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Mokistan

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Das Mokistania Imperium ist die Heimat des Primatenvolkes auf Coatlicue. Er grenzt im Westen an Peru und umschließt südwestlich etwa die Hälfte von Lakituien, ansonsten ist der Staat vollständig von Wasser umgeben und zählt somit als Halbinsel.

Mokistania Imperium
'

Banana republic.png

Wahlspruch: "Nikua-oohj kaan Uaagh rikinuoa!"
(Die Welt den Unsrigen!)

Amtssprache Moko
Schrift Moko
Hauptstadt Mojai
Staatsoberhaupt König Jimbo der Neunte
Nationalfeiertag 23. Juli
Fläche 2.010.057
Einwohnerzahl: keine Angaben
Währung Bananen
Nationalhymne Uhinag-Uaahah-Haki
Kfz-Kennzeichen keines
Internet-TLD keines
Vorwahl 0097

Das LandBearbeiten

Mokistan wir auch das Land der tausend Bäume genannt, da die Bevölkerung ihre Städte und Häuser in das natürliche Landschaftsbild integriert hat. So ist es für Menschen nur schwer möglich, durch die Hochseilgarten-ähnlichen Verbindungswege von einem Ort zum anderen zu kommen.

Da die Mokistani aber grundsätzlich keinen Wert auf Besucher legen, ist diese Tatsache durchaus verkraftbar und unerheblich.

Der internationale Tourismusverband warnt vor eigenmächtigem Eindringen in mokistania Gebiet, da illegale Grenzgänger oft für Monate in hängenden Käfigen ausgestellt, und mit faulem Obst bewerfen werden.

GeographieBearbeiten

Mokistan liegt in einem Becken, das an 60% seiner Länge von steilen Felswänden umgeben ist. In diesem Becken konnte sich die feuchte Luft sammeln und führte so zu einem üppigen Wachstum der Pflanzen. Etwa 25% sind Mangrovenwälder, die ständig überflutet sind, der Rest von Mokistan ist dicht bewachsener Dschungel.

Jungle-town.jpg

Kohiio, eine typische Siedlung in Mokistan.

Flora und FaunaBearbeiten

Nun ja, es ist doch recht üppig hier, nicht wahr meine lieben Kollegen?

-Zitat Professor Julius Stegson, 4. Oktober 1659

Die mokistania Tier- und Pflanzenwelt liefert ein weit gefächerte Repertoire an giftigem Efeu, ätzendem Moos, dornenübersähten Schlingpflanzen, nachtaktiven Großkatzen, Schlangen und stechwütigen Insekten. Dem Pausschaltouristen sei noch einmal gesagt, das sich diese Land nicht für einen entspannten Sommerurlaub empfiehlt!

Obwohl sich Forscher einig sind, das sich tief im mokistania Dschungel vielleicht bisher noch unentdeckte Heilmittel für allerlei Krankheiten finden lassen könnten, ist die Katalogisierung des Gebietes sowie der nativen Lebewesen bisher nur in Küstennähe erfolgt. Das mokistania Außenamt gibt allerdings bereitwillig Auskunft über die Anzahl der tödlichen Gefahren pro Quadratmeter.

In Mokistan wachsen auch die größten Pflanzen der Welt, die Yggdrasil-Bäume, die bis zu 300 Metern hoch und bis zu 1200 Jahre alt werden können.

GeschichteBearbeiten

Entdeckung durch Professor StegsonBearbeiten

Die Halbinsel Mokistan wurde erst 1659 durch eine internationale Forschungsreise mit einem Luftschiff erschlossen, da sich auf der zum Festland gewandten Seite eine steile Felswand erhebt, in deren Becken nur dichter Dschungel liegt, der bis zu diesem Zeitpunkt nicht für wertvoll erachtet wurde.

Nach dem sich das Team rund um Professor Stegson eingehend mit der Flora und Fauna befasst hatte, erkannten sie das Potenzial der dort lebenden Primaten, und begannen, diese zu unterrichten.

Gründung eines unabhängigen StaatesBearbeiten

Monkey speech.jpg

Ansprache des ersten Königs Snowflake von Mokistan.

1668 begannen die beiden Schimpanzen Snowflake und Bongo damit, andere Primaten um sich zu scharren, um die Menschen zu vertreiben, und selbst über die Errungenschaften, die ihnen die Menschen gebracht hatten zu gebieten.

