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Old York

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Wappen-old york.png

Old York ist die grösste Stadt Amerikaniens und die einzige, die Hochhäuser, also Gebäude mit mehr als acht Stockwerken vorweisen kann und davon sogar reichlich.

GeschichteBearbeiten

Old York wurde im Jahre 1633 als kleiner Handelsposten mit Hafen gegründet. Der Ort wuchs sehr schnell an und entwickelte sich zum wichtigsten Warenumschlagsplatz der Ostküste. Bereits im Jahre 1980 übertraf die Einwohnerzahl Old Yorks die von Newburyport. Mit der zunehmenden, wirtschaftlichen Bedeutung der Stadt siedelten sich die ersten Bankhäuser, aber auch Anwaltskanzleien und Zeitungsredaktionen in Old York an. Die Einwanderungswelle von 1650 brachte der Stadt eine fast schlagartige Verdoppelung der Einwohnerzahl, da viele der meist aus Grossbritannien, aber auch Deutschland, Frankreich und Italien stammenden Einwanderer aus Städten kamen und daher wenig Ambitionen hatten, in die Wildnis zu ziehen.

"Die Einwander bleiben so ziemlich genau da, wo sie an Land gespült wurden. Viele übernachten seit Wochen am Hafen, unter freiem Himmel, in Ermangelung an Wohnraum." schrieb ein Artikel in der Old York Times anno 1652.

Tatsächlich litt die Stadt unter einer akuten Wohnungsnot. Die Preise explodierten. Im Jahre 1654 schliesslich, beschloss der damals regierende Bürgermeister, Jeff Delahoue, das Problem mit einem massiven Bauprogramm zu beseitigen. Bei den Planungen stellte sich heraus, dass sich die Stadt flächenmässig verdreifachen würde, wollte man den benPötigten Wohnraum bauen. Das war deshalb pikant, weil das Umland grösstenteils im Besitz von Farmern oder aber den Narragansett-Indianern war. Das Stadtgebiet konnte also nicht beliebig erweitert werden.

Old york rain.jpg

Die Häuserschluchten von Old York

Delahoue blieb nichts anderes übrig, als bei Präsident John Red Horse mit einem gewagten Ansinnen vorstellig zu werden:
Dem Bau von mehrstöckigen Häusern.
Gewagt war die Bitte deshalb, weil es aller Voraussicht nach gegen die von Präsident Red Horse höchstelbst in die Verfassung aufgenomene Staatsdoktrin, der Technik-Begrenzung, verstiess. Red Horse aber zeigte sich diskussionsbereit. Bei der Abwägung zwischen Enteignungen im Umland und dem Bau von Hochhäusern, schien ihm letzteres als das geringere Übel. Freilich hätte es natürlich auch die Möglichkeit gegeben, die Einwanderer aus Old York wegzuschicken und sie auf andere Städte zu verteilen. Präsident Red Horse war jedoch pragmatisch genug um zu wissen, dass es gerade im Sinne der Staatsdoktrin besser war, die Masse an urban geprägten Einwanderern auf eine Stadt zu konzentrieren, anstatt sie – und mit ihnen die "Saat der Urbanisierung" - übers ganze Land zu verteilen.

"Natürlich waren die Hochhäuser nicht der einzige kritische Punkt" erinnert sich Jeff Delahoue in seinen Memoiren: "Mit den Wolkenkratzern einher ging zum Beispiel die Notwendigkeit des Baus von Fahrstühlen, da man spätestens Alten und Behinderten nicht zumuten konnte, sechs und mehr Stockwerke per Treppe zu erklimmen. Auch musste das städtische Gasnetz massiv ausgebaut werden und nicht zu letzt - und das war ein ganz heikler Punkt - war die Versorgung einer so grossen Bevölkerung ohne den Einsatz von Fabriken nicht zu machen: Schlachthöfe, Spinnereien, Grossbäckereien – all das, was es bisher in Amerikanien nicht gab und eigentlich nie hätte geben sollen, stand nun auf der Prüfliste."

Bürgermeister Delahoue erhielt schliesslich die Erlaubnis für alle Punkte auf seiner Liste. Nun galt es, die Neubauten zu planen. Delahoue engagierte dafür renommierte Architekten aus aller Welt, alle voran der Azteke Chichimecatecle Coatlicue, der mit seinen revolutionären Entwürfen eine neue Stilrichtung geprägt hatte, den Art-Deco.
Es folgte eine beispiellose Bautätigkeit, an der sich die Einwanderer als Arbeitskräfte beteiligten: "Sie wohnen in Barracken und bauen tagsüber ihre künftigen Häuser" stand 1659 in der Old York Tribune.

