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Dynasty - Die Saga des Kennedy Clans/3

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John F.'s JugendBearbeiten

Rosek.jpg

Mutter Rose achtet auf streng katholische Zucht.

John F. wuchs auf und wurde von seinem älteren Bruder Joe intensiv als Trainigsgerät fürs Boxen genutzt. Joe versprügelte auch gerne seine Klassenkameraden, war gleichzeitig in allen Schulfächern ein As und wirkte unwiderstehlich auf Mädchen.
John F. indes litt unter allen möglichen Krankheiten und wurde in diversen Krankenhäusern geparkt, wenn er mal wieder ins Koma fiel. Ausserhalb der Koma-Zeiten las er viel und wurde dadurch zum einzigen Kennedy seiner Generation, der Bücher plattgehauenen Nasen vorzog.

EnglandBearbeiten

Juneride.jpg

Den Teilnehmerinnen jener frühsommerlichen Jagd dürfte der Sinn nach einer anderen Beute, als Fuchs und Hirsch gestanden sein.

Dann kam der Tag, an dem Präsident Franklin Delano Roosevelt Vater Joseph Kennedy gründlich satt hatte und nach England abschob, indem er ihm in London den Posten des Amerikanischen Botschafters zuschanzte.

Es begann eine glückliche Zeit für John F.
Als die bleiche, schmale aristokratische Schönheit die er war, traf er genau den Geschmack der Einheimischen. Sein Bruder Joe indes musste die Erfahrung machen, dass nicht alle Menschen brutale, aufgeblasene Rüpel anziehend finden.
Während John F. an den feudalen Bällen und Jagden des britischen Adels teilnahm, hing Joe nur gefrustet im Londoner Eastend rum, vögelte was grad des Weges kam und soff sich die Hucke voll.

Die Stunde der HeldenBearbeiten

Die süßen Tage der Jugend und Unbeschwertheit sollten aber auch für den jungen JFK bald zu Ende sein. Dunkle Wolken zogen im Osten herauf. Sehr, sehr dunkle Wolken...

Der Krieg wirft seine blutroten Schatten vorausBearbeiten

1939 reisten die Kennedys nach Deutschland in den Urlaub und ihnen fiel dort durchaus auf, dass irgendwas in diesem Lande nicht ganz so war, wie anderswo. Ein inflationärer Einsatz von Hakenkreuzfahnen dominierte das Strassenbild und jüdische Geschäfte waren entweder dauernd geschlossen oder Opfer von massiver Sachbeschädigung geworden.
Zweifellos wirkte das grenzwertig, trotzdem konnte Botschafter Joseph Kennedy nicht nachvollziehen, warum in England und den USA die Leute einen Krieg gegen Deutschland in Erwägung zogen.

Gefeuert!Bearbeiten

Jcap.jpg
oseph Kenndys Vorbehalte gegen einen Krieg stießen bei seinem Boss, Präsident Roosevelt, auf wenig Verständnis. -"Sie sind doch hoffentlich kein vaterlandsloser Geselle!" polemisierte Roosevelt und steckte sich eine Zigarette in seinen langen Filterstab.

-"Patriotismus ist nur ein anderes Wort für Dummheit" schockte Joseph P. Kennedy seinen Vorgesetzten. -"Issoch scheissegal ob einer Amerikaner, Ire oder Deutscher ist. So ein Krieg kostet außerdem einen Sauhaufen Geld. Kohle, die man besser in Coca Cola-Aktien anlegen würde".

Präsident Roosevelt fiel das Monokel herunter. "-Sie sind gefeuert, Sie dämlicher Armleuchter!"

Joe und John wollen an die FrontBearbeiten

Joe-papa.jpg

Joe versucht seinem Papa zu erklären, warum Krieg für Präsidentschaftskandidaten wichtig ist.

Traurig sass John F. auf seinen gepackten Koffern, während seine Geschwister um ihn herumtobten und sich darum stritten, wer denn wohl wessen Sachen wo hingekramt hatte.

"Nur weil Papa gegen den Krieg ist, müssen wir England verlassen und zurück in diese spießige, trampelige USA" argwöhnte er in Gedanken vor sich hin.

Joe behielt seinen Frust nicht für sich: -"Vater, ich soll doch mal Präsident der USA werden".
-"Ja, und?"
-"Und? Ich sag's ja ungern, aber mit Sprüchen wie Patriotismus ist nur ein anderes Wort für Dummheit gewinnt man bei den Amis keinen Blumentopf und schon gar keine Präsidentschaftswahlen. Oder um es noch direkter zu formulieren: Meine Wahlchancen sind nun sowas von im Arsch."

-"Jetzt werde nicht melodramatisch, Joe!" konterte Vater Joseph. _"Wahlen werden vor allem mit einem gewonnen: Mit Geld. Die Kohle für Deinen Wahlkampf habe ich in der Portokasse."

-"Das wird nicht reichen, Vater. Überall in den Zeitungen steht, dass wir Kennedys Feiglinge sind, die sich drücken wollen. Es gibt eigentlich nur eine Möglichkeit: Ich muss an die Front"!
"Joe, nein! Ich habe mir fest geschworen, dass keiner meiner Söhne für diese Kriegskacke draufgeht! Und ich weiss auch wie ich das verhinderen kann: Teddy und Bobby sind zu jung, John F. ist eh untauglich und Du...für Dich wollte ich ein paar Politiker schmieren, damit sie Dich vom Dienst freistellen."

"Na grossartig" dachte John F. still bei sich. "Er geht einfach davon aus, dass ich untauglich bin. Ich habe es sowas von satt, hier dauernd als das Letzte zu gelten."

Joe meldet sich freiwillig und John läuft wegBearbeiten

Jack3.jpg

John F. hat es satt, immer nur die Zweite Geige zu spielen.

Joe meldete sich bei der Airforce, wurde dort wie nicht anders erwartet ein toller Held und bei der Airforce aufgenommen. In dieser Reihenfolge.
Er legte sich eine dieser knirschigen Lederjacken zu und konnte kaum noch gehen, vor lauter Selbstbewusstsein.

Nun war das mehr, als John F. in seiner ansonsten grossen Duldsamkeit aushalten konnte.
Er rückte aus und meldete sich auf eigene Faust freiwillig bei der Navy. Die Musterung jedoch wurde zu einem Desaster:
-"Deine Wirbelsäule hat die Konsistenz von einem alten Keks und Deine Lunge die eines versauten Putzlappens!" schimpfte der Militärarzt. -"Geh nach Hause, ins Bett, Kleiner! In der Armee hast Du nichts verloren! Überlass das deinem Bruder. DAS ist ein Mann!"

Wie ein geprügelter Hund schlich John F. nach Hause. Dort warf er sich effektvoll aufs Bett und weinte bitterlich.
Vater Joseph geriet aus der Fassung: "Gott, ich ertrag dieses Geflenne nicht! Na gut! Ich werde den örtlichen Kommandanten bestechen, damit Du irgendeinen leichten Dienst kriegst!"



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