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Penelope Lopez

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Penelope Lopez (offzieles Photo nach der Angelobung als Botschafterin)

Penelope Dorotea Lopez de Zoanacochtzin (* 28. April 1766 in Cumana) ist eine venezolanische Autorin und erhielt 1798 den Literaturnobelpreis für ihr bisheriges Schaffen. Seit 1797 ist sie die venezolanische Botschafterin des Aztekenreiches.

Leben Bearbeiten

Penelope Lopez erblickte am 28.04.1766 in Cumana das Licht der Welt. Ihr Vater war ein angesehener Politiker. Ihre Mutter war Hausfrau. Penelope ist das Älteste der drei Kinder und wuchs auf einem Landgut in der Nähe von Cumana auf. Ihr einzige Umgang waren ihre Geschwister und ihr Kindermädchen, doch da ihre Geschwister zu jung waren und das Kindermädchen sich nicht als Spielgefährtin verstand, verbrachte Penelope ihre Zeit oft mit dem Lesen von Büchern oder spielte mit ihren Puppen. Es war ihr verboten mit dem Kindern des Dienstpersonals zu verkehren, so wurde sie mit einer Woche Zimmerarrest bestraft, als sie mit einem gleichaltrigen Sohn einer Magd über die Wiese lief und fangen spielte. Ab ihrem sechsten Lebensjahr erhielt Penelope auf dem Landgut Unterricht. Auf dem Stundenplan standen die Fächer Mathematik, Spanisch, Englisch, Nahuatl, Soziale Bildung, Geschichtsunterricht und Sachkunde. Von den Lehrkräften, die sie in diesen Fächern unterrichteten, blieb ihr vor allem ihre Nahuatl- und Sachkundelehrerin im Gedächtnis. 1773 wurde der Vater als Vertreter der Stadt Cumana nach Caracas geschickt. Die Familie kam mit und zog in eine Wohnung im Stadtzentrum, die erheblich kleiner war, als das Landgut. Zwar freute sich Penelope auf den Umzug, da sich erhoffte neue Freunde zu finden, doch bald zeigte sich, dass sie aufgrund ihrer fehlende Kenntnis der sozialen Regelen und ihrer fehlenden Erfahrung im Umgang mit Gleichaltrigen zu einer Außenseiterin wurde. Penelope beherrschte es nicht, sich auf dem glatten Parkett der sozialen Oberschicht zu bewegen.

1775 kaufte Penelopes Vater ein kleines Schloss 20 Kilometer entfernt von Caracas, nahe dem Dorf Santa Cruz. Das Anwesen lag abgelegen und so verringerte sich Penelopes Kontakt zu gleichaltrigen Kindern ihrer Gesellschatsschicht. Sie begann noch mehr zu lesen und sich für die Natur zu interessieren. Unterrichtet wurde sie zuhause von einem qualifizierten Lehrstab.

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Penelope Lopez, gezeichnet von einem Kunststudenten

Als sie älter wurde, entwuchs sie langsam dem Einfluss der Mutter und der Kindermädchen und traf sich mit gleichaltrigen Mädchen aus dem nahe gelegen Dorf. Für die meisten war sie ein fremdartiges Wesen, das in Luxus lebte. Die Mädchen teilten kaum Penelopes Interessen und hatten, wenn überhaupt, mit der Grundschule ihre einzige Schulbildung hinter sich. Einzig zu Veronica, die Tochter eines Bäckers, konnte sie eine Freundschaft aufbauen. Oftmals trafen sich die beiden am Nachmittag an einem geheimen Platz und Penelope erzählte Veronica von den Dingen, die sie während des Unterrichts gelernt hatte. Im Gegenzug berichtete Veronica von ihrem Alltag. Dadurch erfuhr Penelope viel über das Leben des einfachen Volkes.

