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Dynasty - Die Saga des Kennedy Clans/9

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JFK emanzipiert sich!Bearbeiten

Jfk-struempf.jpg

Noch kann John F. seine Strümpfe alleine anziehen.

...seinem Vater gegenüber...Bearbeiten

Pcap.jpg
apa Joe wähnte sich am Ziel seiner Träume. Triumphierend marschierte er ins Weisse Haus, um seinem Sohn Anweisungen in Sachen Regieren zu geben. Doch er erlebte eine unangenehme Überraschung:

"Du hast mir gar nichts zu sagen". sprach John F. frech und warf seine rotblonde Haarlocke keck nach hinten. "Ich höre wohl nicht recht" plusterte sich Papa Joe auf. "Ich bin dein Vater, gottverdammt noch mal! Du wirst sofort tun was ich dir sage, oder ich leg dich übers Knie!"
"ICH bin der Präsident und du nur ein einfacher Bürger! Niemand verprügelt den Präsidenten. Wenn das Amt einen Vorteil hat, dann diesen. Und nun weiche von mir! Du alte, brutale Krähe!"

...Seinen Freunden gegenüber...Bearbeiten

Aber auch John F.'s Freunde mussten die Erfahrung machen, dass es den duldsamen, sanften Jack so nicht mehr gab: Frank Sinatra und dessen Kumpels bekamen von ihm einen Tritt in den Hintern. John ließ die Schlösser auswechseln und seine Telefonnummern ändern, um auch ja nichts mehr von ihnen hören zu müssen.

...Seiner Zeit gegenüber.Bearbeiten

JFK's Vorgänger, Eisenhower und Frau, hatten bei deren Amtsantritt das baufällige Weiße Haus zweckmässig und modern renovieren lassen.
Das gefiel John F. gar nicht:
"Au weia, das sieht hier vielleicht aus! Überall stehen diese dämlichen Nierentische rum oder diese widerwärtigen Tütenlampen mit dem obligaten Brandfleck! Typischer Fünfziger-Jahre Müll eben! In so einem Mief werde ich nicht hausen!"
Jacqueline fühlte wie ihr Gatte: "Diese Vandalen haben sogar die historischen Kamine zugemauert!"
"Und die Pferdeställe in Abstellräume für Fahrräder umgebaut!"
"...die antiken Sessel und Gemälde auf dem Flohmarkt vertickt!"
"Dieser Verbrecher hätte sogar das Porträt von George Washington auf Ebay verscheuert, wenn das Internet schon erfunden wäre!"

John und Jacqueline packen es anBearbeiten

Jfk-bath.jpg

Baden nach Herzenslust. Als Präsident hat man es gut, das Weisse Haus hat mehr als ein Badezimmer.

Vandalismus zu reverten war schon damals eine harte Aufgabe und dieser widmeten sich die Kennedys in den ersten Tagen und Wochen von JFK's Herrschaft mit viel Leidenschaft:
Die affigen Möbel der Eisenhowers wurden verbrannt, die Kamine neu eröffnet, verscherbelte Antiquitäten zurückgekauft.

Während sich Jacqueline vor allem dem Intérieur des Hauses widmete, liess John F. den Garten umgraben und verwandelte ihn in ein duftendes Paradies aus Rosen und anderen Blumen und dem weichsten Rasen, den man sich denken konnte. Theo indes schrieb alles in ein Tagebuch und führte so die schriftliche Chronik seines geliebten Herrschers. Zusammen mit dem riesigen Hofstaat verlebten alle glückliche Tage.


