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Axayacatl Itzcoatl Tzintzuntzan

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Axayacatl Itzcóatl Tzintzuntzan (*12.5.1552-† 4.9.1604) war ein aztekischer Philosoph, dessen Ansichten einen radikalen Bruch mit den Traditionen der aztekischen Philosophie darstellen. Seine Schriften über erkenntnistheoretische, ästhetische, logische sowie sprach- und sozialphilosophische Themen gelten als bahnbrechend und beeinflussen die Philosophie noch heute. Aber auch durch die Nutzung der lateinischen Schrift und die Schaffung neuer Nahuatlbegriffe prägte er nachfolgende Generationen. Bedingt durch Tzintzuntzans radikalen Thesen und Lebensumstände begann die breite Rezeption seines Werkes erst hundert Jahre nach seinem Tod.

Leben Bearbeiten

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Ehefrau des Axayacatl Itzcóatl Tzintzuntzan, gezeichnet von einem unbekannten Künstler

Axayacatl Itzcóatl Tzintzuntzan wurde 1552 als drittes Kind eines aztekischen Adeligen in Tenochtitlan geboren. Wie zu dieser Zeit üblich sollte der erstgeborene Sohn an die Stelle seines Vaters treten, weshalb man für Tzintzuntzan eine militärische Laufbahn vorsah. Doch in der Schule hegte er kein großes Interesse an Sport- und Kampübungen. Seine Freizeit verbrachter er lieber alleine im Palast als mit anderen Kindern zu spielen. Der Einsatz seiner Mutter erlaubte es dem Philosophen die Militärschule zu verlassen und die Tenochtitlaner Hofschule zu besuchen. Doch auch hier eckte er bald an. Die Ansichten der Priester empfand er nicht als befriedigend genug und die Ideen der Philosophen gingen ihm nicht weit genug. Mit 18 Jahren wurde Tzintzuntzan wegen seines aufmüpfigen Verhaltens der Schule verwiesen. Der Vater stellte ihn daraufhin vor die Wahl: Entweder heirate er Techichipotzin, die trotz ihrer Schönheit als Xanthippe verschrien war, oder er ginge zum Militär. Der Versuch des Vaters durch die Verheiratung des Sohnes dem gesellschaftlichen Spott zu entgehen, dürfte jedoch Misslungen sein, auch wenn die angebliche Posse, die darüber geschrieben worden sein soll, ins Reich der Mythen gehört. Trotz der ungünstigen Vorzeichen war die Ehe schon von Beginn an glücklich. Tzintzuntzan fand in Techichipotzin, die auf Grund ihres selbstständigen und kritischen Denkens ebenfalls keinen Platz in der Tenochtitlaner Adelsgesellschaft fand, eine Leidensgenossin, die viele seiner revolutionären Gedanken teilte.

Axayacatl Itzcóatl Tzintzuntzan heiratete 1568. 1569 kam seine erste Tochter zur Welt. 1570 studierte er Philosophie und lebte nach Abschluss seines Studiums von einer kleinen Rente, welche ihm sein Vater zugestanden hatte. Der Philosoph verbrachte den Großteil des Tages mit beobachten. Oft verbrachte er Stunden am Markt und sah Händlern bei ihrer Arbeit zu. Mit den Jahren begann Tzintzuntzan einen Hang zur Misanthropie zu entwickeln. Schuld an dieser Entwicklungen sind seine Beobachtungen. Ein konkretes Beispiel schrieb er in sein Tagebuch:

Es ist Mittag als mir ein Junge im Alter von 10 bis 12 Jahren auffällt. Er war vermutlich Bauer, da seine Hände schwielig und seine Kleidung voller Erde war. Wahrscheinlich hatte er einem Händler das Gemüse seines Vaters verkauft. Auf dem Rückweg wurde der Junge von zwei Jugendlichen angesprochen, welche ihn nach einem kurzen Wortwechseln begannen zu schubsen und stoßen. Als der Junge versuchte sich zu wehren schlugen die Jugendlichen zu und tätigten erniedrigende Gesten. Nach einigen Minuten ließen sie von dem Jungen ab, ohne sein Geld oder Kleidung seine Kleidung gestohlen zu haben. Der einzige Lohn war ihre Belustigung.

