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Amerikanensischer Bürgerkrieg

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Der amerikanensische Bürgerkrieg (1713 - 1715) war einer der blutigsten Kriege in der Geschichte Amerikaniens. Im Verlaufe dessen wurde das einstmals viel grössere Land in einen West und einen Osttstaat geteilt. Der Westteil ist heute das eingenständige Land Dixie-Confederation

Dementsprechend groß waren auch die anderen Auswirkungen des Konfliktes: tausende von Sklaven im Ostteil wurden zu freien Bürgern erklärt und die uralten Bush- und Stoiberclans mussten ihre Träume auf ein internationales Machtmonopol für immer begraben.

Vorgeschichte Bearbeiten

Während des russisch-amerikanensischen Krieges (1617 - 1639) waren tausende von Russen nach Amerikanien ausgewandert, wo sie als Besatzer, aber auch als zivile Sieder eine neue Heimat fanden. Dieser ersten grossen Einwanderungswelle folgte in der Mitte des 17. Jahrhunderts eine zweite, diesmal vorallem aus Europa.
Hohe Steuern und eine schwierige, wirtschaftliche Lage trieben insbesondere Briten, Franzosen und Deutsche in grosser Zahl dazu, Ihr Glück in Übersee zu suchen. Aber auch religiöse Gruppierungen, deren Lehren mit Argwohn und Misstrauen begegnet wurde, hofften sich in Amerikanien frei entfalten zu können.

Zwischen 1650 und 1665 wanderten insgesamt 70'000 Menschen nach Amerikanien aus.

Die Einwanderer wurden anfangs freundlich aufgenommen, doch schon bald kam es zu Spannungen, vornehmlich religiöser Natur. Zwar profitierten die christlichen Zuwanderer von der verfassungsmässigen Religionsfreiheit in Amerikanien, sie selbst taten sich jedoch schwer, den Glauben der Einheimischen zu respektieren. Ihre Religion gebot ihnen schliesslich: "Das Wort aller Kreatur zu predigen".

Prewaraericania.jpg

Amerikanien vor dem Bürgerkrieg und der Teilung

Eine umfangreiche missionarische Tätgkeit begann, welche Anfangs auch einige Erfolge erzielte. Die heidnischen Geistlichen unternahmen ihrerseits Anstrengungen um den Vormarsch des strengen, calvinistischen Christentums aufzuhalten.

Auch die russisch-orthodoxen Christen, die in Amerikanien schon sehr früh eine Politik des interreligiösen Respektes entwickelt hatten, störten sich an den massiven Bekehrungsversuchen. Die zunehmende Konfrontation zwischen den Glaubensgruppen bewegte im Jahre 1660 schliesslich den amtierenden Präsidenten, John Adams dazu, ein Gesetz zum "Verbot von Proselytismus" zu verabschieden.

Der Zug nach WestenBearbeiten

Daraufhin verliessen viele christlichen Einwanderer die Ostküste, um mit riesigen Trecks das unbewohnte Gebiet im Westen zu besiedeln. In den folgenden 20 Jahren entstanden im südwestlichen Amerikanien neue Städte, wie Atlanta, Dallas, Saint Louis und Jackson.

Der Beginn der SklavereiBearbeiten

Bedingt durch die gewaltigen Entfernungen blieben diese Städte und Siedlungen weitesgehend von der Regierung in Brookline unbehelligt und so entwickelte sich bald ein immer autonomer werdender amerikanensischer Westen. Dallas wurde zur inoffiziellen Hauptstadt des Westens und dessen Gouverneur, zum "westlichen Gegenpräsidenten". Dieser hiess Anno 1681 Libby Bush. Bush's ehrgheiziger Plan bestand darin, den Westen zu einer beispiellosen Wirtschaftsmacht hochzupeitschen. Der reiche Boden hatte das Potential dazu, gigantische Farmen und Plantagen zu beherbergen, nur an den Arbeitskräften fehlte es.

