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Amerikanensischer Unabhängigkeitskrieg

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Amerikanischer Unabhängigkeitskrieg
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IndianerSchlacht.jpg

Datum 1557-1564
Ort Amerikanien
Grund Unabhängigkeitserklärung

Amerikaniens

Ausgang Sieg Amerikaniens
Folgen Souveränität Amerikaniens

Konfliktparteien

  • GBFlag.png Königreich Großbritannien
  • Nativeflag.jpg Commonwealth Amerikanien

Unterstütz von:

  • Preussenflagge.JPG Königreich Preußen
  • OldSpainFlag.png Königreich Spanien

Der Amerikanensische Unabhängigkeitskrieg, zwischen dem zweiten British Empire und der neugegründeten Commonwealth of Americania, dauerte von 1557 bis 1564 und bestätigte die Gründung des neuen demokratischen Amerikanien. Das Kampfgebiet erstreckte sich vom heutigen Louisiana bis nach Swift Waters und zum Cap Carneval. Insgesamt forderte der Krieg, im Vergleich zu vergleichbaren Kriegen in Europa, wenige Opfer, was vor allem daran lag, dass es aufgrund der großen Fläche des Kriegsgebietes zu keiner direkten Konfrontation zwischen den beiden Kriegsparteien kam.

Vorgeschichte Bearbeiten

Lage in Grossbritannien Bearbeiten

Bis 1556 hatte sich das zweite British Empire zu einem globalen Großreich entwickelt, dass Kolonien in allen Teilen der Welt unterhielt. Das Reich erstreckte sich im Norden Borealiens über Canada, Irland und einige Teile Amerikaniens, die amerikanensischen Indianer und Kelten waren dem britischen König zu Tributzahlungen verpflichtet, in Coatlicue über Trinidad und Tobago, in Europa über Acco und im Pazifik über die Midway Inseln und das Mond Reich. Doch das riesige Reich war, obwohl Britannien die damals größte Flotte unterhielt, kaum zu verwalten und zu verteidigen. Überall auf der Welt wurde das Empire durch innere oder äußere Feinde bedroht. Vor allem die einstige Supermächte Spanien und Österreich und das aufstrebene Preußen machten dem Empire und seinem engen Verbündeten Frankreich Konkurrenz. Trotzdem war die Regierung in London fest entschlossen die Herrschaft über die einzelnen Gebiete zu erhalten. Dafür war sie auch bereit unkonventionelle Wege zu beschreiten. So wurde es nach den Koalitionskriegen, die der britischen Armee erhebliche Verluste zugefügt hatten, zur üblichen Praxis Armeen anderer Länder zu mieten. So standen vor Beginn des Krieges Teile der russischen, der fälischen, der cambodischen und der georgischen Armee unter dem Kommando der Briten, was das Empire erhebliche Geldsummen kostete. Doch trotz alledem war der Lage des Empires dennoch anzusehen, dass die Briten nicht mehr in der Lage waren ihr Weltreich noch lange Zeit zu erhalten.

Lage in Amerikanien Bearbeiten

Nach der kleinen Eiszeit und der Pest waren weite Teile Amerikaniens völlig entvölkert und die keltischen und indianischen Stämme erheblich geschwächt worden. Das hatte sich das britische Empire zu Nutze gemacht und die Stämme zu Tributzahlungen gezwungen. Außerdem waren Teile des westlichen Amerikaniens an deutsche und französische Siedler verkauft worden, die erhebliche Steuern an die Briten zahlen mussten. Da unter Kelten, Indianern und Deutschen die Sehnsucht nach einem eigenen Staat grassierte, hatten die drei Bevölkerungsgruppen am 4. Juli. 1556 auf einem Kongress in Brookline die Commonwealth of Americania gegründet und die Zahlungen nach London eingestellt. Amerikanien war von nun ab offiziell ein unabhängiger Staat, auch wenn das vom britischen Empire nicht anerkannt wurde. Das gefiel aber nicht allen Gruppen auf dem Gebiet des neuen Staates. Vor allem die französischen Siedler, die sich in Louisiana niedergelassen hatten und nicht in Brookline vertreten gewesen waren, befürworteten die Briten und wünschten sich, die Verhältnisse vor dem 4. Juli wiederherzustellen.