Mit dreizehn Jahren begann sie Geschichten und Gedichte zu schreiben. Diese handelten meist von trivialen Ereignissen. Im Alter von 14 Jahren wurde sie auf ein Internat geschickt. Penelope, die den Großteil ihres Lebens als Einzelgängerin verbracht hatte, war mit der neuen Situation überfordert. Einmal mehr stellte ihre mangelnde Erfahrung mit den sozialen Regeln ihrer Schicht ein persönliches Hindernis dar. Der Kunst der Heuchelei und des Manipulierens, welche ihre Komilitoninnen scheinbar so oft und so gekonnt einsetzen, war sie nicht mächtig.

Sie wurde von den meisten außerschulischen Aktivitäten ausgegrenzt und führte ein Einzelgängerdasein. Sie begann sich verstärkt für Physik und Philosophie zu interessieren. Themen, die die meisten Mädchen in ihrem Alter nicht reizvoll fanden. Trotz ihrer Schönheit wurde sie nur von wenigen Jungen angesprochen und in der Schule als Streberin bezeichnet. Ab dem 16. Lebensjahr las sie auch Werke von bekannten Feministinnen und Philosophen. Ihr feministisches Gedankengut und ihre liberalen Ideen kamen meistens jedoch nicht gut an und der Lehrerstab des Internats sah in ihr eine Unruhestifterin.

Im Alter von 18 Jahren schloss sie die Schule mit einem guten Abschlusszeugnis ab und entschloss sich nach Tenochtitlan zu reisen und dort Philosophie und Physik zu studieren, da Frauen der Zugang zu naturwissenschaftlichen Fakultäten in Venezuela verwehrt war. Ihr Vater reagierte sehr ungehalten über diese Pläne und drohte seiner Tochter mit dem Entzug der finanziellen Stütze, sollte diese nach Tenochtitlan gehen und später vielleicht gar in der Forschung Forschung arbeiten.

Penelope zog trotzdem nach Tenochtitlan und begann mit 19 die Fächer Theoretische Physik und Philosophie zu studieren. Auch wenn die Universitätskosten durch ein Stipendium gedeckt waren, musste Penelope in ihrer Freizeit als Spanischnachhilfelehrerin arbeiten, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Nebenher schrieb sie an ihrem ersten Roman. Damals hatte sie noch nicht vor, diesen verlegen zu lassen. Kurz nach Fertigstellung des Werkes entschied sie sich jedoch anders und ließ ihren Roman mit dem Titel Opfer der gesellschaftlichen Regeln verlegen. Das Buch wurde ein Erfolg und Penelope entschloss sich ihr Physikstudium, da dieses zu kompliziert war und ihr Philosophiestudium, da man "nur die Ansichten verbitterter Misanthropen wie Axayacatl Itzcoatl Tzintzuntzan lernt", abzubnrechen.
Stattdessen schrieb sich Penelope für ein Literaturstudium und
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Penelope Lopez bei der Uraufführung ihres Theaterstückes: "Leutnant Semmelweiß"

ein Studium der Politwissenschaften ein, mit dem Ziel in die Politik zu gehen.

Während des Studiums las sie vermehrt Schriften von Mary Wollstonecraft und Tzitzitlini Coatlicue Tenoch-Hase . Sie begann, Petitionen zu unterschreiben. In ihrer Freizeit arbeitete Penelope zudem an ihrem neuen Werk, ein Kurzgeschichtensammelband. Im Alter von 24 Jahren beendete sie das Studium und entschloss sich die Welt zu bereisen. Vom Aztekenreich aus begab sie sich nach Khmeram. Sie bereiste Cambodia, Canada, Amerikanien, Rammstein, Steamien, Österreich, Frankreich, Deutschland und Alpinien. In Österreich schrieb sie das Theaterstück Leutnant Semmelweiß.