Im Jahre 1682 nahm Bush Kontakt mit britischen Slavenhändlern auf. In Grossbritannien war die Sklaverei zwar schon vor über hundert Jahren abgeschafft worden, aber auf den lukrativen Sklavenhandel mit Drittstaaten wollte man dennoch nicht verzichten.
Bush verteilte regelrechte Grossaufträge. Überall in der Welt gingen die Sklavenjäger auf Beutefang. Beinahe täglich landeten vollgepackte Sklavenschiffen im Hafen von St. Louis, wo die wertvolle Fracht meist innert Stunden auf dem Sklavenmarkt verkauft wurde.

das Kalkül ging auf. Die Sklaven verhalfen dem Westen zu einem beispiellosen Wirtschaftsboom. Mit Hilfe der billigen (und effizienten) Arbeitskräfte konnte erstmals Baumwolle in großen Mengen abgebaut werden. Baumwolle war zwar bereits seit Anfang des 16. Jahrhunderts bekannt, doch konnte sie damals nur in geringen Mengen kultiviert werden. Baumwolle war und ist noch Heute aufgrund ihrer Eigenschaften die perfekte Überspannung für Zeppeline.
Zur selben Zeit ging es dem Osten eher schlecht: Der Beginn der Achtziger Jahre war durch eine Reihe von Missenrnten geprägt gewesen. Eine Cholera-Epidemie hatte zudem die arbeitsfähige Bevölkerung stark dezimiert. In dieser Zeit sah Libby Bush seine Chance gekommen und er kandidierte als Präsident in Brookline. Seine Parole war einfach: "Mit Gottes Hilfe und meiner, wird bald ganz Amerikanien den Wohlstand erlangen, den der Westen bereits geniesst."

Sein Gegenkandidat Alphonse Kennedy empörte sich: "Wohlstand der auf Unrecht und Ausbeutung basiert, wollt Ihr das denn wirklich?"

Die Wahl von 1688 endete denkbar knapp mit einem hauchdünnen Vorsprung von nur 1200 Stimmen für Bush. Obwohl die Sklaverei nun für das ganze amerkanensische Territorium erlaubt war, setze sie sich in der Ostküste nie durch, von den Haussklaven des Präsidenten abgesehen. Der Osten blien verhältnismässig arm.

Die Bush-ÄraBearbeiten

Libby Bushs Nachfolger Thomas und Hardy Bush verschärften sogar den konservativen Regierungstil. Thomas Bush führte das calvinistische Christentum als Staatsreligion ein, die Ausübung anderer Religionen war von nun an verboten.
Als 1712 Hardy Bush an die Macht kam, gärte es bereits an der Ostküste. Die Menschen sehnten sich zurück in die Zeit vor der Bush-Ära und litten unter den immer härteren Repressalien. Bush liess viele Indianer- und Keltenstämme in Reservate deportieren, zwangstaufen und beraubte sie der elementarsten Rechte.

Der UntergrundBearbeiten

Je brutaler das Regime wurde, desto mehr formierte sich im Untergrund der Widerstand. Zentrale Leitfigur der Anti-Bush Bewegung war Alphonse Kennedy. Zusammen mit einigen Getreuen aus den Stämmen, aber auch des Militärs, entwarf er einen Plan zum Aufstand. Der Plan sah vor, eine schlagfertige Guerilla in den Westen einzuschleusen, welche auf den Plantagen einen Sklavenaufstand anzetteln sollten. Gleichzeitig bereitete man im Osten eine Revolution vor. Der Leidensdruck der Menschen im Osten war mittlerweile so gross geworden, dass das dort entstandene Pulverfass jedezeit explodieren konnte. Man musste die Explosion nur noch in die richtigen Bahnen lenken.

Alphonse Kennedy konnte mit umfangreichen Waffenlieferungen aus dem Mutterland seines Familienclans, Irland rechnen. Die Iren schmuggelten fast schon gewohnheitsmässig Gewehre und Munition in ihren Fischerbooten nach Amerikanien.

Der Beginn des KriegesBearbeiten

Westastaatenoffizier.jpg

Ein Weststaatenoffizier

Am 9. Mai 1713 war es dann soweit. Mit einer erstaunlich präzisen Koordination schlugen die zahllosen Zellen zu. In fast allen Forts und Garnisonen des Ostens übernahmen Kennedytreue Offiziere das Kommando. Innerhalb nur einer Woche konnte Alphonse weite Teile des Amerikanensischn Ostens als unter seiner Kontrolle stehend betrachten.
Die Reaktion der Weststaaten liess nicht lange auf sich warten. Am 15. Mai 1713 überschritt eine 100 000 Mann sarke Truppe unter Führung von General Stoiber den Silver-Creek richtung Osten. Der berühmteste General des Ostens, Hannabill, hatte zur Abwehr dieser Invasion nur 70 000 Mann zur Verfügung.

