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Nordeuropakrieg

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Der Nordeuropakrieg (1771 - 1776) war ein internationaler, bewaffneter Konflikt im Achzehnten Jahrhundert. Beteiligt waren; Rammstein, Deutschland, Österreich, Frankreich, Alpinien, England, Transsilvanien und Amerikanien.


VorgeschichteBearbeiten

Prewarrammstein.jpg

Rammstein vor dem Krieg: das violett eingefärbte Gebiet im Osten ist das ehemalige, autonome Königreich Transsilvanien

Seit Jahrhunderten gab es zwischen Rammstein und Transsilvanien immer wieder große politische Spannungen. Rammstein erhob stets Ansprüche auf das transsilvanische Territorium, zeitweise wurde der transsilvanische Staat gar nicht anerkannt.
Zwischen 1768 und 1771 kam es in der Nähe der Grenze zu Transsilvanien zu einer Reihe äußerst brutaler Ritualmorde. Häufig wurden rammsteinische Soldaten, Sportler und Wissenschaftler welche sich durch besondere Talente auszeichneten, ermordet.
Den Opfern fehlte eine große Menge Blut, es ließen sich viele menschliche Bissspuren an den Leichen feststellen und die Tatorte waren mit heidnischen Symbolen markiert.

Die rammsteinische Bevölkerung reagierte bestürzt und forderte Vergeltung, da unter den Opfern viele berühmte und beliebte Persönlichkeiten des Landes waren.
Präsident Gregor Brummschädel drohte den unbekannten Tätern einen gnadenlosen Rachefeldzug an, Täter welche die Agenten der PSER in Transsilvanien lokalisiert hatten, was für internationale Beobachter keine große Überraschung war. Brummschädel forderte Vlad III. dazu auf, Gegenmaßnahmen einzuleiten, jener weigerte sich aber mit dem rammsteinischen Präsidenten zu sprechen bzw. ihn persönlich zu treffen, da er fürchtete, inhaftiert zu werden kaum er rammsteinischen Boden betrete.
Am 13. Juli 1771 hielt Gregor Brummschädel in Steinburg seine berühmte Grünsteinplatz-Rede: Eine aggressive, anti-transsilvanische Kampfansage, in der er verkündete, die Täter büßen zu lassen. Agenten entführten wenig später tatverdächtige Transsilvanier nach Rammstein, die dort umgehend in ungerechten Schauprozessen hingerichtet wurden.

De Antwort der Transilvanier liess nicht auf sich warten: Wahllos wurden daraufhin einige in Transsilvanien lebende Rammsteiner getötet. Gregor Brummschädel gab Vlad III. die alleinige Schuld an diesen Taten, wobei bis heute nicht geklärt ist, wer die eigentliche Verantwortung dafür trägt. Jedenfalls brachten sie das Pulverfass zum explodieren: Am 17. Juli überquerten rammsteinische Panzer die Grenze, am folgenden Tag erklärte Gregor Brummschädel Transsilvanien offiziell den Krieg.

Einmarsch in TranssilvanienBearbeiten

Die internationalen Reaktionen waren von Anfang an gespalten. Frankreich verurteilte "die brutale Agression gegen den Nachbarn, die ein Zeichen der Skrupellosigkeit und der masslosen Expansionsgelüste Gregor Brummschädels" seien. Paris stellte Steinburg ein Ultimatum, bis zum 30. Juli seine Truppen komplett aus Transsilvanien abzuziehen, andernfalls man militärische Schritte erwäge. Ebenfalls verhängte Frankreich ein Wirtschaftsembargo gegen Rammstein. Der Exportstopp von französischen Fertigerichten traf die rammsteinische Gastronomie durchaus hart, weshalb Gregor Brummschädel die Lebensmittel landesweit rationieren liess.
Das Deutsche Reich wiederum begrüsste den rammsteinischen Waffengang: Kaiser Wilhelm der Zweite sagte: "Dass man in Rammstein beschlossen hat, nunmehr mannhaft gegen das Natterngezücht im Osten vorzugehen ist lebhaft zu begrüssen. Dass es dem eitlen Herrn Franzos gefällt sich querzustellen, zeugt einmal mehr von der tiefen Verkommenheit des gallischen Gockels!"

Amerikanien, damals regiert von Präsident Franklin Delano Roosevelt, reagierte mit scharfen Protestnoten : "Rammsteins Vorgehen ist völlig inakzeptabel. Es handelt sich um eine reine Agression, mit vorgeschobenen Gründen und an den Haaren herbeigezogenen Argumenten. Wir fordern den sofortigen Rückzug aller Truppen und die Einstellung der Kampfhandlungen."

Auch beorderte Roosevelt den amerikanensischen Botschafter in Steinburg in die Heimat zurück. Doch bevor Botschafter Geronimo Running Bear abreisen konnte, wurde er samt seiner Familie und seines Stabes von den Rammsteinischen Behörden verhaftet und inhaftiert. Trotz dieser Provokaton griff Amerikanien zunächst zu keinen weiteren Massnahmen als einem rigorosen Wirtschaftsembargo und dem Abbruch sämtlicher, diplomatischer Beziehungen.


Erstes Kriegsjahr 1771Bearbeiten

In den Monaten Juli, August und September kamen die rammsteinischen Truppen gut voran und brachten fast 60% des Transilvanischen Gebietes unter ihre Kontrolle. Im September jedoch, kam die Front ins Stocken. In den undurchdringlichen Wäldern Ost-Transilvaniens war mit den gepanzerten Fahrzeugen kein Vorankommen. Infanterie und Kavallerie blieben oft im Morast stecken oder verirrten sich in dem undurchdringlichen Dickicht. Auch gab es immer wieder Berichte über unerklärliche Phänomene, wie Lichterscheinungen, ganze Kompanien die angeblich verschwanden so wie Angriffe durch Werwölfe. Dies verunsicherte die Truppen und es kam gehäuft zu Desertierungen.

