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Greifen

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Der Greifen, Gryphon oder Greif ist ein flugfähiges Raub- und Säugetier.

Greif
Gryphon.jpg

Mitteleuropäschischer Greif im Flug(Weibchen).

Systematik
Überordnung: Säugetier
Ordnung: Hexapode
Familie: Unechter Hexapode
Gattung: Rückenflügler
Art: Greif
Wissenschaftlicher Name
Gryphon Rex


KörperbauBearbeiten

Der Greife zählt zusammen mit dem Pegasus, dem Wolpertinger und anderen Vertretern der Hexapoden zu der Klasse der Rückenflügler.

Große Greifenmännchen erreichen normalerweise eine Kopfrumpflänge von maximal 2 m. Dazu kommt ein Schwanz von mindestens 90 cm. Weibchen sind mit Schwanz etwas über 250 cm lang. Mit einem Körpergewicht von etwa 130 bis 135 kg (Männchen) und etwa 150 kg (Weibchen) sind die weiblichen Tiere etwas größer und schwerer.

Der Schnabel und die Klauen an den vorderen Gliebmaßen sind gefährlich und können tiefe Wunden reißen, bisher sind nur wenige Angriffe auf Menschen bekannt geworden, allerdings empfiehlt es sich, diese Tiere nicht unnötig zu provozieren, und sich langsam und ruhig zurück zuziehen, wenn sie einem Greifen begegnen.

Der bisher längste offiziel dokumentierte Flug eines Greifen fand 1782 statt, das mit einem Peilsender versehene Tier legte eine Strecke von 870 Kilometern quer durch Europa zurück.

Die kräftigen Flügel eine Greifen haben am vorderen Handknochen einen krallenartigen Auswuchs, Forscher vermuten, das sich an diesem Gelenk früher eine große Greifkralle befand, mit der sich die Vorfahren des heutigen Greifen in Felswänden oder an Bäumen festklammerten. Außer bei einigen tropischen Arten sind diese Krallen aber nur mehr rudimentär vorhanden.

ErnährungBearbeiten

Greifen sind Beutegreifer und ernähren sich von Wildtieren, und bisweilen auch von Haustieren, bis zur Größe von Schafen. Der Greif kreist dabei über seinem Territorium und stößt dann unvermittelt auf seine Beute hinab. Diese wird durch einen Stoß dem kräftigen Schnabels getötet, wobei meist auf den Hals oder das Rüchgrat gezielt wird, um das Beutetier im Griff des Greifen verbluten zu lassen, oder das Rückenmark zu durchtrennen. Beides beschert dem greif eine Beute, die sich nicht mehr durch Bewegung wehren kann, und so von ihm in seinen Horst gebracht werden kann, wo er seine Beute zerteilt und verschlingt.

VermehrungBearbeiten

Griffinegg.jpg

Unbefruchtetes Greifenei.

Greifen paaren sich nur im Spätwinter, und das Männchen verlässt das Weibchen kurz nach dem Schlüpfen der jugen, bis zu diesem Zeitpunkt versorgt es das brütende Weibchen mit Nahrung.

Die Besonderheit des Greifen im Gegensatz zu den anderen Vertretern der Rückenflügler, ist die Tatache, das sie als einzige Art Eier legen, und keine Lebendgebärer sind. Nach dem Schlüpfen werden die jungen Greifen bis zu 3 monate lang gesäugt, danach wird ihre Ernährung durch von der Mutter vorverdaute Beute erweitert, bis schließlich, im Alter von etwa 9 Monaten, die Jungtiere mit der Mutter gemeinsam jagen. Mit Einsetzten der Geschlechtsreife nach 14 - 17 Monaten werden die Greifen aus dem mütterlichen Horst vertrieben, und müssen nun alleine zurechtkommen.

VerbreitungBearbeiten

Hauptvorkommen diese Hexapoden ist Wales in Grossbritannien, doch auch in Alpinien und den angrenzenden Ländern haben sich diese Tiere in kleineren Populationen nieder gelassen.

Bedeutung als SymbolBearbeiten

Greif-wappen.jpg

Der Greif als Wappentier.

In einigen Länder findet das Tier auf Flaggen und Wappen Verwendung.

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