Der erste Revolutionsversuch wurde noch durch das Forschenteam und dessen Sicherheitskräfte vereitelt, doch als sich Snowflake erhob, und die gesamte Klasse 2b unter sich vereinte, wurden die anderen Primaten hellhörig und immer mehr schlossen sich dem Kampf für Unabhängigkeit an.

Am 23. Juli 1668 schließlich gelang es den Menschenaffen von Mokistan mit vereinten Kräften das Forschungs-Team zu vertreiben und auf ihre Schiffe zurück zu jagen. Mit Spott und Hohn wurden die ehemaligen Lehrer davongejagt, und damit auch offiziell das Credo des Staates geschaffen: Nikua-oohj kaan Uaagh rikinuoa!

PolitikBearbeiten

Politisch gesehen ist Mokistan ein Brachland, da sich der nicht am Weltgeschehen interessiert zeigt, einzig ständige Kriegserklärungen gegen möglichst weit entfernte Länder zeigen, das es so etwas wie Politik in dem Land gibt.

Der König wurde bis 1794 vom Volk gewählt, doch der aktuelle Herrscher, König Jimbo der Neunte ließ diese Art der Königswahl unter Todesstrafe stellen.

WirtschaftBearbeiten

Hauptsächlich handelt Mokistan mit Bananen, da die Früchte hier als Währung gelten, werden überschüssige Ernten an die ganze Welt geliefert, um der Inflation entgegen zu wirken.

Zweitgrößterer Exportartikel ist der Bananenschnaps.

Der größte Importartikel sind Handschuhe, die während der kühleren Wintermonate Schiffsweise nach Mokistan geliefert werden. Textilfabrikanten sind aber noch immer verwundert, das er für Schuhe so gut wie keinen Markt auf der Halbinsel gibt.

StreitkräfteBearbeiten

Seit Beginn der Aufzeichnungen in Mokistan ist es das Ziel des Staates, das sich die Primaten zu den Herrschern der Welt aufschwingen sollen. Laut einem Interview mit König Jimbo dem Neunten ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis man erkennen wird, das vier Daumen besser sind als zwei.

Zwar hat sich seit den Anfängen der Militärstruktur (die sich vornehmlich auf das präsentieren von rötlichen Hinterteilen von erhöhten Positionen beschränkte) einiges verbessert, doch die Mokistania Armee ist bisweilen noch weit davon entfernt, die Pläne ihres aktuellen Herrschers umzusetzten, die Menschheit zu stürzen.

Dies wird an einem aktuellen Rechtsstreit deutlich, in dem König Jimbo der Neunte einen Waffenlieferanten verklagte, 200.000 angeknabberte Funkgeräte an die Mokistania Armee geliefert zu haben. Jegliche Schuld, das Rekruten die neue Ausrüstung fälschlicherweise für Snacks hielten, wurden von den offizielen Vertretern Mokistans zurückgewiesen.

Einzig Venezuela wollen die Mokistani zu einem Reservat für Menschen umfunktionieren, da deren Nationalhymne Ob Affe oder Mensch sich laut König Jimbo dem Neunten ganz offen zu einer Vorherrschaft der Primaten bekennt.

KulturBearbeiten

Die fremdenfeindliche Kultur der Mokistani sucht weltweit seinesgleichen, Vertreter anderer müssen bis zu 38 Monate auf ein offizieles Einreisevisum warten, für Privatpersonen gilt die doppelte Zeit. Diese Dokument ist innerhalb des Landes immer und überall mitzuführen, da strenge Kontrollen von Nicht-Primaten an der Tagesordung stehen und jederzeit von den Sicherheitskräften durchgeführt werden dürfen.

SportBearbeiten

Granatapfelkern-Weitspucken ist der Nationalsport von Mokistan, in dem aktuell Mojo-Jojo den Rekord von 35, 41 Metern hält.

Fussball etabliert sich langsam, jedoch ist das aufnehmen des Balles mit der Hand ein Problem, mit dem sich die Schiedrichter nicht einig sind, ob es denn nun regelwiedrig ist, wenn der Spieler praktisch auch an den Beinen Hände hat.