Kurz nach dem 4. Juli war einer der Anführer der Unabhängigkeitsbewegung Geronimo War Shineton zum ersten Präsident Amerikaniens gewählt worden und versuchte nun mit Hilfe seines Vizepräsidenten Benjamin Franke und seinem obersten Heerführer O´Lincoln Ordnung in den neuen Staat zu bringen. Er hatte dabei jedoch zahlreiche Probleme: Zum einen war am 4. Juli nicht festgelegt worden wie viel Autonomie die Stämme bekommen sollten, zum anderen gab es keine einheitliche Armee, die der Bedrohung durch die Briten hätte entgegentreten könnten, sondern nur die Krieger der Stämme und die Milizen der Deutschen, die nur mehr oder weniger mit der neuen Regierung kooperierten. 

Ereignisse, die zum Krieg führten Bearbeiten

  • Am 4. Juli 1556 wurde in Brookline der neue Staat mit dem Namen Commonwealth of Americania gegründet und kurz darauf wurde Geronimo War Shinetonzu seinem ersten Präsidenten gewählt, der sich sofort daran machte den neuen Staat zu ordnen. 
  • Am 6. August stellten amerikanensische Kelten, Indianer und Deutsche die Steuerzahlungen an das British Empire ein und schickten einen Brief nach London in dem sie den neuen Staat als vom Empire unabhängig erklärten.
  • Als Antwort darauf verstärkten die Briten im Herbst ihre Armee in Canada, besetzten auf Wunsch der französischen Siedler Louisiana und verstärkten ihre Flotte im Lakota Meer.
  • Da die Briten ihre Militärpräsenz verstärkten, bemühten sich auch die Amerikanier um das Aufbauen einer eigenen Armee. Die Krieger zahlreicher Stämme und die Milizen der Deutschen schwören dem Präsidenten ihre Treue. Einige Stämme bleiben jedoch militärisch unabhängig. Aus Spanien und Preußen wurden Waffen für die Amerikanier geliefert.
  • An Weihnachten 1556 versenkten einige betrunkene Deutsche in Hafen Newburyport drei zivile britische Handelsschiffe.
  • Briten forderten Wiedergutmachung, im britischen St. Louis kam es zu ergebnislosen Verhandlungen.
  • Der Ältestenrat, wie der amerikanensische Senat damals genannt wurde, erlaubte dem Präsident am 3. Januar 1557 Krieger gegen die Briten einzusetzen,  Amerikanien begann seine Armee mobil zu machen.
  • Daraufhin erklärte der britische König Johann XII Amerikanien am 4. Januar den Krieg.

Erstes Kriegsjahr Bearbeiten

Die Briten waren von Anfang an darauf aus den Krieg schnell zu gewinnen, damit sie ihre Truppen, die von anderen Teilen des Empires abgezogen worden waren, schnell wieder zurückschicken konnten. Daher entwickelten der Canadische Gouverneur Guliver von Sussex und die erfahrenen Militärführer William Hoewe und Henry Clinton den sogenannten Drei-Fronten-Plan. Diesem nach sollte Amerikanien innerhalb von zwei Jahren durch drei Aktionen niedergeworfen werden. Der Graf von Sussex sollte mit einer Einheit die, als stärkste Militärmacht innerhalb Amerikaniens eingeschätzten, deutschen Siedler unterwerfen, während Hoewe von Canada und Louisiana aus die Indianer des Westen besiegen und Clinton mit Unterstützung von See die Städte Old York, Brookline und Newburyport erobern würde.

Die Amerikaner wussten hingegen, dass sie den Krieg möglichst lang hinauszögern mussten, um eine realistische Chance gegen die Briten zu haben. Außerdem setzten sie auf die Macht von Idolen, weshalb der direkte Stab des Präsidenten die Führung der Soldaten übernahm. Franke befehligte die Milizen der Deutschen, O` Lincoln übernahm mit keltischen Kriegern die Verteidigung der Ostküste und War Shineton versuchte die Indianischen Stämme im Zentralland zu sammeln. Die Verteidigung des Westens wurde dem Apachen Häuptling Little Big Bear übergeben. 

