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Aztekischer Regierungspalast

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Mitteilungen vom 31.08.1802 Bearbeiten

Persönliche Meinung
Ich kann mein Erstaunen nicht verhehlen. Die geplanten Schulversuche, die der geplanten Reformation des Lateinunterricht wichtige Ergebnisse liefern sollen, finden bei der Bevölkerung nicht ungeteilte Zustimmung. Auch wenn dies zu erwarten war und der Überwiegende Teil der Azteken die Veränderung gut heißt, ist es überraschend zu lesen, dass mir vorgeworfen wird, in Zeiten, in denen solch wichtige politische Themen erörtert werden, zu vereisen. Nun erachte ich diese Reform als bedeutsam, doch sie ist kein Ereignis von aktueller nationaler Bedeutung. Des Weiteren kann ich die Kritik auch nur an die Expertengruppe weiterleiten, denn mit meinen Professorentitel in theoretischer Chemie und theoretischer Physik bin ich nicht qualifiziert eine Veränderung des Lateinunterrichtes durchzuführen. Ich kann sie nur in die Wege leiten und das Resultat der Arbeit im Schulsystem verankern. Des Weiteren ist es nicht so, dass ich, obwohl ich im Urlaub bin, die Staatsgeschäfte von mir schiebe. Ich bin immer auf den neusten Stand. Meine wichtigsten Berater reisten mit mir. Gestern empfing ich sogar die venezolanische Botschafterin Penelope Lopez de Zoanacochtzin, die nachfragte, ob Venezuela den Bericht der Expertengruppe zum Lateinunterricht einsehen könnte. Weitaus lästiger als meine Arbeit sind die Berichte über meinen Urlaub in der aztekischen Boulevardpresse. Nun will ich um die Pressefreiheiten nicht zu verletzten, solche Berichte nicht verbieten, doch es ist wirklich lästig lesen zu müssen, dass ich im weißen Anzug und mit weißen Hut aussehe wie ein Mitglied der Korrohla oder dass die geschätzte Frau Hohepriesterin ihren üppigen Busen in ein größeres Bikinioberteil stopfen soll. Ich habe Verständnis dafür, dass das Volk etwas über das Leben seiner Regenten wissen will und respektiere dies auch, aber ich denke nicht, dass Artikel, die erörtern ob mein Gehstock zu meiner Hose passt, wirklich im Sinne des Volkes sind.

Felix Cuauhtémoc

Kommentare Bearbeiten

  • Werter Uei Tlatoani,

Ich kann Ihren Unmut verstehen. Auch mein Mann wundert - und ärgert - sich sehr häufig darüber, wie wenig nachvollziehbar Öffentlichkeit und Presse die Prioritäten bei der Bewertung seiner Arbeit setzen. Grosses wird ignoriert und Kleines wird künstlich aufgebläht. Nun hat sich aber in der Vergangenheit schon oft erwiesen, dass Sprachreformen im Speziellen, sei es die Rechtschreibung oder die Gewichtung von Fremdsprachen, offenbar eine heikle Angelegenheit darstellen. Die Menschn reagieren hier nicht selten besonders emotional. Reformen in diesem Bereich sollten daher niemals leichtfertig getätigt werden. Nicht, dass ich Ihnen Leichtfertigkeit unterstelle.
Was die gelbe und die Boulevardpresse anbelangt, so teile ich Ihre Aufassung, dass selbige immer niveauloser wird. An das Andichten von Affären und Scheidungen hat man sich ja schon fast gewöhnt, aber diese penetrante Fixiertheit auf die Physis geht entschieden zu weit. Jacqueline Kennedy, First Lady. PS: Ihr Gehtstock ist, in Kombination mit Ihrem weissen Anzug, stilistisch wirklich etwas gewagt.

  • Geschätzte Misses Kennedy,

jeder Herrscher darf über ein kritisches Volk froh sein. Kritische Geister sind wichtig für den Fortschritt. Im Normalfall stört es mich auch nicht, wenn die Boulevardpresse über mich und meine Familie berichtet, aber es gibt Grenzen, die beachtet werden müssen. Doch es liegt nicht an mir dies zu rügen. Das Volk muss dieser Art von Journalismus eine Absage erteilen. Felix Cuauhtémoc PS: Ich komme in ein Alter, in dem man gelegentlich den bequemeren Stock bevorzugt, auch wenn er nicht zur Hose passt.

