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Cuba
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Cubaflag.png

Wahlspruch: "Hasta la Victoria siempre"
(dt. Bis zum immerwährenden Sieg)

Amtssprache Spanisch
Schrift Lateinische Schrift
Hauptstadt Havanna
Staatsoberhaupt Fidel Castro
Nationalfeiertag 1. Januar
Fläche 272 495 km²
Einwohnerzahl: 9 045 236 Einwohner
Währung 1 Cubanischer Peso = 100 Centavos
Kfz-Kennzeichen CUB
Vorwahl 0053

Cuba ist ein Inselstaat im Südwesten von Coatlicue.

Geographie Bearbeiten

Cubainsel.jpg

Tiefebene Cubas. Im Hintergrund eine Hügelkette

Das Staatsgebiet erstreckt sich über die gleichnamige Insel und beträgt 272.495 km². Diese ist länglich und hat eine eine maximale Länge von 1.500 Kilometer. Cuba ist die größte Insel der Antillen und grenzt an Venezuela. Ihre Form erinnert an ein Krokodil. Im Westen befindet sich das Mondreich. Cuba ist eher flach, doch im Landesinneren befinden sich einige hügelige Regionen. Vor allem die Hügelkette, die „die Finger Gottes“ genannt wird, ist international bekannt und bildet den ältesten Teil Cubas. Die höchste Erhebung des Landes befindet sich im Norden und erreicht eine Höhe von 562 Metern. Neben den Hügelketten dominieren Tiefebenen das Land. Der Großteil der Landes befindet sich nur wenige Meter über dem Meer.

Aufgrund der Form Cubas und der wenigen Erhebungen gibt es kaum große, fließende Gewässer. Der größte Fluss erreicht eine Länge von 306 Kilometern und trägt den Namen Jatibonico. Bedingt durch die Topographie des Landes existieren jedoch zahlreiche Seen und Tümpel, die eine Tiefe von mehreren Metern erreichen können. Die größten Orte Cubas befinden sich an der Küste. Die Hauptstadt Havanna zählt 502.164 Einwohner. Die zweitgrößte Stadt Santiago de Cuba befindet sich im Norden der Insel und hat 415.354 Einwohner. Größte Stadt im Landesinneren ist Santa Cruz. Sie ist bedeutender Umschlagplatz für Lebensmittel und wird von 376.315 Menschen bewohnt. Die Westküste der Insel fällt steil ins Meer hinab. Im Osten befinden sich jedoch zahlreiche Strände.

Flora und Fauna Bearbeiten

Durch Waldrodungen und Anbau von Monokulturen während der spanischen Okkupation und nach der sozialistischen Revolution hat sich die Artenvielfalt Cubas stark verringert. Ein Großteil des Landesinneren wird von riesigen Ackerflächen dominiert, wo Getreide, Flachs und Leinen angebaut werden. Die Vegetation in Küstennähe ist karg und wird durch Palmen dominiert. Im Bereich von Flussmündungen befinden sich jedoch kleinere Mangrovenwälder. Einzig in den wenigen gebirgigen Abschnitten des Landes konnte sich die ursprüngliche Flora und Fauna halten. Die Wälder ähneln denen des Regenwaldes von Coatlicue, jedoch erreichen die Bäume nicht annähernd diese Höhe und der Strauchbewuchs ist dichter. Die Tierwelt ist artenarm. Es gibt nur wenige große Säugetiere, von denen der Großteil durch die Spanier importiert wurde. Neben Tapiren finden sich Raubkatzen, Affen, Faultiere und Wildschweine in den Wäldern. Auf den Feldern werden Rinder als Zugtiere eingesetzt.

Geschichte Bearbeiten

Die ersten Funde menschlicher Besiedlung stammen aus der Farnzeit. Es wird angenommen, dass Stämme von Venezuela aus langsam die Antillen besiedelten. Die Bewohner Cubas waren Fischer und Sammler. Erst um das Jahr 0 wurden die Techniken des Ackerbaus verwendet. Bis zur spanischen Okkupation gab es keine überregionale Macht, geschweige denn ein Reich, das sich über die ganze Insel erstreckte. Es gab nicht einmal Städte. Die Menschen lebten in kleinen Dorfverbänden und hatten recht wenig Kontakt zu anderen Siedlungen. Technische Errungenschaften, wie es sie in der Zeit bis zur spanischen Okkupation auf Coatlicue viele gab in der Welt, gingen nie von Cuba aus oder fanden den Weg dort hin. Nicht einmal die Stämme, die seit tausenden von Jahren auf der Insel lebten, vermischten sich.