Gemäß des britischen Planes überquerten Truppen der Briten am 3. Februar die Grenze von Canada ins heutige Texas, wo sie sich aufteilten. Etwa 10 000 Soldaten marschierten unter Hoewe nach Süden, 30 000, vor allem aus Russland und Falen gemietete, Soldaten unter Clinton nach Osten und 6 000 unter Sussex nach Nordosten um die Deutschen Siedlungsgebiete  zum umgehen, und sie so von Norden, Westen und Osten in die Zange zu nehmen. Zwei Tage später griffen Truppen von Canada aus die deutschen Siedlungsgebiete an und von Louisiana marschierten Soldaten nach Norden, um sich mit Hoewes Truppen zu vereinigen. 

Die Amerikanensische Verteidigung schaffte es zuerst nicht die Angreifer zurück zuschlagen. Am 15. August konnten Truppen Hoewes 1500 Indianer unter Little Big Bear auf dem Gebiet nahe des heutigen Dallas in einkesseln und mit ihren fortschrittlicheren Gewehren vollkommen aufreiben. Danach war das Gebiet zwischen Louisiana und Canada quasi in der Hand der Briten, auch wenn es noch zahlreiche Gefechte mit Indianern gab.

Auch die Truppen Clintons konnten weit in Richtung Südosten vordringen und die Verteidiger unter War Shineton, die sich zwischen den Gabilan Mountains und dem Moon Lake auf eine Schlacht vorbereitet hatten, umgehen. Im August gelang es Clinton das nur schwach verteidigte Fort Reed einzunehmen, auch wenn die Verteidiger ihn in heftige Kämpfe verwickelten und er zahlreiche Soldaten verlor. Ein Vorstoß von Fort Reed nach Cap Carneval scheiterte jedoch am heftigen Widerstand der keltischen und indianischen Kämpfer in den Black Hills. Trotz dieser Niederlage war Clinton dennoch in der Lage weiter auf Old York !!br0ken!! Auf halber Strecke zwischen Ford Reed und Old York stellt sich im November ihm eine Armee unter War Shineton entgegen, welche ihn von Westen her umgangen hatte und nun versuchte ihm den Weg abzuschneiden. In einer Schlacht auf den großen Weideflächen dort konnten seine Truppen die Armee War Shinetons völlig aufreiben und weiter auf Old York zumarschieren. Ende des Jahres erreichte Clinton die Stadt, die von den Truppen O`Lincolns verteidigt wurde, und begann diese zu belagern. 

Lediglich in den deutschen Siedlungsgebieten konnten die Amerikanier den Vormarsch der Briten Stoppen. Die deutschen Milizen, die gut diszipliniert und mit Waffen aus Preußen ausgerüstet waren, schafften es die Truppen des Grafen von Sussex immer wieder aufzuhalten und nach und nach aufzureiben. Unter Franke errichteten sie um ihre Siedlungen Verteidigungsanlagen und schafften es sie zu halten. Sie konnten sogar Swift Waters, welches schon am Anfang der britischen Offensive gefallen war, zurück zu erobern.

Zweites Kriegsjahr Bearbeiten

Anfang des zweiten Kriegsjahres gelang es den Soldaten unter Clinton Old York, nachdem es von See aus Sturmreif geschossen worden war, im Sturm zu nehmen und die keltischen Verteidiger aus der Stadt zu treiben. Indianer unter War Shineton, die den Verteidigern zur Hilfe eilen wollten, kamen zu spät und wurden von den britischen Truppen auf den Stadtmauern in einem Kugelhagel massakriert. War Shineton wurde auf dem Rückzug gefangen genommen und auf dem Marktplatz von Old York gehängt. O`Lincoln musste sich mit den wenigen keltischen Kriegern die ihm noch geblieben waren nach Brookline und Newburyport zurückziehen und die Great Plains und das gesamte amerikanensische Hinterland schutzlos den Briten ausliefern, da seine Truppen sonst zu meutern drohten. Clinton verfolgte ihn und begann Brookeline zu belagern.

