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Anden

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Die Anden sind ein Gebirge in Coatlicue. Sie werden in peruanische, Zentral, aztekische, mayasische Anden, sowie das Hochland von Venezuela geteilt. Mit 7059 Metern ist der Ixtaccihuatl der höchste Berg der Anden, welcher auch höchster Gipfel des Aztekenreiches und Coatlicues ist. In manchen Teilen der Welt werden die Anden auch Korkerren genannt.

Peruanische Anden Bearbeiten

Tal von Chaiten.jpg

Ein Tal in den peruanischen Anden, nahe dem Aztekenreich

Die peruanischen Anden, auch peruanische Korkerren genannt, sind der nördlichste Abschnitt der Anden. Sie beginnen an der Ostküste Perus, ziehen sich entlang der Südküste bis zum Aztekenreich, wo sie allmählich in die Zentralanden übergehen. Die peruanischen Anden sind sehr niederschlagsarm, auch wenn die Hänge nahe dem Meer, zu den regenreichsten Gebieten Coatlicues liegen. Doch da die Wolken die Berggipfel nicht überwinden können, regnen sie in Meeresnähe ab. Das führt zu jährlichen Überschwemmungen, welche in Peru Abuelo genannt werden.

Circa 25 Prozent der peruanischen Anden befinden sich im Aztekenreich und durchziehen die Provinzen Atzlan, Neuperu und Otomi. Das Gebirge ist der jüngste Abschnitt der Anden und ein Produkt vulkanischer Aktivität, welche heute noch, zum Beispiel am Vulkan Maskayapacha, zu erkennen ist. An der peruanischen Südküste gibt es einige ergiebige Kupfervorkommen, welche alle wirtschaftlich genutzt werden. Mit 3254 Metern ist der Kamayuc gleichzeitig der höchste Berg Perus und der höchste Berg der peruanischen Anden.

Zentralanden Bearbeiten

Citlaltépetl.jpg

Ein Gletscher im Citlaltépetlmassiv

Die Zentralanden, auch hohe Korkerren genannt, schließen an die die peruanischen Anden an, sind aber erheblich höher. Sie zeichnen sich durch hohe Gipfel und schmale Täler aus. Die Zentralanden befinden sich fast vollständig im Aztekenreich und lassen sich grob in fünf Hauptmassive teilen. Sie heißen, Apatlacogruppe, Citlaltépetlmassiv, Ticomacgruppe, Ixtaccihuatlmassiv und Tepilcomassiv.

Die Ticomacgruppe ist das nördlichste Hauptmassiv und zeichnet sich durch den markanten Hauptgipfel aus, dessen Ostflanke wie eine schlafende Frau aussieht und deshalb auch den Spitznamen Schlafende Schönheit trägt. Der höchste Gipfel des Ticomacgruppe ist der Colcuhan mit 4812 Metern. Südöstlich liegt das Citlaltépetlmassiv, welches sich nahe der Provinzhauptstadt Mixiuhca befindet. Es gibt zahlreiche Kupfer- und Eisenvorkommen in diesem Gebiet, die jedoch nicht wirtschaftlich nicht genutzt werden.
Höchster Berg des Citlaltépetlmassiv ist der Citlaltépetl mit 6374 Metern. An das Citlaltépetlmassiv schließt das Tepilcomassiv an. Dieses Massiv besteht zu großen Teilen aus Kalk. Dieser Umstand bedingt die sehr schroffen und steilen Berghänge. Berühmt ist der Nexinal, welcher meist schlicht Der Finger Gottes genannt wird, da seine Hänge fast senkrecht in die Höhe ragen und die Höhe des Berges erheblich höher ist, als seine Breite.
Ixtaccihuatl.JPG

Der höchste Gipfel der Anden

Es gibt einige Geologen, welche behaupten, dass das Tepilcomassiv mit den mayasischen Anden verwandt sei. Doch diese Äußerung stieß in Expertenkreisen nur auf geringe Beachtung und zynischem Spott.

Der höchste Gipfel des Tepilcomassiv ist der Tapilco mit 6815 Metern. Südlich befindet sich das Ixtaccihuatlmassiv, benannt nach dem Ixtaccihuatl. Er ist mit 7059 Metern der höchste Berg der Anden, sowie der höchste Berg des Aztekenreiches und Coatlicues. Die Aussicht von seinem Gipfel soll atemberaubend sein. So schrieb der alpinische Bergsteiger Louis Retech.

Man erreicht vollkommen erschöpft den Gipfel, setzt sich in den Schnee und blickt in die Anden. Voller Faszination betrachtet man die nahen Berge und die fernen Massive. Man sieht die schroffen Berge des Tepilcomassiv und die sanft anmutenden Hänge der Apatlacogruppe. Es ist ein Anblick, der so schön ist, dass man ihm nicht mit Worten gerecht wird.

