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Die Weisse Hölle vor dem Weissen Haus/5

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"Das ist doch nicht möglich!"
"Geht es, Sir?“ erkundigte sich Captain Carlmichael".
"Der Präsident glaubt auf ein Hinterteil getroffen zu sein, als er im Schnee grub". erklärte Wenkawitah. "Ach Joe, überreden Sie JFK doch, endlich Schluss für heute zu machen".

"Ihre Frau hat Recht, Sir. Es ist unwahrscheinlich, dass sich da tief im Schnee ein Gesäss befindet".
"Helft mir lieber weiter zu graben“ Befahl JFK und seine Leute gehorchtem ihm. Tatsächlich zeichnete sich tief im Schnee ein grosser, dunkler Schatten ab, der sich nach weiterem Vorarbeiten als die Silhouette eines Reiters entpuppte.
"Gütigste Götter! Da wurde ein Reiter eingeschneit!" rief Theo.
"Ja, ich muss vorhin auf den Pferdearsch getroffen sein. Seht ihr? Ich habe nicht halluziniert!" trumpfte Kennedy.
"Wer es wohl ist?" fragte Wenkawitah.
"Grosse Götter" John hielt einen Moment inne: "Das ist Johnson! Vizepräsident Lyndon B. Johnson!!


Tag 6 Bearbeiten

Lyndon.gif

Den ganzen Morgen hatte man damit zugebracht, Vizepräsident Johnson aus dem Schnee zu befreien.
Als man ihn endlich frei bekommen hatte, stellte man ihn zum Zwecke des Auftauens vor den Kamin.

Eigentlich wurde allseits erwartet, dass hier lediglich eine Leiche aufgewärmt wurde. Aber auch als sich Johnson zu regen begann und er somit offensichtlich noch lebte, war niemand übertrieben erstaunt: Schließlich sah er schon immer aus wie eine aufgetaute Gletschermumie und seine Körpertemperatur war noch nie sehr hoch gewesen.

"Guten Tag Lyndon" begrüsste JFK den enteisten Vize.
"Das wurde aber auch Zeit" grollte Lyndon B. "Wie lange wollten Sie mich denn noch da draußen lassen?"
"Konnte ich denn wissen, dass Dir da draußen der Arsch auf Grundeis geht?" Was hattest Du da überhaupt zu suchen?"
"Ich bin der Vizepräsident"
"Erinnere mich nicht daran".
"Wie auch immer. Ich wollte nur noch schnell ins Weisse Haus um im Keller nach der Unterhose von Frau Roosevelt zu suchen"
"WAS?" Eleanor war gerade zur Tür herein gekommen "Was hast Du Möchtegern Ötzi für Arme mit meiner Wäsche zu schaffen?"
"Die Hose hat historischen Wert. Ich wollte sie dem Nationalmuseum spenden" knurrte Johnson und stieg vom Pferd, da seine Hose nunmehr vom Sattel losgeist war.

"Ach was! Du Drecksack wolltest sie verkaufen, so sieht’s aus!" fauchte Eleanor.
John Kennedy hielt sich die Hand vors Gesicht; "Was hat es denn bloss mit diesem verdammten Schlüpfer auf sich, dass alle Welt ihn in meinem Haus sucht."
"Ich kann es Ihnen sagen" begann Johnson, wurde aber von Eleanbor unterbrochen, die ihm eine schallende Ohrfeige gab. "Halts Maul! Es ist mein Slip, ICH erzähle die Story!"
"Ein ander Mal", wehrte John ab "Ich muss jetzt weiter Schneeschippen gehen".

Der Präsident packte erneut die Schaufel und ging nach draussen. Dort arbeitete er ohne Unterbruch weiter und grub, zusammen mit den anderen, einen Pfad in Richtung Hauptstrasse.
Als es einnachtete und der abnehmende Mond am klaren Himmel leuchtete, sank er erschöpft in den Schnee.
"Noch etwa hundert Meter und es ist geschafft" keuchte er. Norma setzte sich neben ihn.
"Aber John, Du weißt, es ist ohnehin zu spät. Die Feier ist MORGEN."
"Ich arbeite die Nacht durch."
"Aber selbst dann!" sagte Norma mit sanfter Stimme, während sie John übers Haar streichelte, "Wie willst Du denn noch alles organisieren? Einladungen schreiben, die Musiker, das Festbankett..."
"Es wird klappen" trotzte der Präsident "Es wird klappen!" dann packte er erneut die Schaufel und arbeitete weiter.


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