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Adolf Ühlicht

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Adolf Ühlicht (* 18.04.1490 in Lauen, Alpinien - 29.08.1542 in Bummsegg, Alpinien), war ein bekannter Bergsteiger und Naturforscher aus Alpinien.

Frühes Leben und Schule Bearbeiten

Adolf Ühlicht wurde 1490 im Gasthaus zur Sonne in Lauen geboren. Er stammte aus einfachem Hause. Seine Mutter war eine ehemalige Bäuerin, die nach der Heirat mit ihrem autoritären Mann August eher hauswirtschaftlichen Tätigkeiten nachging. Sein Vater dagegen suchte sich handwerkliche Hilfsjobs in bekannten Hotels, in welchen er seine maskuline Seite ausleben konnte. Zeitweise brannte er hochprozentigen Schnaps und verkaufte diesen an Soldaten.

Adolf war aufgrund der starken beruflichen Belastungen seines Vaters auf die Fürsorge seiner Mutter angewiesen. Sie brachte ihm alles notwendige für die ersten Lebensjahre bei. Danach kam er in die Volksschule Lebensgarten wo er seine ersten sechs Schuljahre mit sehr gutem Erfolg abschloß. Er hatte durch seinen Noten die Möglichkeit auf ein Gymnasium zu gehen, aber die finanziellen Mittel der Familie reichten nicht aus. Daraufhin versuchte seine Mutter einen glücklichen Ausweg für ihren Jungen aus dieser Situation zu finden. Dabei traf sie durch Zufall auf den neuen Stadtvorsteher Luipold von Witzigsein, der ihr ein Angebot machte. Die Schulausbildung von Adolf sollte mit dem Geld von Luipold von Witzigsein finanziert werden. Als Gegenleistung standen der Entzug des Sorgerechts sowie eine Rückzahlung aller erstatten Leistungen durch Adolf selbst nach seiner Ausbildung. Adolf's Eltern zögerten bei ihrer Entscheidung, stimmten den Bedingungen aber drei Tage später zu.

Der neue Vormund von Adolf war nun Luipold von Witzigsein, der ihn mit ins Lauener Stadtschloß nahm. Witzigsein untersagte Adolf bereits am ersten Tag den Kontakt zu seinen Eltern. Das traf Adolf schwer, der kurz darauf in eine tiefe Depression viel. Auch seine Schulnoten litten unter seiner zerrütteten Seele. Dies hatte zur Folge, dass er das erste Gymnasialjahr wiederholen musste. Sein Vormund war über diese Tatsache sehr erzürnt und gab dem Jungen Privatunterricht. Nach den Erzählungen von Adolf, war er ein strenger Lehrer, der mit der Birkenrute bewaffnet, den Raum auf und abging. Am Ende jeder Lektion erhielt Adolf eine Belohnung, wodurch er die vorangegangen Anstrengungen vergaß. Diese bestanden meist aus frischem Obst.

Aus der Zeit während seines Privatunterrichts stammt auch ein von ihm verfasstes Gedicht:

"Zerrieben im Nebel steh ich kurzfüssig in der Ecke,
heule hinab in das finstere Loch der Traurigkeit,
finde allen Zuspruch nur in mir selbst,
und verfalle einem vereisten Geist.

Kein Wort, das mir zuspricht,
nur Hass zum Geleit,
unbeschreibliche meine Seele,
gepeinigt und voller Qual."

Heirat und Studium Bearbeiten

Im Alter von 14 Jahren verliebte er sich in die gleichaltrige Kaufmannstochter Margot Helferlein. Die Liebe zwischen den beiden blieb vom Vormund nicht unbemerkt. Im Einvernehmen beider Vormundschaften wurde eine Hochzeit arrangiert, die am 17.10.1504 stattfand. Auch die Eheleute begrüßten die Entscheidung und Ühlicht fand einen Weg aus seiner Depression. Mit 17 begann Ühlicht sein Studium in Naturwissenschaften an der Universität in Paris, wo er viel Zeit zum Nachdenken fand.

Durch die unterschiedlichen geographischen Gegebenheiten der Großstadt im Vergleich zu seiner Heimat, war es ihm ein großes Anliegen das Geheimnis der Berge zu lüften. In seinem Essay Der Weg in die Höhe beschreibt er, wie Berge in die Höhe wachsen, wenn von zwei Seiten Druck ausgeübt wird. Bei einer Vorführung nahm er dabei ein Blatt Papier, legte jeweils eine Handfläche auf den rechten und den linken Teil des Blattes und schob diese zur Mitte. Die Wölbung des Blattes bezeichnete er als unstrittigen Beweis. Ühlicht gilt heute als Vordenker der Plattentektonik und des Mobilismus.

Nach seinem Studium gab er in Paris und in Lyon Vorlesungen. Von rassistischen Professoren wurde er als Doctus Almöhi verspottet. Ühlicht ging nie auf Beleidigungen ein und konzentrierte sich lieber auf die Arbeit. Da die hohen Mietpreise der Stadt Paris sein Budget zeitweise ins Wanken brachten, versuchte er sich wie sein Vormund als Privatlehrer. Seine ähnlichen Methoden beschrieb er so: Schläge fördern das Denken, die Disziplin und den Ernst an der Sache. Außerdem macht es mir Spaß und somit den Schülern auch.

Karriere als Bergsteiger Bearbeiten

Nach dem Büchersturm von 1512 in Paris verließ Ühlicht mit seiner Frau Paris und ging zurück in die Heimat. Sein Interesse an den Bergen blieb erhalten. Da er keine Unterstützer für seine Theorie in Alpinien fand, suchte er neue Wege sich mit der Berglandschaft zu beschäftigen. Er begann einem zunehmenden Trend zu folgen: der Bergsteigerei. Zunächst versuchte er sich an den einfachen Gipfeln der Bimmsberge. Später ging er auch immer wieder in das Nordwestmassiv. Um Geld zu verdienen, schrieb er Bücher über Bergstrecken und Klettersteige, die er in Lauen und Entenhausen verkaufte. Während der Zeit zwischen 1514 und 1520 wurden seine drei Kinder geboren: Georg, Gebhard und Gerda. Mit seinem Sohn Georg unternahm er viele Bergtouren. Am bekanntesten wurden die beiden mit der Bergtour auf den Tulipan.

--> Siehe Artikel Tulipan

Im Alter von 52 Jahren starb Adolf Ühlicht auf einer einfachen Bergtour in der Nähe von Bummsegg an einem unspektakulären Herzinfarkt. Seine Schulden an Luipold von Witzigsein hat er nie gezahlt.

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