Axayacatl Itzcóatl Tzintzuntzan begann sich zurückzuziehen und fasste seine Beobachtungen in Gleichnisse, welche er als Bücher veröffentlichte. Zwar gab er das Beobachten nicht auf, doch da er kaum das Haus verließ, beschränkte sich selbiges nur auf eine kurze Zeit und die nähere Umgebung. 1585 ertrank seine Frau im Mondsee. Ob es sich um Suizid, Mord oder einen Unfall handelte ist nicht bekannt.
Zwei Wochen nach diesem Vorfall heiratete Axayacatl Itzcóatl Tzintzuntzan seine Tochter und zog in die Zentralanden, wo er sich von der Außenwelt abschottete.
Der Philosoph begann Drogen und Alkohol in regelmäßigen Abständen und hohen Mengen zu nehmen. In den Jahren in denen er alleine mit seiner Tochter lebte, schrieb er zahlreiche misanthropische Werke. Das Berühmteste von ihnen ist "Der Atheist und Weise".

1591 floh die Tochter und behauptete gegenüber der Polizei, jahrelang geschlagen und vergewaltigt worden zu sein. Es wurde ein Haftbefehl erlassen, doch Axayacatl Itzcóatl Tzintzuntzan hatte seine Hütte schon verlassen und war in die Anden geflohen. Er wurde erst 1602 wiederentdeckt. Er lebte in einer kleinen Höhle im Citlaltépetlmassiv. Zur Überraschung der Entdecker wirkte der Philosoph wohlgenährt und gesund. Auch wurden zahlreiche Bücher und Geschichten gefunden. Auch wenn Axayacatl Itzcóatl Tzintzuntzan körperlich gesund war so stand es um seine geistige Gesundheit nicht so gut. Zahlreiche, in der Höhle gefundenen Bücher enthielten nur wirre Buchstabenkombinationen und eigenartige Zeichen. Er wurde nach Tenochtitlan gebracht und ein Richter entschied, dass er der Philosoph nicht zurechnungsfähig sei. Axayacatl Itzcóatl Tzintzuntzan wurde in eine Irrenanstalt gebracht, wo er in seinem Zimmer am 4.9.1604 tot aufgefunden wurde.

Wirken Bearbeiten

Axayacatl Itzcóatl Tzintzuntzan gilt als einer der bedeutendsten Philosoph der Zweiten Dunkelheit. Seine Werke beschäftigen sich mit dem menschlichen Verhalten und dessen Gründen. Es handelt sich meist um Romane oder Gesichten, doch auch Berichte sind vorhanden. Sein Schaffen wird in Frühtenochtitlaner-, Spättenochtitlaner- und Zentralandische Werke unterteilt. Die Frühtenochtitlanerwerke sind hauptsächlich nur Sammlungen seiner Beobachtungen, welche von Geschehnissen des Alltags, Von den Menschen und ihren Taten, sowie deren unwillkürliche Reaktionen berichten.
Auffallend ist, dass Axayacatl Itzcóatl Tzintzuntzan immer ein Beobachter bleibt. Auch wenn er Handlungen und Reaktionen sieht welche seiner Meinung nach falsch sind, greift er nicht ein. Diese passive Haltung geht soweit, dass er, wenn er eine Straftat beobachtet, diese duldet. Der Philosoph erwähnt in seinem Buch "Von Menschen und ihren Handlungen" eine Szene, wo sein Eingreifen schlimmeres verhindert hätte.

Ich sitze in meinem Boot im Handwerkerviertel und beobachte einen angetrunkenen Mann, welcher in einer kleinen Seitengasse steht und uriniert. Ein Schnitt ziert seine rechte Wange und sein Gang wirkt unsicher. Ich beobachte wie der Mann sich an der Wand abschützt, als eine junge Frau die Seitengasse betritt. In ihrer Hand befindet sich ein Korb mit Lebensmittel, welche sie vermutlich am nahen Markt gekauft hatte. Der Mann bemerkte sie, entledigte sich seiner Unterwäsche und ging auf die Frau zu. Diese macht eine abwehrende Geste und versuchte die Gasse zu verlassen. Doch der Mann packte sie am Arm, drückte sie gegen die Wand und zog ihr das Beinkleid aus. Ich wandte mich ab und ruderte weg. Es gab in dieser Gasse nichts mehr zu beobachten.