Auch der transilvanische Widerstand hatte sich nun formiert. So mancher "Werwolf" war vermutlich eher ein getarnter Partisan. Die rammsteinischen Besatzungstruppen erhöhten als Anwort auf den Guerillakrieg ihren Druck auf die Zivilbevölkerung in den besetzten Gebieten. Wer auch nur in Verdacht stand, den Widerstand zu unterstützen wurde deportiert.

Zweites Kriegsjahr 1772Bearbeiten

Front1772.jpg

Der Frontverlauf im Juni 72 entspricht ziemlich genau der Maginot-Linie

Nach dem schweren und verlustreichen Kriegswinter 1771/72 erbat Rammstein zum ersten mal Militärhilfe beim deutschen Bund. Frankreich hatte indes gedroht, seinerseits auf Seiten Transilvaniens in den Krieg einzugreifen, wenn sich die Deutschen an der Seite Rammsteins in den Konflikt einmischen würden. der französische Präsident Sémaphore Renault giftete: "Wenn die Deutschen es wagen, auch nur einen dreckigen Stiefel nach Transilvanien zu setzen um dort ihre verkommene, rammsteinische Verwandtschaft in deren Angriffskrieg zu unterstützen, werden französische Kanonen reichlich teutonisches Hackfleisch zu fressen bekommen!
Eine wie auch imme geartete Antwort auf dem Wege der üblichen, diplomatischen Kommunikationskanäle blieb aus. Stattdessen überschritten im Morgengrauen des 17. Mai 1772 zwei Divisionen Kavallerie, fünf Divisionen Infanterie und eine Division dampfbetriebene Panzerkampfwagen die Grenze nach Frankreich.

Die Deutsche Offensive verzeichnete zunächst spektakuläre Erfolge: Städte wie Strassburg, Mulhouse und Sarreguemines wurden in nur wenigen Tagen eingenommen. Der gesamte Korridor zwischen der deutsch-französischen Grenze und dem Königreich Verdun war schon Ende Juni in deutscher Hand. Dann aber traf der deutsche Vormarsch auf die Maginot-Linie, einem riesigen, kilometerlangen Verteidigungswall, der sich von Nord nach Süd zog.
Der Vormarsch kam ins Stocken. Kavallerie und Infanterie liefen vergeblich gegen die Befestigungsanlage an und wurden von Maschinengewehrfeuer zu hunderten niedergemäht. Versuche, den Wall mit Artillerie oder durch Bombardements aus Zeppelinen sturmreif zu schiessen misslangen vorerst. Die Feuerkraft der deutschen Kanonen war dem meterdicken Beton der Maginot-Linie nicht gewachsen.

Der festgefahrene Stellungskrieg in Ostfrankreich band die gesamte Aufmerksamkeit der französischen Generalität und so kam es, dass für diese offenbar völlig überraschend, die Österreicher nach einer weitestgehend unbemerkten Überquerung der Sealpen mittels Gebirgselefanten und Maultiere, am 13. September die Stadt Lyon erreichten und in nur zwei Tagen vollständig eroberten.

Ende Oktober gelang es indes den rammsteinischen Truppen, Transilvanien gänzlich zu besetzen. Am 31. Oktober, einem hohen Feiertag im Paganismus - auch im Cruor Ater, der vorherrschenden Religion Transilvaniens - verkündete Gregor Brummschädel offiziell die Annektion Transilvaniens und dessen Eingliederung in Rammstein.

Drittes Kriegsjahr 1773Bearbeiten

Elefantentross.jpg

österreichische Truppen überqueren die Alpen. Die trittsicheren Dickhäuter transportieren schwere Geschütze.

Seit der Annektion Transilvaniens und dem Einmarsch der Österreicher in Frankreich warb Amerikaniens Präsident Roosevelt lebhaft für ein Eingreifen seines Landes in den Konflikt. Doch noch fand er hierfür keine Mehrheit im Senat. In Transilvanien entwickelte sich unterdessen ein brutaler Guerillakrieg zwischen Besatzern und Widerstandskämpfern. In Frankreich durchbrachen die Deutschen schliesslich die Maginot-Linie und vereinten sich mit den österreichischen Truppen. Stadt um Stadt fiel und schon im März 1773 waren zwei Drittel Frankreichs besetezt. Rammstein entsendete seinerseits Truppen, um den österreichisch-deutschen Vormarsch zu unterstützen.

Am 26. Mai wurde bekannt, dass der in Rammstein immer noch festgehaltene, amerikanensische Botschafter, Geronimo Running Bear bei einem Fluchtversuch mitsamt seiner Familie und seiner Dienerschaft von Rammsteinischen Milizionären erschossen worden war. Das jüngste Opfer des Massakers, Little Moon Running Baer, die Tochter des Botschafters, war erst zwei Jahre alt gewesen.

Die Nachricht schlug hohe Wellen und veränderte die Stimmung im Amerikanensischen Volk praktisch von einer Sekunde auf die andere. Demonstrationen für einen Kriegseintritt überschwemmten die Städte, es kam zu Ausschreitungen gegen rammsteinische Einrichtungen. Am 28. Mai 1773 erklärte Roosevelt Rammstein, Deutschland und Österreich, sowie "jedem der sich uns in Europa in den Weg stellt" den Krieg.

Wenige Tage nach der Kriegserklärung entwickelten sich auf See heftige Gefechte zwischen amerikanensischen und deutschen Kriegsschiffen. Der amerikanensische Kriegszeppelin "Blücher" versenkte mit einem wahren Bombenhagel den österreichischen Zerstörer "Salzburg". Allerdings war das Schiff zu jenem Zeitpunkt bereits in fremder Hand: Stunden zuvor hatten Piraten aus Terra maligna den Schlachtkreuzer gekapert gehabt. Roosevelt äusserte sich zu diesem "Missgeschick" wie folgt:
"Ach, das ist wie bei diesem Sack, in dem mehrere Halunken stecken. Man haut drauf und egal wen's trifft, es ist immer der richtige".

