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Amerikanensischer Jahreskreis

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Der amerikanensische Jahreskreis ist die Bezeichnung für die religiös (paganistische) Unterteilung des Jahres in Zeitperioden, die unter einem bestimmten Motto stehen. Der Jahreskreis ist eng an die Natur, die Gezeiten und die astronomischen Eckdaten gebunden, ebenso an die mythischen Überlieferungen. Die Tage, die keiner bestimmten Periode zuzuordnen sind, nennt man "Fliessende Tage" weil sie noch halb von der vorherigen und halb von der nächsten Saison beeinflusst werden. das Leben in und mit dem Jahreskreis hat in Amerikanien grosse Bedeutung und ist tief in der Volkskultur verankert. Je nach Stammestradition und Ethnie können die Daten und Namen leicht variieren, die nacholgende Darstellung ist jedoch die werbreiteste.


Der Jahreskreis und seine BedeutungBearbeiten

Rauhnächte 26. Dezember - 6. JanuarBearbeiten

Die erste Saison ist Jahresübergreifend, das heisst sie fängt im Vorjahr an und hört im Folgejahr auf. Die Rauhnächte oder "Zwölf Nächte" finden in der dunkelsten Zeit des Jahres statt,in der die Tage am kürzesten und die Nächte am längsten sind. In den Rauhnächten reitet das "wilde Heer" oder auch "wilde Jagd" durch die Himmel und es kann mitunter gefährlich sein, sich draussen aufzuhalten.

Eine Art "kleine Wilde Jagd" findet am 8. Januar statt, dann reitet die Göttin Holda durch die Winterlandschaft, begleitet von ihrer Meute und ihren Männern.

König Frost 10. Januar - 26. FebruarBearbeiten

Die Regentschaft von König Frost markiert die kälteste Zeit des Jahres. Die Natur ist in absoluter Stase, scheinbar ist kein Leben mehr im Boden. Die Vegetation befindet sich in einem tiefen Schlaf. Diese Zeit zu uberleben ist nicht einfach, nun zeigt sich, wie gut man in den Monden zuvor vorgesorgt hat und ob Vorräte und Brennholz reichen. Allerdings fällt am 1. Februar das Kerzenfest Imbolc in diese Zeit. Es kündet davon, dass auch in tiefster Kälte und Dunkelheit das Licht bereits wieder am Entstehen ist.

Erwachen 21.März - 23. AprilBearbeiten

Die Zeit des Erwachens beginnt mit dem Ostara Fest, der Frühlings-Tages und Nachtgleiche. Ostara ist die Göttin der Morgenröte und des Frühlings. Nun werden die Tage wieder länger als die Nächte sein. Der Green Man erwacht, seine Potenz und Kraft befruchtet und nun die Natur und die Vegetation beginnt zu wachsen.

Lilienmond 30. April - 28. MaiBearbeiten

Der Lilienmond ist der Monat Mai, (welcher auch Lilienmond heisst) und dauert von der Walpurgisnacht (30 Aril) über Beltane (1. Mai) bis zum 28 Mai. Der Lilienmond ist eine besonders magische Zeit, vorallem der Vollmond Nacht im Mai wird nachgesagt, dass sie die Schleier zwischen den Welten hebt und die Götter manchmal mit den Sterblichen interagieren, ja sogar Kinder mit ihnen zeugen. Das werdende Leben ist überhaupt das Leitthema dieser Zeit. Nun werden Pflanzen ausgesät (Beispielsweise der Kürbis) und viele andere Sorten auf die Äcker gebracht. Der Lilenmond trägt das Versprechen der baldigen Entfaltung des Lebens in sich.

Midsommer 29. Mai - 21. JuniBearbeiten

Der Midsommer ist die Zeit, in der die Tage endlos lange erscheinen. Sie beginnt mit dem Fest der Geburt des Königs am 29. Mai, welches schon seit Jahrhunderten in mythischen Prophezeiungen auf diesen Tag weigesagt wurde und mit der Geburt von JFK seine Erfüllung fand. Midsommer ist die Hauptwachstumszeit in der Natur. Die Midsommer-Tage finden ihren Höhepunkt zum Litha Fest am 21. Juni, der Sommersonnenwende. Nun werden die Tage wieder kürzer.

Hochsommer 22. Juni - 27. JuliBearbeiten

Obwohl die Tage kürzer werden und Midsommer vorbei ist, beginnt erst jetzt der eigentliche Sommer, der Hochsommer. das Gras fängt nun an, in der flirrenden Hitze zu trocknen, nur ab und zu toben heftige Gewitter über dem Land und halten es fruchtbar. Der Hochsommer ist eine Zeit der Unbeschwertheit, vorallem am Abend, wenn es nicht mehr gar so heiss ist.

