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Baden

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Das Herzogtum Baden ist ein Deutscher Staat, der an Frankreich grenzt. Baden ist, trotz eines umfangreiches Programms von Herzog Max von Baden, noch immer der ärmste Staat im Deutschen Reich, was auf die Versäumnisse Frankreichs zurückzuführen ist, als Baden noch französisch war.

Geographie Bearbeiten

Baden ist ein sehr flacher Staat, da er fast vollständig im Rheingraben liegt. Die an den Rhein angrenzenden Gebiete werden als Bewässerungsgebiete benutzt, die bis nach Helgohausen gehen. Helgohausen, die Hauptstadt des Landes, hat 200 000 Einwohner und ist die einzige Großstadt Badens. Während die Weststadt von alten Häusern, Museen, Gärten und Ruinen dominiert wird, was der einzige Tourismusmagnet Badens ist, ist die Oststadt geprägt von Armut und einzelnen Ghettos, wo vor allem in der französischen Zeit Straßenkämpfe stattfanden. Die Arbeitslosenquote ist sehr hoch, der traditionell hässliche Stadtteil bietet keinen guten Platz für Arbeitsstellen, so sind viele Männer gezwungen, sich als Leihbauern auf dem Land durchzuschlagen und oft Tage zurücklegen, nur um wieder zur Familie zu gelangen. Im Norden dominiert hingegen Wald, dort gibt es faktisch kein Leben, die Bevölkerungsdichte beträgt bei 0,1. Die zwölf ehemals berühmten Wälder, die in Grimms "Storyline" genannt wurden, sind aufgrund der Holzfällerindustrie drastisch verkleinert worden. Auf den abgeholzten Flächen dominiert die Wildnis, manchmal aber auch schaffen sich Bauern illegal Ackerflächen und Höfe und verkaufen ihre Produkte auf dem allsteits bekannten Rheinhafen in Minenburg. Das brachte Baden für kurze Zeit in den Handelsolymp. An der nicht bewässerten Nordgrenze zu Frankreich gibt es das einzige bekannte Gebirge in Baden, den Weißwald. Herzog Hannes II. entdeckte das Gebirge 1639 und benutzte den Weißwald als Erholungsgebiet. Nach seinem Tod gründeten Reunde des Herzogs eine Stadt namens Waldhütt, die sich später zu einem wichtigen Feriengebiet entwickelte, aber durch die Übernahme der Franzosen in einen militärischen Stützpunkt umgewandelt wurde. Im Südzipfel des Landes herrscht eine schöne Hügellandschaft, wo Wein in großen Maßen angebaut wird. Badischer Wein hat Baden weltberühmt gemacht und zwischendurch die Bewohner reich, zumindest die des Südens. Der Landwirtschaftsbeauftragte von Herzog Karl IV. sah in den Hügeln einen neuen Agarstandort, der die Finanzlochs füllen und die Einwohner reich machen wird. Mit der neuen Abgabepolitik von Karls Sohn Johann geschah dies jedoch nur zum Teil. Im Süden ist die zweitgrößte Stadt Badens, nämlich Karlsruhe, benannt nach Herzog Karl IV.

Geschichte Bearbeiten

Abspaltung von Württemberg Bearbeiten

Baden spaltete sich wie Schwaben 1600 von Württemberg ab. Im Gegensatz zu Schwaben waren jedoch eine Benachteiligung des Landesteils der Grund. Die ersten Jahre war Baden quasi ohne Staatschef, im Land entwickelte sich schnell ein Konflikt zwischen Bauern und Bürgern. Schwaben bot deshalb den Badensern seinen Vizefürsten an, Ludwig II. Dieser stieß am Anfang auf heftige Ablehnung, er schaffte es aber zumindest, Ordnung ins Land zu bringen und die Fronten zu versöhnen. Ludwig starb bereits 1611, kurz vor seinem geplantem Beschluss, den Hafen in Minenburg wiederzueröffnen.

Zeit von Hans IV. Bearbeiten

Da Ludwig II. keine Nachkommen hatte, wurde sein Neffe Hans IV. neuer Herzog. Er setzte ein neues Gesetzbuch durch, ließ 10 neue Gefängnisse bauen, und dämmte die damals immer noch ungeordnete badische Gesellschaft weiter ein, war damals beim badischen Volk nicht gerade beliebt, verschaffte sich aber später noch Respekt, da er dank der Wiedereröffnung des Minenburger Hafens Baden wirtschaftlich vertretbar machte. Hans galt als konservativer Mann und erwies sich nicht gerade als volksnah, da er aus Stuttgart kam. Er starb 1652 auf einer Reise zum Feldberg an Unterkühlung.