Noch aber schlugen die Amerikanier nicht in Frankreich zu. Den Österreichern und Deutschen blieb nur mutzumassen, wann und vorallem wo die amerikanensische Invasion stattfinden sollte.

Offiziell wegen "fehlinterpretierten Staatsflaggen" wurden ab Juni 1773 vermehrt auch Schiffe, die unter Englischer Flagge fuhren von deutschen Kriegsschiffen versenkt. Historiker gehen jedoch inzwischen davon aus, dass diese Angriffe aus purer Absicht geschahen. In Deutschland existierte schon lange ein gewaltiger Hass gegen Grossbritannien im Allgemeinen und England im Speziellen. Dieser Hass dürfte wohl auf die grausame Unterjochung Deutschlands und die systematische Zerstörung der deutschen Kultur durch das Britsche Empire 856-860 zurückgehen. Diese Angriffe nahm Georg III. zum Anlass, am 8. September 1773 Deutschland und allen seinen Verbündeten den Krieg zu erklären.

Verhandlungen über ein Militärbündnis mit anderen Feinden Deutschlands verliefen jedoch zunächst im Sande, da England sich mit der Unterjochung der halben Welt vor achthundert Jahren nirgends viele Freunde gemacht hatte.

Auch Roosevelt hielt sich angesichts der britischen Schützenhilfe eher zurück: "Wenn die Engländer die Zeit nutzen, um ihrerseits irgendwelche Rechnungen mit Deutschland zu begleichen, bitte. Solange sie dabei uns nicht in die Quere kommen."

Viertes Kriegsjahr 1774Bearbeiten

Auch im besetzten Frankreich kam es zu verstärkten Aktivitäten der Résistance. Die deutschen und österreichischen Okkupanten befestigten ihrerseits die französische Westküste, um für eine erwartete Invasion der Amerikanier oder gegebenenfalls auch der Briten gewappnet zu sein. Das Gross der Kampfhandlungen fand zu dieser Zeit auf See statt, aber es war klar, dass die Entscheidung auf dem Land herbeigeführt werden würde.
Im April 74 kam es zu vereinzelten Scharmützeln an der alpinisch-österreichischen Grenzen und Alpinien drohte alsbald offiziell gegen Österreich in den Krieg einzutreten. Dies veranlasste Österreich, einen Teil seiner Truppen, namentlich die kampfstarken Elefanten-Gebirgstruppen, wieder aus Frankreich abzuziehen, um die alpinsch-österreichische Grenze besser zu befestigen. Dies wiederum führte zu Verstimmungen mit Deutschland und Rammstein. Deutschland fühlte sich in Frankreich alleine gelassen und Rammstein monierte, dass Österreich viel lieber den Kampf gegen die transilvanische Guerilla unterstützen solle als sich kopflos in einen Mehrfrontenkrieg zu stürzen.

In Amerikanien arbeitete man unterdessen fieberhaft an einem Plan zur Invasion der französischen Westküste. Insbesondere musste die französische Küste neu kartographiert werden. Die aktuelle Frankreich Karte stammte noch aus dem Siebzehnten Jahrhundert und war sehr ungenau. Ein wahres Schattenheer an amerikanensischen Agenten aber auch Résistance Kämpfern sammelte vor Ort unentwegt Daten, die sofort weitergegeben, in Brookline von Kartographen verarbeitet wurden. Fischer zählten ihre Schritte vom Strand bis zur Hütte, Mädchen auf Fahrrädern merkten sich die Zeit, die sie von einem Punkt zum nächsten benötigten. Alles in steter Angst, von den Okkupanten entdeckt zu werden.

Der D-DayBearbeiten

Debarquement.jpg

D-Day an der Nordwestküste Frankreichs.Amerikanensische Soldaten stürmen landwärts

Ende Mai gab der mit der Invasion beauftragte General Dwight D. Eisenhower bekannt, dass die Operation starten könne.
Am 7. Juni 1774 landete die amerikanensische Flotte vor der französischen Nordwestküste. Hunderte, ja tausende von amerikanensischen Soldaten sprangen aus den Landungsbooten. Sie mussten allerdings die letzten dreihundert Meter zum Strand schwimmend oder waatend im Meer zurücklegen. Die deutschen Verteidiger, die die Invasion bis zuletzt 300 Meilen weiter südlich erwartet hatten, konnten mit ihren Maschinengewehren den Amerikaniern beträchtliche Verluste beibringen.

Eisenhowers Plan hatte diese Toten durchaus miteinkuliert. "Die Taktik ist die, dass wir einfach mehr Männer haben als der Feind Kugeln. So dass wir rein rechnerisch am Ende durchkommen."
Die Verluste waren dramatisch. Tatsächlich gelang es aber nach der ersten Stunde, in der die Amerikanier praktisch ausnahmslos niedergemäht wurden, die ersten noch kampfestüchtigen Männer durch das Feuer der Deutschen durchzubekommen und diese bearbeiteten nun die Maschinengewehr-Stellungen mit Handgranaten. Ein Veteran schrieb:
"Wir waren hochgepeitscht von Adrenalin, Verzweiflung, Wut und ja - rasendem Hass auf die Kerle, die in wenigen Sekunden die Einwohnerschaft ganzer Städte, Freunde, Verwandte, Klassenkameraden ausgelöscht hatten. Als sich die ersten Deutschen ergaben, knallten wir sie ab oder erstachen sie - wir kannten zu dieser Zeit kein Pardon"

Am Abend schliesslich waren die deutschen Stellungen beseitigt, die Invasion hatte Erfolg gehabt. Ein bitterer Erfolg, denn der "D-Day" gehört zu den blutigsten Schlachten der Geschichte überhaupt.

