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Dynasty - Die Saga des Kennedy Clans/5

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Der Strudel der WeltgeschichteBearbeiten

Die Nachricht von Joes Tod erreichte den Famliensitz der Kennedys am Cape Cod.

Ein Kennedy weint nichtBearbeiten

Kcap.jpg
reideweiß betrat Papa Joseph das Wohnzimmer und sagte mit tonloser Stimme: -"Joe ist tot. Aber dass mir keiner heult, ja! Ein Kennedy weint nicht! Der Tag wird fortgesetzt, wie vorgesehen. Will heißen, ihr werdet an der Segelregatta teilnehmen."

Die Kinder gehorchten, ausser John F. Er gab vor, wieder Rückenschmerzen zu haben und verzog sich in die Dünen der Lagune.

-"Joe! Du blödes Arschloch! Warum machst Du das?" fragte John gen Himmel.
-"War es die PT109 Sache? Nur weil ich einmal – EINMAL- mehr bewundert wurde als du, ist dein beschissenes Ego mit dir durchgegangen! Jetzt hast du’s geschafft! Ja, jetzt hast du’s geschafft! Du hast mich einmal mehr getoppt! Sich in einem Bomber in Stücke schiessen zu lassen, ist natürlich um einiges heroischer, als ein bisschen im Korallenmeer zu schwimmen!"

Die Tränen liefen John über's Gesicht und er schrie: -"BIST DU JETZT ZUFRIEDEN?" dann sank er in den Sand.

-"Joe! komm zurück, lass mich nicht allein! Ich bin doch nichts, ohne dich."

Vater Joseph hat neue PläneBearbeiten

Jcap.jpg
ohn F. lag den ganzen Tag im Sand und weinte bitterlich. Schließlich kam sein Vater und gab ihm einen kräftigen Tritt.

-"John F.! Steh auf, ich muss mit dir reden!"
-"Was gibt’s denn?"
-"Diese PT-hundertsowieso Geschichte, die ist Gold wert!"
-"PT109!"
-"Was?"
-"PT109! Mein Boot hiess PT109, Vater!"
-"Egal. Wir werden diese Story breitrollen wie einen Nudelteig! Bald wird jedes Schulkind im Lande wissen, wer John Kennedy und die PT119 sind!"
-"PT109! HundertNEUN!"
-"Jetzt nerv nicht dauernd mit diesem Scheiss-Kahn rum! Ist doch egal, wie der hiess."
-"Egal? Die PT109 war mein erstes Kommando! Mein eigenes, kleines Reich! Die Männer und ich liebten sie als unser Heim!"
-"SEHR GUT! Wenn du das so in den Wahlkampfreden formulierst, werden die Leute zergehen vor Mitgefühl!"
-"Wahlkampf? Was für einen Wahlkampf?"
-"Na was wohl? Jetzt wo Joe tot ist, wirst DU in die Politik gehen! Als erstes kandidierst du für den Abgeordnetenposten"
-"Vater, ich will nicht in die Politik! Du weißt, ich möchte Schriftsteller und Historiker werden!"
-"Was Du willst interessiert hier kein Schwein, klar?" Josephs Brillengläser blitzten. -"Wenn Joe noch lebte, könntest du in miefigen Bibliotheken rumhängen. Das wäre mir sowas von egal. Aber Joe ist nun mal tot. Also bist du an der Reihe! Wenn Du den Löffel abgibst, muss Bobby ran und wenn der auch ausfällt, ist es halt Teddy, aber ich WILL, dass einer meiner Söhne mal Präsident wird!"

-"Ich fass es nicht! Ich dachte immer, Du machst um Joe so viel Wind, weil Du ihn liebst. Aber Du siehst deine Familie nur als eine Art Kaugummi-Automaten! Wenn einer wegstirbt, wandert gleich der nächste nach!"
-"Das Leben IST ein Kaugummiautomat, Sohn."
-"Wie kommst du überhaupt darauf, dass ich gewählt würde? Du sagst doch selber andauernd, ich sei eine Null!"
-"Und? Seit wann ist das ein Hindernis um Politiker zu werden? Ich habe genug Kohle um einen Wahlkampf zu finanzieren, mit dem selbst mein Chauffeur Präsident werden könnte. DU musst nur nett zu den Leuten sein! Ihnen was über dein PT-Dingsbums erzählen und dabei wie ein Dackel gucken."

-"Nein, nicht mit mir, Vater! Nicht mit mir!"

Die Potsdamer KonferenzBearbeiten

Kennedy-berlin1945.jpg

Kennedy, 1945 in Berlin berichtet über die Potsdamer Konferenz

John F. Kennedy reiste als Reporter ins zerbombte Berlin. Kletterte dort über Trümmerberge, übergab sich ob des beissenden Leichengestankes und erreichte schließlich die Siegermächte-Konferenz zu Potsdam. Eifrig schrieb er in seinen Notizblock, wie die Herrscher der Welt über das Schicksal der Menschen verfügten.

-"Ich hatte erwartet, große Staatsmänner hautnah zu erleben" notierte JFK. -"Souveräne Persönlichkeiten. Aber es haftet ihnen überhaupt nichts Erhabenes an. Ich sehe nur drei bösartige, alte Männer die da sitzen und mit eiskaltem Lächeln ganze Völker herum schieben und Grenzen versetzen. Ganz nach belieben. Der Krieg ist kaum vorbei, noch rauchen die Ruinen und schon wird neues Unrecht gesät. Widerlich!"

Als die Konferenz zu Ende war und John Kennedy seine Notizen sortierte, fühlte er, wie ihm wieder schlecht wurde. Er würfelte in den nächstgelegenen Papierkorb, wusch sich das Gesicht und wollte gerade Richtung Hotel gehen, da stand ihm plötzlich Präsident Harry S. Truman gegenüber.
-"Aus dem Weg, Junge!" herrschte ihn dieser an.
JFK hob sein Haupt und sah Truman an. Er erkannte die Angst in dessen Augen. Dann sah er gar nichts mehr, weil er in Ohnmacht fiel.

JFK, der PolitikerBearbeiten

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ohn F. Kennedy wurde zurück in die USA geflogen. Als man ihn mit Medikamenten aus dem Koma gespritzt hatte und er eingermassen aufrecht sitzen konnte, war ihm klar:

Er wollte nicht nur über die Weltgeschichte schreiben: Er wollte Weltgeschichte gestalten.



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