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Altnordischer Paganismus

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Der Altnordische Paganismus war die Religion der Germanischen und Teutonischen Stämme, die in Rammstein, Deutschland, Österreich, Alpinien und vermutlich auch in Dunkeldeutschland lebten, bis zur ihrer Christianisierung. Heutzutage ist die Religion vollständig ausgestorben. Man vermutet jedoch, dass der Dunkeldeutsche Paganismus eng mit ihr verwand ist.

Glauben Bearbeiten

Nach dem Glauben der Germanen ist das Universum in 9 Welten unterteilt. 4 gute, 4 böse und eine ständig umkämpfte. Die Menschen leben in der Umkämpften. Gemeinsam bilden diese  9 Welten den sogenannten Weltenbaum. Bestimmte Wesen sind in der Lage sind in der Lage zwischen den Welten zu wandern. Jede der Welten hat einen bestimmten Namen und wird von bestimmten Wesen bewohnt:

  • Asgart: Die Krone des Weltenbaums, bewohnt von den obersten Göttern, den Asen, besonders mächtige und gute Wesen die aussehen wie Menschen, aber zwischen den Welten wandern können und über enorme Kräfte verfügen. Einige von ihnen sind Thor, Odin, Tyr oder Freya.
  • Thrainheim: Aststück, bewohnt von den Zwergen, kleinen aber breiten Kriegern, die auf der Seite der Götter kämpfen und quasi die Armee der Götter bilden. In der Schlacht werden sie oft von Thor angeführt. Sie können die Welten nicht wandeln, aber die Götter können sie in andere Welten setzen.
  • Myrheim: Aststück neben Thrainheim. Wohnort der Myr. Magischen schönen Wesen, die weise, hilfsbereit und gut sind. Einige können zwischen den Welten wandern. Wenn sie in unserer Welt sind Sorgen sie für gute Ernten, milde Winter und warme Sommer. 
  • Wolönar: Stammstück des Baumes, in dieser Welt steht die gewaltige Halle Walhall, in die große Krieger, die während der Schlacht fallen, aufgenommen werden. Außerdem leben dort die Nornen, die alle Taten der Menschen beobachten und darüber Buch führen. 
  • Unsere Welt: Stammstück in der Mitte des Baumes, bewohnt von Menschen, Grenze zwischen den Guten und den Schlechten Welten, Ort von zahlreichen Auseinandersetzungen zwischen gut und böse. 
  • Seilgheim: Stammstück kurz über dem Boden. Ort an den die Seele eines Menschen, der nicht in Walhall aufgenommen wird, hinkommt. Neben den Seelen leben dort gewaltige Ungeheuer, wie Drachen, Schlangen, Lindwürmern oder Höllenhunden, die die Seelen dort quälen. Herrscher über diese Unterwelt ist Loki. Seilgheim ist mit unserer Welt durch Tunnel verbunden, sodass Ungeheuer und Tote Seelen in unsere Welt kommen können, aber Menschen auch in die Unterwelt. Die meisten Durchgänge werden von Durmelin bewacht, grausamen Reptilwesen, die keinen Toten aus der Unterwelt hinaus und keinen Lebenden hineinlassen. 
  • Nirheim: Wurzelstück, bewohnt von Alben, grausamen, geldgierigen Wesen, die das Blut von Menschen rauben und daraus Gold erschaffen. Einige von ihnen sind in der Lage durch Welten zu reisen. 
  • Nilfheim: Zweites Wurzelstück neben Nirheim, bewohnt von Trollen, hässlichen großen Kriegern, die Unheil und Not verbreiten. Sie können nicht durch Welten wandern, aber von mächtigeren Wesen in andere Welten gebracht werden können.
  • Irimgard: Wurzeln des Baumes, bewohnt von den Irim, mächtigen Riesen, dem Gegenstück zu den Asen. Sie herrschen über die Bösen Welten. 