Mit 25 Jahren kehrte sie zurück nach Venezuela und veröffentlichte den Roman „Auf der Suche nach Freiheit“. Penelope reiste durchs Land, hielt Lesungen und Autogrammstunden. 1793 kam ihr Roman „Der Lektor“ auf den Markt. Im selben Jahr starben ihre Eltern bei einem Kutschenunglück in den Anden. 1795 ging Penelope in die Politik und wurde Stadträtin von Caracas. Sie war eine Befürworterin der Frauenbewegung der Neunziger-Jahre und unterstützte diese durch ihre Politik. 1797 wurde sie als Botschafterin ins Aztekenreich geschickt. Viele Anhänger Penelopes sahen in dieser Versetzung einen Versuch, die Frauenbewegung zu schwächen. 1798 erhielt sie den Literaturnobelpreis mit 32 Jahren, damit ist sie die jüngste Literaturnobelpreisträgerin der Geschichte. Zu diesem Zeitpunkt hatte Penelope 7 Romane, 2 Kurzgeschichtensammelbänder, 2Kurzgeschichtesammelbände und 3 Sachbücher veröffentlicht. Im selbsen Jahr habilitierte Penelope. 1799 heiratete sie den Historiker und Universitätsprofessor Mixtli Chichimecatecle Zoanacochtzin. Das Paar lebt momentan in Tenochtitlan. Am 18.01.1802 erblickte ihre Tochter Carmen Letizia Lopez de Zoanacochtzin das Licht der Welt.

Literarisches Wirken Bearbeiten

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Penelope Lopez während eines Vortrages

Penelope schrieb bis jetzt 9 Romane, 2 Theaterstücke, 2 Kurzgeschichtenbände und 4 Sachbücher. Vor allem ihre Romane erlangten Weltruhm und werden trotz ihres jungen Alters zur Weltliteratur gezählt. Ihre Werke sind äußert umfangreich, so besteht ihr kürzester Roman aus über 200 000 Wörtern. Auch ihre Charaktere und deren Erlebnisse werden von allen Seiten beleuchtet. In ihren Büchern nicht nur Grundemotionen wie Trauer oder Hass oder Ironie beschrieben, sondern auch komplexe Niancen dargestellt und aufgegriffen.

Diese Tatsache, gute Recherchen und ein ansprechender Schreibstill machen ihre Bücher beliebt. Durch die Fülle an Inhalt und der umfangreichen Handlung sind Penelopes Theaterstücke zu lang für eine gewöhnliche Bühnenaufführung und werden nur im Rahmen besonderer Veranstaltungen gezeigt.

In ihrem ersten Roman mit dem Titel „Opfer der gesellschaftlichen Regeln“ aus dem jahr 1788, geht um einen bisexuellen Jugendlichen des Adels, der sich in den Sohn eines Bäckers verliebt, jedoch heiratete er, auf den Druck seiner Eltern hin, eine ihm verhasste Dame. Der Jugendliche nimmt sich nach wenigen Monaten der Ehe das Leben. Die Handlung spielt in Venezuela. Obwohl das Werk von den Kritikern gelobt wird, gelingt Penelope erst mit ihrem zweitem Werk der Durchbruch. „Auf des Suche nach Freiheit“ handelt von einer einfachen Magd namens Viktoria, die in Venezuela lebt und von einem wohlhabenden Herren umworben wird. Nachdem sie schwanger wird, lässt er sie fallen und sie muss, um der sozialen Ächtung zu entgehen, das Land verlassen und in das Aztekenreich flüchten. Von dort aus beginnt sie ihre Weltreise und begibt sich auf die Suche nach einer neuen Heimat. Als sie Nelas besucht, wird sie in den nelalesischen Unabhängigkeitskrieg verwickelt. Viktoria entschließt sich für das Rote Kreuz zu arbeiten, wird jedoch von einem Granatsplitter verletzt und heiratet den Arzt, der sie gesund pflegt. Der Roman „Auf der Suche nach der Freiheit“ verhalf Penelope zu internationalen Ruhm und wurde von den Kritikern gelobt. Die Tenochtitlaner Allgemeine Zeitung bezeichnete das Werk, als bewegend ohne lächerlich zu wirken. Die Wiener Zeitung schrieb, dass der Roman die beste Neuerscheinung des Jahres sei.

