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Lakituien

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Lakituien ist ein kleines Land in Coatlicue, das nordlich und östlich an Mokistan grenzt. Des Staat hat es sich zur Aufgabe erklärt, die Welt wieder in Balance zu bringen bzw. zu halten, ganz in Sinne der Lehren des Buddhismus.

Lakituien
'

Tree of life.jpg

Wahlspruch: "libertad, igualdad, verdad"
Freiheit, Gleichheit, Wahrheit

Amtssprache Spanischer Dialekt
Schrift Lateinische Schrift
Hauptstadt Na-Leria
Staatsoberhaupt Der Rat der Meister
Nationalfeiertag 13. Oktober
Fläche 401.942 km²
Einwohnerzahl: 32.800
Währung Zul
Nationalhymne tierra dos valles, tierra das setas
Kfz-Kennzeichen keine Fahrzeuge
Internet-TLD keine Anbindung
Vorwahl keine Anbindung

Das Land Bearbeiten

Geographie Bearbeiten

Durch seine Lage nahe des Äquators und des schützenden Bergkamms, der es von Mokistan trennt, ist die Durchnittstemperatur in Lakituien sehr mild und angenehem und beträgt zwischen 21-29° Celsius im Sommer und 17-25° Celsius im Winter. Die Luftfeuchtigkeit ist in den Tälern sehr hoch, in den Hochebenen moderat.

Durch die nur geringe Einwohnerzahl sind weite Teile des Landes unberührt, und werden von den Bewohnern auch bewußt vor Veränderung geschützt.

Lakituien ist ein von vielen Tälern durchzogenes Land. Die Bewohner haben röhrenartige Tunnel zwischen den Tälern gegraben, um sich unnötige Kletterpartien zu ersparen. Durch diese 'Tubaras' genannten Gänge kann man sich praktisch in einer zweiten Ebene des Landes fortbewegen, das sich vollkommen vom oberen Gebiet unterscheidet. Während in den Hochebenen der typische coatliculische Dschungel die Landschaft dominiert, ist in den Täler der Malu-Pilz vorherrschend, der die namensgebenden Funguswälder bildet. Nur an den Rändern der Klippen, vermischt sich die Vegetation zu einem farben- und formenfrohem Gesamtbild.

Lakituien ist in drei Provinzen unterteilt: Kanima im Nordwesten, Houn-Whan im Osten und Tekim, das den Süden und somit die gesamte Küste einschließt.

Flora und Fauna Bearbeiten

Fungus-study.jpg

Skizze der lakituhischen Flora, aus dem Naturlehrbuch 'Vita Lakituia' von Julius Stegson und Synthia Voilaunt.

Das allgemeine Bild der Tier- und Pflanzenwelt, fügt sich in die übliche Nord-coatliculischen Biologie ein: wilde Farne und Palmen, große Mengen an Insekten und Reptilien, Amphibien und einige kleinere Primaten. Der Dschungel ist in Lakituien nicht so dicht wie in den Nachbarstaaten, was vor allem daran liegt, das das Gelände von den Tälern und Gräben praktisch in viele 'Inseln' unterteilt wird.

Aber auf Grund des einzigartigen Funguswaldes, der sich in dem Tälersystem gebildet hat, ist Lakituien ist auch die Heimat von einigen Tieren und Pflanzen, die nur hier vorkommen:

Fungustree.jpg

Typischer Pilzbewuchs eines Baumes am Rand der Fungus-Wälder.

Eine Besonderheit in Lakituien sind die Funguswälder, die sich in allen Tälern des Landes ausgebreitet haben. In diesen wachsen bis zu 5 Meter hohe Malu-Pilze, die dort die Stelle von Bäumen eingenommen haben, und ein einzigartiges Ökosystem ist hier entstanden. Die Schirme der kleineren Pilze werden von den Lakituhiern auch als Kopfbedeckungen verwendet.

Dieser Pilz entzieht den Pflanzen, auf denen er schamrotzend wächst viele Nährstoffe, und sammelt sie in seinem gelblich geflecktem Schirm an, in Lakituien gelten Gerichte aus diesem Pilz als Inbegriff der gesunden Ernährung.

