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Maditum cualnezquanai Cihuatzintlanai

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Tzitzitlini Coatlicue Tenoch-Hase5.jpg

Tzitzitlini Tenoch-Hase

Maditum cualnezquanai Cihuatzintlanai (zu deutsch: Der Fluch schöner Frauen) ist ein kurzer Aphorismus aus dem Kapitel Maditum Cualnezquassatanasik (zu deutsch: Der Fluch der Schönheit) des Buches „De Caritate“ geschrieben von Tzitzitlini Tenoch-Hase. Der Begriff hat sich im Aztekenreich schon im Sprachgebrauch manifestiert und wird im Zusammenhang mit Künstlerinnen verwendet, deren Aussehen so sehr in das Interesse der Öffentlichkeit oder des Publikums gerückt ist, dass Werk und Leistung in den Hintergrund treten und dadurch eine Einschränkung der Entfaltungsmöglichkeiten bewirkt.

Formale Analyse Bearbeiten

Maditum cualnezquanai Cihuatzintlanai ist ein Text von knapp über fünfzig Wörtern, der ursprünglich in Nahuatl verfasst wurde. Er ist der Gattung des Aphorismus zuzuordnen, da sein Inhalt nicht auf wissenschaftlichen Studien fußt, sondern die subjektive Beobachtung und Überlegung der Autorin zu Grunde hat. Des Weiteren handelt es sich auch im weiteren Sinne um eine Begrifferklärung wie schon aus dem Anfang des ersten Satzes (Maditum cualnezquanai Cihuatzintlanai nicat hueitepolissima xitlachia... {zu deutsch: Der Fluch schöner Frauen ist die fast vollständige Reduzierung...}) ersichtlich ist. Dieser Aspekt ist jedoch nur von marginaler Bedeutung und daher vernachlässigbar, da sich zwar nachfolgende Absätze auf den Text Maditum cualnezquanai Cihuatzintlanai beziehen, dieser jedoch auch schon selbst einen philosophischen Gedanken darstellt.

Der Aphorismus selbst Bearbeiten

Der Fluch schöner Frauen ist die fast vollständige Reduzierung auf das Äußere und die damit verbundene Reduzierung der eigenen Persönlichkeit. Das auf der Schönheit resultierende Wohlgefallen ist dermaßen groß, dass Teile des Umfeldes andere Aspekte der Persönlichkeit nicht zur Kenntnis nehmen wollen und Werke, Taten und Gedanken als unbeutend im Vergleich zur Schönheit betrachten.“ - Tzitzitlini Tenoch-Hase

Rezeption Bearbeiten

Maditum cualnezquanai Cihuatzintlanai zählt zu den Teilen des Buches, die die größte mediale Aufmerksamkeit erhielten. Auch wenn der Text im Vergleich zu anderen Passagen kaum jemals ins Interesse international anerkannter Philosophen rückte und damit nicht Thema philosophischer Diskussionen oder Werke wurde, fand der Text und vor allem die ersten drei Wörter große Aufmerksamkeit. Besonders Schauspielerinnen bezogen sich in Interviews auf den Aphorismus, vermutlich deshalb fand die Phrase Maditum cualnezquanai Cihuatzintlanai Einzug in den allgemeinen Sprachgebrauch.

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