Auch der zweithöchste Gipfel der Anden befindet sich im Ixtaccihuatlmassiv. Seine Höhe beträgt 6982 Meter. Des Weiteren findet man auch die größte Eishöhle der Anden im Massiv, welches an der Grenze der Provinzen Tepetlatzinco und Neuvenezuela liegt. Nach dem Ixtaccihuatlmassiv teilen sich die Zentralanden in das Hochland von Venezuela und die aztekischen Anden. Doch kurz vor dem Übergang der Zentralanden in die aztekischen Anden befindet sich die Apatlacogruppe, die sich als einzige Teil der Zentralanden fast vollständig in Venezuela befindet. Ihr Aussehen erinnert sehr stark an die aztekischen Anden. Der höchste Gipfel ist der Apatlaco mit 5531 Metern, an der Grenze zwischen Venezuela und dem Aztekenreich. Die Zentralanden sind der älteste Abschnitt der Anden und nicht wie häufig behauptet, die aztekischen Anden.

Hochland von Venezuela Bearbeiten

Pico Espejo.jpg

Der Pico Espejo, einer der zahlreichen Vulkane des Hochlandes

Nach den Zentralanden teilt sich das Gebirge in zwei Gebirgszüge. In die aztekischen Anden und in das Hochland von Venezuela. Während die aztekischen Anden den anderen Teilen der Anden sehr ähneln, hebt sich das Hochland von Venezuela deutlich ab. Schuld daran ist die Geographische Lage. Die Wolken, welche von Osten kommen, bleiben an den aztekischen- und an den Zentralanden hängen und regnen sich dort ab. Das Hochland ist daher größtenteils eine trockene Wüstenlandschaft, die eine einzigartige Flora und Fauna beherbergt. Es wird unterteilt in ein inneres und in ein äußeres Hochland.

Das Innere Hochland, welches direkt an die Zentralanden anschließt, ist die trockenste Region Coatlicues. Das ganze Jahr fällt kaum ein Tropfen Regen. Es gibt nur wenige Pflanzen und noch weniger Tiere. Durch die hohe vulkanische Aktivität verwandelt sich das wenige Wasser nach einem Regenguss sehr schnell in Schwefelsäure oder in den Gebieten, welche Abseits eines Vulkans liegen bilden sich Salzseen.

Menschen, die sich im Inneren Hochland von Venezuela verirren, verdursten meistens nicht, sondern sterben an Verätzungen oder an Vergiftungen hervorgerufen durch das verunreinigte Wasser. Den Großteil der Flora und Fauna machen Käfer und Pilze aus. Es gibt auch nur zwei Säugetierarten, das Hochlandlama und die venezolanische Andenkatze. Das Hochlandlama ist kleiner als das Andenlama und ernährt sich ausschließlich von Pilzen. Bemerkenswert ist wie das Tier seinen Wasserbedarf abdeckt. Es frisst Schnee, welcher sich auf den Berggipfeln sammelt. Das Tier kommt zwei Wochen ohne Wasser aus.

Pico de la Esperanza.png

Pico de la Esperanza

Die venezolanische Hochlandkatze ist circa 70 Zentimeter groß und ernährt sich von Käfern und jungen Hochlandlamas. Die Katze besitzt vier Nieren und kann dadurch auch aus den giftigen Salzseen trinken, erreicht jedoch höchstens ein Alter von 10 Jahren. Das schneeweiße Fell des Tieres ist sehr begehrt, stammt aber von Nachzüchtungen, da eine Jagd im Inneren Hochland sich als zu riskant und kostspielig herausgestellt hatte. Die östlichen Ausläufer des Inneren Hochlandes befinden im Aztekenreich. Der Rest liegt in Venezuela.

Auch das äußere Hochland liegt komplett in Venezuela. Im Gegensatz zum Inneren Hochland ist es jedoch fruchtbarer, da gelegentlich Wolken vom Meer herein ziehen. Hauptsächlich besteht die Vegetation aus zahlreichen Gräsern und Sträuchern. Das Land wird größtenteils für die Rinderzucht benutzt. Einzig am Übergang zum Regenwald wird Ackerbau betrieben. Auch ist die Tierwelt des äußeren Hochlandes artenreicher, besitzt jedoch keine außergewöhnlichen Besonderheiten. Der höchste Gipfel des Venezolanischen Hochlandes ist der Pico de la Esperanza mit 6408 Metern. Er liegt an der Grenze der Inneren und äußeren Hochlandes. Die Transcoatlicuestraße verläuft als einzige Straße quer durch das Hochland.

Aztekische Anden Bearbeiten

Paricutin.JPG

Der Paricutin

Die aztekischen Anden schließen an die Zentralanden an. Sie zeichnen sich durch flache Hänge und breite Täler aus. Die aztekischen Anden liegen gänzlich im Aztekenreich und werden aufgrund ihrer fruchtbaren Böden auch die Kornkammer des Aztekenreiches genannt. Der höchste Gipfel ist der Noycotl mit 5007 Metern. Er liegt im Norden der aztekischen Anden und wird wegen seines markanten Steinkammes auch großer Waran genannt. Im Zentrum der aztekischen Anden befindet sich das Tal des Mondsees. Hierbei handelt es sich um das größte Hochtal der Welt. Es gilt als Wiege des Aztekenreiches und ist die dicht besiedeltste Region des Reiches. Auch die Hauptstadt Tenochtitlan befindet sich im Tal des Mondsees.