Diese unscheinbare Bume hat in ihrem roten Blütenstand mehr Schärfe, als ein ganzes Fass voller eingelegter Chillischoten. Vom Rein-Verzehr wird abgeraten, nur in geringen Mengen oder unter ärztlicher Aufsicht sollte eine Speise mit Glutblüten "verfeinert" werden.

Dieses Tier kommt nur in Lakituien in den Funguswäldern vor. Das Tier ernährt sich hauptsächlich von Malu-Pilzen, und ist auch der Grund, warum diese nur in Lakituien vorkommen, da die Mahlzahn-Schildkröte als natürliche Eindämmung für die schnellwachsenden Pilze fungiert.

Geschichte Bearbeiten

Lakituien wurde vor 800 Jahren von dem aus Cambodia stammenden buddhistischen Philosophen Gerald "Lun-Pha" Giraldo gegründet, der mit seinen Anhängern einen Ort für die Gründung eines Tempels seiner Auslegung der Lehren suchte. Er hatte angeblich eine Vision von einem Talkessel, der von Pilzen überwuchert war, nach dem er sich eingehend mit Naturwissenschaftlichen Bücher befasst hatte, verkündete er, in dem als Lakituien bezeichenten Gebiet das Heilige Land erkannt zu haben.

Er ließ sich mit seiner Kommune, die zu diesem Zeitpunkt aus knapp 5000 Mitgliedern bestand, und mehreren Schiffsladungen voller Proviant sowie Baumaterial an die Küste verschiffen.

Nur 15 Jahre später war die Tempel-Stadt Na-Leria nach seinen Vorstellungen erbaut worden, Lun-Pha erlebte dies allerdings nicht mehr, da er 3 Jahre zuvor an einer Pilzvergiftung starb.

Fast 100 Jahre lang wurden die als Landbesetzer verachteten Lakituhier mit Sanktionen, Boykotten und Zwangsdelogierungen bekämpft, 1140 wurde der Staat dann nach zähen Verhandlungen und strengen Auflagen offiziell anerkannt.

Politik Bearbeiten

Master-Aezaron.jpg

Meister Ardon Cortez.

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Meister José Lex.

Master-Kayl.jpg

Meister Kalo Garun.

Lakituien wird vom 'Rat der Meister' regiert, einem vom Volk gewähltem Triumvirat. Jeder kann zum Rat der Meister gewählt werden, die einzigen Bedingungen sind:

Der Gewählte muss

  • gebürtiger Lakituhe sein
  • mindestens 40 Jahre alt sein
  • mindestens den Grad eines Meisters des Buddhismus haben
  • männlich sein (dies ist der einzige Rang innerhalb von Lakituien, der nicht von einer Frau erlangt werden kann)

Nebenstehend die aktuelle Mitglieder im Rat der Meister.

Alle Entscheidungen werden nach den Folgen, die sie für die Balance der gesamten Welt haben könnten getroffen, dadurch, das es eine 2/3 Mehrheit geben muss, sich aber einer der Meister seiner Stimme enthalten kann, hat Lakituien eine der am langsamsten entscheidenten Regierungen weltweit.

Die Entscheidung des Rates wird dem Volk über das Sprachrohr des Rates der Meister verkündet, der 'Prinzessin des erleuchteten Pfades', einer vom Rat der Meister ernannten jungfräulichen Einwohnerin Nallerias. Diese Position ist zeitlich nicht begrenzt, so kann es sein, das sie mehrmals pro Jahr oder sogar mehrmals im Monat von wechselnden Mädchen bekleidet wird, da vor allem der Verstoss gegen die strengen Regeln, wie das Zölibat oder nicht vom Rat autorisierte Äußerungen an das Volk, was Entscheidungen betrifft, häufig zum Wechsel führt.

Wirtschaft Bearbeiten

Balance rock.jpg

Der "Stein der Balance" an der Küste Lakituiens.