Mitteilungen vom 26.08.1802 Bearbeiten

Offizielle Mitteilung
Da eine Evaluierung der Schülerinteressen ergab, dass der Lateinunterricht in seiner jetzigen Form zu den unbeliebtesten Fächern gehört, wurde vor zwei Jahren eine Expertengruppe unter der Leitung des pensacolaeschen Professor Iulius Gnaeus mit der Ausarbeitung einiger Reformvorschläge beauftragt. Vor zwei Wochen wurden die ersten Arbeiten abgeschlossen. Generell wird eine Modernisierung des Unterrichts empfohlen. Die Themen, die Texte als auch die Aussprache orientieren sich am klassischen Latein, dessen Ära vor über zweitausend Jahren zu Ende ging. Laut eine Studie hätten viele Schüler mit der klassisch-lateinischen Aussprache, da die Betonung nicht wie üblich durch Streckung des Vokals, sondern durch Änderung der Tonhöhe erfolgt. Die Expertengruppe kam zu dem Ergebnis, dass nicht mehr die klassisch-lateinische, sondern die spätlateinische Schreibweise und Aussprache, wie sie in Etrurien oder Pensacola zu finden sind, gelehrt werden sollten. Dies würde auch ermöglichen moderne Literatur in den Unterricht einzubinden, da immer noch viele Romane in Spätlatein übersetzt werden. Der Vorschlag der Expertengruppe wurde wohlwollend zur Kenntnis genommen und findet nächstes Jahr in einigen ausgewählten Schulen Verwendung. Durch diese Schulversuche, soll festgestellt werden, ob die praxisbezogene und moderne Ausrichtung des Lateinunterrichts Früchte trägt. Doch auch klassisch-lateinische Literatur soll noch im Unterricht behandelt werden, jedoch erst in den höheren Schulstufen und in Kombination mit anderen Fächern.

Felix Cuauhtémoc, Uei Tlatoani der Vereinten Provinzen des Aztekenreiches

Kommentare Bearbeiten

  • Gleich ganz abschaffen hätte man die Lateinpaukerei sollen, jawoll! Das ist doch reine Folter. Und so sinnlos! Wer braucht schon latein, egal ob alt oder neu. Wir fahren jedes Jahr nach Etrurien in die Ferien und mein Vater konnte sich noch immer verständlich machen. Zur Not haut er auf die Theke und brüllt. Ich habe mein Eis jedenfalls immer gekriegt und sonst hilft das Taschenwörterbuch. Schülerin aus Tenochtitlan, die lieber anoym bleiben will
  • Si tacuisses, philosophus mansisses. gebildetere Schülerin aus Tenochtitlan, die lieber anonym bleiben will
Red nicht so geschwollen. Ich weiss eh wer Du bist, die Streberin mit den vielen Pickeln, die eh niemand mag. anonyme Schülerin Nr. 1, die vielleicht weniger fute Noten hat, dafür coolere Klamotten anhat.
Ich habe vielleicht Pickel, doch dagegen gibt es Salben, aber gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen. gebildetere Schülerin aus Tenochtitlan, die lieber anonym bleiben will