1793 veröffentlichte sie ihren Roman „Der Lektor“. Das Buch handelt von einem vereinsamten Lektor, der in Zell am See lebt und am Asperger Syndrom leidet. Er hat mit den Autoren der Bücher, die er liest, kaum Kontakt. Das ändert sich, als sich ihm eine junge Autorin aufdrängt. Trotz des abweisenden Verhaltens des Lektors kommen sich die beiden näher, doch nach drei Monaten wird bei der Autorin Tuberkulose diagnostiziert und da sie sich keine Behandlung leisten kann, wird sie zum sterben nach Hause geschickt. Der Lektor, der die Behandlung bezahlen könnte, lehnt dies jedoch ab und verlässt Zell am See um nach Alpinien zu reisen. In Entenhausen erreicht ihn die Nachricht, dass die Autorin verstorben sei. Er kehrt zurück und besucht ihr Grab. Der Roman wurde verfilmt.

Penelope veröffentlicht kurze Zeit später das Theaterstück Leutnant Semmelweiß, welches sie während ihres Österreichbesuches 1791 geschrieben hatte. Es handelt von einem Leutnant in der österreichischen Armee während des Nordeuropakrieges. 1794 schrieb sie den Roman „Der Musiker“. Das Buch handelt von einem talentierten Musiker, der seit seiner Geburt Blind ist, jedoch aufgrund seiner Gehörs nicht auf Hilfe angewiesen ist. Als sein Talent bekannt wird, versuchen viele Leute Kapital daraus zu schlagen und kümmern sich nicht um den Musiker, der mit der Zeit auf die schiefe Bahn gerät, Drogen konsumiert und depressiv wird. Viele kritisierten die düstere Stimmung und Aussage des Werkes. Andere schätzen die Sprache und den Realismus. Ein Journalist schrieb, dass das Werk an Philosophen wie Nietzsche oder Tzintzuntzan erinnere.

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Penelope Lopez bei der Prämiere des Filmes "Von der Abenddämerung bis zum Morgengrauen"

Im selben Jahr veröffentlichte sie ihren Roman „Tage der Dunkelheit“. Das Buch handelt von Veritas, die mit Arturo verheiratet ist. Dieser trauert jedoch noch seiner verstorbenen, ersten Ehefrau nach, die bei einem Überfall vergewaltigt und ermordet wurde. 1796 veröffentlichte Penelope ihren sechsten Roman mit dem Titel „Von der Abenddämmerung bis zum Morgengrauen “. Das Buch handelt von drei Brüdern, die Bank überfallen und sich auf ihrer Flucht in einem Nachtclub in der Nähe von New Orleans verstecken, der vom Redneck Syndicate betrieben wird. Es entwickelt sich eine Schießerei zwischen den Brüdern und dem Redneck Syndicate, in deren Verlauf der Nachtclub zerstört wird und ein Großteil der Gäste und ein Bruder stirbt, den anderen Bankräubern gelingt zusammen mit einer Tänzerin, die Flucht. Am Schluss des Buches zahlen sie der Korrohla 25 Prozent ihres gestohlenen Geldes um gefälschte Pässe und ein Ticket nach England zu bekommen. „Von der Abenddämmerung bis zum Morgengrauen“ ist der kommerziell erfolgreichste Roman der Autorin und wurde unter großem Kostenaufwand verfilmt.