Ab dem Jahr 500 mehren sich Erwähnungen Cubas. Cambodianer entdeckten die Insel zirka um das Jahr 550. In Logbüchern spanischer und britischer Seeleute gibt es Beschreibungen einer Insel, bei der es sich wahrscheinlich um Cuba handelt. Doch keine Seemacht besiedelte Cuba, da die Insel keine Handelspartner bot, dicht bewaldet war und vermutlich keine Bodenschätze beherbergte. Zwei Berichte schildern gar, dass die Insel unbewohnt gewesen sei. Ein Indiz dafür, wie wenig Menschen auf der Insel lebten. Im Zuge der spanischen Pläne, Kolonien auf anderen Kontinenten zu gründen, landeten die Spanier im Osten Coatlicues, wo sie jedoch auf harten Widerstand stießen, weshalb sie ihre Pläne änderten und sich entschlossen den Westen des Kontinents zu erobern.

Spanische Okkupation Bearbeiten

Joaquin de Valqué.jpg

Joaquin de Valqué

1455 landeten vier spanische Schiffe unter Leitung des Leutnants Joaquin de Valqué auf Cuba. Auch wenn die Insel keine Bodenschätze bot, erkannte man die bedeutende strategische Lage und die geringe Gefahr auf Widerstand zu stoßen. So wurde Cuba zum Ausgangspunkt für weitere Militäraktionen auf Coatlicue. 1456 wurde Santiago de Cuba gegründet. In den folgenden Jahren wurde die Insel erkundet und mit der Missionierung der Bevölkerung begonnen. Diese war aufgrund der geringen Bevölkerungsdichte und des unwegsamen Geländes mit wenig Erfolg gekrönt, jedoch mit hohen Kosten verbunden. Als Anfang des 16. Jahrhunderts fast der ganze Westen Coatlicues sich unter spanischer Kontrolle befand, verlor Cuba an Bedeutung. Die Missionierungsbemühungen wurden eingestellt. Viele wichtige Einrichtungen siedelten auf das Festland über. 1513 wurde Cumana Hauptstadt des Königreiches Neuspaniens, was einen weiteren Bedeutungsverlust für Cuba und Santiago im Speziellen bedeutete. Die spanische Inselbevölkerung wuchs nur langsam.

Viele Teile der Insel waren von den Ureinwohnern bewohnt, von denen viele noch nie auf die spanischen Besatzer getroffen waren. 1570 wird das Königreich Neuspanien gespalten und Cuba zu einem Herzogtum erhoben. Ab 1580 kommt es auf dem Festland immer wieder zu Protesten gegen die spanische Bevölkerung. 1582 scheitert ein Aufstand in Venezuela nur knapp. Viele Spanier ziehen vom Festland nach Cuba, um den Gefahren zu entkommen. Als es 1590 zum Unabhängigkeitskrieg kommt, wird die Insel von Flüchtlingen überrannt. Nachdem Spanien seine Kolonien auf dem Festland verloren hatte, fürchtete man, dass dies auch auf Cuba geschehen könnte. Um dies zu verhindern lockerte man etwas die strikten Gesetze und plante einige Prestigebauten, um die Macht Spaniens zu demonstrieren. Aus dieser Idee entstand die Idee der Gründung einer neuen Stadt.

