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IWN: Sondersendung zum Spiel Dixieland-Amerikanien

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Nachfolgend die archivierte Sondersendung der Independent World News zu den historischen Ereignissen anlässlich des Borealien Super Cups 1800


Mittwoch, 11. Juni 1800

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Meine Damen und Herren, ich bin Sandra Doppelberger und begrüsse Sie zu diesem Brennpunkt, der Sondersendung der IWN zu den schweren Ausschreitungen, die zur Stunde die dixieländische Stadt J.R Ewington heimsuchen.

Wir werden im Laufe der Sendung versuchen, unseren Korrespondenten vor Ort, Mark Neandertaler zu erreichen.


Es sollte ein friedliches Fussballfest werden: Die BSC-Begegnung Dixieland-Amerikanien. Doch schon im Vorfeld des Spiels gab es Anzeichen, dass die Lage eskalieren könnte.
Trotz umfangreicher Sicherheitsmassnahmen ist es noch während des Spiels zu Gewalttätigkeiten in den Strassen J. R Ewingtons gekommen, als Amerikanenser zu Pferde eine Tankstelle überfielen und diese anzündeten, worauf sie explodierte. Der Brand griff offenbar auf benachbarte Häuser über und zur Stunde sollen mehrere Strassenzüge in Flammen stehen. Ah, ich höre gerade, die Live-Schaltung zu unserem Korrespondenten steht!

SD: Herr Neandertaler, können Sie mich hören?

MN: I..

SD: Herr Neandetaler! Was können Sie uns über die aktuelle Lage berichten?

MN: Tut mir leid, ich höre Sie nicht!

Meine Damen und Herren, offenbar gibt es ein technisches Problem mit der Leitung. Wir versuchen später noch mal, zu Mark Neandertaler zu schalten. Bis dahin zeigen wir Ihnen einen Bericht von Klaus Grunder

Regie?

Ist die MAZ da? sonst

Riot1.jpg

...ühen Morgenstunden sind Hundertschaften der dixieländischen Polizei auf den Beinen, um Randalierer, insbesondere Mitglieder der als extrem gewaltbereit bekannten Amerikanensischen Hooligans bei der leisesten Ausfälligkeit sofort festzunehmen. Um 15:30, etwa eine halbe Stunde vor dem Spiel, ist die Lage noch halbwegs unter Kontrolle, aber irgendwann zwischen 16:00 und 16:30 ist die Situation dann offenbar eskaliert.
Der Angriff auf die Tankstelle war nur eine von vielen Aktionen: Insgesamt brennen dezeit hunderte von Autos, Häuser und Lagerhallen. Es ist lebensgefährlich, sich in den Strassen auch nur aufzuhalten, denn die Randalierer werfen mit allem, was ihnen in die Finger kommt. Sie...

IWN: Aha, ich höre gerade, wir haben jetzt wieder Mark Neandertaler in der Leitung. Ich schalte daher zu ihm!

IWN: Herr Neandertaler, HÖREN SIE MICH JETZT?

MN: Au! meine Güte, nun schreien Sie nicht so!

IWN: Herr Neandertaler, wie ist die Lage in J. R Ewington?

MN: Nach wie vor völlig unübersichtlich! Mittlerweile haben auch einige Häuser auf der Prachtmeile Feuer gefangen. Aber das Schlimmste könnte noch kommen...

IWN: Herr Neandertaler? Sind Sie noch da?

MN: Ja, also das schlimmste könnte noch kommen, wenn die Brände wie befürchtet auf das zentrale Rohöllager der Stadt übergreifen. Dort wird das ganze im Umland geförderte Erdöl vor dem Export gelagert. Das sind locker um die sechshundertausend Tonnen! Wenn DAS in die Luft fliegt, dann gute Nacht!

IWN: Ist eigentlich das Stadion, das Oil's Paradise Flow Field in Gefahr?

MN: Im Moment noch nicht, weil es etwas abseits liegt. Aber wenn das Erdöllager hochgeht, dann dürfte mit zielmlicher Sicherheit auch das Stadion dem Erdboden gleich gemacht werden.

