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Etrurien

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Etrusca Raurica
Etruriaflag.jpg

Wahlspruch: "In animus pacificus (mit Friedlicher Gesinnung)"

Amtssprachen Latein, etruskisch, englisch
Schrift Lateinische Schrift
Hauptstadt Lysastra
Staatsoberhaupt Aula Apatrui
Nationalfeiertag 25. Juli
Fläche 1.912.405 km²
Einwohnerzahl: 236.214 Einwohner
Währung: 1 Dublone = 100 Sesterzen
Nationalhymne Caesar Augustus
Kfz-Kennzeichen: Keine Kraftfahrzeuge
Internet-TLD Kein Internet.

Etrurien ist ein borealischer Inselstaat, der südlich von Amerikanien liegt.

GeographieBearbeiten

Die Insel gehört zu den größten der Welt. Bedingt durch ihre Lage am Äquator und die warmen Strömungen des amerikanensischen Golfes, ist das etruskische Klima ausgesprochen heiß. Im Sommer steigen die Temperaturen bis zu 40 Grad an, im Winter sinken sie nicht unter 25 Grad. Die Winter sind gekennzeichnet durch häufige Regenfälle, die das Land fruchtbar halten und eine durchaus vielfältige Vegetation ermöglichen.
Im Süden des Landes findet man eine arride Steppe vor, die allerdings, dank vieler unterirdischer Quellen, durchzogen ist von sehr grünen "Oasen", in denen Olivenbäume, Zypressen, Rhododendren und Magnolien wachsen. Am berühmtesten jedoch ist das Sylphium, das Halbwild auf ausgedehnten Flächen, den sogenannten Campi Sylphiae gedeiht.

Nördlich der Campi Sylphiae findet man riesige Korkeichenwälder. Die Provinzhauptstat Torre Oscura ist die Weltmetropole der Korkherstellung und -verarbeitung. Über die Hafenstadt Ysanthe werden Rohkork und Korkprodukte in alle Welt verschifft. Weiter nördlich fängt das Land an allmählich hügelig und bergig zu werden. An den Hügeln wird Weinbau betrieben, aber auch Viehwirtschaft.

Im Nordteil der Insel wird das Gelände vulkanisch. Die vielen erloschenen aber auch aktiven Vulkane haben die Erde sehr fruchtbar gemacht. Die unterirdischen Flüsse und Quellen werden mittels eines weitverzweigten Netzes an Brunnen und Zysternen und einem ausgeklügelten System von Aquädukten und Bewässerungsanlagen genutzt. Daher ist die Provinz Vulcania besonders für den Gemüse- und Obstanbau geeignet: Melonen, Paprika, Tomaten, Orangen, Mandarinen und vieles mehr wird hier traditionell kultiviert.

Im Norden findet sich auch der höchste Berg des Landes, der Vulkan Vesuvio, welcher durch seinen verheerenden Ausbruch im Jahre 1789 traurige Berühmtheit erlangte.

Flora und FaunaBearbeiten

Etrurian gazelle.jpg

Vulkanantilope

Auf Etrurien leben außerordentlich viele endemische Arten, also solche, die es nur auf dieser Insel und nirgendwo sonst gibt.
Am berühmtesten ist sicher das Sylphium; Eine Fenchelart, deren Heilkräfte schon seit Jahrtausenden bekannt sind. Aber auch geschmacklich überragt das Sylphium so gut wie jedes andere Kraut oder Gemüse. Man kann sein Extrakt zur Empfängnisverhütung nutzen und den Blüten werden magische Kräfte zugeschrieben. Die vielen, teilweise verblüffenden Eigenschaften dieser Pflanze sind noch nicht mal im Ansatz erforscht. Sylphium ist das seltenste und damit teuerste, was es an Pflanzen und Pflanzenprodukten überhaupt gibt.
Sylphium kam noch bis ca 2000 v.G an vielen Orten Borealiens und Coatlicues vor, bis es urplötzlich fast völlig ausstarb. Heute ist die etrurische Südküste der weltweit einzige und letzte Ort, wo die sagenumwobene Pflanze wächst. Sylphium gedeiht nur wild. Jeder Versuch, es zu züchten, misslang - auch auf Etrurien. Daher werden die Campi Sylphiae streng bewacht.