Hannabill legte an den Ufern des Silver Crek, einem breiten aber relativ seichten Fluss, einen Hinterhalt und genau zu dem Zeitpunkt, als die Masse der Armee der Weststaaten damit beschäftigt war, bis zur Brust durchnässt das reißende Gewässer zu durchwaten, wurde Stoiber von beiden Flussufern aus angegriffen.
Die weitgehend wehrlose Nachhut Stoibers samt Troß und Artillerie wurde mit einem Schlag eingenommen, die Vorhut in den Fluss zurückgetrieben, während die Mehrheit im Fluss stecken blieb und von beiden Seiten unbarmherzig beschossen wurde. Stoiber und seine Streitmacht gerieten in Panik und versuchten in alle Richtungen auszubrechen. Damit endete die erste grosse Schlacht des Bürgerkrieges mit einer vernichtenden Niederlage für die Weststaaten. Der Osten hingegen hatte mit den erbeteuteten Geschützen nun weitaus bessere Chancen als zu Beginn des Aufstandes.

Zur See versuchte der Westen, die Ostküste zu blockieren. Hier kam es nur zu bedeutungslosen Scharmützteln, aus welchen der Osten trotz seiner Unterlegenheit auch manchmal siegreich hervorging. Aber das änderte nichts an der Tatsache, dass der Westen seine Blockade uneingeschränkt aufrechterhalten konnte. Für eine Entscheidungsschlacht war die Flotte des Ostens noch zu schwach.

1714 - Das zweite KriegsjahrBearbeiten

Bei Fall River kam es zu einer größeren Schlacht, die General Hannabill eigentlich hätte überraschen sollen. Hier überschätzte eine Kavallerieeinheit des Westens jedoch ihre Schlagkraft und versuchte das gut befestigte Armeelager Hannabills zu erstürmen. Die Gewehre und Kanonen rissen große Lücken in die Reihen der Angreifer, die bei ihrem chaotischem Rückzug erneut schwere Verluste einstecken mussten.

Dann zog Hannabill weiter westlich in die Plains und zerstörte eine Reihe von feindlichen Forts, musste aber der feindlichen Übermacht ausweichen und die Offensive abbrechen. Um Zeit zu gewinnen, entfesselte er einen Indianeraufstand mitten im Feindesland, wartete aber dringend auf Nachschub. Hardy Bush bekamen nun langsam Panik und schickten starke Verbände zur Verteidigung des westlichen Kernlandes.

1715 - Das dritte Kriegsjahr Bearbeiten

Mit Verstärkungen ging der Osten unter Hannabill erneut in die Offensive, die jedoch in den westlichen Plains erlahmte. Eine große Festung, das Fort Bush, welches eine wichtige Schlüsselstellung für den Vormarsch auf Atlanta darstellte, konnte nicht eingenommen werden. Es entbrannten lange, blutige Kämpfe mit schweren Verlusten auf beiden Seiten. Trotz überlegener Artillerie konnte Hannabill keinen entscheidenen Durchbruch erzielen. Nur kleinere Forts gingen ganz in Flammen auf.

1716 - Das vierte KriegsjahrBearbeiten

Nun hatte sich die lange Geheimhaltung des Aufbaus der oststaatlichen Flotte gelohnt: Geschickt griff der Osten mit konzentrierten Kräften die Sperrverbände des Nordens nacheinander an und brach die Blockade auf. Anschließend attackierte die Ostflotte die Westlichen Streitkräfte vor ihren eigenen Küsten und stieß immer weiter nach Westen vor.

Um das hartnäckig verteidigte Fort Bush endlich zu zerstören, lies Hannabill Luftballons einsetzen. Von dort aus "regnete" es bald an Mineralöl. Doch erst allmählich konnte die Festung in Brand gesetzt und so zur Kapitulation gezwungen werden. Danach besetzte Hannabill Atlanta, wo sich die Verteiger schnell ergaben. Inzwischen zog Kennedy persönlich mit einer starken Streitmacht in den Krieg und besetzte die westlichen Plains vollständig.

