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Killer Rettiche greifen an

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Filmdaten

Killerrettiche.jpg
Titel: Killer Rettiche greifen an
Erscheinungsjahr: 1782
Länge: ca. 115 Minuten
Originalsprache: English
Altersfreigabe: FSK 12
Budget: 10'000 Gulden
Einnahmen: 323'000 Gulden
Regie: Cookie Dumpling
Drehbuch: Brittanny Millers
Musik: Alain Parser Project
Produktion: Spitcreek Studios
Kamera: Oliver Porridge
Schnitt: Rosalie Michaud
Sheriff Martell: Georges Wippert
Linda Madderl: Trish Trever
Bürgermeister Rossbollo: Reto Moulin
Professor Ajaxtli : Herbert Three-Moons

Killer Rettiche greifen an ist ein amerikanensischer Horror-Film aus dem Jahre 1782.
Regie führte Cookie Dumpling ("Die elektrischen Mokassins"). Die Hauptrollen spielten Georges Wippert und Trish Trever.


HandlungBearbeiten

Der Film fängt genreüblich mit zwei Teenagern an, die mit dem geliehenen Einspänner der Eltern eine Spritztour unternehmen, wobei der Junge Mann in erster Linie die baldmöglichste Kopulaton im Sinne hat. Am Rande eines einsamen Rettichackers hält der Junge die Kutsche an, unter dem Vorwand, dass bei dem Pferd ein Eisen locker sei. Er schafft es, seine Begleiterin in das Feld hineinzuzerren und beide machen sich kichernd und glucksend über einander her.

Mitten im Liebespiel wird das Mädchen schmerzhaft in den Po gekniffen, woraufhin sie ihrem Partner eine langt. Dieser beteuert seine Unschuld und wird alsgleich ebenfalls von "etwas" gebissen. Als die beiden bemerken, dass sie an den betreffenden Stellen sogar bluten, geraten sie in Panik. Sie wollen fliehen. Hier schwenkt die Kamera ab und man hört nur noch Schreie. Ein grosser Blutspritzer fliegt auf den Ackerboden.

Szenenwechsel. Die Kleinstadt Burro Rows, inmitten der Great Plains gelegen, wird dem Zuschauer als zentraler Schauplatz vogestellt. Im Büro von Sheriff Georges Henry Martell (Georges Wippert) taucht der Bürgermeister der Stadt, Bernie Rossbollo (Reto Moulin) auf und schärft dem Sheriff ein, auch ja an der kommenden, grossen Landwirtschatsaustellung für Ordung zu sogen, da Betrunkene Touristen und Gäste abschrecken würden. Um Rossbollo loszuwerden, stimmt Martell schliesslich zu, notorische Säufer schon am Vorabend vorsorglich wegzusperren.

Wieder Szenewechsel. Im örtlichen Diner Restaurant, welches von der vollbusigen Linda Madderl (Trish Trever) geführt wird, gibt es Ärger, weil der Blaubeerkuchen alle ist: Ein Farmer und zwei Arbeiter prügeln sich um das letzte Stück. Da betritt Sheriff Martell das Etablissement und sorgt für Ruhe. Linda zeigt ihre Dankbarkeit ausgiebig und überschwenglich.

Der Farmer geht zurück zu seinen Feldern. Auf dem Rettichfeld steht sein Erntewagen, aber das Pferd fehlt. Entsetzt sieht der Farmer, dass am Boden nur noch blutige Kochen liegen. Er rennt weg. Jetzt springen einige Rettiche aus der Erde und verbeissen sich in des Farmers Hosenbeine. Es gelingt ihm, einige abzuschütteln und er erreicht schwer verletzt die Strasse. Dort wird er von einem Reiter aufgelesen und zum Dorfarzt gebracht.
Der Doktor stimmt zwar zu, solche Verletzungen noch nie gesehen zu haben, glaubt aber dem Farmer und dessen Rettichgeschichte ebensowenig wie Sheriff Martell, der allerdings verspricht, sich den Acker mal anzusehen.

Mittlerweile werden in der ganzen Stadt die Vorbereitungen für die Landwirtschaftsausstellung getroffen. Überall werden Tribünen un Vergnügungsbuden gebaut.

Der Sheriff begutachtet die Pferdeknochen auf dem Acker. Er wird nicht angefallen, aber der Zuschauer sieht Nahaufnahmen von Rettichen, die mit den Zähnen fletschen.