IWN: Was wird denn zur Zeit gegen diese Gewaltakte getan?

Neand.jpg

Live vor Ort: Mark Neandertaler

MN: Man hat am Anfang noch versucht, die aufgebrachten Mengen mit Wasserwerfer in Schach zu halten, das ging so lange gut, bis auch die Feuerwehrleute desertiert sind. Irgendein Irrer - man kann es nicht anders sagen - hat über Stunden eimerweise Fischfäkalien aus einem Zeppelin abgeworfen, was die Lage nicht gerade besser gemacht hat. Darüber hinaus hat das Feuer auch eine illegale Kondom-Fabrik erfasst, welche daraufhin explodiert ist und die Ware über ganz J. R Ewington verteilt hat. Sämtliche Polizeikräfte sind daher damit beschäftigt, den Inhaber dieser Fabrik ausfindig zu machen und haben keine Zeit, sich um die Randale zu kümmern.

IWN: Wie ist Ihre Einschätzung, was sind die Ursachen für diese Orgie der Gewalt? Herr Neandertaler? Hören Sie mich noch?

MN: Ja. Also - Man muss ganz klar sagen, dass es sich hier nicht einfach um ein paar randalierende Hooligans handelt. Die amerikanensischen Hools waren vielleicht der Funke, der die Lunte angezündet hat, aber derzeit sind die Mehrheit der Randalierer eindeutig nicht dem Dunstkreis extremer Fussballfans zuzuordnen. Es handelt sich hier vielmehr um ethnische Unruhen zwischen den beiden verfeindeten Völkern, Dixieland und Amerikanien.

IWN: Sie meinen, die Dixieländer machen kräftig mit?

MN: Sie machen nicht nur mit, an vielen Stellen haben sie, so sag ich jetzt einfach mal, überhaupt erst angefangen. Da waren erst diese massiven Demonstrationen, wo die Amerikanier als "satanisch", "gottlos" und was weiss ich noch beschimpft wurden. Später sollen Dixieländer eine amerikanensische Besucherin aus einem pferdebespannten Reisebus gezerrt und auf einem Scheiterhaufen gefesselt haben. Zum Glück konnte diese wieder fliehen, weil die Benzinfeuerzeuge des Mobs leer waren und keiner das Nachtanken bezahlen wollte - bei den heutigen Mineralölpreisen.
Diese Meldung ist noch unbestätigt, aber wenn sie stimmt, dann braucht man sich echt nicht zu wundern, warum hier kriegsähnliche Zustände ausgebrochen sind.


IWN: Könnte das der Grund sein, warum die dixieländische Armee noch nicht eingegriffen hat?

MN: Unbedingt! man will hier unter allen Umständen vermeiden, gegen die eigene Bevölkerung vorzugehen, schon deswegen nicht, weil deren Anliegen ja im Grunde nur die offizielle Politik Dixies gegenüber Amerikanien wiederspiegelt.

SD: Hat George Bush schon eine Stellungnahme abgegeben?

MN: So weit ich weiss, nein. George Bush hat sich dem Vernehmen nach in seinem Atomschutzbunker verschanzt.

IWN: Und John F. Kennedy?

MN: John Kennedy hat über Rundfunk zur Ruhe aufgerufen und insbesondere seine Landsleute ermahnt, auf Gewaltakte zu verzichten. Ich bezweifle aber, dass solche Apelle im Augenblick gehört werden.


IWN: Vielen Dank Mark, wir werden später noch mal versuchen, eine Leitung zu Ihnen aufzubauen. Einstweilen wünschen wir Ihnen Glück in dieser Scheisse da unten.

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Meine Damen und Herren, das war der IWN-Brennpunkt zu den Unruhen i J. R Ewington. Wir werden Sie auf dem Laufenden halten, so bald es etwas neues zu berichten gibt.

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Dem besten Fleckenentferner des Universums! Flosse drauf!

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