Im Süden befindet sich der Paricutin. Der Berg erlangte im aztekischen Bürgerkrieg Berühmtheit, als Mixtli an seinem Gipfel die mayasichen Truppen unter Führung Motecuhzoma des Sechsten vernichtend schlug. Am Fuße des Paricutin erinnert ein Denkmal an diesen Sieg. Südlich des Paricutins werden die Berge niedriger und schroffer und gehen in die mayasischen Anden über. Die aztekischen Anden sind die Heimat des Ahuitzotl aztensiensis, meist nur Ahuitzotl genannt. Das Tier wird bis zu 5 Metern groß und kann ein Gewicht von mehreren Tonnen erreichen. Es ist ein Paarhufer und ein entfernter verwandter der Rinder.

Ein Großteil der landwirtschaftlichen Produkte des Aztekenreiches stammt aus diesem Gebiet. Die verschiedenen Höhenlagen erlauben es die vielfältigsten Früchte und Gewächse anzubauen. Der Mais, welcher ein wichtiges Nahrungsmittel darstellt, wird auch in den aztekischen Anden angebaut.
Tal von Michoacan.jpg

Ein Tal in den aztekischen Anden

Doch handelt es sich nur um 25 Prozent der aztekischen Maisernte. Während des aztekischen Bürgerkrieges wurde ein Teil der Felder in den aztekischen Anden zerstört, was zu einer Hungersnot führte. Doch dank des Hilfsprogramms des ehemaligen amerikanensischen Präsidenten Francis Kennedy konnten Tote vermieden werden. Die aztekischen Anden sind der am dichtesten bevölkerte Teil der Anden. Das liegt einerseits an den geographischen Begebenheiten, aber auch an der Tatsache, dass sich zahlreiche Großstädte in den aztekischen Anden befinden.

Lange Zeit wurde angenommen, dass die aztekischen Anden der älteste Teil der Korkerren seien, da an ihren Hängen die Erosion sehr stark fortgeschritten ist. Ursächlich dafür ist jedoch nicht das hohe Alter - die aztekischen Anden sind der zweitälteste Abschnitt der Anden - sondern die geologische Zusammensetzung. Während der Rest der Anden aus Kalk oder Schiefer besteht, kommt in den aztekischen hauptsächlich Sandstein vor. Da der weiche Stein schneller abgetragen wurde, sind die Hänge in den aztekischen Anden stärker erodiert, als im Rest des Gebirges.

Der Großteil des aztekischen Weines stammt aus diesem Gebiet, da die Weinpflanze auf den Sandsteinböden und den flachen Hängen sehr gut gedeiht.

Mayasische Anden Bearbeiten

Wasserfall von Barcetan.jpg

Der berühmte Wasserfall von Barcetan

Die mayasischen Anden sind der südlichste Abschnitt der Anden. Sie schließen an die aztekischen Anden an und zeichnen sich durch schroffe Berge mit steilen Hängen aus, welche wegen ihres Aussehens Würfelberge genannt werden. Die mayasischen Anden sind von einem dichten Regenwald überzogen, obwohl es in diesem Gebiet eigentlich zu kalt wäre. Schuld an diesem Phänomen sind einerseits die hohe Luftfeuchtigkeit und andererseits die tiefe Wolkendecke in den Tälern.Die mayasischen Anden sind der südlichste Abschnitt der Anden. Die Flora und Fauna des Regenwaldes ist artenreich. Es gibt zahlreiche Affen, Insekten und kleine Säugetiere.

Die Würfelberge, auch Quaderberge genannt, sind weltberühmt und locken zahlreiche Touristen in die Anden. Die höchste Erhebung ist der Zaculeu mit 2341 Metern. Er befindet sich 200 Kilometer von Chitzen Itza entfernt. Die Platos der Würfelberge beherbergen eine einzigartige Flora und Fauna, welche sich auch von Plato zu Plato unterscheidet. Berühmt geworden ist ein kleines tapierähnliches Wesen mit einer Länge von 20 Zentimetern. Auffällig ist das hauptsächlich nur kleine Lebewesen auf den Würfelbergen leben. Bisher wurden nur 2 % aller Platos untersucht. Chitzen Itza liegt auf einem Schwemmkegel, der sich immer noch vergrößert, so dass alte Gebäude, welche früher am Meer lagen, nun 20 Meter davon entfernt sind.

Der Wasserfall von Barcetan, mit 980 Metern einer der höchsten der Welt, liegt ebenfalls in den mayasischen Anden.

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