Vor allem im Bereich des Erholungsurlaubes und des Tourismus liegt die wirtschaftliche Stärke von Lakituien. Da die jährliche Anzahl von Visen auf 4000 begrenzt ist, konnte sich das Land als exklusives Erholungsgebiet einen Namen machen.

Das berühmte Wahrzeichen von Lakutien ist der Stein der Balance, der auch als Wetteranzeige dient.

Der wahre Hintergrund für diese Beschränkung durch den Rat der Meister war und bleibt aber die Schonung der Natur, wie immer wieder betont wird.

Durch seine geringe Landfläche und die vielen Naturschutzgebiete ist das Land gezwungen, viele Güter über den Seeweg zu importieren. Der Landweg ist erstens durch die schmalen Passstrassen und zweitens durch die mokistania Grenzpatroullien sehr stark eingeengt, und lohnt den AUfwand nicht.

Streitkräfte Bearbeiten

Lakituien hält sich generell aus jedem Konflikt heraus, und die lakituhischen Botschafter versuchen lediglich als Mittler zwischen verfeindeten Parteien zu verhandeln, ganz nach dem Leitbild des Staates.

Kultur Bearbeiten

Temple1.jpg

Der erste Tempel Lakituiens, in der Wäldern vor Na-Leria.

Die sozialen Pflichten und Verantwortungen des einzelnen Einwohners hängen laut der Gründungsschrift Lakituiens vom Alter, Lebensstadium, Geschlecht, von der Kaste und dem sozialen Status ab. Es gibt unterschiedliche Ordnungen und Gesetze für Personen in einer bestimmten Lebensstufe, sowie verschiedene Vorschriften für die einzelnen Mitglieder der Gesellschaft.

Das in den Schriften beschriebene Ideal der vier Lebensstadien ist mit bestimmten sozialen Pflichten verbunden. Es teilt das Leben eines jeden Menschen in vier Phasen ein:

  • Schüler
  • Eingeweihter
  • Sehender
  • Erlöster

Die Pflicht des Schülers ist, zu lernen und soziale Dienste zu leisten. Er besucht von 6 bis 12 Jahren ganztägig die buddhistische Schule, danach teilt sich der Tag in vormittägliche Schule, und nachmittags in den ihm zugeteilten Beruf, in dem der Schüler ausgebildet wird. Diese Phase endet für gewöhnlich mit 17 Jahren.

Als Eingeweihter soll man heiraten, Kinder haben, die Familie versorgen, einer Beschäftigung nachgehen, den sozialen und politischen Bedürfnissen der Gemeinschaft dienen und Wissen sammeln.

In die Phase des Sehenden soll man erst gehen, wenn die familiären Pflichten erfüllt sind. Dann kann man sich von materiellen Dingen und Menschen lösen und seine eigene Philosophie finden. Lakituher, die diese Phase ausleben, werden meist sehr eigenbrötlerisch und beziehen natürliche Höhlen in den Fungus-Wäldern. Von diesem Zeitpunkt an nennen sich diese Individuen Orakel und bieten ihre Zukunftsvoraussagen gegen Geschenke wie Nahrungsmittel an.

Die allerletzte Lebensphase, die des Erlösten, ist der Zeitpunkt, die Welt aufzugeben und sich auf die bevorstehende Wiedergeburt vorzubereiten.

Die ersten beiden Stufen, sind in den Alltag integriert, selten jedoch geht jemand wirklich den Weg des Sehenden und zieht sich von der Welt völlig zurück. Weit verbreitet ist aber auch in der modernen Welt die Sitte, dass die Älteren alle äußeren Aufgaben abgeben und sich innerhalb des Hauses zurückziehen, um sich religiösen Aktivitäten und der Kinderbetreuung zu widmen.

Sport Bearbeiten

Jeden Morgen um 07:30 Ortszeit schlagen die Tempeldiener in allen Provinzen Lakituiens den Morgengong. Dies ist das Zeichen für alle Einwohner, sich zu den großen Meditationsplätzen zu begeben. Diese sind unterteilt, so daß jede Kaste unter sich bleibt. Näheres zu den Kasten.