1717 - Das fünfte Kriegsjahr Bearbeiten

Für die letzte große Seeschlacht bot der Westen erneut eine mächtige Flotte auf. Doch dessen große, schwerfälligen Schiffe wurden in der Meeresenge vor Oak Island manöverunfähig gemacht und eingeschlossen. In dieser äußerst schlechten Lage versuchte der Admiral von der Leyen sich mit einigen Schiffen aus dem Staub zu machen, doch der Kessel konnte nicht durchbrochen werden und von der Leyen ergab sich. Damit kontrollierte der Oststaat nun alle Küsten Amerikaniens.

Nur in Dallas tobten die Kämpfe bis Jahresende weiter und entvölkerten die gesamte Gegend.

Ende des Krieges Bearbeiten

Andersonville cartoon davis.jpg

Dieses amerikanensische Flugblatt warnte 10 Jahre nach Kriegsende vor einer Appeasement Politik gegenüber Dixieland. Es wird an die furchtbaren Bedingungen erinnert, unter denen Oststaaten-Soldaten in Weststaaten-Gefangenenlagern wie Andersonville gehalten wurden.

Kennedy zog im Triumph in Dallas zusammen mit der jubelnden Menge befreiter Sklaven ein. Hardy Bush wurde im Siegeszug mitgeschleppt und von den wütenden Schwarzen gelyncht. Auch die Indianer rächten sich an den weißen Siedlern und vertrieben sie nicht nur aus dem zentralen Teil Amerikaniens, sondern stießen immer weiter nach Westen vor, verbrannten alle Äcker und lebten dort wieder als Jäger und Sammler.

Am 2. Juli 1717 bot der Unterhändler des Westarmee, General Cheney, Kennedy den sofortigen Waffenstillstand an, allerdings unter der Bedingung, dass der Weststaat in den Grenzen der derzeitigen Frontlinie erhalten bliebe und uanbhängig würde. Im Gegenzug wollte man jegliche Territorialansprüche an den Osten aufgeben.
Alphonse Kennedy stimmte dem schliesslich zu. Diese Entscheidung wurde allerdings im eigenen Lager heftig kritisiert, denn sie bedeutete nichts geringeres als die Teilung Amerikaniens. Kennedy rechtfertigte seinen Entschluss später so: "Amerikanien war defacto und kulturell schon immer geteilt. Im Osten leben die indianischen und die keltischen Volksgruppen, im Westen die angelsächsischen Späteinwanderer. Nun fällt eben auseinander, was nie zusammengehörte. Das ist bedauerlich aber immernoch besser als ein weiterer, jahrelanger Krieg".

Der Osten behielt den Namen "Amerikanien", während der Westen sich in "Dixie-Confederation" umbenannte. Amerikanien schaffte die Sklaverei umgehend ab und führte erneut Religionsfreiheit ein. 1741 erhob James Kennedy das Heidentum zur Staatsreligion, allerdings bleiben die anderen Religionen toleriert. Die schwarzen Ex-Sklaven wurden in einem von Kennedy ins Leben gerufenen Sonderprogramm alphabetisiert und gefördert. Die schwarze Bevölkerung erreichte in Amerikanien reativ schnell einen beachtlichen Status. Heute besetzen Schwarze Amerikanenser gesellschaftliche Schlüssepositionen zu selben Teilen wie die anderen Ethnien.

Die Dixie-Confederation hält bis heute an der Sklaverei und dem Christentum als einzige erlaubte Religion fest. In beiden amerikanensischen Staaten wird der Bürgerkrieg als Geburtstunde der eigenen Nation betrachtet und als Krieg gegen das Unrecht. Und in beiden Teilen sind nicht wenige davon überzeugt, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis es wieder zu einem bewaffneten Konflikt kommt, im Verlauf dessen, das jeweils andere Territorium "heim ins Reich" kommen wird.

Im "kleinen Weltkrieg" Anno 1798 kam es zu einer militarischen Konfrontation zwischen Dixie und Amerikanien.

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