1797 schrieb sie den Roman „Viktoria“. Das Werk handelt von einem querschnittsgelähmten Maler, der nach einer Krebsdiagnose seiner Nichte von Viktoria erzählt. Sie war eine junge Studentin, die, um die Schulden ihrer Eltern bezahlen zu können, einen reichen Großgrundbesitzer heiratet und ihr Studium abbricht. Die Jahre ziehen ins Land und Viktoria wird mit ihrem Leben zunehmen unglücklicher, dass ändert sich als sie dem Maler Modell steht und die beiden sich näher kommen. Um dem Zorn des Großgrundbesitzers zu entkommen, versucht das Paar nach Europa zu fliehen, was auch gelingt, jedoch werden die beiden in Wien in einen mysteriösen Unfall verwickelt, der Viktoria das Leben kostet und den Maler an den Rollstuhl fesselt. Am Ende des Buches wird bekannt, dass der Großgrundbesitzer vermutlich hinter dem Unfall steckt. Der Roman wurde verfilmt. Aus dem Buch stammt auch das berühmte Gleichnis vom Sänger. Ein Jahr später wurde Penelope der Literaturnobelpreis übergeben, für ihre komplexen Werke, die dem Leser das Leid vieler Randgruppen näher bringen, auf gesellschaftliche Probleme hinweisen und für ihren außergewöhnlichen Schreibstil. Der Preis wurde am 10.12 in Wien übergeben.

1799 veröffentlichte Penelope ihren Roman „Ein Sandkorn zwischen Mühlrädern“. Das Buch wurde auf Nahuatl geschrieben und handelt von einer jungen Familie, die auf Grund des aztekischen Bürgerkriegs ihr gesamtes Gut verliert und nach Venezuela auswandert.

1801 schrieb sie den Roman „Der Professor“. Das Buch handelt von einem Physikprofessor, der an der Universität Brookline unterrichtet. Er gilt als Genie und einer der hellsten Köpfe der Physik seit langem. Im Kontrast zu seiner Intelligenz steht seine fehlende Gabe zur sozialen Interaktion. Er lebt einsam in einem großen Herrenhaus und benötigt eine Haushaltshilfe um mit den Aufgaben des täglichen Lebens fertig zu werden. Oftmals verliert er bei seinen Vorlesungen den Faden, oder beginnt ein neues Thema, obwohl das alte noch nicht ausreichend erklärt wurde. Mit der Zeit beginnt der Professor sich zurückzuziehen und zunehmend in einer Phantasiewelt zu leben. Er wird schließlich seines Lehrauftrages enthoben, doch sein geistiger Verfall schreitet voran und am Ende des Buches wird er in eine psychiatrische Klinik eingeliefert. Das Werk besteht aus über 800 000 Wörtern und ist das mit das umfangreichste Buch der Autorin.

1802 veröffentlichte sie den Roman „Was wünscht du, Juan Gonzales?“. Das Buch handelt von Juan Gonzales, der der Sohn einer armen Bauernfamilie ist. Als er eine Kurzgeschichte an ein Magazin verkauft und einen großen Geldbetrag bekommt, zieht er nach Machés und mietet sich ein Hotelzimmer. Die Zeit verbringt er mit Tagträumen. Seinen letzten Bolivar-Münze gibt er in einem Kaffee aus. Als er sich über die Qualität des Getränkes beschwert, spottet die Otomi-Kellnerin Tzitzitlini über ihn. Zwischen den beiden entwickelt sich eine Hassliebe. Nach einem Streit kann Juan seinen Stolz nicht überwinden und lässt Tzitzitlini gehen.

Penelope schrieb neben zehn Romanen, auch 4 Sachbücher, 2Theaterstücke und 2 Kurzgeschichtenbände, welche sich jedoch nicht besonders vom Durchschnitt abheben. Die Sachbücher handeln von literarischen Themen und sind komplex aufgebaut, sodass sie nicht für den Laien geeignet sind. Die Kurzgeschichten sind auf Grund ihres kleinen Umfangen oftmals verwirrend und handeln eher von alltäglichen Dingen und paranormalen Ereignissen.

Penelope Lopez nimmt in ihren Werken Bezug auf vergangene Ereignisse, Schriftsteller und Autoren, so gibt es in den meisten Werken Zitate von Nietzsche, Tzintzuntzan, Schoppenhauer und Wilde und Andeutungen zu Werken dieser Philosophen. Auch kommen bedeutende Personen der Gegenwart in den Büchern vor, so ist eine Hauptperson eines Romans Fan der Sängerin Melinda Vega. Eine andere Person besuchte die Vorlesung des Physikers Felix Hase und eine weitere Hauptperson berichtet von einem Treffen mit John F. Kennedy.