Hier wird die einzige Sportart ausgeführt, das Kalarippayat, eine waffenlose Kriegskunst, die aber nicht verbietet, Waffen einzusetzen. Für diese wurden allerdings keine eigenen Formen erstellt, da sie nur als Verlängerung des Körpers verstanden werden.

Somit ist jeder Lakituhe ein ausgebildeter Kämpfer, was im krassen Gegensatz zum pazifistischen Grundgedanken des Staates zu liegen scheint. Allerdings ist es ein Mittel zum Zweck der Selbstverteidigung, das nur im Notfall eingesetzt wird.

Festtage Bearbeiten

In Lakituien werden keine speziellen Festtage gefeiert, den laut den Lehren des Buddhismus ist jeder Tag ein Geschenk, und es damit wert, gefeiert zu werden.

Religion Bearbeiten

Die gesamte Bevölkerung von Lakituien folgt den Lehren des Buddhismus und damit dem vier edlen Wahrheiten: Freiheit, Gleichheit, Wahrheit und dem erleuchteten Pfad, der sie dahin führen soll.

Gesellschaft Bearbeiten

Fungushat.jpg

Der lakituhische Pilzhut, die tradizionelle Tracht.

Matriarchat Bearbeiten

In Lakituien herrscht ein Gesellschaftstyp, in dem alle sozialen und rechtlichen Beziehungen über die Abstammung der mütterlichen Linie organisiert sind und Frauen eine zentrale Rolle in Gesellschaft und Religion einnehmen. Es wird dabei nicht weiter unterschieden, da die Stellung den Müttern und Frauen allgemein zugeschrieben wird.

Kastensystem Bearbeiten

In Lakituien gibt es ein Kastensystem, das streng segmentiert ist, man wird immer in die Kaste der Mutter hineingeboren.

  • Vai-jin :: Kaste der Verlorenen

Zu dieser Kaste werden Langzeitarbeitslose und Kriminelle gezählt. Aufsteigen ist durch das freiwillige Abarbeiten der Verbrechen und viele Buß-Gebete, bzw. durch das mindestens 7-jährige durchgängige Arbeiten in ein- und demselben Beruf möglich.

  • Kuru-jin :: Kaste der Arbeiter und Angestellten

Hier finden sich die einfachen Berufe wie Holzfäller, Jäger, Fischer, Bauer, Leibdiener, Friseure und dergleichen. Aufsteigen ist durch die Gründung und das Erhalten eines eigenen Geschäftes oder ähnlichem möglich: Wer mindestens 4 Personen, die nicht mit ihm verwandt sind für 5 Jahre entgeltlich beschäftigt, steigt zu den Mikho-jin auf.

  • Mikho-jin :: Kaste der Arbeitgeber

Alle Kleinladen-Besitzer und ländlichen Unternehmer sind in dieser Kaste zusammengefasst. Der Besitz von vielen Grundstücken und mehrere Zweigstellen des eigenen Unternehmens sind für einen Aufstieg nötig.

  • Topi-jin :: Kaste der Magnaten

Nur die Reichsten der Reichen sind in dieser Kaste vertreten.

  • Ataro-jin :: Kaste der Oberen

In diese Kaste ist ein aufsteigen nur möglich, indem man z.B. durch die Wahl zum Bürgermeister oder höherer Ämter den Status erlangt.

Eine ursprüngliche Tradition ist es, das jeder den Beruf und die Pflichten seiner Familie und seiner Kaste übernimmt. Diese Tradition ist noch immer lebendig, jedoch längst nicht mehr unumstößlich. Wenn die Voraussetzungen gegeben sind, kann heute jeder einen beliebigen Beruf innerhalb seiner Kaste ergreifen.

Trivia Bearbeiten

In Lakituien ist nicht das Küssen eine öffentlich anerkannte Art des Zeigens von Zuneigung, sondern das sogenannte Noja, bei dem sich beide Partner am Nacken umfassen und mit geschlossenen Augen die Stirn aneinander pressen.

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