Kurz danach kam der amerikanensische Vormasch allerdings ins Stocken. Die Frontlinie fror auf der Höhe Dunkerque ein und bewegte sich über Wochen nicht. Die Deutschen erhielten zudem Verstärkung aus Rammstein, wo der Widerstand der Transilvanier weitestgehend gebrochen war, so dass man nun die Kräfte ganz auf die Unterstützung der Verbündeten verlegen konnte. Das war aus deutscher Sicht auch bitter notwendig, denn Österreich war mittlerweile vollauf in einen mörderischen Gebrirgskrieg mit Alpinien verwickelt.

Bis Ende des Jahres waren die Fronten in Frankreich nun praktisch unverändert. Dies trotz, oder gerade wegen, der Landung der Engländer an der französischen Westküste, 200 Meilen südlich der Landungstelle der Amerikanier. Die Engländer führten nicht nur Krieg gegen Rammstein, Deutschland und Österreich. Auch jeder Amerikanenser, der englischen Stellungen zu nahe kam, wurde gefangengenommen oder erschossen. Dies führte zu Scharmützeln auch in bereits eroberten Gebieten und einem äusserst erschwerten Heranschaffen von Nachschub. In England wurde schon über die "Wiedererrichtung des Empires" gesprochen. Man war zum Schluss gekommen, dass die Invasion Frankreichs, anschliessend Deutschlands und Rammsteins und zuletzt auch Österreichs als Wettlauf gegen die Amerikanier gesehen werden müsse. Wer zuerst mehr Land zugewänne, ginge als Sieger aus dem Krieg hervor.

Im Dezember 1774 sah es jedoch zum ersten Mal so aus, als ob die uneinigen Amerikanier und Engländer sich gegenseitig um den Sieg bringen würden.

Fünftes Kriegsjahr 1775Bearbeiten

Für Amerikanien war der anhaltende Stellungskrieg eine untragbare Situation. Jede Woche wurden dutzende von Särgen in die Heimat geschifft, ohne dass die Opfer mit Erfolg belohnt worden wären. Die Stimmung in der Bevölkerung drohte zu kippen, allen patriotischen Mutmacher-Theaterstücken, Plakaten und Rundfunksendungen zum Trotz.
Präsident Roosevelt sah sich genötigt zu handeln und erliess einen noch heute stark umstrittetenen Befehl: Er wies die Zeppelin-Flotte an, feindliche Städte massiv zu bombardieren. Zivile Opfer waren dabei nicht nur in Kauf genommen sondern beabsichtigt. Die "Moral des Feindes soll gebrochen werden" lautete die Erklärung.


Bombennächte über EuropaBearbeiten

Kinderzeichnung.jpg

Kinderzeichnung, geborgen aus einem Trümmerhaufen in Eckstein

Am 13. Februar 1775 um 22:00 Nachts, schwebte die erste Luftarmada über Eckstein in Rammstein ein. Der darauffolgende Bombenhagel übertraf bislang alles dagewesene. Ganze Stadtteile standen in Flammen, Tausende versuchten vergeblich zu fliehen. Die Rammsteinische Flugabwehr war machtlos, da die Zeppeline zu hoch flogen. Bei diesen Angriffen wurde nahezu ganz Eckstein dem Erdboden gleich gemacht.

Deutschland traf es noch schlimmer: Kassel, die Residenz von Kaiser und Reichstag wurde komplett zerstört, nahezu sämtliche Einwohner und rund zwei Drittel der Reichstagsabgeordneten starben, der Kaiser befand sich zu diesem Zeitpunkt glücklicherweise auf dem Weg nach Berlin, das jedoch auch nicht viel besser wegkam: das einstmals zu den größten und kultiviertesten Städten Europas zählende Berlin war bis auf wenige Stadtviertel niedergebombt und sämtlicher großer und prächtiger Bauwerke beraubt, für die es in der Vorkriegszeit so berühmt war.

In den folgenden Nächten kam es zu weiteren, massiven Luftangriffen auf Eckstein, Salzburg (Österreich) und Berlin . Die Zahl der Todesopfer überschritt schon Ende der ersten Woche die 100'000 Marke. Im Völkerbund wurde teilweise gegen das amerikanensische Vorgehen protestiert. Auch England, welches der Ansicht war, Amerikanien zerstöre das Gebiet, welches schon bald dem Empire wieder eingegliedert wäre, protestierte mit äusserster Schärfe. Roosevelt aber liess sich nicht beirren:
"Die Bombennächte werden so lange weitergehen, bis wir den Krieg gewonnen haben".

Am 28. Februar liess Gregor Brummschädel Roosevelt eine Sonderdepesche übermitteln, in der er den einseitigen Waffenstilstand seines Landes bekanntgab und darüberhinaus bekundete, nunmehr gegen Deutschland kämpfen zu wollen:
"Das Rammsteinische Volk ist zutiefst geschockt über die Art und Weise, wie Deutschland Frankreich okkupiert und wünscht, seinem unerschütterlichen Sinn für Gerechtigkeit folgend, den Deutschen Agressor zu stoppen."

