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Anacaona Malinal Xalli

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Anacaona Malinal Xalli (1794)

Anacaona Malinal Xalli (*28. April 1761 in Neuatzlan) ist eine aztekische Journalistin. Sie gilt als einflussreichste aztekische Film-und Literaturkritikerin der Gegenwart, weshalb ihr im Aztekenreich der Spitzname Vox Magna gegeben wurde.


Leben Bearbeiten

Anacaona Xalli erblickte am 28. April 1761 in Neuatzlan das Licht der Welt. Ihr Vater arbeitete als Professor für Kunst an der Universität Tenochtitlan. Ihre Mutter Indira Nehru stammte aus Samarkand und war Malerin. Anacoana hatte zwei Geschwister und wuchs in behütetenden Verhältnissen auf. Nach Besuch des Kindergartens wechselte sie auf die Elementarschule. Sie war ein ruhiges Kind. Einzig ihr kritischer Ton machte ihrem Umfeld zu schaffen. Nach Abschluss der Elementarschule ging sie auf eine Mittelschule. Anacaona hegte Ambitionen in die Fußstapfen ihrer Mutter zu treten und Künstlerin zu werden. Doch es zeigte sich rasch, dass sie kein Talent hatte.

Einzig das Schreiben lag ihr und so beschloss sie schon in jungen Jahren, Journalistin zu werden. Nach Besuch der Mittelschule wechselte sie aufs Gymnasium. Im Alter von 18 schaffte Anacoana ihren Schulabschluss. Während ihrer ganzen Schulzeit war sie eine fleißige und gute Schülerin gewesen, hatte jedoch nie herausragende Leistungen gezeigt. Nach Beendigung des Gymnasium begann sie Journalistik, Kulturwissenschaft und Literatur zu studieren. Noch während des Studiums gelang es ihr, eine Stelle als Lokalreporterin der Tenochtitlaner Allgemeinen Zeitung zu ergattern. Durch diese Arbeit und eine kleine finanzielle Stütze ihrer Eltern finanzierte Anacoana ihr Studium.

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Anacaona Malinal Xalli in Fiskland (1801)

Mit 24 Jahren schloss sie ihr Journalistikstudium ab. Ein Jahr später folgten die Abschlüsse in Literatur und Kulturwissenschaft. Während sie in Kulturwissenschaft und Literatur eine Dissertation schrieb, beließ sie es in ihrem Journalistikstudium bei einer Abschlussprüfung. Im Jahre 1788 wurde sie ihres Posten als Lokalreporterin enthoben, stattdessen bot man ihr an, Kritiken und Rezensionen zu schreiben. Innerhalb kürzester Zeit wurde sie einem breiten Publikum bekannt. Ihre Kritiken wurden zu den Beliebtesten im aztekischen Raum. Man sprach ihr die Gabe zu, zu erkennen, ob ein Film oder ein Buch das Potenzial hat, erfolgreich zu sein. Dieser Ruf ist bis heute geblieben. 1790 wurde sie Leiterin der Kulturredaktion der Tenochtitlaner Allgemeinen Zeitung. Im selben Jahr heiratete sie den venezolanischen Künstler Marco Antonio Gonzales mit dem sie einen Sohn und eine Tochter hat. Die Beziehung zerbrach 1798. Bis heute konnte sich Anacaona Malinal Xalli als bedeutendste aztekische Kritikerin halten. Ihr Name ist der breiten Masse bekannt.

Ruf und Auszeichnungen Bearbeiten

Die Journalistin arbeitet immer noch für die Tenochtitlaner Allgemeine Zeitung. Ihre Beiträge erscheinen im Kulturteil des Sonntagsausgabe der aztekischen Tageszeitung. Anacaona ist Gast bei allen bedeutenden Filmfesten und sitzt im Zuge der aztekischen Filmfestspiele in der Jury, die die Sieger kürt. Anacaona prophezeite schon Künstlern wie Penelope Lopez, Tayanna Papantzin Mixcoatl, Axoquentzin Tzintzuntzan Melechtze oder Tlacateotl Ipanema eine steile Karriere, noch bevor diese der breiten Masse bekannt waren. Die Journalistin gilt als Stimme des einfachen Volkes: Sie erkennt und akzeptiert auch die Tatsache, dass Unterhaltung oft der einzige Anspruch vieler Seher und Leser ist, und richtet ihr Urteil dementsprechend aus.

Anacaona wurde mehrfach für ihre Arbeit ausgezeichnet. Sie erhielt zwei mal den aztekischen Journalismuspreis (1793 und 1799). Des Weiteren wurde sie siebenmal Kritikerin des Jahres (1790, 1792, 1795, 1796, 1797, 1798 und 1800). Im Jahr 1801 beschloss die Universität der Stadt Tzintzuntzan Anacaona Malinal Xalli die Ehrendoktorwürde zu verleihen. Als Begründung wurde ihr Verständnis und Akzeptanz für das Kunstverständnis der breiten Masse genannt. Der Journalistin wurde zur Ehrenbürgerin ihrer Heimatstadt Neuatzlan ernannt. Ein Platz im Zentrum der aztekischen Stadt trägt ihren Namen.

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