Nach dem Glauben der Germanen sind die guten und die bösen Kräfte im Augenblick ausgewogen und aufeinander abgestummt. Am Ende der Zeit soll es aber in der Menschenwelt eine große Schlacht zwischen den Guten Kräften, Asen, Zwerge, Myr, Nornen, gute Menschen, und den Bösen Kräften, Irim, Trolle, Albe, Ungeheuer und böse Menschen, geben. Nach jener wird der Weltenbaum, egal wer gewinnt, umstürzen.

Geschichte Bearbeiten

Hinweise auf den Altnordischen Paganismus findet man schon in den frühsten germanischen Siedlungen in Europa, um 800 v.u.Z.. Vermutlich brachten die Germanen die Religion aus Polaris mit. Dafür spricht, dass die Dunkeldeutschen, die Nachkommen der in Polaris zurückgeblieben Germanen, vermutlich heute noch eine, dem Altnordischen Paganismus recht ähnliche Religion, haben. Auch die Teutonen, die den Germanen nachfolgten, nahmen den Altnordischen Paganismus an, als sie sich mit den Germanen vermischten. Die Germanischen und Teutonischen Stämme besiedelten ab 800 v.u.Z. das Gebiet des heutigen Alpienens, Österreichs, Deutschlands und Rammsteins. Vor allem die im Süden lebenden Stämme wurden ab 150 v.u.Z. von hellenischen Missionaren christianisiert, unter diesen Stämmen waren unter anderem die Goten. Im gotischen Kaiserreich war zwar das Christentum die vorherrschende Religion, doch der Altnordische Paganismus blieb weiterhin die zweitgrößte Religonsgruppe. Nach und nach wurde er vom Christentum verdrängt. Erst im Investurstreit wurde der altnordische Paganismus wiederbelebt, nach dem Westfälischen Frieden wurde er jedoch wieder vom Christentum verdrängt. Da seine Erklärungen nicht mehr Zeitgerecht waren, nahm die Zahl der Anhänger ab dem 11. Jh kontinuierlich ab, sodass es ab 13. Jh keine nennenswerte altnordisch paganistischen Gemeinden in Europa gab. In Dunkeldeutschland entwickelte sich der Altnordische Paganismus vermutlich zum Dunkeldeutschen Paganismus weiter.

Schöpfungsgeschichte Bearbeiten

Nach der altnordischen Schöpfungsgeschichte, pflanzte die Urriesin Gaya den Weltenbaum um Platz für ihre beiden Söhne zu schaffen, den Asen Odin und den Riesen Gylfi. Da die beiden ständig stritten, setzte sie den einen in die Krone des jungen Baumes, den anderen in die Wurzeln. Damit sie nicht einsam waren, formte sie den beiden, aus zweien ihrer Fingern, Frauen, für Odin Freya und für Gylfi Myr. Odin zeugte mit Freya, die Kinder Nir, Nilf und Tyr, Gylfi mit Myr Thrayn und Loki. Doch irgendwann kam es zum Krieg zwischen den beiden Geschlechtern. Thrain erschlug Nir und Nilf, daraufhin erschlugen Odin und Tyr ihn. Als Myr die beiden aufhalten wollte, erschlugen die beiden auch sie. Aus Trauer schafft Gylfi, aus den Körpern von Nir und Nilf, Nirheim und Nilfheim. Die Wesen dort schuf er aus dem Blut von Thrain und Myr und willte sie nach deren Vorbild gestalten, doch durch seinen Hass und seine Rachsucht wurden sie böse und mordlüsternd. Auch Odin formte aus den Körpern seiner erschlagenen Feinde Welten. Aus Thrayn Thrainheim, aus Myr Myrheim. Um seinen frischgeborenen Sohn Baldur, Tyr und seine Frau Freya zu beschützen, schuf er auf Thrainheim, aus Eisen, Stein und Nilfs Blut, die Zwerge, stählerne Krieger. Außerdem erschuf er aus seinem Kriegshammer, den er mit Blut übergoss, Thor und machte ihn zum Heerführer der Asen. Freya erschuf in Myrheim die Myr, gute, friedliche Wesen, die für Frieden sorgen sollen. Doch dann griff Gylfi, mit Hilfe seiner neu geschaffenen Wesen, die Asen an, um sich zu rächen. Thor erwehrte sich ihnen, es kam zu einem zweiten Krieg der Götter. Als Gaya erfuhr, was ihre Kinder und Kindeskinder taten, wollte sie Frieden schaffen. Doch im Eifer der Schlacht wurde sie von ihnen erschlagen. Aus Trauer über ihren Tod geeint, schufen Gylfi und Odin aus ihrem Körper die mittleren drei Welten. Odin schuf Wolönar, Gylfi Seligheim. Zusammen schufen sie unsere Welt und erfüllten sie mit den einzigen Wesen, die sowohl gutes von Odin und schlechtes von Gylfi in sich haben. Die beiden vereinbarten einen Frieden und bestimmten unsere Welt als Grenze zwischen Gut und Böse. Da sie beide nicht glaubten, dass der Frieden lange wird, zogen sich beide zurück und bereiteten sich auf den nächsten Krieg vor, was sie heute noch tuen. Beide zeugten neue Asen und Riesen und sammelten gute bzw schlechte tote Menschen um sich, damit diese im kommenden Krieg für sie kämpfen werden.

