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Die Weisse Hölle vor dem Weissen Haus/2

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"John...wenn Johnson nicht zu uns kommen kann, so kann er doch ebenso wenig von uns weg"
"Was willst Du denn jetzt damit sagen??" erschrak JFK.
"Dass Johnson möglicherweise noch hier ist"
"WAS?"

Schreck.jpg

Kennedy wurde kreidebleich. Sein dichtes, rotes Haar schien regelrecht gesträubt, wie der Pelz eines quarrigen Hundes; "Noch hier? Was soll denn das jetzt heißen? Bitte sag, dass Du mich nur verarschen willst".
"Keineswegs. Johnson ist doch letzten Sonntag ums Haus geschlichen...mir wäre wohler, wenn ich mich daran erinnern könnte, wie er wieder fortgeritten ist."

"Und das kannst Du nicht?
"Beim besten Willen nicht, nein".

JFK sprang aus dem Schaukelstuhl. Das war ein Notfall. Um nicht zu sagen eine Krise. "Lass sofort den ganzen Hofstaat befragen, sowie meine Frauen, meine Hunde und Pferde...wen auch immer! Ich muss es wissen!!"
"Jetzt beruhige Dich doch, John! Sicher ist er weg und ich habe es nur nicht mitgekriegt."
"Und wenn nicht? Ja was denn dann? Dann geistert er irgendwo durch das Haus. Dann sind wir hier eingeschlossen…mit IHM!"


TAG 3Bearbeiten

Theoneige.jpg

Es schneit unaufhörlich

Hektik hat sich im Weißen Haus breit gemacht.
Seit Theo diese verhängnisvolle Hypothese aufgestellt hat, von wegen der Vizepräsident Lyndon B. Johnson könnte unter Umständen irgendwo im Gebäude herumgeistern, findet Präsident Kennedy keine Ruhe mehr - und somit weder sein Harem noch der Hofstaat.

Draußen ist die Schneekatastrophe inzwischen perfekt. Von den Fenstern im unteren Geschoß sind kaum mehr als die oberen zehn Zoll sichtbar.
Der gesamte untere Trakt ist in tiefe, unheimliche Dunkelheit gehüllt. Selbst wenn Kennedy jetzt seine Meinung ändern würde (Er denkt nicht mal im Traum daran, aber rein theoretisch...) selbst wenn JFK nun doch die Stadtverwaltung anrufen wollte, um sie um Räumungstrupps zu bitten, es wäre zu spät, denn die Telefonleitungen sind tot.

Gegen Mittag kam die Haremsdame Mary zu John, mit beunruhigenden Neuigkeiten: Sie glaubte etwas in den Wänden gehört zu haben, als sie auf der Toilette war. Von ganz unten sei es gekommen, durch die Rohre, vom Keller her...Als ob da jemand rumpolterte.

"Johnson!" diagnostizierte John Kennedy ebenso kühn wie vielleicht voreilig.
"Glaubst Du" fragte Mary "Was sollte der denn in unserem Keller machen?" "Ach, was weiss denn ich?! Ich ziehe mich nur schnell um, dann gehen wir in den Keller und schauen nach."
"Du willst Dich erst umziehen? Wozu? Du bist doch gut angezogen!"

"Ein flodriges Schlabber-Shirt und zerscheuerte Wollhosen nennst Du "ok"?" Mein herzallerliebstes Schätzchen, wo denkst Du hin? Wenn wir da unten tatsächlich diesem widerwärtigen Vize begegnen sollten, muss ich standesgemäss gekleidet sein, oder aber ich blamiere mich bis auf die Knochen".

JFK entschwand in seine Gemächer und kam nach einiger Zeit tadellos in Anzug und Krawatte gehüllt wieder. Dann stiegen er und Mary in das riesige Kellergewölbe hinab.
Das schier endlose Labyrinth von Gängen und Korridoren im Keller beherbergte Berge von alten Möbeln und Gegenständen, die Kennedys Vorgänger, Roosevelt und Truman angeschafft hatten und die von Jacqueline gnadenlos in diese finstere Unterwelt verbannt worden waren.

Mary und ihr Gatte bewegten sich tastend und frierend vorwärts, stauchten sich ab und zu fluchend an einer scharfen Kannte und stiessen irgendwelche obskuren Vasen um. Plötzlich hörten sie ein Geräusch…

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