Am 12. Mai 1600 wurde Havanna gegründet. Die Stadt sollte die Macht Spaniens demonstrieren, riesige Kirchen und stolze Häuser beherbergen. Während die Bauarbeiten voranschritten, begann die Bevölkerung Cubas zu wachsen und langsam das Landesinnere zu bevölkern. Es kam zu Konflikten mit den Ureinwohnern, die meist als billige Arbeitskräfte oder Sklaven missbraucht wurden. 1634 wurde der Dom von Havanna fertiggestellt und damit der letzte Prestigebau der spanischen Herrscher. Mit Wegfall der Großbaustelle, kam es zu einem leichten Anstieg der Arbeitslosigkeit. Cuba erlebte in dieser Zeit eine Phase wirtschaftlichen und kulturellen Aufschwungs. Bedingt durch die Bemühungen der Spanier wurde viele Teile des Landes landwirtschaftlich genutzt und die Landbevölkerung begann sich mit den ehemals in den Wäldern lebenden Stämmen zu vermischen. Diese Blütezeit dauerte bis 1652 an. Dann kam es im spanischen Mutterland zur Revolution, die mit der Absetzung des Königs endete.

Freiheit und sozialistische Revolution Bearbeiten

Ernesto Guevara.jpg

Ernesto Guevara

Auf der Insel wusste man nicht, wie man mit der neuen Situation umgehen sollte. Es gab demokratische Bewegungen, andere forderten die Errichtung eines Gottesstaates. Der damalige Gouverneur Carlo Peréz forcierte eine absolutistische Herrschaft seiner Person. Aufgrund seiner Macht und dem Rückhalt in der Bevölkerung konnte er sein Vorhaben durchsetzen, doch um an der Macht zu bleiben beschnitt er die Rechte der Bevölkerung, was ihm einen Popularitätsverlust einbrachte, den er nie wieder aufholen konnte. Carlo Peréz starb am 15. April 1694. Sein Nachfolger wurde sein Sohn Juan Alfredo Batista Peréz, der jedoch von der Bevölkerung nur Batista genannt wurde. Um der wachsenden Demokratiebewegung Herr zu werden, installierte er ein System aus Spitzelwesen, Zensur und willkürlicher Staatsgewalt. Die Rechte der Bevölkerung wurden stark eingeschränkt. Das Militär wurde aufgerüstet.

Regierungskritiker wurden verhaftet, in Lager interniert oder erschossen. Batista selbst versuchte dies jedoch nach außen zu verbergen, um seinen Ruf als Staatsmann nicht zu gefährden. Propagandaplakate- und aufnahmen zeigten ein falsches Bild. Mit zunehmenden Widerstand wurden die Gesetze strikter. 1727 landete der venezolanische Arzt Ernesto Guevara (* 1702) zusammen mit 34 weiteren Männern auf Cuba, um die sozialistische Revolution einzuleiten. Direkt nach der Landung wurden die Männer in ein Feuergefecht mit cubanischen Truppen verwickelt, das nur neun Anhänger Ernesto Guevaras überlebten. Sie zogen sich zusammen mit ihrem Anführer ins Landesinnere zurück, wo ihre marxistische Ideologie bei der Bevölkerung auf breite Zustimmung stieß. Noch im November 1727 gelang es den Kommunisten das Landesinnere untere ihre Kontrolle zu bringen. Am 1. Januar 1728 muss Batista fliehen. Die Kommunisten unter Ernesto Guevara zogen in Havanna ein. Der ehemalige Diktator floh, als er ein Venezuela kein Asyl bekam, nach Österreich.

Ernesto Guevara, der von der Idee einer klassenlosen Gesellschaft und einer Gemeinschaft von Staaten, die sich gegenseitig helfen, inspiriert war, suchte bei anderen Staaten um Hilfe an, um seine Ideen zu verwirklichen, doch er stieß nur auf Ablehnung. Die größtenteils absolutistisch regierten Länder billigten keine Revolution. Nur Verdun war bereit diplomatische Verbindungen zu pflegen. Cuba war de facto isoliert. Ernesto Guevara, der mit der Unterstützung durch andere Staaten gerechnet hatte, zeigte sich in seinem Vertrauen erschüttert und mit einer schwierigen Aufgabe konfrontiert. Die Isolation führte innerhalb kürzester Zeit zu einem Kollaps der Wirtschaft Cubas und führte zu einer akuten Hungersnot. Guevara entschloss sich zu einer radikalen Umstrukturierung der Wirtschaft. Das Geld wurde entwertet und es kam zu Zwangsumsiedlungen. Des Weiteren war es jedem erlaubt, brachliegendes Land zu bebauen.