Roosevelt akzeptierte den Waffenstillstand und begrüsste Rammsteins "Läuterung". Inoffiziell fand er allerdings nur wenig freundlche Worte: "Brummschädel ist die mieseste, prinzipienlose Ratte die mir je untergekommen ist. Feige, verschlagen und falsch wie eine 3 Gulden Münze. Ich könnte hemmungslos kotzen ob dieser Kanaille im Zwirn." An dieser Stelle sei gesagt, dass Brummschädel keineswegs rammsteinische Prinzipien missachtet hat, denn es ist ein Grundsatz der rammsteinischen Verfassung, mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln die rammsteinischen Interessen zu wahren.
Trotzdem war man auch in Deutschland über den Verrat der Rammsteiner entsetzt: "Wie tief muss man eigentlich sinken um dem Feind in den Arsch zu kriechen, nur weil es nächtens ein bisschen geknallt hat? Berlin wurde auch bombardiert, aber sind wir deshalb umgekippt? Nein! Die Rammsteiner mögen mit uns verwandt sein, aber hier zeigt sich, wer das Ross ist und wer der Esel." wetterte Kaiser Wilhelm. Gregor Brummschädel sagte dazu lediglich: "Deutschland ist nicht Rammstein."

Immerhin bewegte sich die Frontlinie nun almählich wieder in die gewünschte Richtung. Im Juli 1775 standen die Amerikanier bereits in Ostfrankreich und im Süden überquerten sie die Grenze nach Österreich. Österreich wiederum vereinbarte mit Alpinien einen Waffenstillstand und bat um Verhandlungen mit Amerikanien. Roosevelt lehnte jedoch ab. Er wollte unbedingt Österreich und Deutschland besetzen:
"Es reicht schon, dass wir uns mit Rammstein arrangiert haben, etwas wollen wir von unserem Engagement in Europa auch haben." Tatsächlich wäre es in der Heimat kaum möglich gewesen, den Menschen ein "platonisches" Kriegsende zu vermitteln. Sie wollten einen "Lohn" für all die Verluste, das Leid und die Entbehrung sehen und dieser konnte nur in der Besetzung und vollständigen Unterwerfung wenigstens Deutschlands und Österreichs liegen.

Währenddessen hatten sich die englischen Invasionstruppen praktisch den ganzen Südwesten Frankreichs einverleibt. Verhandlungen mit Alpinien über einen freien Durchmarsch der Truppen wurden begonnen, da der direkte Weg von Amerikanien bereits eingenommen worden war. Diese Verhandlungen kamen zwar zu einem positiven Ergebniss, allerdings wohl nicht ganz freiwillig. Die englischen Truppen standen längst an der Grenze und hatten Befehl, diese am 12. März unter allen Umständen und bei jedem Stand der Verhandlungen zu überschreiten.

Erstmals kam es am 18. März zu einem Gipfeltreffen der Vertreter des Völkerbundes und des Empires, die ein gemeinsames Vorgehen erreichen wollten. Dies war auch dringend notwendig, da die beiden Mächte einander immer mehr in die Quere kamen. Transportflotten mit Nachschub versenkten sich gegenseitig, ständige Kämpfe in "befreitem Gebiet" liess die Bevölkerung an der Redlichkeit ihrer Befreier zweifeln. Sowohl Präsident Roosevelt als auch König Georg III. war klar, dass die Situation so nicht weitergeführt werden konnte.

Man einigte sich zunächst auf einen Sonderwaffenstillstand, der am 25. März unterzeichnet wurde. Dieser beendete offiziell sämtliche Kämpfe zwischen "Gleichgesinnten mit denselben Zielen". Er ermöglichte ausserdem freien Durchmarsch durch alle besetzten Gebiete. Georg III. meinte später dazu: "Wir waren eigentlich keine Gleichgesinnten. Das Einzige, was wir gemeinsam hatten, war der Wunsch Deutschland und Österreich zu besiegen. Uns war klar, dass es so nicht weitergehen konnte, weil die sonst der lachende Dritte gewesen wären."

Trotz dieses Abkommens kam es keineswegs zu britisch-amerikanensischen Verbrüderungen. Scharmützel unter den beiden Armeen kamen immer wieder vor, hielten sich aber nun wenigstens in Grenzen.

Im November gelang es den Amerikaniern, das westliche Deutschland zu besetzen, während England in Nordwest-Österreich einmarschierte. Diese "saubere Trennung" liess die Vermutung aufkommen, dass man sich in einem Geheimabkommen darauf geeinigt hatte, dass Amerikanien Deutschland besetzt und England Österreich.

Sechstes Kriegsjahr 1776Bearbeiten

Im Winter 75 / 76 gerriet der Vormarsch der Eroberer allerdings noch mal ins Stocken. Der deutsche General von Below, eben in sein neues Amt erhoben, hatte einen raffinierten Verteidigungsplan erdacht: Seine Truppen erhoben sich aus den Gräben und griffen an. Die Amerikanier ebenfalls und sie prallten aufeinander. Jeder deutsche Soldat war angewiesen worden, nach einer Stunde die Schlacht fluchtartig zu verlassen. Die amerikanensischen Soldaten stürmten hintendrein, prompt in die Falle Belows. Dieser hatte nämlich das zweite deutsche Panzerkorps in Stellung gesetzt. Bevor dieses aber ein beispielloses Blutbad anrichten konnten, wurden sie wegen schlechten Witterungsverhältnissen - die Panzer konnten kaum vorwärts fahren - zurückbeordert. Trotzdem griffen die Amerikanier aus Vorsicht weitere drei Tage nicht an. Im Februar 76 aber kam der Durchbruch. Der Deutsche Widerstand brach unter dem Druck des Mehrfrontenkrieges zusammen. Am 1. März erklärte auch Steamien Deutschland den Krieg. Am 5. März gab Kaiser Wilhelm die bedingungslose Kapitulation bekannt. Drei Tage zuvor war Präsident Roosevelt an Bord des Zerstörers Grey Wolf, der ihn nach Europa bringen sollte, gestorben. Sein Nachfolger wurde der im Felde stehende General Eisenhower.

Drei Wochen später ergab sich auch Kaiser Franz Josef der Erste von Österreich den englischen Truppen. Damit war der Krieg offiziell zu Ende.