Im Jahre 1680 war Old York die Stadt mit dem grössten Wirtschaftswachstum in ganz Borealien. Die Entwicklung flaute mit dem Ende des ersten, grossen Baubooms etwas ab, blieb aber auf hohem Niveau - bis heute. Im Jahre 1701 schliesslich, wurde die Old Yorker Börse eingeweiht. Die Stadt zählte zu der Zeit nicht weniger als 35 Privatbanken, 3 Nationalbanken und zahllose andere Geldinstitute. 1753 wurde der Old Yorker Flughafen eingeweiht und 1781 mit dem Bau des Metro-Netzes begonnen. 7 Linien sind bereits in Betrieb, weitere 11 befinden sich im Bau. Old York ist daher die einzige Stadt Amerikaniens, wo es selbstfahrende Fahrzeuge gibt, nämlich in Form der U-Bahnzüge.
Die Ursprüngliche Idee, die Wagons auch unter Tage von Pferden ziehen zu lassen wurde zu Gunsten des Tierschutzgedankens fallen gelassen und eine Ausnahmeregelung für elektrisch betriebene U-Bahnzüge erteilt.

Leben in Old YorkBearbeiten

Kapitalist.jpg

"Der Kapitalist" - Karrikatur in der Old York Tribune

Old York als Stadt der Banken, Versicherungen, Verlage und Anwaltskanzleien, des Wertpapierhandels, der Schmuck- und Uhrenindustrie – dieses Image der Hauptstadt des Kapitals ist nachwievor dominant.

Selbstverständlich ist nicht jeder Old Yorker reich. In den Arbeitervierteln ist das Leben recht bescheiden und viele Familien müssen hart für wenig Geld arbeiten.
In den fünfziger und sechziger Jahren des Achtzehnten Jahrhunderts, im Zuge der dritten Einwanderungswelle, drohten viele Viertel Old Yorks gar zu verelenden: Verbrecherbosse infiltirierten diese Ghettos und organisierten Netzwerke von Schmugglern, Schwarzbrennern und Drogenküchen. Die Gewerkschaften gerieten zunehmend unter den Einfluss krimineller Mafiosi, wie etwa dem berüchtigten Jimmy Hoffa.

Erst ein grossangelegter Wirtschaftsplan, der sogenannte "New Deal" von Präsident Franklin D. Roosevelt beendete diese gefährliche Entwicklung. Trotzdem gibt es auch heute noch Viertel in Old York, die man getrost als "Soziale Brennpunkte" bezeichnen kann.

Über die Old Yorker ist schon viel geschrieben und geredet worden. Gebildet aber auch arrogant seien sie, unhöflich aber doch gesittet, verrückt, weltfremd, berrechnend, unzuverlässig, übertrieben korrekt - kaum ein Ettikett, dass den Bewohnern der Metropole nicht aufgeklebt wurde. Tatsächlich stimmt von allem ein bisschen etwas. Old Yorks Bevöllkerung ist alles, aber nicht homogen. Und doch haben alle irgendetwas gemeinsam. "Vom vollbärtigen Pflastermaler bis zum geschäftigen Börsenprofi, sind die Bewohner Old Yorks auf irgendeine Weise stets aus dem selben Holz" schrieb einst ein Zeitungskomentator.

InfrastrukturBearbeiten

Neben den U-Bahnen wälzen sich tagtäglich tausende von Kutschwagen durch die Häuserschluchten. Fast ein Viertel davon sind Mietdroschken (Taxis). Damit die Strassen nicht im Pferdemist versinken, ist eine ganze Flotte von Strassenreinigungswagen rund um die Uhr im Einsatz. Der Mist wird in die Flachwagen einer speziellen U-Bahnlinie verladen, welche ihn zu einer Düngemittelfabrik im Aussenbezirk fährt. Täglich werden so durch den "Shit Train", wie diese U-bahn Linie im Volksmund genannt wird, mehrere Tonnen Dung entsorgt.