Durch die Forcierung der Ausbildung von Agrarspezialisten und der kostenlosen Verteilung von Saatgut gelang es ausreichend Nahrungsmittel für die Bevölkerung zu produzieren. Dies nahm ungefähr drei Jahre in Anspruch. Während dieser Zeit reduzierte sich die cubanische Bevölkerung um ein Zehntel. Viele Menschen fielen Seuchen oder Hungersnöten zum Opfer. 1732 waren mehr als 85 Prozent der Bevölkerung in der Landwirtschaft tätig. Die Bauern wurden zu Angestellten des Staates. Durch die Einnahmen war es möglich, die Schulbildung kostenlos bereit zu stellen. Das breite Fundament der Landbevölkerung erlaubte, dass sich trotz fehlender wirtschaftlicher Kontakte ein funktionierendes Gesundheits- und Sozialsystem entwickelte. 1750 hatte Cuba eines der besten Gesundheits- und Sozialsysteme der Welt. Die Alphabetisierungsrate lag bei 98 Prozent. 1759 endete mit der Anerkennung des cubanischen Staates durch Venezuela, Annam, Patagonien, das Aztekenreich, Khmeram und andere Staaten Coatlicues die Phase der Isolation. Bei einem Staatsbesuch in Aruak wird Ernesto Guevara von einem Attentäter erschossen. Sein Nachfolger wird Fidel Castro (* 1718), der das Land in die Moderne führte. 1786 wurde Cuba Mitglied des Völkerbundes.

Bevölkerung und Gesellschaft Bearbeiten

Havanna.jpg

Eine Straße in Havanna

In Cuba leben 9.045.236 Einwohner. Damit zählt Cuba zu den Flächenstaaten mit der größten Bevölkerungsdichte. Seit 1732 steigt die Bevölkerung an. Bemühungen der Regierung sowie die Tatsache, dass die meisten Bauernhöfe Familienbetriebe sind führen zu einer hohen Geburtenrate. 51 Prozent der Bevölkerung sind Frauen. Nur wenige Cubaner verlassen das Land, um ins Ausland zu ziehen. Auch die Zahl der Immigranten ist gering, da Cuba trotz einer hohen Lebenserwartung und eines guten Bildungssystems nur wenig Chancen auf Reichtum bietet.

Die Bevölkerung Cubas zählt zu den glücklichsten der Welt. Mit 73 Jahren ist die durchschnittliche Lebenserwartung außergewöhnlich hoch und übertrifft die vieler wohlhabender Staaten. Das Gesundheitssystem, welches für die Einwohner kostenlos ist, dürfte hier ausschlaggebend sein. Die Alphabetisierungsrate liegt bei 99 Prozent und ist damit auf dem Niveau des Aztekenreiches. Über 14 Prozent der Bevölkerung haben einen Hochschulabschluss. Auch wenn die Anzahl der Hochschulabsolventen auf dem Niveau von reicheren Staaten liegt, ist Cuba eher ländlich geprägt. Abseits der großen Städte wie Havanna oder Santiago de Cuba, die an der Küste liegen, gibt es nur wenige Städte. Der Großteil der Bevölkerung lebt in kleinen Dorfgemeinschaften, die für das Bestellen des Umlandes zuständig sind. Die meisten dieser Dörfer haben weniger als hundert Einwohner, trotzdem ist es so, dass in den meisten dieser Dörfer eine Person mit medizinischen Fachwissen lebt, oftmals sogar ein studierter Arzt. Die Lehrer, die in diesen Dörfern unterrichten, ziehen von Ort zu Ort, sodass die Schüler oftmals nur ein Fach am Tag haben, aber dafür mehrere Stunden lang. Eine grammatische Besonderheit des auf Cuba gesprochenen Spanisch ist, dass die Endung der 2. Person Plural im Perfekt und Präsens anders gebildet wird, als in Venezuela oder Annam.

