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Malu-Pilz

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MushroomForest.jpg

Malu-Pilze in den südlichen Ausläufern des Funguswaldes.

Der Malu-Pilz ist die größte Pilzart der Welt, die nur in den Funguswäldern Lakituiens vorkommt.

BeschreibungBearbeiten

Der Hut wird 10 bis 14 Meter breit, bläunlich bis Violett, mit dunklen, büscheligen und haarigen Schüppchen. Die Lamellen sind weiß bis rötlich. Der bis zu 15 Meter hohe, gelblichweiße Stiel ist oft gebogen. Vom Rand des Hutes hängen die Sporenfäden, in denen sich die Samen des Malu-Pilzes befinden.

Der größte Pilz der Erde und damit auch das größte derzeit lebende Lebewesen ist ein Malu-Pilz in südwestlichen Teil von Lakituien. Seine Höhe beträgt 15,23 Meter, der Hut misst 13,84 Meter im Durchmesser. Sein Pilzgeflecht erstreckt sich über drei Quadratkilometer. Das ist die Fläche von etwa 400 Fußballfeldern. Nach Analysen des Gewebes wächst dieser Pilz seit etwa 350 Jahren .

Bedeutung für das Ökosystem der FunguswälderBearbeiten

Der Malu-Pilz hat in den verzweigten Täler den Platz der Bäume eingenommen, und diese vollständig verdrängt. Durch das schnellere Wachstum konnte kein Baum dort Fuß fassen. Nur Büsche und Farne wachsen zwischen den Pilz-Riesen.

Durch die riesigen Hüte der Pilze wird die Feuchtigkeit in den Tälern gehalten, und so auch in Hitzeperioden ein austrockenen des sumpfigen Bodens verhindert. Die Luftfeuchtigkeit in den Täler ist fast 4mal so hoch wie auf den Ebenen darüber.

Außerdem bieten die Pilze und ihre Keimlinge große Mengen an Nahrung für die Tiere in den Funguswäldern, allen voran die Mahlzahn-Schildkröte.

Die Leuchtkraft der Malu-PilzeBearbeiten

MushroomLand.jpg

Malu-Pilze nachts, deutlich erkennbar: die Bioluminiszenz der Sporenfäden.

Durch die natürliche Bioluminiszenz gleicht sich das fast vollständige fehlen von Sonnenlicht in den teilweise sehr dichten Fungus-Wäldern aus. Die Malu-Pilze nehmen das Sonnenlicht durch die Oberseite ihres Hutes auf, und geben es durch die Lamellen und ihre Sporenfäden wieder an die Bereiche unter ihnen ab. Da dieses Phänomen von den Pilzen auch nachts fortgesetzt wird, ist es auf dem Grund der Fungus-Wälder selbst nachts niemals vollkommen dunkel.

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