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Froschodil

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Das Froschodil ist ein amphibisches Raubtier.

Froschodil
1162 crocanura.jpg

Ein Froschodil vor der Küste von Venezuela.

Systematik
Überordnung: Amphibie
Ordnung: Kiefermäuler
Familie: Landwirbeltiere
Gattung: Froschlurche
Art: Froschodil
Wissenschaftlicher Name
Crocanura

KörperbauBearbeiten

Durchnittlich hat ein Froschodil ein Gewicht von 300 - 400 Kilogramm und eine Körperlänge von 2,5 - 3 Metern. Die Färbung ist bei Jungtieren grünlich-braun und bei erwachsenen Tieren braun bis rostrot, wobei der weiche Unterbauch eine hellere Färbung aufweist. Durch die kräftigen Hinterbeine ist das Froschodil fähig, bis zu 5 Meter weite Sprünge zu vollführen .

Die bis zu 2 Meter lange, mit winzigen Wiederhaken und einem klebrigem Sekret versehene und benetzte Zunge kann innerhalb von Sekundenbruchteilen auf die Beute geschleudert werden.

Die Tiere haben vier Augen, wobei es sich bei dem zweiten, kleineren Paar nur um rudimentär ausgebildete Organe handelt, die lediglich Bewegungen wahrnehmen, die ohne diesen Augen nicht mehr im Gesichtsfeld des Froschodils wären..

Froschodile leben stets in der Nähe von großen Gewässern, für gewöhnlich bevorzugen sie Salzwasser, es wurden aber auch schon Exemplare im Landesinneren gefunden, wobei diese nicht die maximale Größe und das Gewicht erreichen. Laut letzten wissenschaftlichen Erkenntnissen fehlt diese Tieren das Salz, was die Physiologie beeinträchtigt und somit zu Einbußen der körperlichen Entwicklung führt.

ErnährungBearbeiten

Das Froschodil frißt sämtliche Arten von Tieren, die ihm an Größe mindestens um zwei Drittel unterlegen sind, oder zumindest versucht es diese zu fressen, es wurden auch schon Froschodile gefunden, die an Kugelfischen und Stachelschweinen verendet sind, weil das Beutetier seine Verteidigung im Maul eingesetzt hat.

Da das Froschodil wie alle Vertreter der Froschlurche nicht spucken kann, stirbt es beim verschlingen ungeeigneter Beute.

VermehrungBearbeiten

Die Froschodile suchen zur Vermehrung ein Gewässer auf, um dort Laich. Die Männchen verfügen oft über Schallblasen, um Paarungsrufe zu erzeugen. Der Laich wird über die Kloake des Weibchens in Form von Klumpen ins Wasser abgegeben und dabei vom Männchen äußerlich besamt. Nach mehreren Tagen hat sich aus dem Embryo eine Kaulquappe entwickelt.

Tadpool.jpg

Froschodil-Kaulquappe, getrocknet. Museum Annaheim.

Zunächst sind die Kiemen noch außen liegend, später werden sie von einer Hautfalte bedeckt. Nach mehreren Wochen Larvalentwicklung, während der sich die Kaulquappe von Pflanzen, organischem Material, Kleinsttieren, Aas und auch von arteigenem, unbefruchtetem Laich ernährt, erscheint bei dem Tier zuerst ein hinteres Beinpaar. Die Vorderbeine werden erst einige Tage später äußerlich sichtbar. Nach zumeist mehreren Monaten Wasseraufenthalt stellt sich die eigentliche Metamorphose zum Landtier ein, wobei sich unter anderem die Kiemen zurückbilden. Die Atmung erfolgt nun über eine einfach gebaute Lunge sowie die sich stark verändernde Haut. Verdauungs- und Nervensystem sowie weitere Organe werden innerhalb kurzer Zeit völlig umgebildet. Äußerlich weicht die eher fischartige Gestalt den Formen eines Froschodils. Es dauert meist zwei bis drei Jahre, ehe das Tier geschlechtsreif wird und selbst am Fortpflanzungsgeschehen teilnimmt.

VerbreitungBearbeiten

Die Tiere kommen ausschließlich in Coatlicue vor.

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