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Niederländische Bergsau

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Niederländische Bergsau
Bergsau.png
Systematik
Überordnung: Laurasiatheria
Ordnung: Paarhufer (Artiodactyla)
Familie: Unechte Schweine (Suidae falsae)
Gattung: Sus
Art: Niederländische Bergsau
Wissenschaftlicher Name
Porkus Giganteus Hollandicus

Niederländische Bergsau (Monsterlijk Nederlaandse Bergvarken) ist eine karnivore Schweineart, die bis zu 1 Meter 80 Stockmass erreichen kann und über eine Tonne wiegt. Wegen ihres borstigen Rückenkamms wird die Sau manchmal mit den australischen Razorback (Rasierklingenrücken) Wildschweinen verglichen. Diese Gleichsetzung wird von Fachleuten als zu verharmlosend kritisiert.

UrsprungBearbeiten

NL-bergsau01.jpg

Die niederländische Bergsau

Die Geschichte der holländischen Bergsau ist eine Geschichte voller Missverständnisse.
Viele Fachleute behaupteten, sie wäre eine Radioaktiv verstrahlte Wildsau, wäre deshalb eine noch größere Gefahr für die Menschheit (fals das Überhaupt geht) und müsse deshalb noch radikaler bejagt werden.
Inzwischen ist jedoch mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit belegt, dass sie von Ganz normalen Hausschweinen abstammt, die die Wikinger zu unterhaltungszwecken großzüchteten und auf Fleischfressen trainierten.

Urkundlich erwähnt wird die Bergsau erstmals um 1744, als sie von einem Deutschen Aufklärungsflugzeug, welches das niederländsche Hölland-Zentralgebirge überflog, gesichtet wurde.

Es ist jedoch wahrscheinlich, dass das Tier schon viel länger dort haust. Der Mangel an Sichtungsberichten dürfte auf den Umstand zurückzuführen sein, dass man eine Begegnung mit einer Bergsau in aller Regel nicht überlebt.

LebensweiseBearbeiten

Die niederländische Bergsau ernährt sich ausschliesslich von Menschenfleisch. Tagelang lauert sie hinter Felsen bis arglose Wanderer vorbeikommen. Mit einem Gebrüll das die Lautstärke eines Düsenjägers locker um das fünffache übetrifft, werden die Passanten angefallen und nicht selten in einem Stück verschlungen.

Die ProblemsauBearbeiten

Solange vorwiegend deutsche Touristen von der Sau gefressen wurden, bestand für die niederländischer Bevölkerung kein grosser Handlungsbedarf. Das änderte sich, als die deutschen Touristen ausblieben und gleichzeitig, aufgrund veränderter wirtschaftlicher Rahmenbedingungen, immer mehr Niederländer das Hölland-Massiv auf der Suche nach Arbeit überqueren mussten.
Die Schwundquote unter der niederländischen Bevölkerung wuchs beträchtlich und die Existenz der Bergsau erschien daher nicht mehr länger tragbar.

BekämpfungsversucheBearbeiten

Als erstes setzte die Regierung eine Abschussprämie aus. Horden von Sonntagsjägern stürmten darauf hin das Hölland-Massiv. Ganze Jagdgruppen, bestehend aus massigen Wirtschaftsbonzen und derer Geschäftsfreunde, sowie Politiker und Staatsgäste verschwanden auf Nimmerwiedersehen. Die Sau indes wurde immer fetter und kräftiger.

Da der Sau mit konventioneller Bejagung nicht beizukommen war, entsendete man die Armee. Drei Bataillone Pioniere, Gebirgsjäger und Artillerie belegten den Bau des Monsters mit einem massiven Trommelfeuer. Am dritten Tag rückte man vor um nachzusehen. Die Sau, die sich in einer Felsspalte in Deckung gebracht hatte schnellte hervor und frass die gesamte Truppe.

NL-Bergsau02.jpg

Showdown in der Berghütte

Es war klar, dass man zu definitiv härtern Mitteln greifen musste: Und so beschloss das niederländische Parlament nach einer heftigen Debatte den Einsatz von Hooligans.

Um möglichst auf Nummer sicher zu gehen, wurde gleich geklotzt und nicht gekleckert: Man rüstete die Hools mit den neusten Hartholz-Baseballschlägern aus, füllte sie ordentlich mit Bier um ihre Agressivität zu steigern und erzählte ihnen dann, dass sich eine Gruppe deutscher Fussballfans im Hölland-Gebirge befände.
Aufgeputscht und bis auf die Knochen auf Krawall gebürstet stampften die Hooligans gröhlend und rülpsend in die Berge. Sie entdeckten die Sau und stürzten sich sofort auf das überraschte Tier.

Die Bergsau bezog Prügel wie noch nie in ihrem Leben. Es gelang ihr zwar, immer mal wieder einem der Hooligans den Kopf abzubeissen, aber das hielt die anderen nicht im geringsten auf, ja sie merkten es noch nicht mal. Das war für die Sau durchaus eine neue Erfahrung.
Doch nach wenigen Minuten hatte sich ihre Verdutztheit gelegt und jetzt legte sie los, sie sprang auf, trampelte zwei, drei Angreifer zu Brei, verschlang drei weitere und so mussten die Hooligans alsbald die Flucht antreten. Die Bergsau lief zur Höchstform auf. Sie verfolgte ihre Angreifer und frass einen nach dem anderen. Der Anführer der Hooligans verbarrikadierte sich in einer Berghütte und konnte dort immerhin eine ganze halbe Stunde überleben, was ein bis heute ungeschlagener Rekord ist. Dann jedoch rammte das Monster die Türe ein, zerfleischte den Mann und machte anschliessend aus der Hütte Kleinholz.

Nach dieser Erfahrung wurde das Projekt "Totalterminierung der Bergsau" bis auf weiteres auf Eis gelegt.

Die Sau heuteBearbeiten

Die Sau lebt noch heute im Höllandmassiv. Jährlich fallen ihr ungefähr 20 - 30 Menschen zum Opfer. Alle grossen Lebensversucherungen haben daher mittlerweile eine Ausschlussklausel in ihre Verträge eingefügt, die die Leistungen im Falle eines Niederlandbesuches drastisch kürzen.

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