Es folgt eine Reihe von Szenen, in den sich die Rettiche diverse Opfer, mehr oder weniger zeugenlos, holen; Einen Hofhund, eine alte Oma beim Blumengiessen, einen Haushamster und den Postboten. Ein kleines Mädchen auf einer Schaukel wird im letzten Moment hereingerufen, bevor ein auf dem Boden lauernder Rettich zubeisst.

Wieder im Diners von Linda: Sheriff Martell berichtet dem Bürgermeiser, dass vermutlich irgendein gefährliches Tier ein monströser Wolf oder ähnliches, den Farmer angegriffen und dessen Pferd gefressen hat. Der Sheriff ist besorgt, dass die Kunde einer solchen Bestie die Festbesucher abschrecken könnte und beauftragt den Sheriff, das Tier zu jagen und verpflichet ihn gleichzeitig zur absoluten Diskretion.

Plötzlich stürzen zwei Menschen in das Diners, ein älterer Mann und dessen blutende Enkelin. Sie berichten, dass sie auf der Durchfahrt waren, als die Enkelin austreten musste. Beim Wasserlassen sei sie von einem Rettich angefallen worden. Linda leistet erste Hilfe. Der Sheriff ruft den Arzt per Fernsprechapparat, dieser aber reagiert nicht. Der Zuschauer sieht warum: Die Leiche des Arztes sitzt in einem Sessel vor dem Fernseher und wird von den Rettichen gefressen.

Ein weiterer Kunde betritt das Lokal und behautet steif und fest, er habe gesehen, wie eine Bande Rettiche einen Müllcontaner ausgeräumt hätten. Sheriff Martell rät dem Bürgermister, die Landwirtschaftsausstellung abzusagen, da dies sicherer sei. Irgendetwas sei faul. Rossbollo bezweifelt daraufhin lautstark Martells Verstand und droht ihm mit Konsequenzen, sollte er auch nur daran denken, die Rettichgeschichte ernst zu nehmen. Dann verlässt er das Lokal.

Linda wiederum rät Martell, doch Professor Ajaxtli zu kontaktieren, einen renomierten, aztekischen Gemüse-Experten, der nach dem tragischen Verlust seiner Frau nach Amerikanien emigriert ist und dort als Einsiedler forscht.
Professor Ajaxtli zeigt sich am Telefon zunächst nur wenig zugänglich. Erst als Martell die Rettiche erwähnt, wird Ajaxtli hellhörig. Mit einem "Beten Sie, dass es noch nicht zu spät ist" verspricht der Professor, mit der nächsten Postkutsche anzureisen.

Am nächsten Tag wird die Landwirtschaftsaustellung eröffnet. Die Stadt ist von Touristen und Besuchern geradezu überschwemmt. Man sieht Menschen aus aller Herren Länder, die durch bunt geschmückten Strassen schlendern und an den Buden konsumieren.

Sheriff Martell versucht noch einmal, eindringlich den Bürgermeister davon zu überzeugen, das Fest abzublasen und die Leute aus der Stadt zu evakuieren. Dieser lehnt ab und droht Martell, ihn einzusperren.

Der Sheriff begibt sich zu Linda's Diner, wo inzwischen Professor Ajaxtli eingetroffen ist. Dieser berichtet den Helden, dass vor zehn jahren ein geheimes, Dixieländisches Kommando einen Super-Dünger auf den Amerikanensischen Feldern der Region getestet habe. Die Amerikanensische Regierung unter Richard Nixon habe davon erfahren und die Agenten verhaftet, den Vorfall aber geheim gehalten, um die Bevölkerung nicht zu beunruhigen.
Die Rettiche seien nun aufgrund des agressiven Chemie-Düngers zu reissenden Bestien mutiert.

Schrei.jpg

Die Rettiche greifen an.

Auf dem zentralen Festplatz hält nun der Bügermeister seine Rede. Nach den ersten Willkommensgrüssen wird er von Rettichen angesprungen. Er versucht zu fliehen, stürzt aber vom Podium in die in Panik geratende Menge. Die Rettiche zerrreisen ihn vor den Augen des Publikums. Nun machen sich Horden von Rettichen über die Besucher her. Die Menschen versuchen kreischend zu fliehen.