Göttliche Wesen Bearbeiten

Odhin.jpg

Darstellung von Odin

  • Odin: Oberster Gott der Asen, Oberbefehlshaber der guten Kräfte. Er ist der Schutzherr aller Herrscher, die für das gute Kämpfen.
  • Thor: Thor ist der Kriegsgott. Er unterstützt alle Krieger, die für eine gute Sache kämpfen.
  • Freya: Freya ist die Göttin des Ackerbaus, des Friedens, der Kunst und der Frau. 
  • Tyr: Tyr ist der Meeresgott. Er ist der Schutzherr der Entdecker und der Seefahrer.
  • Baldur: Baldur ist der Gott aller Schutzbedürftigen und gibt allen Menschen Kraft die ihnen Helfen sollen.
  • Loki: Loki ist der Gott der Unterwelt. Es bereitet ihm Vergnügen Unheil und Verwirrung zu schaffen. Daher ist er auch der Gott der Betrüger, der Diebe und der Handelsleute.
  • Gylfi: Gott des Bösen, er ist für alle Schlechten Taten und für alle Naturkatastrophen verantwortlich. Er ist der Schutzherr der Verbrecher und der Henker.
  • Scyra: Göttin der Lust und der Verführung, eine Tochter Gylfis, die er mit einer Albin hatte. Verführte Thor und zeugte mit ihm Aywis
  • Aywis: Götterschmied, einziger Mischling aus Asen und Riesen, neutral, freut sich über jeden Fortschritt den die Menschheit macht und unterstützt Erfinder und Forscher.

Neben den klassischen Götter aus dem Asen und dem Riesengeschlecht, verehrten die Germanen auch bestimmte Zwerge und Myr und versuchten Trolle und Albe durch bestimmte Beschwörungen fern zu halten. 

Erforschung Bearbeiten

Die Erforschung des Altnordischen Paganismus begann während der Zweiten Deutsche Blüte. Damals suchte man in Deutschland nach einer gemeinsamen deutschen Geschichte, um das Zusammengehörigkeitsgefühl der Deutschen zu stärken und sich von den Nachbarstaaten abzugrenzen.

Die Erforschung ist heute so gut wie abgeschlossen, man glaubt den Glauben der Germanen verstanden zu haben. Dazu waren die Forscher auf zwei unterschiedlichen Feldern aktiv. Zum einen Untersuchten sie viele Volkssagen, die zu einem großen Teil von germanischen Sagen abstammen, aber in christlichen Zeiten an das Christentum angepasst wurden, und versuchten die alten germanischen Sagen wiederherauszuarbeiten. Zum anderen suchte man in Bibliotheken nach Schriftstücken aus dem Investurstreit und untersuchte germanische Artefakte nach Hinweise auf die Religion der Germanen. Der wohl wertvollste Fund war die sogenannte Edda, eine Sammlung von über tausend germanischer Erzählungen, die wohl um 900 zusammengestellt wurde. Die Edda wurde 1614 in den Kellern eines mittelalterlichen Schlosses in Preußen gefunden und brachte den Durchbruch in der Erforschung des Altnordischen Paganismus.

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