Ebenfalls nur auf Etrurien beheimatet sind die Zwergelefanten. Eine Art, die sowohl wild in den Korkeichenwäldern, als auch gezüchtet bei den Menschen lebt. Der Besitz eines Zwergelefanten ist ein Statussymbol, daher sind die Tiere in vielen Villen-Gärten anzutreffen. Die ruhigen, gutmütigen Zwergelefanten eignen sich sehr gut als "Haustier".

Die etrurische Vulkanantilope lebt in den vulkanischen Bergen des Nordens. Sie ist ausgesprochen scheu und selten. Früher wurde sie wegen des unvergleichlich weichen Leders, das aus ihrer Haut gewonnen werden kann, stark bejagt, so dass der Bestand an den Rand der Ausrottung gebracht wurde. Heute ist das Tier geschützt. Nichtsdestotrotz und obwohl die Strafen drastisch sind, fallen jedes Jahr über hundert Exemplare der Wilderei zum Opfer.

BevölkerungBearbeiten

Etrurien.jpg

Die Karte Etruriens

Die Herkunft der Etrusker ist nicht genau geklärt. Frühste Besiedlungsspuren der Insel lassen sich in die Zeit um 11 000v.G nachweisen. Ob es sich um direkte Vorfahren der heute hier lebenden Ethnie handelt oder um eine andere, mittlerweile verschwundene, ist offen.
Ungefähr die Hälfte der Bevölkerung lebt auf dem Lande. Die Etrusker sind ausgesprochen traditionsbewusst. So hat sich ihr Kleidungstil, ihre Art zu wohnen und zu arbeiten in den letzten Jahrhunderten kaum geändert. Trotzdem sind die Etrusker sehr weltoffen. Dies liegt einerseits am hohen Bildungstandard der Durchschnittsbevölkerung: Etrurien investiert viel in Schulen, Universitäten und andere Institute. Auch auf der einfachsten Dorfschule ist der Unterricht überaus qualifiziert und anspruchsvoll.
Der zweite Faktor ist der Tourismus, welcher seit nahezu anderthalb Jahrhunderten eine der Haupteinnahmequellen der Insel darstellt und die Einheimischen seit Generationen an alle möglichen Mentalitäten und Denkweisen herangeführt hat.

Das ursprünglich strenge Standes-System, welches die Bevölkerung in Adelige, Bürgerliche, Arbeiter/Bauern und Sklaven einteilte, wurde denn auch in den letzten 80 Jahren zunehmend aufgeweicht. Der wachsende Wohlstand aber auch die Konfrontation mit anderen Kulturen über den Tourismus haben dazu wesentlich beigetragen. Gewisse soziale Reformen sind allerdings erst in jüngster Zeit erfolgt: So gibt es erst seit 1799 keine Sklaverei mehr. Frauen erlangten das Wahlrecht 1791.

Die etruskische Bevölkerung ist zu 80% paganistisch und zwar in einer Mischung aus etruskischem und hellenistischem Polytheismus. 18% sind katholisch. Diese Verteilung war nicht immer so. In der zweiten Dunkelheit waren fast 50% der Menschen, infolge starker Missionierung und eines katholischen Staatsoberhauptes, Katholiken. In Etrurien herrscht Religionsfreiheit, der Staat selber ist lazistisch.

KulturBearbeiten

Die etruskische Kultur ist uralt und bekannt für ihre prunkvolle Vielfalt. Musik, Bildhauerei, Dichtung und Belletristik werden seit Jahrhunderten gepflegt und haben ein reiches, kulturelles Erbe hervorgebracht.
Florenz und Venedig gelten als Hochburgen der kulturellen Blüte und sind weltweit für ihre einmaligen Bauwerke, Fresken und Sehenswürdigkeiten bekannt. Sowohl paganstische Tempel als auch katholische Kathedralen sind von beeindruckender Ausstattung und Glanz.

Eine besonders bekannte Sehenswürdigkeit ist der dunkle Turm zu Torre Oscura der sowohl der Stadt als auch der dazugehörenden Provinz seinen Namen gab. Der 820 Meter hohe steinerne Turm gilt bis heute als das älteste Bauwerk der Welt. Archälogen datieren ihn auf ungefähr 3000 v.G. Wer ihn eerbaute und zu welchem Zweck ist unbekannt. Zahlreiche Mythen und Legenden bilden sich um den unheimlichen Turm, der exakt dreizehn Stockwerke umfasst und dessen Wände mit mysteriösen Schriftzeichen versehen sind, welche zu entziffern noch niemandem gelang.

