörer Joseph P. Kennedy von der Örgschen Flotte versenkt wurden. Eine regelrechte Armada soll sich unseren Küsten nähern!

Ich gebe zu, dass wir die Schlagkraft dieses schrecklichen Feindes unterschätzt haben. Aber habt Mut! Noch ist Kennedy Reich nicht verloren!

Von meiner geliebten Haremsdame habe ich noch keinerlei Lebenszeichen erhalten.
Wir können alle nur erahnen, was sie in der Gewalt dieser Kriegsverbrecher durchmachen muss. Was meine treue Beutelwölfin betrifft, so ist ihr Schicksal leider offenbar:
Diese Unmenschen haben sie ermordet und ausgestopft! Um dem Fass die Krone aufzusetzen, schenken sie das Präparat an die Regierung von Cambodia um sich einzuschleimen. Ekliger und niederträchtiger geht es ja wohl kaum mehr. Ich warne Cambodia hiermit von der Annahme dieses Präsentes!

Ausgerechnet jetzt gibt es auch noch innerpolitische Spannungen in Cambodia, wo einige Stämme, offenbar abtrünnig werden und separationistisches Gedankengut pflegen. Ja, sogar eine Allianz mit Aquanoplis wird erwogen. Keilschrifttafeln mit widerlichstem, servilen Inhalt wurden nach Aquanopolis geschickt.

Ich appelliere hiermit dringend an alle besonnenen Kräfte in Cambodia, jetzt entschlossen zu uns zu stehen oder wenigstens verdammt noch mal neutral zu bleiben!

Die Kanadier machen mir auch Sorgen. Premierminister Diefenbaker, dieses dämliche Schwein hat offiziell verlautbaren lassen, dass es uns, so Zitat "ganz recht geschehe, wenn wir mal auf unser arrogantes Maul bekämen". Hat man da noch Worte?

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überall im Reich hängt dieses Plakat



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15. Mai 1799: Die Lage ist Ernst Bearbeiten

Liebe MitbürgerInnen,

Leider sind die Nachrichten von der Seefront nicht besonders gut. Wir verloren heute den Zerstörer Joseph P. Kennedy, das mit Abstand grösste Schlachtschiff, über das wir verfügten. Es wurde nur 30 Seemeilen vor unserer Südküste von aquanopolitanischen Panzerschiffen versenkt. Auch die schweren Seegefechte, die unsere Flotte in der Südwestpassage mit der Dixiländischen Flotte austrugen endeten mit schweren Verlusten für unsere Armada. Die Werften haben heute zwei neue Zerstörer fertigestellt und ich hoffe sehr, das sie die Wende bringen. Sollten wir den Feind nicht aufhalten können, ist eine Landinvasion zu befürchten. Hier steht allerdings unsere gestählte Kavallerie bereit, an der müssen sie erst mal vorbei.
Vorsorglich bitte ich Euch aber, die Schutzräume aufzuräumen und mit Vorräten zu bestücken. Beten wir für unser Land!

John F. Kennedy

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16. Mai 1799: Bombenalarm Bearbeiten

Liebe MitbürgerInnen,

Heute erklangen erstmals die Sirenen in den Städten Old York und Newburyport. Ich danke der Bevölkerung, die besonnen und nicht panikartig reagiert hat und stattessen zügig die Luftschutzräume aufsuchte. Zwei Aquanopolitanische Zerstörer feuerten von See aus auf die Städte und richteten teilweise verheerende Schäden an. Unter Einsatz ihres Lebens blieb aber die Besatzung einer Küstenbatterie auf ihrem Posten. Als sich der Feind, wohl trunken vor Siegesgewissheit, in Schussweite der Küste näherte, feuerten unsere Helden und rissen zwei feindliche Geschütztüme ab. Drei Plesiosauri-Einheiten wurden ebenfalls so gezielt getroffen, dass Saueriergedärme bis in die Innenstadt geschleudert wurden. So leicht ist unser Land nun mal nicht in die Knie zu zwingen! habt Mut, Mitbürger! Wir werden siegen!

John F. Kennedy

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20. Mai 1799: Alltag im Bombenterror Bearbeiten

Liebe MitbürgerInnen,

Ja, ich weiss, die Sirenen erklingen mittlerweile fast schon im Stundentakt. Ich erinnere mich noch an mein früheres Leben, da nannte man die Luftschutzsirenen "die Stimme des zwanzigsten Jahrhunderts". Ich hoffe natürlich, dass sie nicht auch die Stimme unseres kommenden Neunzehnten Jahrhunderts sein werden. Und genau deswegen müssen wir aushalten und kämpfen. Noch hat der Feind unseren Boden nicht betreten können! Unsere verbliebenen Schiffe und die Küstenbatterien liefern erbitterten Widerstand gegen den Agressor und hindern ihn daran, sich unserem Festland zu sehr zu nähern!

John F. Kennedy

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21. Mai 1799: Versorgungslage Bearbeiten

Liebe MitbürgerInnen,

Seit Vorgestern werden unsere Lebensmittel rationiert. Ich versichere Euch, dass die präsidiale Familie keine Ausnahme macht. Wir haben, was dem Weissen Haus an Vorräten geblieben ist, in den Stadtspeicher von Brookline gebracht, wo nun zentral die Lebensmittelverteilung an die Bevölkerung stattfindet. Auch wir beziehen nur noch Notrationen gegen Marken, mich selber nicht ausgenommen. Wir assen heute alle nur Maisbrei, so wie Ihr. Ich appelliere dringend, auf das Schlachten Eurer Pferde zu verzichten! Ihr werdet sie brauchen, wenn es zu einer Evakuierung kommt. Ja, leider kann ich die Anordung solch einer Massnahme zur Stunde nicht mehr gänzlich ausschliessen. In der Meerenge von Peru ist es zu einem schweren Gefecht gekommen: Dixieländische Kriegschiffe haben unsere Blockade durchbrochen und steuern auf unsere Südwestküste zu. Es ist mir ein Rätsel, woher die Dixieschiffe so starke Dampfmaschinen herhaben, welche sie mit atemberaubender Geschwindigkeit und Kraft vorankommen lässt. An unsererer Ostküste haben Aquanopolitanische Schlachtkreuzer mehrere unserer Kriegschiffe versenkt.

John F. Kennedy

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Evakuierung und Flucht! Lesen Sie weiter auf Seite 2


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