Es folgen viele, blutige Einzelszenen. Einige Rettiche amüsieren sich auch an den Festbuden, sie grillen statt der Würste einen Besucher und verprügeln andere mit dem Hau-den-Lukas Hammer. Der Sheriff, Linda, Professor Ajaxtli und einige andere Gäste verabrrikadieren sich im Diners. Während Linda und Ajaxtli Türen und Fenster zunageln, schiesst Martell Rettiche ab, die wie auch immer in das Lokal eindringen konnten.
Linda fällt ein, dass der Kamin nicht dicht gemacht wurde. Sie eilt in die Küche und kann gerade noch noch rechtzeitig einen Topf kochendes Wasser unter den Kaminschacht stellen, in den die herabfallenden Rettiche dann auch promt fallen.

Nach einer Weile wird es endlich ruhiger. Der Zuschauer sieht, dass es in der Stadt keine Überlebenden hat. Alle Rettiche haben sich um das Diners versammelt und belagern selbiges.

Linda äussert die Hoffnung, dass Hilfe von Aussen kommen werde. Der Rundfunkempfänger wird angestellt, aber in den Nachrichten ist kein Wort über Burrow Rows zu hören. Das Häuflein Überlebende muss also einen Weg finden, das Diners zu verlassen und Hilfe zu holen. Linda verrät, dass in der Scheune gegenüber Pferd und Wagen vorhanden sind. Man berrät sich also, wie man zur Scheune gelangen könnte, ohne von den Rettichen gefressen zu werden.
Die Rettiche starten einen neuen Grossangriff. Die Helden verteidigen sich mit dem Gewehr, mit Stühlen und einem Feuerlöscher. Auch das Bewerfen mit Öl aus der Fritöse erweist sich als halbwegs wirksam. Wieder geben die Rettiche Ruhe. Da einem weiteren Angriff kaum noch standgehalten werden kann, muss ein Ausbruchsversuch unternommen werden. Vorsichtig öffnen sie die Türe. Professor Ajaxtli sprüht mit dem Feuerlöscher einige knurrende Rettiche weg. Martell trägt Linda, die vom letten Angriff her Verletzungen davon getargen hat. Vorsichtig gehen sie in Richtung Scheune. Jetzt greifen die Rettiche an. Es gelingt den Dreien dennoch, sich bis zur Scheune durchzukämpfen und das Tor zu verriegeln. In der Scheune stehen wirklich ein Pferd und ein Wagen. Martell spannt an. Unter dem Heu entdeckt Ajaxtli mehrere Fässer Sprengpulver. Linda erklärt, dass die Scheune im Bürgerkrieg als Munitionslager gedient hatte. Die Helden beschliessen, die Rettiche so zu beseitigen: An die Fässer wird eine Lunte gelegt und sobald die Rettiche angreifen, angezündet. Danach wollen sie mit dem Wagen fliehen, während der Schuppen mitsamt den eindringenden Rettiche hochgeht.

Der Plan schlägt zunächst jedoch fehl, die Lunte geht wieder aus. Nun springt Professor Ajaxtli vom Wagen, befiehlt Martell und Linda loszufahren und eilt zu den Fässern zurück. Die Rettiche fallen ihn an. Mit letzter Kraft kann er die Fässer entzünden. Der Zuschauer sieht, wie der Wagen davonrast und im Hintergrund die halbe Stadt hochgeht. Linda un der Sheriff küssen sich. Linda stimmt Martell Heiratsantrag zu, unter der Bedingung, niemals Gerichte mit Rettich kochen zu müssen. während die Beiden weiterfahren, schwenkt die Kamera auf einen Stein in der Prärie. Hinter dem Stein lauert ein überlebnder Rettich...

ProduktionBearbeiten

Schon im Vorfeld der Produktion kam es zu einigen Tumulten, als der für die Rolle des Professor Ajaxtli vorgesehene Ahuitzotl Tzintzuntzan Zincicha kurzfristig absagte und Ersatz her musste. Man einigte sich schliesslich auf Herbert Three Moons, der als Delaware-Indianer einem Aztekten noch am ähnlichsten sieht. Three Moons hatte bislang allerdings noch keine grosse Leinwanderfahrung, seine eizige Rolle war die des debilen Postboten in "Manche mögen es eiskalt".
Auch die Besetzung der Linda sorgte für Kontroversen: Regisseurin Cookie Dumpling hatte eigentlich auf Norma-Jean Kennedy gehofft, die aber fand das Drehbuch für, Zitat, "zu dämlich".
Mit dem Pin-Up Modell und XY-Playmate des Monats 1771, Trish Trever, glaubte sie ein passendes Pendant gefunden zu haben, was aber am Set heftig umstritten war. Auch Dumpling selber gestand später: "Mit Frau Trever zu drehen war eine recht grosse Herausforderung. Es war schwierig, ihr klar zu machen, dass ihre Rolle mehr enthielt als nur den Busen zu schaukeln". Der alpinische Altstar Reto Moulin ist denn auch der einzige Mitwirkende des Films von internationalem Renommé.