Die Konferenz von TenochtitlanBearbeiten

Nun galt es, die schwierige Aufgabe der Nachkriegsordnung zu lösen und das möglichst ohne wieder neue Konflikte hearufzubeschwören. Dass sich Amerikanien und Grossbritannien alles andere als grün waren, war eine anerkannte Tastache und nicht wenige befürchteten, dass das Kriegsende nur eine Waffenpause sei. Am 8. Mai 1776 fand in Tenochtitlan, der Hauptstadt des Aztekenreiches, welches sich neutral verhalten hatte, eine Konferenz der Siegermächte statt. Die Teilnehmer waren: Dwight D. Eisenhower (Amerikanien) König Georg III (Grossbritannien), Gregor Brummschädel (Rammstein) und Sémaphore Renault (Frankreich). Der grosse Ingenieur aus Steamien hatte einen Beobachterstatus erhalten.

Gleich zu Beginn der Konferenz schockierte England mit der Forderung, das eroberte Gebiet aufzuteilen. Deutschland und Österreich sollten in Zonen unterteilt und diese von den Siegermächten verwaltet werden. Die Zonen sollten dabei gegeneinander abgeriegelt werden, damit die Bevölkerung sich nicht zusammenrotten könne. Dies diene vor allem der "Befriedung" des Gebietes und soll nicht zu getrenntem Gebiet führen.
König Georg sagte damals: "Es geht nicht darum, Deutschland oder Österreich zu zerschmettern oder kriegsunfähig zu machen. Der einzige Grund für diese Massnahmen ist zu verhindern, dass noch einmal so ein Mist passieren kann wie in den letzten fünf Jahren. Aber niemand hat hier vor eine Mauer durch das Gebiet zu bauen.

Vorallem Amerikanien stellte sich vehement gegen diese Pläne: "Sie hatten heute wohl Tollkirschen in Ihrem Porridge! " soll Dwight D. Eisenhower König Georg III. empört zugerufen haben. Sémaphore Renault gab sich indes unentschlossen: "Zum einen wünschen wir uns natürlich, dass diese agressiven Nationen dauerhaft un nachhaltig im Zaum gehalten werden, aber ein zerstückeltes Europa, wo sich Mächte aus Übersee gegenseitig die Machtansprüche streitig machen ist definitiv nicht das, was die französische Nation sich vorgestellt hat als sie entscheidend half, den Sieg zu erringen."

Man vertagte sich schliesslich und beschloss, das Vorgehen in einer Abstimmung zu klären. Das Resultat am nächsten Morgen ergab die Stimme Grossbritannens für die Einteilung in Zonen und die Stimmen Amerikaniens und Rammsteins dagegen. Frankreich enthielt sich. Damit war der britische Vorstoss gescheitert. Der Beschluss lautete, dass Grossbritannien Österreich und Amerikanien Deutschland besetzen sollte. Rammstein konnte die Provinz Transilvanien behalten, musste aber eine Nichtangriffserklärung unterzeichen.

Das Ergebnis der Konferenz von Tenochtitlan wurde weltweit mit gemischten Gefühlen aufgenommen. Immer wieder wurde die Frage in den Raum gestellt, warum Rammstein überhaupt als Siegermacht an der Konferenz teilnehmen konnte, wo das Land doch den Krieg überhaupt erst ausgelöst hatte. Noch weniger verstand man, warum Rammstein auch noch das völkerrechtswidrig eroberte Transilvanien behalten durfte. Immer wieder kamen Spekulationen auf, dass Amerikanien Rammstein in einer Geheimverhandlung versprochen hatte, dafür zu sorgen dass Transilvanien Teil Rammstens bleiben konnte, wenn Gregor Brummchädel den britischen Vorschlag abschmettert. Dwight D. Eisenhower hat dies weder dementiert noch bestätigt. Gregor Brummschädel behauptete: "Rammstein braucht dieses Sammelbecken Geisteskranker nicht, wir haben lediglich die unliebsame Aufgabe übernommen, diesen Sumpf des Verbrechens mit eiserner Hand aufzuräumen!"

Nachkriegszeit und FolgenBearbeiten

Truemmerfrau.jpg

Die zivile Bevölkerung im Nachkriegseuropa hat es nicht leicht.

Die Schäden in ganz Nordeuropa waren immens. Das Ausmass der Zerstörung Übertraf alles bislang dagewesene. Fast 3 Millionen Menschen aller beteiligten Nationen hatten ihr Leben verloren. Die Zahl der Verwundten lag noch weitaus höher. Ein besonders hohen Anteil an Opfern hatte die Zivilbevölkerung zu tragen.
Auch nach dem Krieg hörte das Sterben zunächst nicht auf. In weiten Teilen Nordeuropas setzten Hungersnöte ein. Den Besatzern wurde im Völkerbund vorgeworfen, nicht genug humanitäre Hilfe zu leisten. "Sie haben diese Länder erobert, jetzt sehen Sie verdammt noch mal auch zu, dass die Bevölkerung dort nicht verreckt" schimpfte der canadische Delegierte.
Amerikanien verstärkte ab Herbst 76 seine Anstrengungen, die Bevölkerung zu versorgen. Trotzdem wurde der Winter 76 / 77 zu einer humanitären Katastrophe: Allein in Deutschland erfroren über 5000 Menschen in den unbeheizten Trümmern, in Österreich waren es noch mehr, vorallem in den Bergen. Die prekäre Situation entstand auch dadurch, dass Hilfsgüter immer vorrangig nach Frankreich geliefert wurden, wo die Zerstörung ebenfalls gross war und dem man als "Siegernation" natürlich den Vorzug gab.