Franke, der nach dem Tod War Shineton nun selber Präsident war, wusste, dass er sich als neuer Präsident nicht auf die Verteidigung der deutschen Siedlungsgebiete beschränken konnte, wenn er in seinem Amt akzeptiert werden wollte. Daher teilte er seine Milizen in zwei Teile und übergab das Kommando über den kleineren Teil  dem jungen Offizier Erwin Friedrich von Steuben, der mit ihnen einen Scheinangriff auf die canadische Stadt Winnipeg durchführte. Dass die Truppen Sussex und Hoewers bei der Nachricht von der Bedrohung der canadischen Stadt sofort zur Verteidigung Winnipegs abzogen, nutzte Franke um die verbliebenen Indianer des Westens und der Great Plains um sich zu sammeln und mit ihnen den Briten in Canada in den Rücken zu fallen. Er konnte dort seinen ersten großen Erfolg feiern, in dem die Feinde kurz vor Winnipeg in den Wäldern einkesselte und in einem Hagel aus Pfeilen und Gewehrkugeln zur Aufgabe zwang. So kamen fast 1 000 Briten in seine Kriegsgefangenschaft, die er dazu einsetzte die Grenzen der deutschen Siedlungsgebiete mit einem System aus Wällen und Gräben zu befestigen und danach nach Winnipeg zurücklaufen ließ. Die Verteidigungsanlagen besetzte er mit 500 Milizionären unter dem Kommando von Steubens. Da er nun eine sichere Rückzugsstation in seinem Rücken und circa 20 000 Deutsche und Indianer, die mit erbeuteten britischen Waffen ausgerüstet waren, hinter sich wusste,  brach er nach Westen auf, um zu verhindern, dass Brookline und Newburyport in die Hand des Feindes fielen.

Drittes und Viertes Kriegsjahr Bearbeiten

Im Juni des Jahres 1560 musste Clinton sich mit seinen Truppen nach Old York zurückziehen, da Kelten und Indianer aus der Gegend rund um Cap Carneval und den Black Hills, die ihn schon schon 1557 in den Black Hills geschlagen hatten, Fort Reed befreit hatten und nun gemeinsam mit den Resten der früheren Armee War Shinetons Old York zurück zu erobern versuchten. Außerdem hatte er von der Niederlage Sussexs und Hoewes gehört und hoffte nun darauf, dass der König ihm Verstärkung in den Hafen von Old York schicken würde. Doch die Verstärkung ließ vergeblich auf sich warten und er war kaum in der Lage die Angriffe der Amerikanier auf die Stadtmauern zurückschlagen. Erst im September erreichte eine britische Flottille aus 23 Schiffen unter dem Kommando des Commodore Richard Bolitho den Hafen von Old York, doch die Amerikanier waren zu dieser Zeit schon so weit in die Stadt vorgerückt, dass ein Beschuss von See her nicht mehr effizient gewesen wäre. Daher entschied sich Clinton die Stadt aufzugeben und seine Truppen in Richtung Brookline einzuschiffen, denn er war sich sicher, dass er Verstärkung erhalten würde, wenn er Brookline erobern würde. So schiffte er sich mit den ihm, nach drei Kriegsjahren verbliebenden, 9 000 Soldaten am 27. September Richtung Brookline ein, welches er 12 Tage später erreichte. O`Lincoln war es, nachdem er die Botschaft von der Einschiffung Clintons erhalten hatte, gelungen etwa 3 000 Kelten in Brookline zusammen zu ziehen und er wusste, dass rund 2 000 Indianer und Kelten aus Brookeline und 20 000 Deutsche und Indianer aus dem Westen unter dem Kommando von Franke auf dem Weg zu ihm waren und in spätesten 3 Wochen in den Kampf um Brookeline eingreifen könnten. Daher ließ er den Hafen von Brookline befestigen, obwohl er wusste, dass er die Stadt ohne Verstärkung nicht halten können würde.

Schotten.jpg

Keltische Krieger, wie sie auch Brookeline verteidigten.

Was O`Lincoln nicht wusste, war, dass der britische König, nachdem er von der bevorstehenden Eroberung Brookelines erfahren hatte zugestimmt hatte weitere Verstärkung nach Amerikanien zu schicken und eine Flottenklone aus 20 Kampfschiffen und mehreren Truppentransportern mit gut 50 000 Soldaten an Bord unter dem Kommando von Sir Gregor Montgomery zu der Flottille unter Clinton und Bolitho gestoßen waren. Außerdem hatten Hoewe und der Graf von Sussex mehrere canadische Indianerstämme mit dem Versprechen auf weitgehende Autonomie innerhalb des British Empire auf ihre Seite ziehen können und bereiteten sich mit ihnen darauf vor Franke in den Rücken zu fallen. 