Die meisten Philosophen erklären die vollkommene Passivität Axayacatl Itzcóatl Tzintzuntzan dadurch, dass er durch sein Eingreifen keine weiteren Konsequenzen provpzieren wollte. Ursache dieser Haltung könnte seine Teilschuld am Tod der Bediensteten seines Vaters sein. Die einzige Erzählung der Frühtenochtitlanerwerke ist „Die Mutter und ihr Kind“. In ihr geht es um eine Mutter, welche die Entscheidung ihres Kindes verurteilt, obwohl sie kurze Zeit zuvor selber ein ähnliches Verhaltensmuster bei einer Entscheidung zeigte.

1575 begann die Zeit der Spättenochtitlanerwerke. In dieser Phase gibt es keine Berichte mehr über Beobachtungen. Es entstehen zahlreich Romane, welche gewisse Gemeinsamkeiten aufweisen. Es lassen sich alle vorkommenden Personen in zwei Gruppen teilen, in die der Menschen und die der Übermenschen, wobei es sich bei Übermenschen nicht um berühmte Personen der Vergangenheit oder Gegenwart handelt, sondern um das Idealbild des Menschen. Meistens lernen die Menschen aus ihrem Fehlverhalten, durch Hilfe der Übermenschen. Auffällig ist, dass die meisten Romane eine Handlung haben, welche im alltäglichen Rahmen spielen. Die Phase Spättenochtitlanerwerke endet mit dem Verlassen der Hauptstadt des Aztekenreiches und den Umzug in den Anden.
Es folgt die Phase der Zentralandischen Werke. Die ersten Romane dieser Phase wirken ungewöhnlich absurd. Sie spielen alle in einer Phantasiewelt, die von einer weisen, gebildeten und wunderschönen Königin regiert wird. Es wird vermutet, dass es sich bei der Königin um die Tochter Axayacatl Itzcóatl Tzintzuntzans handelt. Es ist paradoxerweise das populärste Werk des Philosophen. Die Romane sind bei Jugendlichen sehr beliebt und werden auch von der breiten Masse gekauft.
Die meisten Zentralandischen Werke handeln, wie die Spättenochtitlaner, vom Aufeinandertreffen von Menschen und Übermenschen. Doch werden jetzt die Übermenschen von den Menschen geschmäht, geknechtet und getötet. Die Menschen erkennen ihre Fehler nicht und schlittern in ihr Verderben.

Mit der Zeit werden seine Werke verwirrender, verlieren oft den Zusammenhag oder ergeben keinen Sinn. Als die letzten Werke von philosophischer Bedeutung gelten der Roman "Der Atheist und der Weise" sowie die Erzählung „Der Einsiedler und die Menschen“. Axayacatl Itzcóatl Tzintzuntzan genießt international einen guten Ruf. So schrieb der amerikanensische Philosoph Nathan Brookstone in seinem Buch über die Philosophie und andere Rätsel:

Axayacatl Itzcóatl Tzintzuntzan ist der vermutlich bedeutendste Philosoph der Zweiten Dunkelzeit. Seine Beobachtungen und Erkenntnisse zeichnen ein Bild des Menschen, wie er wirklich ist.

Ein kleiner Kreis von Philosophen sieht in Axayacatl Itzcóatl Tzintzuntzan allerdings nur einen misanthropischen Stümper. Zu diesem gehört der rammsteiner Manfred Kerk. Er sagte in einem Interview:

Axayacatl Itzcóatl Tzintzuntzan war nur ein pädophilier Alkoholiker, der seinen Selbsthass auf andere Menschen übertrug und das dann Gesellschaftskritik nannte.

Noch heute haben Axayacatl Itzcóatl Tzintzuntzans Werke einen Einfluss auf die Literatur und Philosophie. Die Aussagen seiner Werke werden noch als aktuell angesehen und viele Autoren, untern ihnen Penelope Lopez und Tzitzitlini Coatlicue Tenoch-Hase, sie in ihren Werken.

Zitate Bearbeiten

Menschen haben höhere Mächte nur erfunden, um ihrer bedeutungslosen Existenz Sinn zu geben – aus "Der Atheist und der Weise"

Menschlichkeit ist eine universelle Entschuldigung, für alle Fehler die gesellschaftlich toleriert werden – aus "Erkenntnis und Verleumdung"

Die größte Erfindung der Menschheit ist die Lüge – aus "Als sprach der Narr"

Wir stellen Opfergaben bereit um unsere Gefühle zu besänftigen, nicht die Götter – aus "Der Atheist und der Weise"

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