Das IKMK, seinerzeit noch ein Propagandainstrument Steamiens, liess keine Gelegenheit aus, um den Menschen in den besetzten Gebieten die Güte von Steamiens Regierung nahezubringen. Da die einzige wirkungsvolle Aufbauhilfe in Österreich von Mitgliedern dieser Organisation geleistet wurde, hatte das IKMK damit hier auch grossen Erfolg. Eine gefährliche Situation, die nicht einfach zu bewältigen war. England konnte schliesslich nicht einfach die Aufbauhilfe unterbinden, ohne damit die Massen endgültig gegen sich aufzubringen. Dies verschlechterte das Verhältnis Steamiens gegenüber England stark, sofern dies überhaupt noch möglich war.

Im Jahre 1778 bereiste Eleanor Roosevelt Nordeuropa um im Auftrage von Präsident Eisenhower eine Bestandesaufnahme von der Lage der Bevölkerung zu machen. Ihr Bericht rüttelte nicht nur die amerikanensische Bevölkerung auf. Weltweit kam es zu einem erhöhten Spendenaufkommen, so dass sich die Zustände gegen Jahresende merklich verbessert hatten. Denn auch England sah sich nun gezwungen zu handeln, wollte es nicht vor aller Welt sein Gesicht verlieren.

politische, wirtschaftliche und kulturelle FolgenBearbeiten

Der politische wie auch kulturelle Einfluss der Besatzer war in den besetzen Gebieten bald zu spüren. Amerikanien verbot auch in Deutschland jede Form von Technik, eine Masnahme, die als sogenannter "Morgenthau Plan" bekannt wurde, benannt nach dem Initiator der Idee, Senator Morgenthau.
Einige Industrien wurden zerschlagen, unter anderem das traditionsreiche Krupp-Imperium.
Die Firma Adam Opel, die vor dem Krieg zu den ersten Unternehmen gehörte, welches Automobile in Serie herstellte, was diese Technologie seit ihrer Erfindung durch den Rammsteiner Anton Knall Anno 1617 zum ersten mal massenkompatibel gemacht hatte, wurde 1779 enteignet und aufgelöst.

Die Massnahme blieb nicht unwidersprochen. Die Deutschen sammelten sich auf den Strassen und es kam zu "Bitte helft Opel" Kundgebungen. Eisenhower brachte nur wenig Verständnis für diese Rettungsversuche auf: "Mir ist völlig schleierhaft, warum Leute, die nach wie vor nicht genug zu essen haben und barfuss durch Scherben latschen sich zusammenrotten und ihre Energie darauf verschwenden, das Unternehmen eines fetten Industriebonzens bewahren zu wollen. Noch dazu ein Unternehmen, welches eine völlig widersinnige Technologie verbreitet." Der Inhaber der Opel Werke ging nach Rammstein ins Exil, wo er mit 178,35 Reichsmark (Soviel hatten ihm die Amerikanier gelassen) wieder von vorne anfing.

War an der Konferenz von Tenochtitlan noch davon die Rede gewesen, Deutschland und Österreich komplett zu entmilitarisieren, so schwächte sich dieser Vorsatz zunehmend ab. Denn anders als die Automobil Manufakturen vermochten es die prächtigen Kavallerie-Kasernen vorallem Preussens, Eisenhower zu gefallen. "Bevor das allerletzte Vollblut aus Not im Kochtopf gelandet ist, sollten wir die Lebensmittelhilfe wirklich verstärken. Es wäre ein Jammer, wenn der Rest dieses herrlichen Pferdematerials komplett verloren ginge. Die Kavallerie Kasernen und Schulen sind traditionsreiche Bildungseinrichtungen, die man nicht einfach so aufgeben sollte. Ich werde den Kavallerie-Schulen einen Sonderstatus zuerkennen, auf dass sie eine wichtige Rolle im Wiederaufbau des Landes spielen."

Rammstein kam dank Gregor Brummschädels plötzlichen, umstrittenen und taktisch klugen Waffenstillstandes mit einem blauen Auge davon. Transsilvanien wurde gänzlich integriert, die rammsteinische Bevölkerung sieht das eingene Land bis heute als Siegermacht. Größter Wehrmutstropfen bleibt die totale Zerstörung der Stadt Eckstein, die jedoch als Zeichen des Neuanfanges mit Architekten aus aller Welt komplett neu aufgebaut wurde und wieder zu einer Metropole herangewachsen ist. Das Verhältnis der Republik Rammstein zu Frankreich und Deutschland ist sehr stark zerüttet. Erst 10 Jahre nach der eingliederung Transsilvaniens wurde der transsivlanische Glaube Cruor Ater legalisiert, was zur Folge hatte, dass in Rammstein seit dieser Zeit u.a. polygame Ehen erlaubt sind. Ganz im Gegensatz zu seinen Nachbarländern erlebte Rammstein in der Nachkriegszeit ein regelrechtes Wirtschaftswunder, was bei den Nachbarn für Unmut und Neid sorgte.

Ende der Besatzungszeit in DeutschlandBearbeiten

Präsident Eisenhower hatte die Dauer der Besetzung auf ungefähr zwanzig Jahre angelegt: "Um die Gesellschaft nachhaltig umzugestalten, muss eine ganze Generation unter den neuen Werten herangewachsen sein. Nur dann greift die Umerziehung. Wer weniger Zeit, Geld und Truppen investieren will, kann es gleich ganz bleiben lassen."
In den Jahren 1778 - 1784 stieg der Lebenstandard in Deutschland merklich an. Gerade die Entindustrialisierung schaffte Vollbeschäftigung, weil es ja nun für Tätigkeiten, die früher Maschinen erledigten, Menschenkraft benötigte. Ein guter Teil der deutschen Bevölkerung fing an, die Besatzung zu akzeptieren und sogar als positiv zu empfinden. Andere aber lehnten sie nachwievor ab und trauerten den Zuständen von früher nach.