Clinton spaltete seine Flotte währenddessen auf und ließ einen kleineren Teil unter dem Kommando von Montgomery die Ostküste Amerikaniens umfahren und den Fall River hinaufzufahren, um Franke den Weg abzuschneiden. Mit der anderen Hälfte der Flotte fuhr er am 4. Oktober 1560 in den Hafen von Brookline ein, den er mit fast 20 000 Soldaten, Marineinfanteristen und bewaffneten Matrosen nach einer mehrtägigen Schlacht unter seine Kontrolle bringen konnte. Doch die Verteidiger zogen sich auch danach nicht aus der Stadt zurück, sondern lieferten sich unter dem Kommando O`Lincoln heftige Straßenkämpfe mit Angreifern. Bis zum Ende des Monats waren die Verteidiger jedoch im Stadtzentrum eingeschlossen worden, welches andauernd von den Kanonen der Flotte vor der Küste beschossen wurde. Die Truppen aus Old York die den Belagerten zu Hilfe eilen wollten wurden vor den Mauern der Stadt nach massiven Kämpfen aufgerieben. 

Doch obwohl die Übermacht der Briten erdrückend war, schafften sie es nicht das Stadtzentrum sie erobern. O`Lincoln hatte es noch vor Beginn der Schlacht mit zahlreichen Wällen und Straßensperrren umgeben, die die Verteidiger nun, trotz aller Angriffe der Briten, hielten. Daher entschied sich Clinton mit seinen Truppen weiter Richtung Westen zu marschieren und nur so viele Truppen in der Stadt zu lassen, wie nötig waren, um einen Ausbruch der im Stadtzentrum Belagerten zu verhindern. 

Die Truppen Frankes waren währenddessen bei bei Falls River von den Truppen Montgomerys, Hoewes und des Grafen von Sussex in die Zange genommen worden und der Präsident hatte seine Armee nur retten können, in dem er sich in die Great Aspen Woods zurückgezogen hatte, wo er mit der Unterstützung der dort lebenden Indianerstämmen, einen Guerillakrieg gegen die Briten starteten wollte. Währenddessen schaffte es Clinton Old York und Fort Reed zurück zu erobern und startete Ende des Jahres 1561 einen Angriff in die Zentralgebiete Amerikaniens, die seit der Vernichtung des Heeres War Shinetons ohne effektive Verteidigung war. 

Fünftes Kriegsjahr Bearbeiten

Zu Beginn des Jahres 1562 war die Lage der Amerikanier desaströs. Sie hielten nur noch die inneren Bezirke Brookelines, die die Halbinsel Cap Carnevals, die deutschen Siedlungsgebiete und die Great Aspen Woods. Der Rest des Landes war den gut 70 000 Britischen Soldaten unter Hoewe, Clinton, Sussex und Montegomery und den 50 Britischen Kriegsschiffen unter Bolitho hilflos ausgeliefert. Dieser Kampfkraft standen gerade einmal 22 000 amerikanensische Soldaten gegenüber, von denen sich rund 18 000 unter dem Kommando von Franke in einem Winterlager in den Great Aspen Woods befanden und nicht stark genug waren in den Kampf einzugreifen.

Die Briten machten sich währenddessen daran, dass Land vollständig unter ihre Kontrolle zu bringen. Dabei teilten sie die Arbeit genau auf. Hoewe sollte den Westen, Clinton die Zentralgebiete und Bolitho die Ostküste unter seine Kontrolle bringen, während Montgomery die übrigen Amerikanier in den Great Aspen Woods aufreiben und Sussex die deutschen Siedlungsgebiete erobern sollte. 

Im Frühsommer 1562 gelang es Sussex tatsächlich die Verteidigung der Deutschen unter von Steuben zu durchbrechen und die Siedlungsgebiete zu erobern. Als diese Nachricht Frankes Truppen erreichten, glaubten viele den Krieg verloren und Verzweiflung und Konflikte zwischen den einzelnen Ethnien machten sich breit. Diese wurden durch die katastrophalen Bedingungen im Lager nach verstärkt. So war die letzte große Armee der Amerikanier Mitte des Jahres in der Auflösung begriffen.

