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Alraune

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Mandragora.jpg

Alraune, Wälder von Peru.

Die Alraune auch Mandragora genannt, ist eine äußerst aggressive, fleischfressende Pflanze sowie ein beliebtes Küchengewürz aus der Familie der Nachtschattengewächse.

BeschreibungBearbeiten

Blüte und RachenBearbeiten

Die grosse Blüte der Alraune fungiert gleichzeitig als Rachen. Der Rachen besteht aus einem stark verbreiterten Blattstiel, der bis zu achtzig Zentimeter lang sein kann, und der bei Sonneneinstrahlung innenseitig stark rot gefärbten Blattspreite selbst, die fast kreisrund ist und einen Durchmesser von bis zu fünfzig Zentimetern hat.

Als Knospe ist die noch geschlossene und an ihren Rändern nach innen eingeschlagene Blattspreite noch auf den sehr kurzen Blattstiel geklappt, erst wenn dieser weitgehend ausgewachsen ist, faltet sich die Spreite auf und öffnet sich. Die Ränder des Rachens sind mit spitzen Zähnen besetzt, im Zentrum der beiden Blatthälften, befinden sich je drei oder mehr haarfeine Fühlborsten, die das Zuschnappen der Pflanze auslösen.

Der Schnappmechanismus ist mit einer Dauer von bis zu 100 Millisekunden eine der schnellsten bekannten Bewegungen im Pflanzenreich.

Stamm und TentakelBearbeiten

Der bewegliche Stamm der Alraune windet sich für gewöhnlich in langsamen schlängelnden Bewegungen, ebenso wie die dornenbesetzten Tentakel, die allesamt der Basis der Pflanze entspringen.

WurzelnBearbeiten

Die Hauptwurzel der Alraune stirbt zugunsten einiger faseriger Seitenwurzeln bald nach der Keimung ab. Das Wurzelsystem dient hauptsächlich der Verankerung der Pflanze im Untergrund und zur Wasseraufnahme; für die Nährstoffversorgung sind die Wurzeln nahezu bedeutungslos, da sich die Pflanze carnivor von Wandererern ernährt.

Ungefähr 10 bis 15 Zentimeter unterhalb der Erdoberfläche befindet sich das Rhizom (Wurzelstock) der Pflanze, aus dem sie bei oberirdischer Zerstörung immer wieder austreibt.

Die Wurzeln haben aus unerklärlichen Gründen zumeist die Form eines weiblichen Körpers.

Früchte und SamenBearbeiten

Mandragora-seed.jpg

Samen der Alraune oder Mandragora.

Die Früchte sind saftige, stachelige Beeren, mit einem Durchmesser von 2 bis 5 cm, die sich unterhalb des Rachens kreisförmig an dem Stamm befinden.. Bei Vollreife strömen sie einen angenehmen Geruch aus, der potenzielle Opfer anlocken soll. Während der Fruchtreife vergrößert sich der Rachen, so dass er mehr Beute verschlingen kann. Die Größe der Samen beträgt je nach Art etwa 2,5 × 2,2 mm bis 6 × 7 mm.

Wenn die Samen unbehandelt verzehrt werden, führen sie zu Durchfall und Fußpilz.

Obwohl es keimfähige Samen zu kaufen gibt, sollte das Züchten von Alraunen nur von ausgebildeten Fachleuten, in mit den entsprechenden Sicherheitvorkehrungen getroffenen Gebieten vorgenommen werden.

Alraunen wachsen vor allem in nördlichen Coatlicue, in Peru, Mokistan und Lakituien.

ErnährungBearbeiten

Die Alraune frisst jedes Lebewesen, das sich in Ihre Nähe wagt. Nach dem Verdauungsprozess, der etwa 2 Tage dauert, werden unverdauliche Teile wie Knochen, Zähne, Metall, Stoff und dergleichen wieder ausgespien.

Daher ist es ein guter Indikator, solche verschleimten Reste zu finden, wenn man auf der Suche nach Alraunen ist.

NutzungBearbeiten

Die geschmacklich an Erdbeeren erinnernden Früchte der Alraune werden in vielen Süssspeisen als Garnierung eingesetzt, und die geriebene Wurzel findet als Gewürz Verwendung. Der Preis für Alraune ist aufgrund des lebensgefährlichen Unterfangens an selbige zu kommen dementsprechend hoch, und wird in der volkstümlichen Küche nur sparsam verwendet.

Wie ist der botanische Name dieser Pflanze???

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