Sprache Bearbeiten

Amtssprache in Cuba ist Spanisch. Für den Großteil der Bevölkerung ist Spanisch die Muttersprache. Einzig in einigen den wenigen verbliebenen Waldgebieten leben noch vereinzelt Stämme, die meistens eine eigene Sprache sprechen. Jedes Kind, das Schule besucht, lernt neben Spanisch auch noch Nahuatl. In höheren Schulen wird des Weiteren auch noch Englisch und Deutsch unterrichtet. Latein, welches bis 1728 Pflichtfach an jeder Schule war, wird nicht mehr gelehrt. Das Spanisch, welches in Cuba gesprochen wird, unterscheidet sich stellenweise sehr stark vom Spanisch, welches in Venezuela oder Annam gesprochen wird. Viele Nahuatlbegriffe, die in Venezuela oder Annam Eingang in den Sprachgebrauch fanden, kommen in Cuba nicht vor.

Religion Bearbeiten

Der Großteil der Bevölkerung Cubas ist Anhänger des Katholizismus. Die Insel ist in zwei Erzbistümer eingeteilt. Es gibt Wanderpriester, die durch das Landesinnere ziehen und in den kleinen Dörfern Gottesdienste halten. In der Zeit vor der sozialistischen Revolution hatte die katholische Kirche sogar einen Großteil der Bildungseinrichtung inne. Nur die Stämme, die in den wenigen noch unberührten Waldgebieten lebten, konnten ihre religiöse Ausrichtung beibehalten. Seit 1750 steigt jedoch die Zahl der Anhänger dieser Naturreligionen, bedingt durch eine Rückbesinnung auf die Kultur der Ureinwohner. Seit 1770 sind auch der aztekische Polytheismus und das Judentum vertreten. Andere christliche Kirchen wie zum Beispiel der Calvinismus werden nicht anerkannt. Bestreben diesen Umstand zu ändern wurden schon mehrfach von der katholischen Kirche abgewürgt.

Sport Bearbeiten

Sport erfreut sich auch in Cuba großer Beliebtheit. Die meisten Cubaner gehen der Ballsportart Fußball nach, meist allerdings im Amateurbereich. Zwar gab es lange Zeit eine offizielle Nationalmannschaft, diese bestand aber nur aus Amateuren und trat auf internationaler Bühne lediglich einmal in Erscheinung, als man sich 1792 für den Borealien Super Cup qualifizierte. Nach 2:0-Siegen gegen Dixieland und Cambodia und einem 2:2-Unentschieden gegen Österreich zog man überraschend als Gruppen-Zweiter ins Viertelfinale, wo man dem späteren Finalisten aus Rammstein mit 2:5 unterlag. Dennoch war dies der größte Erfolg in der cubanischen Fußballgeschichte. Nach dem Verpassen der Qualifikation für den Borealien Super Cup im Jahr 1800 wurde die Nationalmannschaft aufgelöst, gleichzeitig wurde der Fußballverband Asociación de Fútbol de Cuba gegründet. Dieser sollte in Zukunft eine cubanische Profiliga organisieren und eine neue, konkurrenzfähige cubanische Nationalmannschaft aufbauen, in der größtenteils Profifußballer spielen sollten. Während schon Ende 1800 die cubanische Nationalmannschaft im neu errichteten Nationalstadion in der Hauptstadt Havanna ihr erstes Länderspiel absolvierte, hinkt man in der Planung für eine Liga weiter hinterher. Letzten Plänen zu Folge soll die cubanische Liga zum Jahr 1803 an den Start gehen und im Ganzjahres-Modus ausgetragen werden.

Politik Bearbeiten

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Fidel Castro

Die politische Macht liegt in den Händen der Partido Socialista Unido de Cuba (Vereinigten sozialistischen Partei Cubas), die als Einheitspartei alle Fäden in der Hand hält. Der Parteiobmann, meist als El Jefe bezeichnet ist Fidel Alejandro Castro, der gleichzeitig das Amt des Präsidenten inne hat und damit Chef der Exekutive ist. Des Weiteren bekleidet Fidel Castro auch den Posten des Oberkommandant der Arme. Auch wenn der Parteivorsitz, das militärische Oberkommando und das Präsidentenamt keine Realunion sind und nicht verlangen, dass der Amtsträger ein und dieselbe Person ist, hat diese Personalunion schon seit der sozialistischen Revolution bestand und ermöglicht dem, der die Posten bekleidet, nahezu diktatorisch zu regieren.