In Amerikanien geriet das Übersee-Engagement indes zunnehmend in die Kritik: "Wir pumpen jährlich Geld, Ressourcen und Personal in ein Gebiet, das sich längst selber erhalten könnte und dessen Bevölkerung seine Lektion vermutlich eh gelernt hat" schrieb ein Kolumnist.
Die Frage wurde zum zentralen Wahlkampfthema. Die Kandidaten Nixon und Grunder hofften, mit ihrer jeweiligen Position die Meinung der Mehrheit zu wiederspiegeln. Nixon sprach sich für einen baldigen Abzug der amerikanensischen Truppen aus, Grunder plädierte hingegen dafür, noch mindestens 12 Jahre in Deutschland zu bleiben.

Nixon gewann die Wahl und der Abzug der Truppen aus Europa blieb wohl eines der wenigen Wahlversprechen, die er einhielt. Im jahre 1785 reiste er nach Berlin und verhandelte dort, zusammen mit Frankreich, Rammstein und Grossbritannien, den endgültigen Status Deutschlands aus. Der deutsche Bund wurde gegründet, allerdings unter der Auflage, stark föderalistisch gegliedert zu sein, um eine Machtkonzentration zu verhindern.

Schon wenige Jahre nach der Autonomie entwickelten sich die deutschen Staaten in sehr unterschiedliche Richtungen. Während Preussen weiterhin ein enges Verhältnis mit Amerikanien pflegte und auch die amerikanensische Lebenweise weitestgehend beibehielt, schlugen Hanseland, Bayern, Sachsen und andere Staaten bald wieder eigene Wege ein, was auch eine gänzliche oder teilweise Abkehr vom Diktat des Morgenthau-Ples zur Folge hatte, was wiederum in Amerikanien zur Gründung der extremistischen Morgenthau-Jetzt Gruppe führte.
Eisenhower, der stets gegen eine vorzeitige Beendigung der Besatzung gewesen war, war's trotzdem zufrieden. Zwei Tage vor seinem Tod sagte er: "Das grösste Problem der Deutschen ist ihre Uneinigkeit. Solange wir unterschiedliche deutsche Staaten haben, die sich weder ähnlich noch einig, geschweige denn sympathisch sind, ist eine grossdeutsche Gefahr nicht mehr zu befürchten."

Ende der Besetzung ÖsterreichsBearbeiten

Weitaus weniger friedlich als die deutsche Autonomie verlief die Befreiung Österreichs ab.

1789 wurden die Engländer in Gorssbrittannien bei Tripleburgh von den Schotten geschlagen. Die schottischen Clans, einmal alle geeint, drohten das Englische Königreich zu überrennen. Georg III. sah sich deshalb gezwungen, Soldaten aus den noch immer besetzten Gebieten für den Heimatschutz abzuziehen. Die wenigen verbliebenen englischen Soldaten hatten daraufhin Mühe, die Ruhe in den offiziell "befriedeten" Gebieten zu wahren. James Miller, der als englischer Oberleutnant in den besetzten Gebieten plötzlich das Sagen hatte, beschrieb die Situation als Pulverfass:

"Es vergeht kein Tag, ohne dass die Soldaten von der Bevölkerung beschimpft werden. Diese Aktivisten und Moralprediger vom IKMK heizen die Massen noch zusätzlich an. Heute Morgen ist ein Trupp in einem der Dörfer von Einheimischen mit Tomaten beworfen worden. Offenbar geht es den Leuten inzwischen wieder gut genug, dass sie Lebensmittel verschwenden können. Der Verdienst Englands ist dies wohl nicht, wir verstehen uns besser auf das Auspressen von besetzten Gebieten. Jedenfalls scheint es nur noch eine Frage der Zeit, bis die Einheimischen mit härteren Gegenständen werfen. Die Besatzungstruppen müssen verstärkt werden, bevor wir Österreich verlieren."

Diese prekäre Situation wurde zwar möglichst totgeschwiegen, Nach einem runden Jahr war es jedoch offensichtlich, dass die Österreicher keine weitere Besatzungszzeit dulden und Notfalls einen Aufstand anzetteln würden. Man bot England Hilfe und Verhandlungsmöglichkeiten, doch König Georg III. stellte auf stur. Um einen erneuten Krieg zu verhindern, handelte das IKMK die Wiedererrichtung des Österreichischen Staates mit der Struktur von 1771 aus. England wurde vor vollendete Tatsachen gestellt und gezwungen, sich bis Ende November 1790 vollständig aus Österreich zurückzuziehen.

Der Nordeuropakrieg in der zeitgenössischen KulturBearbeiten

Aufgrund der zeitlichen Nähe, war der Nordeuropakrieg bis vor kurzem der am häufigsten thematisierte Konflikt in der Populär- aber auch der höheren Kultur. Zahlreiche Bücher, Theaterstücke, Kinofilme und Fernsehfunkproduktionen handeln zur Zeit des Nordeuropakrieges. Die Anzahl der Dokumentationen ist noch weitaus höher. "Der Nordeuropakrieg ist posthum zu einem riesigen Geschäft geworden. Von der Betroffenheitsreportage über bizarre Kunstinstallationen bis hin zu seichten Lustspielen - es gibt praktisch kein Aspekt dieses Krieges, der nicht irgendwie, irgendwo aufgegriffen wurde. Und wenn es keine Aspekte mehr gibt, dann erfindet man welche. " schrieb der Kulturkritiker Alfred von Papenburg.

Erst der Borealienkrieg machte dem Nordeuropakrieg auf diesem Feld Konkurrenz. Auch wenn im Zuge der Zeit die Erinnerungen verblassen, Veteranen sterben und das ganze unaufhaltsam historisiert wird - die unbewussten Folgen, die gewaltige psychologische Beeinflussung die der Nordeuropakrieg schuf, werden wohl noch Generationen prägen. Er bleibt eines der dunkelsten Kapitel der Geschichte.

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