Politisches Wirken Bearbeiten

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Penelope Lopez während einer Wahlkampfveranstaltung (1795)

Penelope Lopez, die nicht nur durch Bücher, sondern auch durch das Leben in Tenochtitlan bestärkt in ihrem Glauben wurde, dass die arme Land- und Stadtbevölkerung nicht zwingend unterdrückt werden muss, fasste Anfang der 90-Jahre den Entschluss ihre Berühmtheit für gute Zwecke einzusetzen. Aus dem gelegentlichen Anschneiden der Themen Gleichheit und soziale Gerechtigkeit bei Vorlesungen, entsteht die Idee einer Vortragsreihe, die auch umgesetzt wird. Die Ideen und Inhalte sind zwar weder neu noch übermäßig revolutionär, stoßen in Venezuela auf offene Ohren. Zwar gibt es einige Politiker, die eine Änderung der Verhältnisse fordern, aber diese entstammen oftmals aus der Mittelschicht. Sie haben weder das Geld noch die Macht, um sich großflächig Gehör zu verschaffen und werden allzu leicht Opfer der Zensur. Im Gegensatz dazu entstammt Penelope Lopez der venezolanischen Adelsschicht und ist eine international bekannte Künstlerin. Trotz ihrer Bemühungen tritt sie keiner Partei bei oder wird nicht zu einer Führungsfigur der Frauenbewegung.

Als Begründung sagt sie: „Nur der Idee, dem Volk, aber nicht der Partei fühle ich mich verpflichtet.“ 1795 tritt sie in Caracas zur Wahl an und wird in den Stadtrad gewählt. Zusammen mit liberalen Kräften gelang es ihr einige Investitionen in soziale Projekte zu ermöglichen. Auch eine Verbesserung der Verteilung der öffentlichen Gelder wurde erreicht. Sogar ein öffentliches Krankenhaus für die arme Stadtbevölkerung konnte zumindest in das Planungsstadium gebracht werden. Diese Reformbemühungen waren dem Adel ein Dorn im Auge. Im Gegensatz zu den meisten liberalen Politikern konnte Penelope nicht so leicht abgesägt werden. 1997 wurde sie zur venezolanischen Botschafterin im Aztekenreich ernannt. Dieses prestigeträchtige Amt wurde Penelope Lopez angenommen. Da diese Anweisung vom venezolanischen König stammt, hätte eine Ablehnung den Verlust der Staatsbürgerschaft bedeuten können. Da das Amt des Botschafters im Aztekenreich auf Grund der Größe der Botschaft und der außergewöhnlichen Qualität der Beziehungen eher mehr ein gutbezahltes Ehrenamt als eine politische Aufgabe ist, kamen die Kommentatoren verschiedener nicht-venezolanischer Medien zum Ergebnis, dass diese Ernennung einer Ausweisung gleich komme und dazu diene Penelope Lopez aus dem Verkehr zu ziehen.

Werke Bearbeiten

Romane:

  • Opfer der gesellschaftlichen Regeln
  • Auf der Suche nach Freiheit
  • Der Lektor
  • Der Musiker
  • Tage der Dunkelheit
  • Von der Abenddämmerung bis zum Morgengrauen
  • Viktoria
  • Ein Sandkorn zwischen Mühlrädern
  • Der Professor
  • Was wünscht du, Juan Gonzales?

Theaterstücke:

  • Leutnant Semmelweis
  • Düstere Affäre

Kurzgeschichtensammelbände:

  • Geschichten für den Abend
  • Erzählungen des Alltags

Sachbücher:

  • Aztekische Literatur der Restauration.
  • Die Kunst des Schreibens
  • Motive im Wandel der Zeit
  • Der Anti-Held in der Literatur

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