Eine wichtige Rolle in der Politik spielt ebenfalls das Parteikomitee. Ihm kommt die Rolle der Legislative zu. Dem Komitee, dessen Mitglieder auch die Posten in wichtigen Ressorts bekleiden, steht der Parteiobmann vor. Neben dem Parteikomitee gibt es auch noch den Ministerrat, dem jedoch der Präsident Cubas vorsteht. Während Cuba in den oberen politischen Schichten de facto eine Diktatur ist, wird es nach unten hin demokratischer. Alle fünf Jahre finden auf Bezirksebene Wahlen statt. Jedes Dorf hat einen Vorsteher, der gewählt wird. Alle Kandidaten sind Mitglieder der Vereinigten sozialistischen Partei Cubas, sodass sich die Programme mehr oder weniger ähneln. Wobei es auch hier Unterschiede zwischen den politischen Schichten gibt. Während es auf Bezirksebene stellenweise große Differenzen zwischen den Kandidaten gibt, sind bei den Wahlen für die wenigen durch das Volk entscheidbaren Sitze im Parteikomitee die Wahlversprechen nahezu identisch.

Cubapolitik.jpg

Cubanische Propaganda

Bis in die fünfziger Jahre des 18. Jahrhunderts war Cuba von der Außenwelt isoliert und international nicht anerkannt. Erst 1759 änderte sich die Situation, als der Großteil der Staaten Coatlicues diplomatische Beziehungen zu Cuba aufnahm. Heutzutage zählen Venezuela, Annam, Aruak und das Aztekenreich zu den wichtigsten Handelspartnern des Inselstaates. Die diplomatischen Beziehungen zu den Staaten Borealiens, mit Ausnahme der Dixie-Confederation, sind ebenfalls gut. Die Politik Cubas wird sehr stark durch die eigene Propaganda unterstützt, deren Ziel eine prosozialistische Haltung in der Bevölkerung ist. Auch wenn die Zensur offiziell schon 1768 abgeschafft wurde, ist es für regierungskritische Medien immer noch äußert schwer eine staatliche Genehmigung für den Arbeitsbetrieb zu erhalten. Der Großteil der Medien befindet sich in der Hand des kommunistischen Staates.

Wirtschaft Bearbeiten

In Cuba spielt die Landwirtschaft immer noch eine große Rolle. Über die Hälfte der Bevölkerung ist im primären Sektor tätig. Zwanzig Prozent der Einwohner arbeiten im sekundären Sektor. Der Rest der Cubaner erwirtschaftet sein Geld durch Dienstleistung. Die Landwirtschaft ist unter staatlicher Kontrolle. Bauern sind Angestellte des Staates und müssen, falls befohlen, dessen Vorgaben umsetzen. Die Ernte wird meist innerhalb Cubas verarbeitet und zu subventionierten Preisen an den Märkten verkauft. Gedeckt werden die Subventionen durch Einnahmen aus den Exporten. Der Tourismus spielt in Cuba eine untergeordnete Rolle. Nur ein Prozent des Bruttoinlandsprodukt sind auf diesen Wirtschaftszweig zurück zu führen. Der Tourismus findet vor allem in der Gegend um Havanna und an den Küsten statt.

Die Währung Cubas ist der Cubanische Peso, der 1734 eingeführt wurde. Ein Kilo Gold entspricht 115.000 cubanischen Pesos. Trotz des geringen Lebensstandard Cubas ist die Währung seit Jahren sehr stabil. Die Inflationsrate liegt beständig unter drei Prozent. Dies ist auch auf die starke Einwirkung der Regierung auf die Wirtschaft zurück zu führen. Nur durch eine stabile Währung kann verhindert werden, dass die Bevölkerung in die Schattenwirtschaft flüchtet und die Idee des Kommunismus untergräbt.

Ein wichtiges Standbein der cubanischen Wirtschaft stellen sogenannte Exilcubaner dar. Als Exilcubaner bezeichnet man im Allgemeinen Menschen cubanischer Abstammung, die Cuba verließen, um ihn einem wohlhabenden Staat zu Reichtum zu kommen, da das Heimatland nicht die wirtschaftlichen Vorraussetzungen bietet. Diese Exilcubaner erreichen durch ihre gute Ausbildung meist eine besser bezahlte Arbeitsstelle und schicken einen Teil ihres Einkommens nach Cuba um die Verwandtschaft zu unterstützen.

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