Hundstage 27. Juli - 14. AugustBearbeiten

Wenn die Sonne im Sternbild des grossen Hundes aufgeht, beginnen die Hundstage. Das sind die heissesten Tage des Jahres, noch heisser als im Hochsommer. Wer kann, verbringt diese Tage in der Nähe von Wasser, zum Beispiel am Meer oder an den Ufern von Seen und Flüssen. In die Hundstage fällt das Fest Lugnasadh, ein Vor-Erntefest, an dem Feuer im Freien entfacht und Laternen in die Bäume gehängt werden. Man weiss nun, was ma ernten wird und dankt den Göttern für ihre Gaben.

Sternsommer 14. August - 1. SeptemberBearbeiten

Um den 14. August herum erscheinen am nächtlichen Himmel die Perseiden, ein prächtiger Sternschnuppenschwarm, der pro Nacht über 5000 dieser spektakulären Ersheinungen am Himmel bescheren kann. Daher der Name "Sternsommer". Die Perseiden geben ein Abschiedsfeuerwerk an den Sommer, der nun almählich zu Ende geht.

Jägermond 14. September - 31.OktoberBearbeiten

Der September - auch Mai des Herbestes genannt, ist eine Übergangszeit, in der es nicht mehr Sommer, aber auch noch nicht Herbst ist. Die Natur nimmt fahle, sanfte Farben an, da Grün verblasst, hier und da färben sich schon die ersten BLätter. Am 14. September beginnt die Herbstliche Jagdsaison und damit der Jägermond. Er dauert den ganzen Oktober hindurch, welcher der klassische Jagdmonat ist. Der Jägermond endet mit dem Samhain-Fest, welches zu Sonnenuntergang des 31. Oktobers beginnt und bis Sonnenuntergang des 1. November dauert. Samhain ist das höchse keltisch-paganistische Fest. Es ist die Nacht der Wesen der Anderswelt und der Toten. Samhain ist auch unter dem Namen Halloween bekannt.

Passionszeit 1. November - 22. NovemberBearbeiten

Mit Samhain beginnt die Passionszeit. Es ist die Zeit des Todes, des Sterbens und der Trauer. Zahlreiche Feste zu Ehren der Toten finden statt, auch Trauer- und Gedenktage für gefallene Krieger und Opfer von Gewalt und Katastrophen. Die Menschen verfallen in eine tiefe Melancholie. Laute Feste oder Belustigungen sind in der Passionszeit verpönt, stattdessen ist Stille un Andacht angesagt. In der Passionszeit werden auch traditionell jene Tiere des Hofes geschlachtet, die man nicht über den Winter bringen kann oder will. Am 11. November sind es die Gänse, am 15. November die Pferde und am 19. November die Kühe. Höhepunkt und Ende der Passionszeit ist der 22. November, der Tag des Todes des Königs.

Lichtzeit 2. Dezember - 21. DezemberBearbeiten

Der 2. Dezember ist das Fest zu Ehren der keltischen Göttinn Rhiannon, ein Fest der Liebe, das für viele Paare und Ehegemeinschaften ihr persönliches Fest ist, an dem sie die Jahre ihres Zusammenseins zählen. Was in anderen Kulturen der Hochzeitstag ist, ist in Amerikanien das Rhiannonfest. Nach der langen, traurigen Passionszeit ist Rhiannon das erste Freudenfest und läutet gleichzeitig die Lichtzeit ein, die bis zur Wintersommerwende (Yule) am 21. Dezember dauert. In der Lichtzeit werden traditionell Vorbereitungen für das Yulsfest getroffen. Für Christen entspricht die Lichtzeit der Adventszeit.

Jahreskreis.jpg

Der Jahreskreis in einer Darstellung des Jahres 1234

Die vier Jahreszeiten und die vier ElementeBearbeiten

Die vier jahreszeiten finden ihre Entsprechng in den vier Himmelsrichtungen und den vier Elementen wieder. Sie werden mit bestimmten Eingenschaften assoziiert.

Frühling - Osten - Luft: Ideen, Intelligenz, Offenheit, Kommunikation, Beweglichkeit, Leichtigkeit, Wissen, Weisheit, Lehre, Autorität, Unbeständigkeit, Unverbindlichkeit. Kindheit.

Sommer - Süden - Feuer: Energie, Sexualität, Leidenschaft, Hitze, Kraft, Aktivität, Engagement, Leistung, Handeln, Stärke, Ehrgeiz, Impulisivität. Jugend.

Herbst - Westen - Wasser: Gefühl, Emotionalität, Sensibilität, Hellsichtigkeit, Traurigkeit, Freude, Anpassungsfähigkeit, Kompromissbereitschaft, Tiefe, Unergründlichkeit, Geheimnisse. Erwachsenenalter.

Winter - Norden - Erde: Materie, Güter, Rationalität, Diesseits, Ruhe, Beständigkeit, Verlässlichkeit, Verschlossenheit, Rückzug, Stille, Stillstand, Wohlstand, Gesundheit. Greisentum.

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