Die Wende kam erst im August, nachdem es O`Lincoln gelungen war sich heimlich aus Brookeline heraus zu schleichen und sich nach Europa abzusetzen. Dort schaffte es nach mehreren Wochen zäher Verhandlungen den Preußischen König von seiner Sache zu überzeugen. So kam es, dass am 7.9.1562 eine kleine Preußische Einheit unter dem preußischen General und kurzeitigen friesischen König Gerhard von Blüchner das Lager Frankes erreichte. Dort begann er das amerikanensische Heer nach preußischem Vorbild auszubilden und zu bewaffnen. Zwischen ihm und seinem Landsmann Franke entwickelte sich eine enge Freundschaft, was jedoch bei zahlreichen Indianern und Kelten Misstrauen gegenüber den den Deutschen weckte, denen sie vorwarfen, Amerikanien zu einer preußischen Kolonie machen zu wollen. Nur die geschickten Beschwichtigungsmethoden Blüchners konnten Konflikte vermieden werden. 

BritischeSoldatenim Wald.jpg

Montegomerys Truppen in den Great Aspen Woods

Die letzten Zweifel zerstreute Blüchner im Oktober, als er die britischen Truppen unter Montegomery, die an der Grenze der Great Apsen Woods lagerten und eine Offensive der Amerikanier verhindern sollten, in den Wald locken und ihnen empfindliche Verluste zufügen konnte. Montegomery musste sich daraufhin zu Clinton in die Zentralen Gebiete Amerikaniens zurückziehen.

So war der Weg der Amerikanier sowohl nach Westen, als auch nach Osten frei. Während die meisten Deutschen nach Westen in ihre Siedlungsgebiete wollten, planten Franke und Blüchner die strategisch wichtigere Ostküste zu befreien. So mussten die Heerführer ihre Armee schließlich aufteilen. Ein Teil marschierte unter Franke nach Westen, der andere unter Blüchner nach Osten. 

Als O`Lincoln in Preußen von der Teilung der Armee erfuhr war er entsetzt und gab den Preußen die Schuld an der Aufteilung, weshalb er unverzüglich aus Preußen ab reiste. Einen neuen Verbündeten fand er im spanischen König, welcher seine Armada mit O`Lincoln an Bord in Richtung Amerikaniens auslaufen ließ. O`Lincoln machte außerdem verlautbar, dass er Franke, der seine Pflichten als Präsident nicht erfüllte habe, nicht mehr als seinen Vorgesetzten ansah und selbst das Amt des Präsident anstrebte. 

Als Franke davon erfuhr brach er seinen Marsch nach Westen ab und drehte in die Zentralgebiete ab, um diese zu durchqueren und nach Fall Rivers und Old York zu marschieren, wo er die Landung der Spanier erwarten und seinen Titel verteidigen wollte

Im Frühwinter erreichte die Armee Blüchners die Ostküste und eroberte Newburyport. 

Sechstes Kriegsjahr Bearbeiten

In den Great Plains wurde Franke von den Truppen Clinton und Montegomerys aufgehalten. Nur mit Hilfe zahlreicher örtlicher Indianer konnte er die Briten umgehen und bis nach Old York vorzustoßen, wobei er jedoch von Clinton verfolgt wurde. Da er Old York jedoch nicht wie geplant im Handstreich erobern konnte, wurde Franke zwischen den Mauern der Stadt und den Soldaten Clintons eingekreist. Trotz dieser Misslichen Lage gelang es ihm sich mit seinen Soldaten einzugraben und allen Angriffe Clintons und der britischen Garnison Old Yorks abzuwehren.

Die spanische Armada erreichte am 5.3.1563 die amerikanensische Küste, wo sie die britische Borealienflotte unter Richard Bolitho in der Seeschlacht von Umaha schlagen konnten und Bolitho gefangen nahm. Am 7.3. fuhr die Armada den Hafen von Brookeline an, welches zuvor von Blüchner mit der Unterstützung der letzten Verteidiger entsetzt worden war. Obwohl sich O`Lincoln und Blüchner feindlich gegenüberstanden, konnten sie einen Kompromiss ausarbeiten und Blüchner überzeugte O`Lincoln, dem vor Old York eingeschlossenen Franke zur Hilfe zu eilen. So kam es nur wenige Tage später zur sogenannten "Großen Schlacht von Old York", bei dem es der amerikanensischen Armee, die von gut 12 000 spanischen Soldaten unterstützt wurde, gelang die Truppen Clintons zu schlagen, Clinton  zu töten und Old York einzunehmen. Im Zuge der durch den Sieg verursachten Euphorie konnten die Amerikanier gemeinsam mit ihren Verbündeten die ganze Ostküste und die Zentralgebiete einnehmen und Montegomery, Hoewe und Sussex in den Westen zurückdrängen. 