Old York besitzt ein dichtes Strassenbeleuchtungsnetz welches mit Gas betrieben wird. In jüngerer Zeit gab es Versuche, im Rahmen einer weiteren Ausnahmegenehmigung, zummindest teilweise mit Elektrizität zu arbeiten. Das Experiment brachte den Stadtvätern jedoch viel Kritik ein: Das deutlich hellere Licht elektrischer Glühbirnen empfanden viele als "mörderisch grell" und "Augenkrebs verursachend". Die Elektrischen Lampen mussten schliesslich wieder abgebaut werden

Trotzdem kommt Elektrizität in Old York durchaus vielfältig zum Einsatz. Die Lift-Motoren werden elektrisch versorgt und auch die hohe Dichte an Fernsehgeräten wird so alimentiert. Daher findet man auf vielen Hausdächern Solarkollektoren.

TourismusBearbeiten

Old York wird auch von auswärtigen Besuchern sehr geschätzt. Die Art-Deco Häuser, die Mischung aus Gaslicht und elektrischer Metro lässt Old York wie eine surreale Stadt aus einem bizarren Zukunftsroman erscheinen. Wochenend- und Shopping Ausflüge nach Old York, inklusive Übernachtungen in den mondänen Hotels, sind seit Jahren ein Renner in der Tourismus-Branche. Old York ist im allgemeinen recht teuer, es gibt sie allerdings auch hier noch, die echten Schnäppchen in den Seitengassen und Geheimtipp-Adressen.
Die Old Yorker Gastronomie ist vor allem für die Tatsache berühmt, dass es in der Stadt so gut wie jedes nur denkbare Spezialitätenrestaurant gibt. Praktisch jede Nation oder Kultur ist mit mindestens einem Lokal vertreten. Als einheimische Spezialität gilt - zummindest inoffiziell - der Hot-Dog vom original Hot-Dog Stand an der Strassenecke.

Als Erlebnishöhepunkte im Jahr gelten die prächtige Julebeleuchtung im Dezember und das grosse Feuerwerk zu Sylvester.

Old Yorker OriginaleBearbeiten

Jones.jpg

Albert "Jones" Wichtidah

Eine Reihe von Old Yorker Persönlichkeiten hat es über die Stadtgrenzen hinaus zu einiger Berühmtheit gebracht. Manche davon sind recht skurril und dürfen getrost als Originale bezeichnet werden:
Albert "Jones" Wichtidah: Ein Aktionskünstler, der ohne Voranmeldung in sekundenschnelle bizarre Installationen, vorzugsweise an belebten Plätzen der Stadt, hochzieht. Seine drei Meter hohe Skulptur "Das Versagen der Motte" aus alten Besen, Pappbechern und Paprikakerngehäusen mitten auf der Time-Square Kreuzung brachte ihm neben eines Bussgeldes wegen Verkehrsbehinderung auch viel Lob in der internationalen Kunstkenner-Szene ein.
Ein regelrechter Geheimtipp ist Mirah Fallingsworth. Die obdachlose Endfünfzigern haust in einem alten Holzfass im südlichen Central-Park. Für zwei Pennies erstellt sie Börsenvorhersagen, die angeblich zu 88% eintreffen. Eine Gewinnbeteiligung lehnt Mirah ab und ungefragt gezahltes "Dankesgeld" wird von ihr an die Suppenküche gespendet.
Jakob Levy strickt seit dem Jahr 1775 an der längsten Socke der Welt. Sie ist zur Zeit ca 500 Meter lang (Stand: September 1802)
Ned Robertson ist Old Yorks bekanntester Flizzer.
Julia Meissner gilt als Erfinderin von mindestens 20, heute weithin gebräuchlichen Schimpfwörtern, unter anderem "Arschkanone", "Vollgefressener Gartenschlauch" oder "Sampelzappel".

In Old York wohnen darüberhinaus:

  • Der älteste Amerikanenser (Jack Stone, 119 Jahre alt)
  • Der kleinste Amerikanenser (Pitt Cane, 30 Jahre, 53 Zentimter)
  • Der reichste Amerikanenser (Walter Winnfield, Mehrheitsaktionär des Transozeanic Telegraphs Konzerns, Erbe des Solarpannel-Unternehmens Helios)
  • Die klügste Amerikanenserin (Norah Bradley, Prostituierte IQ von 263)
  • Der unsympathischste Amerikanenser (Lionel Mortimer, erhielt den Titel aufgrund einer grossangelegten Persönlichkeitstest-Reihe in der Old York Times)

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