FesttageBearbeiten

Der 23. Juli wird der Nationalfeiertag im ganzen Land zelebriert, hier legen alle Mokistani Ihre Arbeit, oder sonstige Beschäftigung nieder und saufen Bananenschnaps bis zum kollektiven Erbrechen. Nach diesem Tag folgt traditionell der "Tag des schweren Schädels", an dem die Bevölkerung ebenfalls keiner sinnvollen Tätigkeit nachkommt.

Am 24. Dezember wird der "Tag der Geschenke" begangen, an dem sich jeder Einwohner vor den eigenen Kamin setzt, der nur zu diesem Zweck erbaut wird, und darauf wartet, das ein "dicker, rotgekleideter Primat" ihm Etwas in eine selbstgenähte riesige Socke wirft.

ReligionBearbeiten

In Mokistan ist der Glaube an den "dicken, rotgekleideten Primaten" durch die gesamte Bevölkerung hindurch vertreten, diese Religion stützt sich einzig und allein darauf, das eines Tages, an einem 24. Dezember der "dicke, rotgekleidete Primat" erscheinen wird und den Mokistani die Waffe aushändigt, mit der sie die Weltherrschaft an sich reissen können.

Dies ist übrigens auch der Grund, warum es verboten ist, in Mokistan als korpulente Person ausschließlich rot zu tragen.

BevölkerungBearbeiten

Da sich die Bevölkerung von Mokistan aus vier Rassen zusammen setzt, ist Diskriminierung alltäglich, so gibt es in jeder Stadt ein Viertel für die jeweilige Rasse, das von anderen Primaten gemieden wird, sowie große neutrale Zonen.

Persönlichkeiten aus MokistanBearbeiten

°Staatsoberhäupter (chronologisch)

  • König Snowflake der Erste (1668-1679)
  • König Jimbo der Erste (1679-1680)
  • König Jimbo der Zweite (1680-1685)
  • König Goodboy der Erste (1685-1691)
  • König Bongo der Erste (1691-1696)
  • Konig Jimbo der Dritte (1696-1707)
  • Konig Bongo der Zweite (1707-1719)
  • König Jimbo der Vierte (1719-1731)
  • König Jimbo der Fünfte (1731-1740)
  • König Jimbo der Sechste (1740-1755)
  • König Goodboy der Zweite (1755-1769)
  • König Jimbo der Siebte (1737-1742)
  • König Jimbo der Achte (1769-1788)
  • König Bongo der Dritte (1788-1794)

°Künstler

  • Flakes, ein international angesehener Maler, der mit seiner Vier-Pinsel Maltechnik berühmt wurde.
  • Mr.Banana, ein Virtuose auf dem 2-metrigem, ausgehöltem Baumstamm, der auch mehrere Nummer 1 Hits in der mokistanischen Hitparade vorweisen kann.

Die einzig bekannte Exil-Mokistani ist Lulubelle, eine Schimpanze-Dame, die sich aktuell als Model und Werbeträgerin für Enthaarungscreme einen Namen macht.

Teile der BevölkerungBearbeiten

13% Zwergraken
20% Flugaffen
31% Grobrillas
36% Schimpanzen

Die Bananenkrise von 1794Bearbeiten

Knapp 100 Jahre nach der Gründung des unabhängigen Primatenreiches Mokistan wurde die Bevölkerung von einer Krise heimgesucht. Die Heuschrecken aus Amerikanien hatten sich an den Weizenfeldern satt gefressen, und waren auf der Suche nach neuen Geschmäckern. Die Insekten überquerten das Meer und landeten in Mokistan, wo sie fast die gesamte Bananen-Ernte vernichteten.

Armut brach über das Land herein, und rechtschaffende Mokistani konnten sich das Leben fast nicht mehr leisten. Nur durch einen Groß-Kredit bei der Weltbank konnte König Bongo der Dritte das Unheil abwenden. Allerdings waren seine Untertanen nicht glücklich mit der Entscheidung bei den Menschen Hilfe zu suchen, und setzten den Monarchen kurzerhand ab. Über seinen Verbleib ist bis heute nichts an die Öffentlichkeit gedrungen.

Karte von 1665Bearbeiten

Die einzige, existierende Karte von Mokistan, kartographiert von Doktor Benjamin De'Lacroix, mit dem Standounkt des ehemaligen Camp Mojai, das später zur Hauptstadt des Landes wurde.. Mokistan.jpg

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