Während sich Montegomery mit einigen wenigen tausend regulären britischen Soldaten an der Mississippi-Mündung festsetzte und dort auf Verstärkung aus dem Mutterland wartete, begannen Hoewe und Sussex eine Armee aus unregulären Truppen aufzustellen. Dafür rekrutierten sie vor allem französische Siedler aus der Gegend rund um Louisiana und New Orleans, canadische Indianer aus den Stämmen der Huronen und Irokesen, denen sie einen eigenen Indianerstaat auf dem Gebiet des westlichen Amerikanien versprachen, und Cambodischen Söldnern. Diesen schlecht bewaffneten, undisziplinierten und zusammengestoppelten Haufen führten sie im Winter nach Swift Waters, von wo aus sie ihre Soldaten die Deutschen Siedlungsgebiete plünderten ließen, um sie bei Laune zu halten. Diese ständigen Überfälle führten dazu, dass die große Mehrheit der deutschen Siedler aus ihren Gebieten nach Osten floh. 

Siebtes Kriegsjahr Bearbeiten

Zu Ende des Sommers führten Hoewe und Sussex ihre Armee Richtung Osten auf Falls River zu, welches sie am 23. Februar einnehmen konnten. Nach der Schlacht richteten die Krieger in der Stadt, in der sich auch viele deutsche Flüchtlinge befanden ein Massaker an, dass im Laufe des Krieges ohne Beispiel blieb. Danach marschierten sie weiter auf  Newburyport und Brookeline zu. Kurz vor Brookeline stellte sich ihnen Blüchner mit einer kleinen Streitmacht entgegen, die den Angreifern zahlenmäßig 5:1 unterlegen war, und konnte die Truppen Hoewe und Sussexs durch eine deutlich überlegenere Taktik aufreiben. In der Schlacht fiel der General Hoewe. Sussex konnte sich jedoch zusammen mit 5000 Soldaten in Richtung Westen zurückziehen, große Teile des Heeres Hoewes desertierte und begann im ganzen Zentralgebiet Amerikaniens zu marodieren.

Während die Amerikanier im Norden siegten, wurden sie im Süden von Montegomery bedroht, der auf Befehl seines Königs, gegen seinen Willen auf Fort Reed zu marschierte. 

Die Verteidigung der Stadt erwies sich als schwierig, da die verbündeten Spanier bereits abgezogen waren und die Streitigkeiten zwischen Franke und O`Lincoln das amerikanische Heer lähmten. Außerdem wollten zahlreiche indianische und deutsche Krieger zu ihren Familien zurückkehren, um diese vor den marodierenden Söldnern Hoewes zu schützen. Die Lage verschlimmerte sich noch, als bekannt wurde, dass die Truppen Sussexs ebenfalls auf Fort Reed zumarschierten. 

Die Eroberung Fort Reeds und damit auch eine erneute Ausweitung des Krieges auf die Ostküste schien unvermeidlich. Doch am 13.März verstarb der britische König Johann XII unter ungeklärten Umständen, sein Nachfolger wurde der radikale Anglikaner Richard XVI, der sich sofort daran machte, sämtliche Angehörige religiöser Minderheiten, wie Calvinisten, Puritaner, Presbyterianer und Katholiken, aus allen gehobenen Positionen zu entlassen. Diese Entlassungswelle traf auch den Anführer der regulären Truppen vor Fort Reed Gregor Montegomery, der Zeit Lebens ein überzeugte Presbyterianer war. Doch Montegomerys Truppen und er selbst waren nicht bereit seine Absetzung hinzunehmen. So meuterten die Soldaten am 28. März, lynchten die Königstreuen Offiziere und riefen Montegomery zu ihrem neuen unabhängigen Anführer aus. 