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

Coin.png

Etruskische Dublone mit Sylphium als Motiv

Die Etruskische Wirtschaft lebt vom Export seltener Güter, Südfrüchten und vom Tourismus. Vorallem Letzterer hat dem Land einen hohen Lebenstandard eingebracht. Das durchschnittliche Einkommen der Etrusker liegt deutlich höher als in benachbarten Ländern.
Mittlerweile gibt es in Etrurien aber eine Diskussion über den Umgang mit dem Tourismus. Die von Jahr zu Jahr immer stärker werdenden Besucherzahlen stellen nicht nur eine Einnahmequelle sondern auch zunehmend eine Belastung für Umwelt und Kulturgüter dar. Vorallem seit auch in den Wintermonaten der Touristenstrom nicht mehr nennenswert zurückgeht, leiden viele Etrusker unter dem Gefühl, nur noch Kulisse für die Urlauber zu sein. Kathedralen, Statuen und Museen müssen nach jeder Saison umfangreich restauriert werden, da die Einwirkung der Massen deutliche Spuren hinterlässt.
In der Hauptsaison droht in manchen Städten ein regelrechter Verkehrskollaps. Seien es die Ströme der Besucher zu Fuss, der Kutschen oder Mietmaultiere - oft ist schlicht kein Durchkommen mehr. Vermutlich auch aus diesem Grunde hat Etrurien bislang der Motorisierung eine Absage erteilt. Abgase würden den Monumenten und Bauwerken noch mehr zusetzen als es ohnehin schon der Fall ist.

Der Verkehr wird an der Küste per Boot über das Meer und im Landesinneren mit Kutschen, speziell in den Bergregionen aber auch häufig mit Saumtierkarawannen bewältigt. Auf Etrurien gibt es mehr Maultiere als sonst irgendwo auf der Welt.

Das SylphiumBearbeiten

Der eigentliche Reichtum des Landes stellt zweifelsohne das bereits erwähnte Sylphium dar. Der streng reglementierte Export bringt pro Jahr über zehn Millionen Dublonen ein. Sylphium ist mit 500 Dublonen (ca 6700 amerikanensische Gulden) pro hunert Gramm zwei mal so teuer wie russischer Kaviar.
Viele Länder der Welt importieren etruskisches Sylphium; Amerikanien, das Aztekenreich, Deutschland, Frankreich und Grossbritannien gehören zu den Hauptabnehmern. Aquanopolis liess neulich verkünden, dass dem dortigen Bio-Ingenieur Agaton Mars eine Nachzüchtung gelungen sei. Dies wäre eine absolute Sensation. Allerdings konnte die Behauptung bislang nicht verifiziert werden.
Sylphium-Transporte werden schwer bewacht. Trotzdem machen Piraten aus Terra maligna immer wieder reiche Beute.


GeschichteBearbeiten

Das erste mal schriftlich erwähnt wird Etrurien im Jahre 98. Cambodianische Seeleute schildern das Land als "bewohnt von untereinaner verfeindeten Völkern, die es mit Töpferei, Viehzuht und Ackerbau auf ein bescheidenes Zivilisationsniveau gebracht haben.

Im Jahre 420 gründen sich die Provinzen Vulcania und Terra Oscura als unabhängige Königreiche. Die beiden Staaten sind jedoch verfeindet und führen immer wieder heftige Kriege um die Vorherrschaft auf der Insel. Im jahre 510 wird Etrurien in 10 kleinere und weitestehend autonome Grafschaften aufgeteilt, Venedig wird ein unabhängiger Stadtstaat. Zu beginn des Fünfzehnten Jahrhunderts tritt die Pest in Erscheinung und trifft Etrurien ganz besonders hart. Kein anderes Land hat eine so hohe Todesrate wie Etrurien, was auch daranliegt, dass die etruskischen Städte zu jener Zeit wahre Elendsviertel mit Klimaflüchtlingen beherbergen. In diesen sozialen Brennpunkten, wo Hygiene und ausreichende Ernährung Fremdwörter sind, hat der schwarze Tod ein besonders leichtes Spiel.