Die Weltpolitik trübt das IdyllBearbeiten

Eines Tages, John war gerade dabei, ein Bad mit zwei seiner Konkubinen zu nehmen, kam Bobby, Johns jüngerer Bruder in die Badehalle. Bobby hatte in guter Tradition der Vetternwirtschaft von John F. den Posten des Justizministers erhalten.
"Jack, ich habe ein Problem mit Fidel Castro. Ich finde ihn Scheisse!" Sagte Bobby.
"Ach?"
"Im Ernst jetzt. Ich komme mit dieser bärtigen Filzlaus einfach nicht klar."
"Ich finde ihn auch nicht sonderlich attraktiv" stimmte John F. zu. "Ich stehe zwar auf feurige, lateinamerikanische Revoluzzer, aber der olle Fidel ist nicht mein Typ."
"Du denkst aber auch immer nur an das Eine!
"Du doch auch."
"Echt jetzt. Eisenhower hatte ein paar gute Pläne um Castro loszuwerden."
"So?" fragte JFK gelangweilt und blies etwas Badeschaum von der Brust Hand einer seiner Gespielinnen.
"Ja, Zigarrenvergiften und so. Und einige Exil-Kubaner sind auch bereit, Kuba zurückzuerobern. Sollen sie?"
"Meinetwegen" John F. tauchte ins warme Nass.

WarnungenBearbeiten

"Du hast doch nicht ernsthaft vor, in Kuba einzumarschieren" wurde John F. am nächsten Tag von einem erbosten Theo gefragt.
"Ich? Nein. Den nächste Urlaub verbringen wir in Acapulco".
"John! Ich rede von dieser hirnverbrannten Idee mit den Exil-Kubanern!"
"Ach das. Lass sie doch. Geht uns das was an? Die CIA sagt, dass da nichts schief gehen kann. Dann jagen sie Castro halt zum Teufel und ich muss mir nicht mehr länger das Gejammer über ihn anhören."
"John.."
"Theo! Ich will nicht mehr darüber reden! Das Thema langweilt mich!"

Das DesasterBearbeiten

Die Exilkubaner landeten in der Schweinebucht und bekamen dort die Prügel ihres Lebens. Als die Kacke ordentlich am dampfen war, rief man JFK im Weissen Haus an und bat ihn, den Brigaden der Exilkubaner Luftunterstützung zu geben. Aber Kennedy weigerte sich.
"He, jetzt mal ganz ruhig" liess er verlauten. "Ich habe nie gesagt, dass wir da so einen richtigen Krieg vom Zaun reissen sollen. Ihr habt gesagt, dass das alles ganz leicht sei, einfach mal in Kuba landen und Fidel in den nächsten Mülleimer stopfen. Sagte jedenfalls die CIA. Dass das ein grösseres Ding würde, davon war nie die Rede. Ich bin doch nicht verrückt und riskiere den Dritten Weltkrieg wegen so einem Schwachsinn!"

JFK am PrangerBearbeiten

Die Schweinebucht-Invasion wurde zum Desaster. JFK war schwer getroffen.
"Du hast doch keine Schuld" tröstete ihn Jackie. "Die CIA hat Dich ganz schön belogen".
"Es IST meine Schuld" antwortete John F. traurig. Welcher Vollkoffer vertraut schon auf das Wort der CIA? Ich habe die Stimmen, die mich vor dem Unterfangen gewarnt haben, gar nie wirklich angehört. Ich werde mich jetzt dem Volk stellen, meine Schuld eingestehen und mich dann steinigen und öffentlich verbrennen lassen."

Das Volk verzeihtBearbeiten

Tapfer trat John F. seinen schweren Gang an, nahm öffentlich die Schuld auf sich und erwartete nun den Scheiterhaufen. Doch das Volk erwies sich als überraschend tolerant. "Er hat es immerhin versucht" hiess es allerorten mit Anerkennung.
In der Tat steht ein erfolgloser Kriegsherr in den USA immer noch höher im Ansehen, als ein erfolgreicher Friedenspräsident.

JFK schwört RacheBearbeiten

John F. aber war stinksauer auf die CIA und warf der Organisation den Fehedehandschuh zu. "Lasst nie mehr Unifomierte um sich sein! Das Militär, der Geheimdienst - das ist alles der allerletzte Abschaum! Die CIA werde ich in tausend Stücke zerschlagen! Dieser widerliche Haufen Scheisse! Die mache ich fertig!

"Nun denn" murmelte eine unheimliche, dunkle Stimme in der CIA: "Wir werden sehen, wer wen fertig macht, Du undankbares Miststück!"



Nächstes Kapitel: Triumph und Krise

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