Fandom

Weltenbibliothek

Dynasty - Die Saga des Kennedy Clans/10

< Dynasty - Die Saga des Kennedy Clans

882Seiten in
diesem Wiki
Seite hinzufügen
Diskussion0 Teilen

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.


Zurück zu Seite 9

Der grosszügige KöngBearbeiten

Couple.jpg

Das Königspaar ist beliebt

John F. gab sich als autokratischer, aber großzügiger Monarch: Er erhöhte die staatlichen Hilfen für Bedürftige, das Arbeitslosengeld, förderte Kunst und Philosophie, unterstützte junge, namenlose Schriftsteller und andere Kulturschaffende, kämpfte für die Erhöhung des Mindestlohnes und zeigte dem Grosskapital und dem Establishment den Stinkefinger. Er wurde zum Liebling der Avantgarde, Weltverbesserer und Träumer.
Das Weisse Haus hiess nun Camelot. Präsident war gestern - Amerika hatte jetzt einen König!

Raketen!Bearbeiten

Eins Morgens trug man John F. zu, dass auf Kuba riesige Raketenstellungen gesichtet worden waren. Atomare Raketen.
"Oh nein, nicht schon wieder irgendeine Kuba-Scheisse!" jammerte JFK. "Lasst mich mit diesem Müll in Ruhe."
"Sir, diese Raketen sind direkt aufs Weiße Haus gerichtet. Genaugenommen, direkt auf Ihren hoheitlichen Arsch Hintern."
"Warum zielt Fidel mit Atomraketen auf mich? Das ist doch krank!"
"Die Schweinebuchtinvasion, Sir."
"Das nimmt er persönlich? Hätte ich jetzt echt nicht gedacht, dass Fidel auch einer dieser Egozentriker ist, die immer alles auf sich beziehen."

Der wahre Hintermann?Bearbeiten

"John, das ist garantiert nicht auf Fidels Mist gewachsen. Das war die Idee von Nikita Chruschtschow!"
"Fidel, Nikita, Woodie Guthrie...Issoch egal - Die Kommies waren's!" bellte ein hochrangiger General. "Lasst sie uns in Stücke sprengen, Mister President!"

"Nein, wieso? Ich sage Nikita und Fidel einfach, dass ich's gemerkt habe, der Witz daher raus ist und sie somit ihren Nuklearschrott wieder einpacken können."
"Sir, die lachen Sie doch nur aus!"
"Ich verstehe euch Generäle nicht. Wollt ihr denn einen Krieg?"
"Jaaa!" donnerte es aus mehreren Kehlen einstimmig.

John F. taktiertBearbeiten

JFK liess Chruschtschow folgende Nachricht zukommen: "Nikita, du paranoider Spinner! Zieh gefälligst deine Scheiss-Raketen von Kuba ab, oder ich werde echt böse!"

"Du bist richtig süss, wenn du dich aufregst, Jack" antwortete Chruschtschow.
"Pass auf, ich mein das jetzt ernst! Räum Deinen verdammten Müll da unten weg!"
"Oooh, jetzt krieg ich aber Angst! Dein Näschen ist wirklich zu goldig, wenn es sich vor Wut leicht rötet."

Der Atomkrieg steht vor der TürBearbeiten

Es sah hoffnungslos aus. Der Krieg schien nicht mehr abwendbar. Alle Welt verkroch sich in Atombunker oder zummindest unter die Bettdecke. Man erwartete den grossen Knall. Mit glänzenden Augen hoffte das Militär auf JFKs Befehl zum Angriff. "Büdde büdde, darf ich endlich eine Atombome auf Moskau werfen?! Nur ne kleine" bettelte General Alexander Haig.

"Ich habe ja gar nichts gegen Krieg" sagte JFK "Wenn es denn mit Pfeil und Bogen, Segelschiffen und Kavallerie wäre. Was mich tierisch anarscht, ist das Atom. Es ist wirklich Pech, dass ich ausgerechnet im beschissenen Atomzeitalter Präsident sein muss!"

"Atomwaffen sind geil, Mister President!" erwiderte man militärseits, ohne das geringste Verständnis für Kennedys Fortschrittsfeindlichkeit.

"Ich mach das jetzt so: Ich schicke so eine Art navale Türsteherflotte und lasse Kuba mit meinen Kriegschiffen abriegeln. Die sollen keine sowjetischen Versorgungschiffe mehr durchlassen. Mal sehen, was Nikita dann dazu sagt."
"Gar nichts, er wird sich den Weg freischiessen" lautete die Einschätzung des Militärs.
"Na gut, dann hat aber wenigstens er den Krieg angefangen und nicht ich. Fuck!"

Die BlockadeBearbeiten

Kennedys Flotte ging vor Kuba in Stellung. Eine Sowjetische wiederum hielt auf diese zu. Jetzt wurde es brenzlig! Weltweit machten die Menschen ihr Testament, schluckten Jodtabletten wie blöd und beteten. Weltuntergangspropheten und irre UFO-Sekten hatten Hochkonjunktur. John F. stellte sicher, dass seine Kinder, sowie Jacqueline und Theo immer bei ihm weilten, auf dass sie alle zusammen wären, wenn die Stunde des Todes käme.

"Das ist alles völlig irre. Die Menschen sind verrückt" schrieb Theo traurig in seine Chroniken.

Sie drehen ab!Bearbeiten

"Sie drehen ab! Sie drehen ab!" lautete die Nachricht eines Beobachtungsfliegers. Und tatsächlich: In buchstäblich letzter Sekunde drehte die mächtige Sowjetflotte ab.
"Okay, lass uns noch mal über alles reden" hiess es kurz darauf aus dem Kreml.

Die grosse Erleichterung. Und JFK's KonsequenzenBearbeiten

Die Welt atmete kollektiv auf. Das war knapp gewesen. Brutal knapp! Wie knapp, das war niemandem so sehr bewusst, wie John F. Kennedy selbst. "So eine brandgefährliche Kacke darf nicht noch mal abgehen" sagte er. "Irgendwas muss anders werden, oder wir werden diesen Planeten binnen 10 Jahren in eine postatomare Wüste verwandelt haben. Ich muss irgendwie mit Chruschtschow klarkommen. Wir müssen mit dem Kommunismus klarkommen. Ich werde meine Politik jetzt radikal auf pazifistisch bürsten."


Nächstes Kapitel: Der Kennedy-Sommer

Auch bei Fandom

Zufälliges Wiki