Für den Film wurden insgesamt fünft Tonnen echte Rettiche werwendet (denen Strafgefangene für 1 Gulden die Stunde böse Gesichter aufgemalt hatten) sowie ungefähr 30 Rettich-Puppen, die von professionellen, cambodianischen Puppenspielern animiert wurden. Gedreht wurde in der Filmstadt Whisky Flat, nahe Fall River.

MusikBearbeiten

Für die Verpflichtung eines professionellen Filmkomponisten fehlten die Mittel, da die Spezialeffekte teurer als veranschlagt waren. Regisseurin Dumpling entschied sich daher, die Stücke der Synthetik-Musiker "Alain Parser Project" einzuspielen. "Der hämmernde Sound passt zwar nicht wirklich, aber es ist immer noch besser als irgendein GEMA-Freies Dauergedudel unterzulegen, wie in einem Porno."

RezeptionBearbeiten

KritikBearbeiten

Der Film wurde in der Fachwelt fast einhelig verrissen. Man beklagte die vorhersehbare Handlung, klaffende Logik-Lücken und laienhafte Effekte.

Der Old York Observer schrieb:

"Lieblos runtergekurbelter Monster-Schrott mit den lächerlichsten Pappviechern der Filmgeschichte. Einzig ein paar Action-Szenen vermögen zu überzeugen und ein verhältnismässig gut aufgelegter Reto Moulin kämpft barvourös gegen ein hoffnungslos bescheuertes Drehbuch an."

Der Brookliner Daily Express meinte:

"Das peinliche, gänzlich talentbefreite Busenwunder Trish Trever macht den Film vielleicht für Erotik-Nostalgiker sehenswert. Ansonsten ist nichts, aber auch gar nichts an diesem monumentalen Schwachfug gelungen."

Das Lexikon des internationalen Films urteilte 1798:

"Typischer 80er Jahre Müll: inhaltsleer, orientierungslos und peudo-modern."


Die Tenochtitlaner Allgemeine Zeitung schrieb:

"Killer Rettiche greifen an ist anspruchslose Unterhaltung. Die Ambitionen der Regisseurin scheitern am geringen Budget und dem schlechten Drehbuch. Die zahlreichen Gewaltszenen wirken auf Grund der schlechten Spezialeffekte ridikül und bauen keine Spannung auf. [...] Killer Rettiche greifen an ist ein unterhaltsamer Film, jedoch nur wegen seiner unfreiwilligen Komik und holpriger Dialoge. Abschließend lässt sich sagen, dass der Film seinen Anspruch Furcht zu erzeugen nicht erfüllt und auf einem so tiefen Niveau herumdümpelt, dass die die Altersfreigabe FSK 3 seien könnte, wenn Trish Tever ihre Bluse nicht soweit aufgeknöpft hätte."

XY urteilte:

"Killer Rettiche greifen an ist billiger, aber unterhaltsamer Trash. Die Handlung und Grundidee des Filmes sind absurd und ziehen die hoffnungsvollen Versuche der Regisseurin ins Lächerliche. Zu keiner Zeit kommt Gänsehautgefühl auf. Es lohnt sich dennoch den Film anzusehen, denn wenn das attraktive Busenwunder Trish Tever versucht eine ängstliche Frau darzustellen, ist Unterhaltung garantiert."

Beim Publikum kam der Film weitaus besser an, als bei den Kritikern. Das Einspielergebnis war zwar nicht sensationell, doch deutlich im Gewinnbereich. Der Film und die drei Sequels haben bis heute eine treue Fangemeinde.

AuszeichnungenBearbeiten

Angriff der Killer-Rettiche erhielt drei - eher fragwürdige "Auszeichnungen":

1783

  • Den "goldenen Papierkorb" für das schlechteste Filmplakat des Jahres.
  • Den "silbernen Kaktus" für das zweitschlechteste Drehbuch.
  • Das "Klo in Gold" für die grösste Fehlbesetzung (gemeint war Trish Trever)

SequelsBearbeiten

Wie bereits erwähnt, wurden insgesamt drei Fortsetzungen gedreht:

  • 1785: Die Killer-Rettiche kehren zurück.
  • 1789: Die Rache der Killer-Rettiche.
  • 1792: Die Killer-Rettiche fressen Steamien.

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