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Malvenquarz

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Malvenquarz
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Mineralname Malvenquarz
chemische Zusammensetzung durch aquanopolitanische Wissenschaftler
geklärt, unterliegt jedoch Geheimhaltung
Farbe alle Farben, je nach Strahlungsfeld
Kristallstruktur Doppeltinverses Diamantgitter
Dichte 8.456 Kg/dm^3
Mohs-Härte 12
Brechzahl n_o= -12.345, n_e= - 54.321
Doppelbrechung 0.000
optische Orientierung doppeltnegativ
Phasenübergang von Kristall- direkt in Plasmaphase
bei \theta= 6789.12 K

Malvenquarz (auch Malvenquartz) ist ein durchsichtiger Kristall von ausserordentlich hoher Dichte und besitzt darüber hinaus die höchste Härte aller natürlich vorkommenden Substanzen (Mohshärte 12 gegenüber 10 beim Diamanten). Seine herausstechendste Eigenschaft ist, dass Malvenquarz als einzige bislang universumweit bekannte Substanz einen negativen Brechungsindex besitzt. Hierdurch besitzt Malvenquarz eine Reihe absolut einzigartiger Eigenschaften im Bereich der Quantenoptik.


EntdeckungBearbeiten

In Borealien kursieren seit Alters her kleine, äusserst seltene Fundstücke aus meist stark verunreinigtem Malvenquarz, die aufgrund ihrer ständig wechselnden Farbe bei primitiven Völkern (siehe z.B. Kennedy-Reich) als Hort übernatürlicher Kräfte galten und zu kultischen Zwecken missbraucht wurden.

Aufgrund theoretischer Arbeiten des Kryptophysikers Örg, die sich mit den Einsatzmöglichkeiten von Einzelphotonenquellen unter Ausnutzung polymorpher Hartmann-Instabilitäten in Raumschiffantrieben auseinandersetzten, war in Fachkreisen bekannt, dass ein Werkstoff mit negativem Brechungsindex die Voraussetzung für geeignete Antriebe darstellt. Seit vielen Jahren waren daher aquanopolitanische Forscherteams weltweit unterwegs, um eine Malvenquarzlagerstätte zu entdecken. Erst im Jahre 1800 entdeckte der Ausnahmeforscher Stollwart Zwölfberg, ein eigenbrötlerischer Wissenschaftsabenteurer, kleinere Malvenquarzeinschlüsse im Felsgestein des nördlichen Niemandslandes. In einer expeditionstechnischen Meisterleistung gelang es Zwölfberg hierbei, sowohl die bis dahin grösste Malvenquarzmine zu entdecken, als auch sie unter ständiger Lebensgefahr für Aquanopolis in Besitz zu nehmen.
Zwoelfberg.jpg

Stollwart Zwölfberg, Entdecker der Malvenquarzmine

Da Zwölfberg sich der Mine unterirdisch genähert hatte, ergaben sich komplizierte völkerrechtliche Fragen hinsichtlich der tatsächlichen Besitzrechte. Amerikanien, welches Ansprüche geltend machen wollte, wurde aufgrund moralischer und wissenschaftlicher Inkompetenz von den internationalen Konferenzen ausgeschlossen. Bislang gelten die Besitzrechte als ungeklärt, jedoch hat Aquanopolis in mehreren Mitteilungen durchblicken lassen, dass es notfalls mit militärischem Einsatz den grosstechnischen Abbau von Malvenquarz spätestens ab Frühjahr 1801 beginnen wird. Dem Vernehmen nach plant Aquanopolis die Einrichtung einer Exklave im Niemandsland, welche durch Truppen dauerhaft geschützt werden soll.

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