Montegomery war sich bewusst, dass er und seine Truppen nun keine Möglichkeit mehr hatten nach Britannien zurückzukehren und ohne Unterstützung verloren wären. Daher begann er mit den amerikanensischen Anführern zu verhandeln. Im Zuge dessen stellte er seine Armee unter das Kommando des General Blüchners, der von Norden her auf Fort Reed zumarschierte. Im Gegenzug erhielten er und seine Soldaten das Recht sich im Westen Amerikaniens anzusiedeln und amerikanensische Bürger zu werden. 

Sussex griff, als er davon erfuhr, ohne Zögern das Lager Montegomerys an, um den Verräter zu bestrafen, doch in einer großen Schlacht um Fort Reed, schafften es die Amerikanier Sussex Truppen vollkommen aufzureiben. Sussex selbst fiel in der Schlacht. 

Nach dieser Niederlage hatten die Briten keine nennenswerte Streitmacht mehr zur Verfügung um die Amerikanier aufzuhalten. Daher erkannte der britische König Richard XVI, der ohnehin wenig Interesse an Amerikanien hatte, am 23. April die Unabhängigkeit Amerikaniens an. Als Zeichen seines guten Willens und da er sowieso keine Truppen mehr hatte um sie zu verteidigen, übergab er drei Tage später auch die französischen Siedlungsgebiete um New Orleans herum dem dem amerikanensische Staat, was wiederum dazu führte, dass die große Mehrzahl der Franzosen, die Racheakte ihrer früheren Feinde erwarteten, ins britische Canada flohen, wo sie heute noch einen großen Bevölkerungsanteil stellen. Die Siedlungen wurden zum größten Teil von den ehemaligen britischen Soldaten unter Montegomery und deutschen Siedlern, deren Siedlungsgebiete an der Grenze zu Kanada ja zerstört worden waren, übernommen. 

Nachkriegszeit Bearbeiten

Sofort nach Ende des Krieges traten die Differenzen zwischen Franke und O`Lincoln, die während des Krieges einen Kompromiss geschlossen hatten, deutlich zu Tage. Beide wollten Präsident werden und sie hatten auch vollkommen unterschiedliche Vorstellungen vom Staat. Franke wollte eine zentralistische Wahlmonarchie einrichten, in der der Präsident auf acht Jahre gewählt werden würde, und dann gleich eines Königs herrschen könnte. O`Lincoln wollte dahingegen ein starkes Mitsprache Recht der keltischen und indianischen Stammesfürsten durchsetzen. Die Mehrheit der Amerikanier, waren jedoch von beiden Möglichkeiten nicht gerade überzeugt. Sie wollten vor allem in ihren kleinen Siedlungen und Stammesverbänden im Hinterland weiterleben wie gewohnt und dabei ihre Unabhängigkeit wahren. So gewann bei der Wahl, die am 5. Auguste 1564 stattfand die Kandidatin Ambala H. Unitawa, eine indianische Kriegsheldin, der im Vorfeld wenige Chancen zugerechnet worden waren. Sie führte das System des Stammesföderalismus ein, in welchem alle Stämme des Landes weitestgehend unabhängig blieben und ihre Inneren Angelegenheit selbst regeln durften.

Gerhard von Blüchner legte seinen Adelstitel nach dem Krieg ab, benannte sich Gerhard Blüchner um und ließ sich in Newburyport als Bäcker nieder. 

Georg Montegomery wurde nach dem Krieg erster Bürgermeister der Stadt Atlanta, die er selbst gründete. Er baute im Westen eine christliche Gemeinschaft auf, die weitestgehend unabhängig von der Zentralregierung blieb. Diese Gemeinschaft wurde Mitte des siebzehnten Jahrhunderts zum Anlaufpunkt für radikalchristliche Einwanderer aus Großbritannien und bildete so den Kern der späteren Dixie Conförderation. 

Die früheren Siedlungsgebiete der Deutschen waren durch die Söldner Hoewes und Sussex so weit zerstört, dass die wenigstens Deutschen dorthin zurückkehrten, die meisten ließen sich an der Ostküste nieder, wo sie sich schnell mit der dortigen Bevölkerung vermischte. Ab ungefähr 1700 waren sie so nicht mehr als eigene Ethnie innerhalb Amerikaniens erkennbar und hatten sich vollständig integriert. 

QuellenBearbeiten

http://www.amerikanischer-buergerkrieg.com

http://www.sezessionskrieg.com

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