Zeit von Julius I. Bearbeiten

Julius, der Sohn von Hans und seiner geliebten Gemahlin Wilhelmine, galt als westentlich liberalerer Typ als sein Vater. Der Frauenheld machte sich beliebt bei der Bürgerschaft, aber aufgrund seiner Eskapaden und der Erschaffung eines Parlaments unbeliebt bei der allmächtigen katholischen Kirche und der konservativen Schicht. Unter ihm fanden die ersten Wahlen 1665 statt und die Haupstadt Helgohausen erwies sich als zweite Handelsmacht im armen Baden. Obwohl der Anteil der Kaufmänner und Händler wuchs, stieg gleichzeitig die Zahl der unter Armut leidenden Menschen. Dass sich Baden zu einem zweitem Schwaben entwickelte, wo sich ebenso die religiöse Bauernschaft langsam, aber sicher abschaffte, war der katholischen Kirche ein Dorn im Auge. Da die Anzahl der Katholischen aufgrund von Zuwanderung von 98 auf 78 Prozent sank, alamierte die Kirche den französischen Königshof.


Französische Zugehörigkeit Bearbeiten

Der französische Königshof zeigte sich ebenso erschrocken wie die katholische Kirche. Innerhalb von 2 Wochen wurde ein Plan entwickelt, der vorsah, "die Bevölkerung der Badenser von der antireligiösen Politik von Julius zu befreien und Baden solange zu besetzen, bis der Anteil der Katholiken wieder bei 90 % liegt." Dafür sollten Einwanderer ausgewiesen oder, wenn sie sich weigerten, exekutiert werden. Julius erfuhr vom Plan der Franzosen erst spät und wurde im Bordell, das erste in Baden, vom Spionen Albert Hermont informiert. Julius konnte gerade noch eine badische Armee bilden, aufgrund eines Mangels von Wehrtauglichen musste er sogar auf Soldaten aus dem Ausland zurückgreifen. Das Königreich Schwaben sicherte Baden seine Unterstützung und war in Alarmbereitschaft. Frankreich begann am 06. März 1678 mit der Invasion und schickte 30 Flotten nach Baden. Da bereits 10 aufgrund des Minoga-Strudels untergingen, wurde die Invasion auf den 14. März verschoben. Das gab Baden und Schwaben noch zusätzlich Zeit, Unterstützung aus dem Ausland zu holen. Fast alle deutschen Bundesländer sichterten Baden Unterstützung.

Die verspätete Invasion erwies sich jedoch als schwerwiegend: 10 000 französische Soldaten waren theoretisch gegen 25 000 gesamtdeutsche Soldaten machtlos, doch die Franzosen waren taktisch und technisch den Badensern überlegen und tricksten sie in der Schlacht von Minenburg aus. Diese war schwerwiegend, 2 000 Badenser und 1 000 Schwaben wurden gefangengenommen, die Franzosen verkündeten den Sieg über die Badenser und die Einnahme des Landes. Julius starb bei der Schlacht, die katholische Kirche war erfreut über die französische Besatzung und hoffte, dass "wieder eine religiöse Ordnung ins Land kommt". Insgesamt flohen 60 000 Badenser aus dem Lande, Schwaben verurteilte Frankreich scharf, verzichtete aber auf einen Angriff und konnte die schwäbischen Gefangenen mithilfe eines Lösegeldes zu sich holen. Unter französischer Besatzung wurde die badische Bevölkerung gewaltsam unterdrückt, 10 % der Bevölkerung wurde augrund ihrer evangelischen Zugehörigkeit ausgewiesen. Die religiöse Ordnung war zwar wieder im Lsauf, aber wirtschaftlich war Baden trotz des französisches Anschlusses eine Katastrophe. 25 000 Menschen starben an Infektionskrankheiten, Bauern hatten keinen Zugang zu sauberem Wasser und zu Gesundheitsversorgung. Obwohl 2000 französische Ärzte gesandt wurden, konnte das Problem nicht behoben werden. 1701 zogen die Franzosen still und heimlich ab. Gleichzeitig wurde Johann I. neuer Großherzog und hatte viel zu tun...


Gegenwart Bearbeiten

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