Mitteilungen vom 01.04.1802 Bearbeiten

Persönliche Meinung
Nachdem der Völkerbund, sehr zu meiner Bestürzung, sich nicht zu einer Verurteilung des Angriffes durchringen konnte, habe ich mich mit meinem Beraterstab zusammengesetzt und die Gefahren des Konfliktes für das Aztekenreich erörtert. Da die Gefahr in den Krieg verwickelt zu werden eher gering ist, wurde vor allem Augenmerk auf die wirtschaftlichen Folgen gelegt. Weder Georgien noch die Dixie-Confederation sind wichtige Handelspartner, sodass man keine großen Verluste erwartet. Es wird jedoch ein Hilfspaket geschnürt, falls es doch zu größeren Problemen kommen sollte. Des Weiteren werden die aztekischen Verteidigungsanlagen kontrolliert und gegebenenfalls getestet. Auch beschloss ich an diesem Tag die Botschafter der Kriegsparteien zu mir in den Regierungspalast holen zu lassen. Anfangs war es geplant alle Botschafter zum selben Zeitpunkt einzuladen, doch Tzitzitlini riet mir davon ab. Es könnte zu Streitigkeiten kommen, hatte sie erklärt. Da dies nicht von der Hand zu weisen war, entschloss ich mich ihren Rat zu berücksichtigen. Ich entschloss mich mit dem Leichtesten zu beginnen und lud Penelope Lopez de Zoanacochtzin, die Botschafterin Venezuelas, für den heutigen Tag ein. Da Venezuela einer der engsten Verbündeten und Frau Lopez de Zoanacochtzin die Ehefrau eines Bekannten ist, erhoffte ich mir ein lockeres, sinnführendes Gespräch. Ich hatte gerade Kakao kredenzen lassen und wollte beginnen zu erklären, dass das Aztekenreich immer noch anbietet zu vermitteln und notfalls auch finanzielle Kredite aushändigen würde, als ein Palastbediensteter hereinplatzt und mir erklärt, dass Venezuela sich aus dem Krieg zurückzieht. Sicherlich eine erfreuliche Nachricht, doch eine Stunde früher und Frau Lopez de Zoanacochtzin und ich hätten wertvolle Zeit gespart. Trotzdem begrüße ich den Entschluss Venezuelas und bin wieder sicher, dass Antonio der Zweite ein fähiger Herrscher ist, auch wenn er gelegentlich die Etikette missachtet. Morgen werde ich die Botschafter Georgiens und Rammsteins einladen. Selbstverständlich nacheinander. Ich will nicht, dass mein Audienzzimmer zu einem Kriegsschauplatz wird.

Felix Cuauhtémoc

Kommentare Bearbeiten

Mitteilungen vom 25.03.1802 Bearbeiten

Offizielle Mitteilung
Heute erklärte das Königreich Georigen der Dixie-Confederation den Krieg. Auslöser war der Mord am Georgier Aarian Shontei, der vermutlich von Mitgliedern des Ku-Klux-Klans getötet wurde. Schon vor einigen Stunden begannen die Kampfhandlungen. Das Aztekenreich verurteilt den Angriff sowie die Kriegserklärung. Laut Charta des Völkerbundes ist eine kriegerische Handlung nur erlaubt, wenn sie der Verteidigung dient. Dies beinhaltet jedoch auch das Recht eines Präventivschlages, wenn unmittelbare Gefahr besteht. Diese war jedoch nach Einschätzung des Aztekenreiches nicht vorhanden. Deshalb wird der Vertreter des Aztekenreiches im Völkerbund Protest gegen den Angriff einlegen. Trotz des gegen das Völkerrecht verstoßenden Angriffs lehnt das Aztekenreich Sanktionen ab und bietet an zwischen den Konfliktparteien zu vermitteln. Venezuela, dessen Kriegserklärung bis jetzt nur formal ist, wird nahegelegt einen friedlichen Weg ein zu schlagen. Des Weiteren verurteilt das Aztekenreich die Einnahme New Orleans und die mutwillige Ermordung von wehrlosen Soldaten der Dixie-Confederation. Sollten die Gerüchte der Wahrheit entsprechen, so handelt es sich bei den Ermordungen um ein Kriegsverbrechen, welches vor dem Internationalen Gerichtshof oder vor einem nationalen Gerichtshof angeklagt und behandelt werden muss. Die Dixie-Confederation ist für ihre provokante Politik mit noch stärkeren Sanktionen zu strafen. Die Neutralität des Aztekenreiches bleibt unangetastet, denoch wird das aztekische Heer in Bereitschaft versetzt.

Felix Cuauhtémoc, Uei Tlatoani der Vereinten Provinzen des Aztekenreiches

Kommentare Bearbeiten

Anfragen Bearbeiten

Dies und Das Bearbeiten

  • Das Weisse Haus wünscht dem Aztekischen Volk und dessen Regierung ein gesegnetes Julsfest welches bei Ihnen ja die Sommersonnenwende ist. Mögen die Feierlichkeiten auch bei Ihnen friedlich verlaufen.John F. Kennedy
  • Das Weisse Haus dankt für die freundlich Ausleihung des Expertenteams und somit für die Unterstützung im Kampf gegen den internationalen Terrorismus. Wie nach der Ergreifung mit dem Tâter verfahren werden soll, wird noch Gegenstand von Verhandkungen sein müssen.

Aussenminister Amerikaniens, Dean Rusk

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