Die Pest verursacht einen tiefgreifenden Wandel in der etruskischen Gesellschaft. Als die Seuche um 1412 plötzlich ebenso schnell und mysteriös verschwindet wie sie aufgetaucht war, hinterlässt sie eine Bevölkerung die um fast 90% dezimiert wurde. Die Infrastrukturen der Grafschaften und Stadtstaaten waren zusammengebrochen. Lediglich das Bündeln der wenigen, noch vorhandenen Kräfte ermöglichte einen Wiederaufbau. Im Jahre 1413 schliessen sich daher die von einander unabhängigen Gebiete zusammen und ernennen einen Kaiser. Es ist die Geburt des modernen Etruriens.
Zummindest beginnt nun eine Zeit des Wachstums und des Friedens. Für Kriege fehlen schlicht ausreichend Soldaten. Zum ersten mal fängt auch die Wirtschaft an, sich zu erholen. Die wenigen verbliebenen Arbeitskräfte, Handwerker, Bauern usw, verlangen nun für Ihre Produkte und Dienste deutlich mehr Lohn. Das allgemeine Einkommen streigt, weniger Menschen können sich mehr Land und mehr Güter teilen, der Wohlstand wächst, ein Trend der fast ungebrochen bis in die Neuzeit hinein anhält.

Im Jahre 1789 bricht der Vesuvio aus, ein seit Jahrhunderten erloschener Vulkan, an dessen fruchtbaren Hängen Etruriens edelster Wein wuchs. Das Städtchen Palmyra wird vollkommen zerstört, über 80% der Einwohner sterben. Die Erruption des Vesuvio ist die grösste Katastrophe Etruriens in der Modernen Reniassance.

SportBearbeiten

Etrurianking.jpg

Aula Apatrui, der Kaiser von Etrurien

Etrurien ist seit Alters her ein sehr sportbegeistertes Land. Olympische Spiele sind seit dem Jahr 230 v.G belegt. Traditionelle Sportarten sind: Diskuswerfen, Speerwurf, Bogeschiessen, Hundertmeterlauf, Sechskampf, Ringen, Reiten und Schwimmen. Etwas moderner, wenngleich nur unwesentlich, ist das alljährliche Wagenrennen, die sogenannte Formula Uno. Es handelt sich um einen rasanten Wettkampf mit vierspännigen Einachsern. Neben zahlreichen Lokalarenen ist der Circus Maximus zu Torre Oscura die grösste und prächtigste Arena Etruriens. An der dortigen, alljährlich im August stattfindenden grossen Formula Uno Grande nehmen Fahrer aus aller Welt teil. In der Tat erfreut sich der etruskische Rennsport auch asserhalb Etruriens grosser Beliebtheit.

Relativ neu ist die etruskische Fussballnationalmannschaft, die Etrurian Volcanoes. Sie wurde erst 1790 gegründet. Am Borealien Super Cup 1800 schaffte sie es jedoch überraschend ins Viertelfinale, wo sie jedoch von Aquanopolis mit 17 zu 16 Toren geschlagen wurde. Die etruskische Fussballiga heisst First Division und wurde 1797 gegründet .

PolitikBearbeiten

Etrurien ist eine parlamentarische Monarchie. Derzeitiger Regent ist Kaiser Aula Apatrui. Die Dynastie der Apatruis regiert bereits seit 230 Jahren in ununterbrochener Erbfolge. Regierungssitz ist die Hauptstadt Lysastra. Der Kaiser hält sich jedoch in den Sommermonaten meist in seiner Villa bei Florenz auf.
Die Provinzen geniessen relativ viel Autonomie und werden im Parlamament von Senatoren vertreten. Der Kaiser hat zwar stets die oberste Verfügungsgewalt, er hört jedoch traditionell sehr stark auf die Anliegen und Vorschläge der Provinz-Senatoren. Neben den Senatoren gibt es Staatsminister für besonders wichtige Ressorts: Verteidigung, Export, Tourismus und Bildung/Kultur.

Etrurien verfolgt seit der Mitte des Achtzehnten Jahrhunderts eine Politik strikter Neutralität und diente schon oft als Exil für politisch Verfolgte aus anderen Ländern.

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